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Wie autonome Fahrzeuge die Welt verändern werden
Gelöschter Benutzer

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Zitat
Geht es euch nicht auch so, daß man schon ein ungutes Gefühl hat, wenn man in ein Flugzeug steigt und sein Leben und seine Gesundheit der Erfahrung der Piloten und ca. 100 Tonnen an Technik anvertraut?
Mit dem Bus fahren muss ja dann die Hölle pur sein.



Ich kann mir nicht vorstellen, das die Leute auf ihren Prestige-Ausdruck verzichten werden und nur noch die "Pool-Autos" verwenden werden. Das mit dem auto-Pool wird sich sicherlich als Dienstleistung etablieren. Ähnliche Ansätze gibt es ja bereits mit Car2Go, Carshare usw...
Aber es wird immer Leute geben, die ihre eigenen Autos haben werden. Schon allein deswegen, weil man immer Luxus und Prestige haben will.
gfoidl
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Hallo JAck30lena,
Zitat
die ihre eigenen Autos haben werden. Schon allein deswegen, weil man immer Luxus und Prestige haben will.
Letzteres stimmt: das mit Luxus und Prestige. Aber obs dann noch immer das Auto ist weiß ich nicht. Es kann ja sein, dass es andere Statussymbole gibt und das Auto hierfür keinen "Wert" mehr darstellt. Insofern sehe ich das nicht als Grund für geringe Akzeptanz.


mfG Gü
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"Alle sagten, das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht - und hat's gemacht!"
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MrSparkle
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Zitat von JAck30lena
Zitat von MrSparkle
Geht es euch nicht auch so, daß man schon ein ungutes Gefühl hat, wenn man in ein Flugzeug steigt [...] ?
Mit dem Bus fahren muss ja dann die Hölle pur sein.

Isses. Aber wenigstens fällt der Bus im Zweifelsfall nicht 10.000 Meter runter ins Meer.

Zitat von gfoidl
Zitat von MrSparkle
Also ich finde jedenfalls die Vorstellung ein bißchen gruselig, in ein selbstfahrendes Auto einzusteigen, das nicht auf Schienen fährt.
Was ist für dich "nicht gruselig" wenn du dich als Beifahrer oder gar auf die Rückbank eines PKW mit menschlichen Lenker setzt, von dem du z.B. nicht weißt wie fahrtüchtig dieser ist (z.B. Taxifahrer)? Das finde ich gruseliger, als wenn ich in ein selbstfahrenden Auto steige (das einen sicheren Stand seitens Technik erreicht hat).

Genau das ist ja der Witz. Man weiß genau, daß die Technik in wahrscheinlich mehr als 99% aller Fälle schneller und besser reagieren kann, als ein Mensch es tun könnte. Aber warum hat man dann so ein schlechtes Gefühl dabei, die Kontrolle völlig an "die Technik" abzugeben? Ob man die Kontrolle an den Busfahrer oder an den Bordcomputer abgibt, ist ja letzendlich irgendwie das gleiche. Trotzdem ist es das für mich nicht, ich hab nur keine Ahnung, warum.
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Gelöschter Benutzer

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Zitat
... Luxus und Prestige. Aber obs dann noch immer das Auto ist weiß ich nicht
Du musst das so sehen: Man verbringt Zeit in diesem Auto. Zeit, die man irgendwie totschlagen muss. Mag ja sein, das man nun schneller ans Ziel kommt aber das relativiert sich immer, denn je schneller man unterwegs ist, desto weiter weg sucht man sich die Ziele...
Also man sitzt dennoch recht lange in der Kiste und ich kann mir nicht vorstellen, das das Einheits-Pool-Auto mit allem möglich "Schnick-Schnack" ausgerüstet ist, das man für Geld haben kann.
Es wird also welche mit Spielekonsolen oder Fernsehern geben.. oder es werden welche mit besonders guten Hifi-Anlagen geben usw... dann wird es welche geben, die von innen beschmückt sind wie ein Weihnachtsbaum oder mit viel Plüsch... komplett mit Leder Innenaustattung oder mit viel Kirschbaum-Holz.

Also genau so wie jetzt... nur eben Autonom fahrend und einer anderen Personen-Kabine.

Außerdem lassen sich viele nicht nehmen mit dem neuesten Modell XY irgendwo vorzufahren um anzugeben.
Zitat
Es kann ja sein, dass es andere Statussymbole gibt und das Auto hierfür keinen "Wert" mehr darstellt.

Unwahrscheinlich. Alles, was sich in der Öffentlichkeit bewegt ist immer auch irgendwo ein Statussymbol. Grundsätzlich. Oder kennst du Gegenbeispiele?
Zitat
Isses. Aber wenigstens fällt der Bus im Zweifelsfall nicht 10.000 Meter runter ins Meer.

