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Verschwundene Dateien: Microsoft zieht Windows-10-Update vorerst zurück

 
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Palin Palin ist männlich
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Palin ist offline

Verschwundene Dateien: Microsoft zieht Windows-10-Update vorerst zurück

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06.10.2018 19:03 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
T-Virus T-Virus ist männlich
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Hatte das Update direkt am zweiten gemacht und hatte wohl viel Glück, da es durchlief und keine Daten gelöscht/verschoben wurden.

Sonderlich erfreut über das Problem bin ich natürlich nicht.
Das ist schon das zweite mal, das der gesamte Testablauf von MS mit den Insidern kritische Probleme beim Upgrade hat und es deshalb zurück gezogen werden muss.
Hier muss MS dringend nachbessern und seinen Prozesse sowie die Testabläfe dringend verbessern.
Das April Update wirde auch nach Monaten endgültig gefixt, was keine Glanzleistung ist für solche kritische Probleme.

Ich bin aktuell von MS in dieser Hinsicht enttäuscht.
Gerade da die aktuelle Strategie ist alle Kunden auf Windows 10 zu ziehen sowie bei jedem Upgrade wieder Datenschutzkritische Einstellungen zurückgesetzt werden.
Hier sollte MS langsam mal aufwachen und seine Qualitätsansprüche verbessern.
Es kann nicht sein, dass solche für Home Edition Anwender forcierten Upgrades das System zerschießen.
Bei dem riesen Zirkus den MS mit den Insidern fährt, kann es auch nicht sein, dass solche Probleme nicht auffallen.
Soweit ich es auch gelesen hatte, war der Fehler auch schon bekannt, weshalb mir unbegreiflich ist, warum solche eine Version veröffentlicht wird!

Nachtrag:
Hier der Golem Artikel, wo auf Reddit verlinkt wird und dort auch drin steht, dass das Problem vor dem Release bekannt war.

Link:
 https://www.golem.de/news/dateien-geloes...810-136970.html

T-Virus

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von T-Virus am 06.10.2018 20:09.

06.10.2018 20:05 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Abt
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T-Virus, Deine Äußerungen finde ich schon komisch bzw. kann sie nicht nachvollziehen, weil Du doch selbst in der Software Entwicklung tätig bist und die ungefähren Abläufe eines Qualitätstests und Publishing kennen dürftest.

Es ist auch leider kein Geheimnis, dass viele Leute Reports nicht über das Feedback-System von Windows (Insider) versenden, sondern lieber auf Twitter oder Reddit posten.
Dass hier nicht alles oder evtl. nur weniges bei Microsoft landet, solltest Du ja hier nachvollziehen können - auch wenn Microsoft einen besonderen Fokus auf Reddit hat.

Und dass Software - auch ein Betriebssystem - ein lebendes Produkt ist und nie fehlerfrei sein wird, sollte Dir auch im Sinne des April Updates bewusst sein.
Eine Firma, die ein 100% Integrations - oder Systemtest fährt, möchte ich gerne sehen :)

Darüber hinaus sollte Dir bewusst sein, dass das Rollout von Windows 10 Oktober Update noch gar nicht begonnen hat. Es ist einzig und allein die Image Datei verfügbar - der Public Ring 0.
Es betrifft damit erst mal nur versierte User bzw. mit einem Grundwissen, wie man mit einem Image umgeht - keine Omi mit ihrem Windows 10 Elektromarkt-Laptop und integriertem Update.
Ein Big Bang, dass alle User zeitgleich ein Update bekommen, macht Microsoft schon Jahre nicht mehr - eben genau aus solchen Gründen.

PS: ich konnte nichts im Insider Bugtracker finden.
Es gibt nur eine mündliche Aussage eines Nutzers, dass es diesen Fehler gab - aber ohne Verweis. Auch Golem verweist nichts.

Wer solch ein Update fährt ohne Backup - egal von wem oder in welchem Kontext - unterliegt ohnehin Darwins Gewalt.
06.10.2018 20:26 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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@Abt
Falsch, das Update kam regulär über das Windows Update und wurde auch offiziell ausgerollt.
Es geht hier also nicht nur um versierte sondern alle Benutzer, die in den letzten Tagen das Update gezogen/bekommen haben.

Klar kenne ich die Prozesse/Abläufe von Software Tests.
Aber bei dem ganzen Ablauf der hier gefahren wird kann es einfacht nicht sein, dass dieser Fehler nicht in den internen Tests von MS aufgefallen ist.

