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robmir
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vor 3 Jahren
Erstellt vor 10 Jahren

Hallo,

also ich habe neuheiten zu meinem Thema. Schaut so aus, dass zu 95% Wahrscheinlichkeit IT Abteilung dasSystem umsetzen wird. Ich wusste nicht, dass unsere IT so ausgebaut ist. Ich dachte immer, sie supporten Netzwerke, Computer, Software, Firewalls etc. aber es gibt IT-Bereiche z.B. auch für Application Software usw.
Ich soll Requirements zusammenschreiben, GUI Masken definieren etc. Aber ich bin etwas mit meinem Chef skeptisch. Das ganze wird nicht mehr flexibel sein, wenn wir eine Änderung brauchen werden, kann sein dass es u.U. Monate dauern wird, bis es umgesetzt wird. Unseres Geschäft bzw unsere Prozesse sind sehr dynamisch, und wir werden hin und wieder eine Erweiterung brauchen. Ich frage mich wie sollen wir so eine flexibilität schaffen. Vielleicht, dass sie auch so ein Admin-Tool zur Verfügung stellen, um auch Rechte Vergeben zu können, oder auch direkt in der DB Sachen updaten, Spalten hinzufügen...
Habt Ihr schon mit so eine Art Entwicklung Erfahrungen? Wie könnte man eine flexibilität schaffen, um nicht von der IT ganz abhämgig zu werden? Hätte ich es gemacht, wäre es kein Problem, dafür wäre ich unter Druck 😭

Grüße

Erstellt vor 10 Jahren

@malignate: DB-Schema steht schon fest und von einem "Experten" ist gereviewed. DB-Entwicklung ist eigentlich nicht das Problem. Mini-Lösung habe ich mit SQL Server und .NET innerhalb von 3-4Wochen aufgebaut und hat sich gut durchgesetzt. Problem ist/war eigentlich Presentation Layer basierend auf Web-Interface. Wobei, wir werden doch richtung standalone Presentation Layer gehen d.h. .NET und WinForms bzw. Java
Requirements stehen auch schon länger fest. Als middleware werden wir webservice einsetzen, da ich schon die Erfahrung habe, und es sprachunabhängig ist. Appl-Server hab ich heute erfahren wird und muss sogar unsere IT-Abteilung übernehmen. Zweitens wir werden doch einen Consulter nehmen, und ich werde die Arbeit koordinieren 😃 also viele entscheidungen sind heute gefallen.

Meine Erfahrung von früher ist, so ein System (Client-Server) für Halbleiter Industrie zu entwickeln für Waferverwaltung, Tracking, inking, Layout ausrechnen, optimieren alles GUI basierend, weltweit basierend auf .NET 2.0, SQL Server 2005 und yoda als middleware. O/R Layer wurde bei uns auch entwwickelt. Ich war damals für Client-Layer zuständig. Die Entwicklung dauerte 2 Jahre mit 5 Personen 😉 nachher habe ich Manufacturing Execution System (MES) entwickelt basierend auf Java und kooperation mit der Firma Eyelit 😉 Also an Erfahrung sollte nicht fehlen, ausser an Web-Entwicklung wie ich schon geschrieben habe.

Erstellt vor 10 Jahren

Danke MrSparkle 👍
Genau das ist was ich meinte, obwohl ich die Schichten bei Client weggelassen habe.

Das Forum hier ist einfach spitze 😉

Erstellt vor 10 Jahren

Hallo,

gut, so wie ich verstanden habe, Web-Interface wäre zu komplex und ohne Web-Wissen nicht machbar.
Dann was sagt Ihr zu einer einfachen Lösung:

Layer-1 DB auf dem Application Server
Layer-1a O/R (Hibernate) auf dem Application Server
Layer 2 Business logic => auch Rollen Rechten Verwaltung, Validierungen etc. auf dem Application Server
Webservice
Layer 3 Client (GUI Application z.B. auf Basis von Winforms), der via Webservice mit dem Server kommuniziert.

Die Lösung wäre die einfachste, oder? Dann in Zukunft könnte man leicht auf Webinterface umsteigen.