Dafür hast du einen mehrere hundert Liter großen Gastank direkt über deinem Kopf und fährst komplett unangeschnallt auch mal 100 kmh. Da muss man nicht viel rechnen um auf das selbe Ergebnis wie beim Fliegen zu kommen.
gfoidl
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Hallo JAck30lena,
Zitat
Oder kennst du Gegenbeispiele?
Nein.
Ich hab eine Antwort vorbereit - die auch die Geschichte beleuchtet - und am Ende bin ich zum Schluss gekommen, dass es so sein wird wie du sagst, daher poste ich die auch nicht. V.a. da sich das Statussymbol Mobilität (Pferd, Kutsche, Auto, Privatflugzeug) noch nie geändert hat und daher wird das wohl so festgefahren sein im Verhalten der Menschen.

Aber ich kann mir vorstellen, dass die Masse der Menschen mit dem geteilten Kollektiv-Auto vorlieb nehmen wird (auch wegen der finanziellen Situation) und nur ein gewisser Teil selbst noch auf den Status Auto setzen wird.


Hallo trib,
Zitat
Ein nicht unbeachteter Punkt sollte auch die Aufzeichnung der Bewegungsdaten sein.
Aktuell gibt es Versicherung die offiziell "für Diebstahlortung" sowas anbieten und das wird rege genutzt. So abgeneigt scheint also die Masse vom Big Brother nicht zu sein. Oder auch viele Fahrzeughersteller bieten so eine "Instant Hilfe" (oder wie das genau heißt) an.
Zitat
Abgesehen von allen oben genannten Vorteilen ist das eine mehr als erschreckende Vorstellung.
So gesehen ist das keine Vorstellung mehr, sondern Realität. Du schreibst ja selbst, dass über jeden Menschen in Zentraleuropa ein genaues Profil abgerufen werden kann. Wenn sie dann mit dem autonomen Auto noch ein zusätzlich Aufzeichnungsmerkmal bekommen ändert das nicht viel. Sie haben Daten von mir wenn ich bei A bin. Fahre bzw. lasse ich mich nach B fahren so haben sie Daten auch von mir bei B. Und wie ich von A -> B gekommen war bisher auch schon fast klar. Auf der Autobahn gibts soviele Verkehrskameras (die der Sicherheit dienen :-)) dass dort auch jetzt schon fast ein lückenloses Bewegungsprofil erstellt werden kann.
In dieser Hinsicht wird also nicht viel ändern.


mfG Gü
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Trekki1990
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Autonome Fahrzeuge schön und gut, aber ich würde nur im Äußersten Notfall mich in so ein Ding setzen (Unfall, Krankheit, etc). Ich finde der Mensch sollte immer die Macht über die Maschine besitzen, sonst gibts irgendwann ein böses Erwachen.

Damit meine ich kriminelle Gedanken mancher Menschen, die dann auch so ein autonomes Gefährt schnell mal zu anderen Taten veranlassen können, denn nichts ist vollkommen sicher und wird irgendwann geknackt.

Gruß Trekki
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Roboterauto
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Es würde so viel erleichtern!! Stellt Euch mal vor, ihr geht zum Einkaufen und während dessen fährt das Auto allein zum Tanken und in die Waschstraße.

Man kann auch mal ein Bierchen trinken, denn das Auto fährt ja.

Einzig die Frage nach der Versicherung, obwohl so ein COmputer bestimmt eine bessere Reaktion hat als ein Mensch, fragt sich wer im Notfall dennoch die Schuld trägt - sprich zahlt die Versicherung?

Wegen der Kriminialität :Das Auto hat ne ganze Batterie an Kameras ;) Außerdem ist das Auto ja mit anderen Autos vernetzt, sodass diese auch entsprechend besser Abstand halten können, oder bspw auch in einer großen Kolonne auf der Autobahn fahren - das spart Sprit durch den Windschatten...

Ich hab da ne Seite, die sich mit dem Thema beschäftigt, wer Lust hat, kann ja mal reinschauen:
http://www.autonomes-fahren.de/

Ich freu mich auf Eure Kommentare und natürlich, wenn jemand tipps hat, ist das noch besser :)
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gfoidl
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Hallo,

da ich es gerade im Video gesehen habe wie das Google-Auto fährt ist mir eingefallen wie sicher das Autofahren, speziell das Überholen, werden kann. Es gibt keine notorischen Linksfahrer, keine Drängler, keine Schneider mehr. Das alles kommt der Sicherheit zu Gute.
Warum wird (od. kann) das so sein? Wenn ein schnelleres Auto ein langsamer Auto überholen will, so verknüpfen sich die beiden Bordcomputer und entscheiden gemeinsam die beste Überholstrategie. Somit kommt es zu keine Überraschungen mehr, denn der Überholer und der Überholte (bzw. die Autos) wissen genau was wann passieren wird.
Das gilt auch für Nicht-Autobahnen. Sollte ein Gegenverkehr während des Überholvorgangs kommen, so kann dieses Auto dies den anderen mitteilen* und dann entscheiden diese 3 Autos gemeinsam wie das Problem gelöst wird.
* oder das überholende Auto merkt das auf seinem Radar und stimmt sich mit dem Gegenverkehr ab.