Sowohl der Upgrade Prozess als auch reguläre Updates müsste MS schon in internen Tests nachstellen bevor man Updates frei gibt.
Wenn MS hier die Insider als einziges testen lässt und dann solche gravierenden Fehler nicht mit eigenen Tests vor dem Release abgedeckt werden, kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Ebenfalls sprechen wir hier nicht von marginalen Fehlern sondern dem verschieben/löschen von Dateien aus den Benutzern Ordnern und selbst wenn man Backups fährt, muss man sich doch auf sowas wie ein System Upgrade verlassen können.

Aus meiner Sicht ist die Qualität von Windows in den letzten Jahren stark gefallen.
Ich habe seit Windows 8 das Gefühl, dass man hier keine klare Linie hat, teilweise zu viele Dinge umsetzen will aber dann nicht richtig umsetzt.
Das zeigt sich auch daran, dass in Windows 10 bei den Einstellungen keine vollständige Konsistenz gibt.
Teilweise muss ich noch zwischen den alten und den neuen Einstellungen hin und her switchen.
Sowas hätte man schon direkt beim Windows 10 launch umsetzen müssen.

Auch kann es nicht sein, dass ein Upgrade meine Privatspähren Einstellungen einfach wieder zurücketzt und ich dann wieder gegen meinen Willen Daten versende oder Funktionen einschalte, die ich nicht möchte.

Nachtrag:

News von WinFuture ebenfalls mit Infos über das Problem vor dem Release.

Link:
 https://winfuture.de/news,105393.html

Hier übrigens von Twitter die Feedback Hub Einträge:
 https://twitter.com/mehedih_/status/1048527221491740673
 https://twitter.com/WithinRafael/status/1048473218917363713

Um das nochmal etwas klarer zu machen, was mich am meisten daran ärgert.
Betriebsystementwicklung ist immer noch Teil von MS Kerngeschäft, auch wenn es sich langsam richtig Cloud entwickelt.

Es kann also nicht sein, dass MS hier keine eigenen Tests gemacht hat wo der Fehler aufgefallen wäre, Feedback der User scheinbar ignoriert und dann noch fehlerhafte Versionen raushaut.
Sowas kann ich einfach nicht gelten lassen, gerade da MS hier nicht erst seit letztem Jahr im Geschäft ist sondern schon mehr als 3 Dekaden Betriebssysteme entwickelt hat!
Und da kann es einfach nicht sein, dass man innerhalb von einem Jahr gleich zwei Releases so verhaut und dann noch Monate zum nachbessern braucht.

T-Virus

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von T-Virus am 06.10.2018 21:38.

06.10.2018 21:31 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Abt
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Zitat von T-Virus:
@Abt
Falsch, das Update kam regulär über das Windows Update und wurde auch offiziell ausgerollt.

Bleibt die Tatsache, dass es sich um ein Ring-basiertes Rollout System handelt und nicht alle Benutzer aktuell das Update erhalten....

Zitat von T-Virus:
Es geht hier also nicht nur um versierte sondern alle Benutzer, die in den letzten Tagen das Update gezogen/bekommen haben.

..und Du nicht weisst, welche Ringe derzeit das Update erhalten.
Ich bin derzeit offensichtlich nicht Teil eines entsprechenden Rings.

Aber solche Probleme gab es in der Vergangenheit auch schon - und wird es in der Zukunft auch immer geben.
Nur waren es bis vor Windows 10 nicht diese Inplace-Upgrades von Windows, sondern i.d.R. eine Neuinstallation.

Apple und Co machen Inplace schon länger und haben schon länger solche Probleme; es gehört einfach zu Software dazu.
So bitter es sich anhört, aber die perfekte Software ist eine Illusion.

Zitat von T-Virus:
Klar kenne ich die Prozesse/Abläufe von Software Tests.
Aber bei dem ganzen Ablauf der hier gefahren wird kann es einfacht nicht sein, dass dieser Fehler nicht in den internen Tests von MS aufgefallen ist.

Es ist nicht möglich alles zu testen. Weder Microsoft, Amazon, Apple oder Du wirst das jemals schaffen.

Zitat von T-Virus:
Sowohl der Upgrade Prozess als auch reguläre Updates müsste MS schon in internen Tests nachstellen bevor man Updates frei gibt.

Wobei wir wieder bei dem Vorwurf eines 100% Tests sind, das ich durchaus von einem Stammtisch erwarte; nicht jedoch von jemand, der zu wissen scheint, wie man Software testen kann.