Erstellt vor 10 Jahren

@Abt: Seit Ewigkeit haben wir mit jetziger Lösung Probleme, bis jetzt hat sich niemand gewagt daran etwas zu ändern, da erstens das Wissen nicht vorhanden war (laute Maschinenbau Ings. und Elektrotechnik Ings.) und zweitens keiner traut sich.
Ich kämpfe schon seit 2 Jahren, um eine „Data Management System“ letztendlich DB einzuführen (wir leben doch in 21 Jh.). So ein System bring uns nur Vorteile, wir können mit so einem System etwa 30-40% Arbeit sparen. Problem ist, dass jegliche Entwicklung billig sein muss, und Tools sowieso 😉 Das ist für uns die einzige Gelegenheit es zu tun, da mir endlich gelungen ist, das Management davon zu überzeugen.
DB, Logik und O/R kann ich mit meinem Wissen umsetzen (bestimmt wird es nicht sehr saubere Lösung sein), aber mit Web-Server und Web-Interface werde ich Probleme bekommen, das weiß ich jetzt schon. Zweitens ich muss mich an den internen Prozessen halten, z.B. Ich werde einen Review-Partner (der sich mit der Materie auskennt) brauchen, der die Entwicklung auch überwacht und notfalls gegensteuert.

Ps. was meinst Du mit

PS: Webservice und Infopath; das kannst Du hier nicht vergleichen.

Erstellt vor 10 Jahren

Danke für die Antworten.
Ich werde es doch bei uns mit IT klären, inwieweit sie mich unterstützen können. Damit meine ich, dass ich einen konfigurierten Webserver zu Verfügung bekomme. Leider sehe ich keine andere Möglichkeit, da DB trotzdem auf einem Server laufen muss. Vielleicht am Anfang werde ich webservices nutzen, um die Daten/Anfragen zwischen Client-Server auszutauschen. Und auf Client Seite Infopath nutzen. Das habe ich zumindest schon mal gemacht (d.h. Webservices und Infopath).

Meine Absicht ist, um zu zeigen dass es mit einer DB-Lösung die tägliche Arbeit viel effizienter, sicherer und qualitativ besser gestaltet werden kann. Mit jetziger Excel-Lösung kann nicht mehr vernünftig gearbeitet werden (Files überall verteilt, niemand weiß, ob er mit master File arbeitet, Daten falsch ausgefüllt, keine Vergleiche möglich, keine reuse zwischen Excel Files möglich etc. 8o).
Ich muss die anfangs Probleme in Kauf nehmen. Ich weiß, dass es am Anfang weh tun wird.

Erstellt vor 10 Jahren

Wir werden eigenen Rechner als Server nehmen.
Da würde ich aufpassen oder das zumindest mit der IT abklären; auch, da Du dazu in den meisten Fällen bzgl. Unternehmensrichtlinien verpflichtet bist.
Einen Webserver darfst Du nicht in jedem Unternehmen einfach so in Betrieb nehmen.

Ja, das werden wir schon klären müssen. Da hoffe ich auf Tooling-Abt. dass die uns dabei beraten

Die ganze Entwicklung habe ich auf 120 MT abgeschätzt (d.h. ½ Jahr). Ich weiß, dass es sehr knapp sein wird, aber ansonsten würde ich dafür kein Budget bekommen.
Das ist nicht nur knapp; das ist ohne Vorkenntnisse im Web-Bereich nichts.
Solange dauert in den meisten Fällen allein die Basis-Schulung für moderne Web-Technologien.
Die Komplexität, die Du da beschreibst; da bezweifle ich bei einem Einsteiger in diesen Bereich den geschätzten Zeitaufwand massiv 😉

Tja, was habe ich da für Alternativen? Freiberufler nur für Web-Anwendung? und den Rest mach ich alleine. Wie wäre es am Anfang mit einer einfachen WEB-Lösung, dann den Rest lasse ich von Tooling machen. D.h. innerhalb 120 MT einfache Lösung?

Erstellt vor 10 Jahren

Hallo,

vielen vielen Dank für Eure Antworten, schon diese Hinweise bringen mich weiter 😉

Die Sache ist die, ich habe diese Idee gehabt und will sie auch selber bzw. teilweise selber umsetzen. Das hat auch politische Aspekte bei uns in der Firma.