mfG Gü
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Gelöschter Benutzer

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Zitat
Ich hab eine Antwort vorbereit - die auch die Geschichte beleuchtet - und am Ende bin ich zum Schluss gekommen, dass es so sein wird wie du sagst, daher poste ich die auch nicht. V.a. da sich das Statussymbol Mobilität (Pferd, Kutsche, Auto, Privatflugzeug) noch nie geändert hat und daher wird das wohl so festgefahren sein im Verhalten der Menschen

Es ist nicht nur die Mobilität. Es ist wirklich alles, was in der Öffentlichkeit gesehen werden kann. Handy, Armbanduhr, Kleidung, Schmuck, usw.... und dazu zählt auch das Auto, weil es sich in der Öffentlichkeit bewegt.
Zitat
Ich finde der Mensch sollte immer die Macht über die Maschine besitzen

Das ist ein wenig zu allgemein definiert. Schon jetzt gibt es Autopiloten in vielen bereichen und dort wo nicht, verlassen wir uns auch blind auf das, was uns das Display anzeigt. Es geht nicht mehr darum, die Kontrolle an Automaten abzugeben, sondern darum wie viel Kontrolle man abgibt. Beim Autofahren sehe ich das nicht Kritisch.
herbivore
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Hallo JAck30lena,
Zitat
ich kann mir nicht vorstellen, das das Einheits-Pool-Auto mit allem möglich "Schnick-Schnack" ausgerüstet ist, das man für Geld haben kann.
Es wird also welche mit Spielekonsolen oder Fernsehern geben.. oder es werden welche mit besonders guten Hifi-Anlagen geben usw... dann wird es welche geben, die von innen beschmückt sind wie ein Weihnachtsbaum oder mit viel Plüsch... komplett mit Leder Innenaustattung oder mit viel Kirschbaum-Holz.
ich kann mir das schon vorstellen. Es gibt ja auch jetzt schon unterschiedliche ausgestattete Mietwagen. Wenn Car-Sharing durch autonome Fahrzeuge noch viel bequemer wird, als es das jetzt ist und damit die Nutzerzahlen deutlich steigen, wird es auch eine Diversifizierung des Angebots geben. Zumindest in dicht besiedelten Gebieten wird es dann möglich sein, auf so ziemlich alles zurückzugreifen, was das Herz begehrt - und vor allem je nach Lust und Laune und aktuellem Einsatzzweck was anderes. Man ist also nicht wie beim eigenen Auto auf das eine eigene Exemplar festgelegt. Zwar will ich nicht bestreiten, dass Autos Prestige-Objekte bzw. Statussymbole bleiben werden, aber ob sich wirklich das individuelle Eigentum daran als Massenerscheinung hält, finde ich durchaus fraglich.


Hallo Trekki1990,
Zitat
Ich finde der Mensch sollte immer die Macht über die Maschine besitzen
wir verlassen uns ja auch jetzt schon auf jede Menge Technik, deren Ausfall drastische Folgen hätte. Diese Abhängigkeit den Menschen noch nie davon abgehalten, sich immer weiter von Technik abhängig zu machen. Und es geht in der Tat mehr und mehr Kontrolle verloren und Maschinen werden immer autonomer entscheiden. Ich denke, diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen.

Das soll natürlich kein Freibrief für menschenfeindliche Technikgestaltung sein. Ich finde es im Gegenteil sehr wichtig, bei der Gestaltung von Technik, die Interessen der Betroffenen zu berücksichtigen. Nur ist es nicht zwangsläufig so, dass die Interessen der Betroffenen am besten dadurch gewahrt werden, dass Maschinen keine Autonomie erlangen dürfen.

herbivore
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Moderationshinweis von herbivore (28.05.2014 - 13:09:16):

Der Startbeitrag, in dem viele verschiedene Aspekte und Auswirkungen des autonomen Fahrens beleuchtet werden, befindet sich auf der ersten Seite des Threads.

malignate
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Am KIT (Unit Karlsruhe) wird an einem System für Fördersystems gearbeitet
KIT: "KARIS" ist Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen".

Genauso gut könnte ich mir auch Autos vorstellen, die sich kombinieren lassen. Es könnte eventuell einfach verschiedene Module geben, z.B.

Person (Front)
Person (Mitte)
Transport (Front)
Transport (Mitte)
Transport Hoch (Mitte)

usw. und die verschiedenen Teile organisieren sich selbstständig um ihre Aufgaben zu erledigen, beispielsweise 4 Personen von A nach B zu Transportieren oder für einen Umzug eine Familie + Gepäck oder ein großer Schrank.