Zitat von T-Virus:
Aus meiner Sicht ist die Qualität von Windows in den letzten Jahren stark gefallen.

Mir geht es umgekehrt.

Gerade weil man schneller Updates bekommt, ist in meinen Augen vieles stabiler geworden.
Gleiches gilt für mich für Visual Studio. Seit dem Umstieg auf ein schnelleres Update System habe ich viel weniger Leiden.

Zitat von T-Virus:
Das zeigt sich auch daran, dass in Windows 10 bei den Einstellungen keine vollständige Konsistenz gibt.

Und da werfe ich Dir jetzt vor, dass Du von Microsoft ein Wasserfall-Verhalten verlangst, statt agil und in kleinen Schritten hier Anpassungen zu fahren.
Im gleichem Atem möchte ich hier auch sagen, dass Dir hier offensichtlich etwas die DevOps Kultur fehlt.

Es wurde letzte Woche in Twitter eine bekannte App in der Luft zerrissen, die die Nutzer darauf hingewiesen hat, dass keine Updates aktuell kommen, weil man die App neu designed.
Genau das ist Wasserfall. Agil ist, die App in kleinen Happen zu aktualisieren.
Gleiches gilt hier für die UX von Windows; das mag an gewissen Stellen nervig sein und ich bin überhaupt kein Fan des Metro Designs - aber aus organisatorischer Sicht einer Softwareentwicklung und der agilen DevOps Kultur ist dies ein Paradebeispiel.
Ich meine auf der DWX oder einer anderen Konferenz wurde sogar das Metro Design als Beispiel für Agile UX gezeigt - als positives Beispiel.

Wir reden hier über ein Problem, das laut Feedback Hub 3 bzw. 4 Votes hat; jedenfalls zeigen das die Screenshots.
Mich würde an dieser Stelle nicht wundern, dass Microsoft das Problem zwar gesehen, aber durch die sehr geringen Upvotes die Priorität nicht hoch genug gehalten hat.
Wir sprechen im Feedback Hub schließlich auch über Reports mit mehreren hundert bzw. tausenden von Votes.
Ich würde hier noch sagen, dass das Feedback Hub von Microsoft aber auch leider keine Glanzleistung ist und das Suchen, Voten und das Reporten selbst vergleichsweise komplex ist.
Wenigstens gibts seit kurzem die Feedback Collections, sodass *endlich* doch mal doppelte Feedbacks gemerged werden.

Das mit dem Datenschutz kann ich jedoch auch nicht nachvollziehen; genauso kann ich nicht nachvollziehen, dass Microsoft meint den Firefox oder Chrome-Installer mit einem Edge-Hinweis zu überlagern ( https://twitter.com/SeanIsAHoffman/statu...573136168169475).

PS:
Ich wäre wirklich daran interessiert (und erstaunt!), ob Du den Maßstab, den Du von Microsoft verlangst - vor allem in der Art und Weise - so auch selbst als Software Entwickler lebst.
Tust Du dies könntest Du damit als Berater vermutlich sehr viel Geld verdienen und quasi das Weltenergieproblem lösen.
06.10.2018 22:03 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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@Abt
Ich sehe dies eben genau aus der umgekehrten Sichtweise eines Anwenders, nicht eines Entwicklers.
Und die meistens Nutzer von Windows sind nunmal keine Entwickler und die haben auch keine Ahnung was DevOps oder Agile Entwicklung bedeutet.
Darum geht es mir hier auch nicht.

Wenn nun fehlerhafte Software, und genau dies ist ja hier das Problem, das Ergebnis ist dann ist die Agile Entwicklung in der aktuellen Umsetzung definitiv der falsche Ansatz wenn er so durchgedrückt wird.
Mal davon abgesehen, dass die wichtigstens Features für Red Stone 5 noch während der Entwicklung wieder gestrichen wurde und nur unter der Haube gearbeitet wurde.
Hier hat man also wegen der zu kurzen Zeit, die man bis zum nächsten Release hat, nicht mal die geplanten Features umsetzen können und hat somit für den Benutzer keinen greifbaren Mehrwert aber dafür neue Fehler und Probleme.

Die meisten Benutzer wollen auch keine halbjährlichen Updates.
Gerade weil man dann wieder Zitterpartie spielen darf und hoffen kann, dass nach dem Update noch alles läuft.
Ich nehme lieber einmal im Jahr ein sauberes Update als alle 6 Monate ein fehlerhaftes.
Ich könnte selbst mit einem Update alle 2 Jahre problemlos leben, wenn dann die Features, die geplant werden auch umgesetzt und die Tests selbst dann mal 6 Monate dauern.