Von der IT werde ich nicht all zu viel Support bekommen (ich weiß nicht mal wo sie sitzen). Wir werden eigenen Rechner als Server nehmen. Höchstens von der Tooling-Abteilung werden wir etwas Support bekommen, da aber Tooling-Abteilung schon zu 100% für nächste 24 Monate ausgebucht ist, muss ich es alleine umsetzen (höchstens kann ich einen Studenten einstellen).
Welche Technologie ich nutzen soll, wird sich herausstellen. Ich weiß nur, dass fast alle Tools bei uns mit Java entwickelt werden und auf Eclipse-Basis. Ich persönlich würde .NET bevorzugen, aber das muss ich noch klären. Erfahrung habe ich in beiden Technologien.
Inzwischen habe ich dafür eine schnellen Demonstrator mit WIN-Forms und MS Server 2008 gemacht. DB-Schema somit steht schon fest.
Also Erfahrungen habe ich mit DB (jetzt egal ob MS Server oder Oracle), .NET, Java. Eher weniger Erfahrung mit Hibernet, und kaum mit Webserver (Webinterface außer einfache Webseiten).Die ganze Entwicklung habe ich auf 120 MT abgeschätzt (d.h. ½ Jahr). Ich weiß, dass es sehr knapp sein wird, aber ansonsten würde ich dafür kein Budget bekommen. Ich werde es auch interativ-entwickeln (iterativer Prozess ), d.h. Nach erster Iteration werden wir erkennen, ob es was taugt, auch von der Zeit her 😉
Nach der Entwicklung zur Support werde ich es an Tooling-Abteilung abgeben.

Ps. für Demostrator habe ich etwa 2-3 Wochen gebraucht, aber wie gesagt ohne O/R und Webserver, also quick and dirty 😉

Ich werde doch Richtung Webserver tendieren, da wenn es klappen sollte, wird das System Weltweit ausgerollt.
Um es kurz zu beschreiben was es sein sollte. Wir werden dort Informationen aus und Requirements pflegen (Automobilindustrie). Mit dem System sollen wir die Requirements zwischen Projekten reusen können etc. und draus 100% Code, Specs etc generieren. Generatoren existieren schon. Als input für so ein Generator muss man aus dem System XML Files erzeugen. Deswegen diese DB-System wird auch als Sternkonverter betrachtet. Die Daten sind es Signalen was zwischen -ECUs über BUS ausgetauscht werden. Ein Projekt hat etwa über 1000 Signalen pro Signal 50 Attributen. Und wir haben sagen wir hunderte von Projekten.
Bis jetzt haben wir die Daten im Excel verwaltet, aber aus Excel kann doch kein Mensch was vernünftiges generieren (nicht mal ISO26262 taugliches), für mehr Nutzer ist es auch nicht tauglich, und die kritische Masse an Daten ist schon längst überschritten.....

Ich hoffe, dass ich es schaffen werde. Vielleicht soll ich mich doch jetzt schon mit Webserver auseinander setzen, d.h. Wissen aneignen und ein paar Sachen ausprobieren.......

Für jegliche Hilfe, Tipps bin ich dankbar 🙂

Grüße

Erstellt vor 10 Jahren

Hallo zusammen,

ich soll bzw. möchte eine Daten Management System bei uns in Firma aufbauen. Es sollen Daten im Bereich von 2-3 millionen Datensätzen verwltet werden. Es werden am Anfang etwa 10 Personen damit arbeiten (auch parallel). Es kann sein, dass es in Zukunf viel mehr Personen nutzen sollen. Die Geschwindigkeit spielt nicht so große Rolle, aber dafür Verfügbarkeit und Sichercheit.

Ich habe mir es überlegt mit 3-Schichten Architektur zu lösen: 1.DB-Layer (mit O/R Mapping z.B. Hibernate) 1.Logik-Layer 1.Client-Layer (z.B. Webinterface)

Meine Fragen:1.Soll ich standalone application oder doch mich für Webserver mit Web-Interface entscheiden? 1.Welchen Webserver soll ich aus eurer Erfahrung wählen? 1.Logik-Layer sollte man auf dem Server Laufen lassen, oder?

Danke für Antworten

Grüße

Erstellt vor 11 Jahren

verwendetes Datenbanksystem: MS Access 2007 <bitte immer angeben>

Hallo miteinander,

ich bin auf der Suche nach einem guten ORM-Framework fuer C#, also etwas aehnliches wie Hibernate in der Java-Welt. Kann mir jemand einen solchen empfehlen? Der Framework sollte auch in der Lage sein, Klassen aus einer vorhandenen DB-Struktur zu generieren.
Ich wollte es versuchen mit L2S, aber scheint nicht so zu funktionieren.

Danke!

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