Du darfst hier nicht den Fehler machen und nur die Entwicklersicht vertreten, die ist hier zweitrangig.
Der User hat hier den Vorrang und der sieht hier klare defiziete die man auch nicht von der Hand weisen kann.
Aus Entwicklersicht mag der Ansatz der Agilen Entwicklung technisch sinnvoll sein, aber es zeigt sich, dass es nicht sauber gemacht wird und dadurch das Endergebnis selbst nach dem streichen der geplanten Features dann nicht rund läuft.
Und gerade hier erwarte ich eigentlich ein besseres Ergebnis wenn man es agil angeht und dann die Features gestrichen werden.

Und ich als Anwender lasse es eben einem Konzern wie MS, der seine Hauptaufgabe nicht sauber umsetzt damit aber jährlich durch Lizenzen Milliarden verdient, nicht durchgehen, dass er fehlerhafte Updates verteilt egal ob man einen ersten Benutzer Ring oder direkt an alle.

Und hier geht es nicht um die Abdeckung von allen möglichen Fällen.
Hier geht es um grundlegende Funktionen wie das beibehalten von Einstellungen und dem nicht löschen von Benutzerdaten.
Das muss MS sehr wohl mit internen Tests abfangen, sonst könnte man den Verdacht hegen, dass sich hier MS blind auf die Insider als kostenlose Tester stützt und selbst solche Tests nicht sauber fährt.

T-Virus
06.10.2018 22:28 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Puh, in meinen Augen echt harter Tobak, was Du da von Dir gibst, dafür dass Du Hintergrundwissen der Software Entwicklung hast - dachte ich.

Zitat von T-Virus:
@Abt
Ich sehe dies eben genau aus der umgekehrten Sichtweise eines Anwenders, nicht eines Entwicklers.

Der Unterschied ist, dass Du als Entwickler Sachverstand von dem haben solltest, was Microsoft da im Hintergrund macht und wieso es zu solch einer Situation kommen kann.
Genau das vermisse ich aber in Deiner Antwort. Es liest sich wie ein Stammtisch-Gebrabbel ohne Hintergrundwissen.

Ich verstehe, dass es die pauschale Stammtischforderung gibt, dass sofort alles gleich aussieht.
Aber Du solltest wissen, warum dies nicht möglich ist oder gar der falsche Weg aus Sicht der Softwareorganisation ist.

Zitat von T-Virus:
Wenn nun fehlerhafte Software, und genau dies ist ja hier das Problem, das Ergebnis ist dann ist die Agile Entwicklung in der aktuellen Umsetzung definitiv der falsche Ansatz wenn er so durchgedrückt wird.

Das habe ich mit keinem Wort gesagt; wenn das jedoch Dein Fazit ist, dann sehe ich das Defizit leider noch tiefer.

Zitat von T-Virus:
Mal davon abgesehen, dass die wichtigstens Features für Red Stone 5 noch während der Entwicklung wieder gestrichen wurde und nur unter der Haube gearbeitet wurde.

Offensichtlich wurde aufgrund des Feedbacks auch höher priorisiert.
Microsoft verwendet ja durchaus auch Konferenzen wie die Build um zu schauen, ob die geplanten Features überhaupt auf Interesse stoßen.

Wenn nicht oder nur gering, dann sinkt eben die Priorität. Evtl. wird sich eben was anderes gewünscht, das wichtiger ist.
Daher wird agil gearbeitet, was bei einem solchen Produkt auch enorm wichtig ist.

Die Zeit von Wasserfall, sich dauernd wiederholenden Phasen und das Risiko den Markt und die Wünsche zu verschlafen; das ist Gott sei dank hier vorbei.

Zitat von T-Virus:
Die meisten Benutzer wollen auch keine halbjährlichen Updates.
Gerade weil man dann wieder Zitterpartie spielen darf und hoffen kann, dass nach dem Update noch alles läuft.

Genau konträr zu dem, was man liest.
Die Benutzer wollen eigentlich dauernd silent Updates aber keine halbjährlichen Big Bangs mehr.
Daher hat Microsoft auch Abstand genommen von großem Update Marketing wie "Fall Creators Update", das sich wie eine neue, große Version angefühlt hat.

Zitat von T-Virus:
Ich nehme lieber einmal im Jahr ein sauberes Update als alle 6 Monate ein fehlerhaftes.
Ich könnte selbst mit einem Update alle 2 Jahre problemlos leben, wenn dann die Features, die geplant werden auch umgesetzt und die Tests selbst dann mal 6 Monate dauern.

Mit dem Satz kann ich jetzt Deine Beiträge etwas besser verstehen und entsprechend einordnen; auch evtl. Deine Denkweise.

Willkommen im Jahr 1980. Willkommen in der "so erfolgreichen" Wasserfall-Welt (Achtung, Ironie).
06.10.2018 22:37 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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@Abt
Gerade dein letzter Satz zeugt aus meiner Sicht nicht von einem ordentlichen Umgang miteinander.
Scheinbar schafft es MS eben nicht in 6 Monaten Features sowie ein stabiles Update zu liefern.
Warum sollte man dann gleich auf ein Wasserfall Modell schließen?
Nur weil ich als Anwender ein funktionierendes Updates möchte und daher lieber länger auf ein Update warte?
Ist ziemlich schwach, wenn du fehlerhafte Software mit fehlenden Funktionen lieber ausliefern würdest als eine stabile Version mit den geplanten Features.
Der Entwickler hat hier, wie auch schon mehrfach geschrieben, in diesem Szenario keine Priorität.

Agile Entwicklung befreit dich auch nicht davon ein sauberes und vorallem funktionierendes Ergebnis zu liefern.
Der Ursprüngliche Sinn ist, dass man in kurzer Zeit eben etwas abliefert und man auch an sich ändernde Anforderungen schnell reagieren kann.
Aber dann sollte man sowohl als Entwickler als auch als Anwender doch ein funktionierendes Produkt erwarten dürfen.
Und genau dies ist hier wieder nicht der Fall gewesen und dies eben schon zum zweiten mal.
Wenn dir aber solche Tatsachen nicht ausreichen um den aktuellen Prozess sowie die, aus meiner Sicht, zu kurzen Zeiträume für Entwicklung + Testphase, dann werden wir auf keinen vernüftigen Punkt kommen.

Auch bringt es Microsofts nichts auf der Build Features anzukündigen nur um diese dann 2 Monate vor dem Release wieder zu streichen.
Die generellen Updates sollten keine großen Features ankündigen, dann würde man auch nicht wieder die gleichen Fehler machen.

Ich halte 6 Monate für ein OS einfach für keinen ausreichenden Zeitraum um Features zu entwickeln und dann noch genug Zeit zum testen für die Insider zu haben.
Aber wenn du denkst, man kann es in 6 Monaten alles sauber durchpaucken, dann treffen wir uns im März nochmal und schauen wie es dann mit dem verteilen der Updates aussieht.
Vielleicht überdenkt MS dann seinen Prozess nochmal um nicht zum dritten mal wieder ein Update stoppen zu müssen.

T-Virus
06.10.2018 23:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
herbivore
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Hallo zusammen,

dass es keine 100%ig Sicherheit gibt, ist klar, nur drängt sich dieser Fakt durch diesen Fall nochmal unangenehm ins Bewusstsein. Ob es sich dabei um ein schwerwiegendes oder nachvollziehbares Versäumnis von Microsoft handelt, spielt dabei keine Rolle. Mich stört dabei, dass man durch solche Updates zwangsbeglückt wird. Das ist ja leider nicht der einzige Punkt, an dem Microsoft die Benutzer bevormundet oder zu bevormundenden versucht. Die Kachel-Oberfläche von Windows 8 war dabei einer der prominenteren Fälle. Und auch hier mussten sie letztlich zurückrudern und den Benutzern wieder mehr Wahlfreiheit lassen. Deshalb habe ich Hoffnung, dass früher oder später auch bei den Updates wieder mehr Wahlfreiheit kommt. Ein paar kleine Schritte gibt es ja auch schon.

Konkret würde ich mir wünschen, dass man (nicht nur als Enterprise-Kunde) die sehr weit(!) gehende Wahl hat, ob und wann man Updates einspielt, auch über mehrere Releasezeiträume hinweg. Insbesondere wünsche ich mir ein Long-Term-Service-Release, das fünf oder sogar zehn Jahre (sicherheitstechnisch) gepflegt wird, zugänglich für jeden Nutzer. Mir persönlich geht Stabilität klar über neue (und aus meiner persönlichen Sicht leider oft sogar fragwürdige) Features. Ich will damit ausdrücklich niemanden absprechen, hier andere Prioritäten zu haben und will niemanden darum bringen, weiterhin auf dem agilen Pfad zu bleiben und entsprechend häufig Updates zu bekommen. Ich kann nachvollziehen, wenn jemand dadurch Vorteile für sich sieht und möchte ihm diese ausdrücklich nicht nehmen. Ich möchte einfach die Wahl. Prioritäten und Geschmäcker, aber auch schlicht die Einsatzszenarien der unterschiedlichen Nutzer sind sehr, sehr unterschiedlich. Ich sehe da kein Richtig oder Falsch. Oder anderes formuliert: Was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch und umgekehrt.

Deshalb hätte ich gerne die Wahl. Und deshalb hätten ich und sicher auch viele andere Nutzer gerne Zugang zum LTSR. Oder gibt es den mittlerweile auch für Win Pro?

herbivore
07.10.2018 12:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat von T-Virus:
Warum sollte man dann gleich auf ein Wasserfall Modell schließen?

Du forderst ein Vorhaben, das dem Wasserfall-Modell entspricht.

Es ist aber ein Irrglauben, dass Wasserfall bessere Software produziert oder gar diese besser getestet ist.
Auch im Wasserfallmodell gibt es keine 100% Sicherheit und auch schon früher gab es Probleme bei der Installation von Windows - die wird es immer geben; auch bei Linux und jeder anderen Software.

Zitat von T-Virus:
Ist ziemlich schwach, wenn du fehlerhafte Software mit fehlenden Funktionen lieber ausliefern würdest als eine stabile Version mit den geplanten Features.

Der Entwickler orientert sich an der Forderung von Nutzern, und das ist schnell ein neues Feature zur Verfügung zu stellen.
Das hat den Markt gerade bei Betriebssystemen enorm verändert - und das erfordert ein agiles Vorgehensmodell.

Ein Wasserfall-Modell funktioniert bei kleineren Projekten in kleinen Firmen relativ gut; bei aber immer größer werdenden Produkten hat das Wassermodell ausgedient.
Das Risiko von Wasserfall und den sich wiederholenden Phasen ist bei größeren Projekten einfach zu hoch; und letzten Endes zu teuer.
Das zeigen immer wieder Großprojekte in Dinosaurier-Unternehmen, die sich völlig verschätzen und Features über Jahre vorplanen, die am Nutzer vorbei gehen.

Zitat von T-Virus:
Aber dann sollte man sowohl als Entwickler als auch als Anwender doch ein funktionierendes Produkt erwarten dürfen.

Du redest am Kern vorbei.

Du hast hier eine durchgängige UI erwartet: daraufhin hab ich mit dem agilen Modell geantwortet, das hier die Grundlage der kleinen Happen ist.
Mit keinem Wort - das hast Du leider dann vermischt - habe ich irgendwelche Fehler mit dem agilen Modell verbunden.

Ich muss für mich auch leider das Fazit ziehen, dass gerade von Dir, der hier ja durchaus auch breiter und aktiver gefächert ist, eine deutlich sachkundigere Antwort erwartet hätte - und eben kein Stammtisch-Gerede.

Zitat von T-Virus:
Ich halte 6 Monate für ein OS einfach für keinen ausreichenden Zeitraum um Features zu entwickeln und dann noch genug Zeit zum testen für die Insider zu haben.

Auch mit dieser Haltung wirst Du relativ einsam sein.

@herbivore, bei Windows 10 heisst das nicht LTSR sondern LTSC (früher LTSB) - dieser ist aber ausschließlich für Geschäftskunden gedacht.
Für Privatkunden spricht man vom CB = Current Branch.

Ich halte LTSB jedoch nur für sehr sehr sehr konservative Firmen geeignet.

Ich persönlich verwende wann immer ich kann die Insider Version (Windows, Docker, Chrome...); habe aber auch schon das Windows Insider Programm pausiert, weil es mir zu instabil war.
Jedoch war ich auch von Anfang an im Klaren desse und habe natürlich auch entsprechend agiert, um potentiell keinen Datenverlust zu haben. Als ob meine Software immer sofort stabil wäre... das ist sie von niemand.
Aber ich bin nun mal Software Entwickler und kein Bäcker: ich muss die Zukunft von Software und den Schnittstellen kennen um Vorn mitspielen zu kennen - und das kann ich nicht, wenn ich erst mit Schnittstellen arbeite, die der Endkunde hat.
Das erwarten Kunden schließlich auch von jeder Software Firma und jedem Entwickler.
07.10.2018 13:53 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
herbivore
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Hallo Abt,

ich kann deine Einschätzung zu LTSC aus deiner persönlichen Perspektive nachvollziehen, teile sie aber allgemeiner betrachtet nicht. Erstmal geht es hier nicht nur um Firmen. Es gäbe sicher auch genug Privatpersonen, die eine (im doppelten Sinne) stabile Umgebung vorzögen. Und dann guckst du m.E. auch zu sehr aus Entwicklersicht, zudem noch eines Entwicklers mit externen Kunden. Die allermeisten Firmen sind aber Anwender, oft genug mit nicht besonders computeraffinen Mitarbeitern. Nicht zu vergessen sind auch rein interne Entwicklungsabteilungen. Alles Bereiche, in denen es vorwiegend um die stetige Erledigung bzw. Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben geht: Dafür sind neue Features und Schnittstellen meistens nicht erforderlich und die Änderungen, die sie hervorrufen, sogar eher störend.

Ich will gar nicht darüber spekulieren, ob die Gruppe der konservativ orientierten größer ist als die der progressiven. Vielleicht ist sie es, vielleicht ist sie es nicht. Sie ist auf jeden Fall groß genug, um es zu verdienen, nicht ignoriert zu werden. Und noch mal: Deren Berücksichtigung würde für die progressiven nichts ändern. Sie würde nur eine Wahlmöglichkeit eröffnen.

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07.10.2018 15:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Meine Antwort hat sich auf meine Person bezogen, da ich diesen Kontext auf Endanwender bereits weiter oben genannt habe.
Aber gerne nochmals deutlicher; damit der Vorwurf der Entwicklerbrille weg ist.

Endanwender interessieren Updates überhaupt nicht - sie wollen am liebsten gar nichts davon mitbekommen. Daher gibt es auch genug Androids mit uralten, unsicheren Versionen - weil das die Leute nicht interessiert.
Daher ist Endanwendern prinzipiell auch egal, wann Updates kommen.
Das haben zig Customer Journeys ergeben und ist zB. der Grund, wieso Apps auf Handys sich automatisch aktualisieren oder die aktuellen Browser ebenfalls ohne Benutzerinteraktion immer die neueste Version bekommen.
Und das ist zB auch der Grund für das nur verhaltene Marketing der neuen Windows 10 Update Aktion im diesem Oktober.

Auf der anderen Seite sind Sicherheitsforscher, die Microsoft Jahrelang vorgeworfen haben, dass Benutzer wichtige Updates erst bestätigen müssen und sich dadurch Lücken bilden, die aktiv ausgenutzt werden.
Und genau das war der Fall: der Benutzer hat Updates verschoben und verschoben und verschoben und sich dann nicht selten gewundert, dass er einen Datenverlust hat.
Und das ist auch das Problem mit der Wahlmöglichkeit.

Daher entspricht eigentlich dem was Microsoft macht, das, was gefordert war.
Ich bin aber auch kein großer Fan der aktuellen Update Thematik, dass Microsoft mir einfach im Idle Time nen offenenes Powerpoint abschießt und mir Updates drüber bügelt.
Daher hab ich den Update Task im Task Scheduler auch deaktiviert und fahre Updates einzig und alleim beim Herunterfahren des Rechners - gesteuert durch mich.

Und LTSCs sind verdammt teuer. Ich sehe wenig Notwendigkeit und Risiko, dass Endanwender ein LTSC brauchen. Die Leute wollen mit diesem Thema laut vielen verschiedenen Journeys von vielen verschiedenen großen Firmen (Apple, Microsoft, Google...) eigentlich wenig zutun haben. Sie wollen Silent Updates.
07.10.2018 15:18 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hallo Abt,

Zitat:
Endanwender interessieren Updates überhaupt nicht

da und bei den meisten anderen von dir genannten Punkten sind wir dicht beieinander. Deshalb nur um - auch für Mitleser - Missverständnisse zu vermeiden: Mir ging es bei den Wahlmöglichkeiten um Feature-Updates. In Bezug auf Sicherheitsupdates ist es sicher sinnvoll, wenn diese automatisch eingespielt werden. Wobei ich auch hier wieder bei dir bin und mir als erfahrener Benutzer wünsche, dass die Updates entweder vollkommen silent sind, oder wenn nicht, ich wenigstens den genauen Update-Zeitpunkt (z.B. eben erst bei Neustart) bestimmen kann.

LTSCs werden sowieso angeboten und kosten daher, was sie kosten. Dass die Kosten also sowieso anfallenden, ist eigentlich ein Grund mehr, dass dann wenigstens jeder in den Genuss der Vorteile kommen können sollte, wenn er es wünscht. Auch wenn er keine Enterprise-Version hat.

herbivore
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Naja ein LTSC für Unternehmen und ein LTSC für Endkunden ist schon ein unterschiedlicher Aufwand, vor allem später in Sachen Support.
Unternehmen haben i.d.R. einen zugewiesenen "Microsoft Premier Field Engineer" als Support-Person, der auch über das Enterprise Agreement bezahlt wird; man kann diese Personen auch so beauftragen, was IIRC ne deutliche 3-stellige Summe pro Stunde ist.
Und Microsoft unterscheidet hier auch zwischen proaktivem (bevor ein Supportfall eintritt) und reaktikem (wenn einer eintritt) Handeln.
07.10.2018 16:58 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Palin Palin ist männlich
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25.10.2018 18:05 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
HeikoAdams HeikoAdams ist männlich
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Es stimmt durchaus, das Anwender sich nicht für Updates interessieren, sondern dafür mehr Wert auf ein stabiles und funktionierendes System, das einfach nur wie von ihm erwartet funktioniert.

Allein schon aus dem Grund sollte der private Anwender die Option haben, mit Enterprise-Kunden gleichbehandelt zu werden und nur erwiesenermaßen stabile Updates zu bekommen. Bei den letzten größeren Windows-Updates hatte man schon manchmal den Eindruck, das es sich um Bananaware (im negativen Sinne) handelt, die beim Kunden reift.

Dann müsste man als IT'ler vielleicht nicht jedes Jahr Weihnachten damit verbringen, die kaputte IT der Verwandschaft zu fixen Augenzwinkern
29.10.2018 14:15 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Abt
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Seit ein paar Minuten ist Windows 10 sowie Windows Server 2019 wieder released worden.
 https://support.microsoft.com/en-us/help...-update-history
13.11.2018 21:26 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Mit RDP scheint es noch Probleme zu geben.

Zitat:"Für Anwender, die auf Remote-Desktop-Verbindungen angewiesen sind, heißt es daher zur Zeit noch: Finger weg von Version 1809. Ein Workaround eines Redditors besteht darin, die mstsc.exe aus einer 1803er-Windows-Installation zu verwenden."

 heise:Windows 10 Version 1809: Die bisherigen Korrekturen
15.11.2018 12:25 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
HeikoAdams HeikoAdams ist männlich
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Da kommt doch echt Freude auf, wenn man sich mit jedem großen Windows-Update neue Probleme einhandelt, die MS dann anschließend seperat patcht.
19.11.2018 08:07 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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23.11.2018 18:04 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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11.12.2018 12:20 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
herbivore
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Hallo Palin,

diese Meldung passt m.E. nicht so ganz in die Reihe.

Bei den vorangegangenen Meldungen ging es um (Halbjahres Feature-)Upgrades, hier um ein einzelnes (Fehlerkorrektur-)Update (KB). Ich hab mich oben gegen erzwungene Feature-Updates ausgesprochen, nicht aber gegen Sicherheits- und Fehlerkorrektur-Updates. Fehler in ersteren treffen Benutzer, denen es vor allem auf ein stabiles System ankommt, aus meiner Sicht unnötig. Wogegen Fehler in letzteren als kleineres Übel sowieso in einkalkuliert und in Kauf genommen werden müssen (im Vergleich dazu, gar keine Sicherheitsupdates einzuspielen).

Natürlich kann man sich wünschen, dass die Qualitätssicherung so gut ist, dass Fehler in (Sicherheits-)Updates nicht vorkommen oder zumindest nicht an die Breite Masse ausgerollt werden. Aber da wissen wir als Informatiker alle, dass man diese Ziel nur anstreben, aber - zumindest mit heutigen Mitteln - nicht 100%ig erreichen kann. Und gerade deshalb möchte ich ja keine (Features-)Updates aufgezwungen bekommen, die ich persönlich alle gar nicht brauche. Um eine unnötige Fehlerquelle auszuschließen. Zumal Fehler in Feature-Updates nach meiner Zählung häufiger sind und mehr Probleme verursachen, als Fehler in Sicherheitsupdates.

herbivore
11.12.2018 13:49 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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