Zusammen mit der Tatsache, dass ich kein eigenes Auto mehr brauche und keine verschiedenen Fahrzeuge mehr für unterschiedliche Szenarien kann man bestimmt 2/3 alle Fahrzeuge verschrotten.
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spike24
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Das sowetwas kommen wird steht für mich ausser Frage. Ich bin/war selbst Pendler, früher an die 1.200 km pro Woche und wenn man da in die Stadt fährt werden da Probleme auf uns zukommen die fast nur so gelöst werden können.

Aber wie da schon ein paar mal erwähnt, der Umstieg könnte da ein Problem werden.
3 automome Fahrzeuge, und 27.000 andere.
Genau genommen braucht ein Automatisches Fahrzeug eigentlich nur lenken, bremsen und gasgeben.
Selbst relative simple Tätigkeiten, aber einem Auto das ales ganzes beizubringen ist aber schon schwieriger. Was ich mir vorallem für Autobahnen (hier sehe ich den grössten Sinn) als lösung sehen könnte ist: nicht das das Auto autonohm fährt, sondern die Strasse weis wieviele Autos unterwegs sind und den Autos selbst weiter gibt, was es tun soll.
So Radartechnik an den kleinen Lichtern am Strassenrand und WLAN zum kommunizieren mit den Autos selbst.
Würde von aussen gleich aussehen und in den Autos würde mehr oder weniger ein kleiner Empfänger sein der das Lenkrad und die zwei Pedalen bedienen kann.

Das würde meiner Ansicht nach sehr viel bringen, vorallem wenn ich daran denke wie ich immer nach Wien gefahren bin. Ne kleine Gruppe, Windschatten fahren mit Geschwindigkeiten die in Deutschland auch nicht erlaubt wären.
Laut Studio gehöre ich zu den Menschen die am wenigsten Unfälle (pro km) haben, aber am meisten Strafen haben. Andere kaufen sich darum ein Auto für das was ich dem Stadt schon gezahlt habe :-(
mbg
Rossegger Robert
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Montag morgen ist die beste Zeit um eine erfolgreiche Woche zu beginnen
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aequitas
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Navigon hat schon vor 4 Jahren seine Runden mit einem Fahrzeug, das nur vom Navigationsgeraet gesteuert wurde auf dem Nuerburgring mit Tempo 300 gedreht.
be the hammer, not the nail!
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ProGamer
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Zitat von herbivore
auf einen noch nicht berücksichtigten Punkt ist meine Freundin gekommen: Keine Geschwindigkeitsüberschreitungen, keine Radarfallen, kein Falschparken, keine Politessen, keine Flensburger Punkte, überhaupt keine Verkehrssünder(kartei).

Mal angenommen es würde wirklich keine Verkehrssünder mehr geben, was wäre dann mit den Einnahmen für den Staat? Ohne Verkehrssünder = Kein Geld = ...?

Mal angenommen es würden auch keine Verkehrunfälle mehr passieren, was würde dann mit den ganzen versicherungsunternehmen passieren bzw. deren mitarbeitern? Wenn keiner mehr einen Unfall baut, braucht keiner mehr auch eine Versicherung...

Müssten dann noch Straßen ausgebaut werden damit der Verkehr "flüssiger" wird?

p.s. Der Inhalt dieses Beitrages ist MEINER fantasie entsprungen!
MfG
ProGamer
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herbivore
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Hallo ProGamer,
Zitat
Mal angenommen es würde wirklich keine Verkehrssünder mehr geben, was wäre dann mit den Einnahmen für den Staat?
üblicherweise passieren solche Veränderungen nicht von einem Tag auf den anderen. Es bleibt also Zeit, schrittweise auf andere Einkommensquellen umzustellen. Außerdem verringern sich nicht nur die Einnahmen, sondern auch die Kosten, die bisher für die Ermittlung, Überführung, Verfolgung und Verwaltung der Verkehrssünder entstehen.
Zitat
Mal angenommen es würden auch keine Verkehrunfälle mehr passieren, was würde dann mit den ganzen versicherungsunternehmen passieren bzw. deren mitarbeitern?
Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass sich die Zahl der Verkehrsunfälle auf Null reduziert. Zum anderen entstehen Schäden nicht nur durch Verkehrsunfälle. Und ich kennen auch keine Versicherung, die ausschließlich KFZ-Versicherungen anbietet. Und auch hier werden die Veränderungen langsam vor sich gehen. Es bleibt also auch hier Zeit, sich auf die sich langsam ändernde Situation einzustellen. Davon abgesehen ist es ja nichts ungewöhnliches, dass Märkte wieder verschwinden (überleg mal, was alles vor 10 oder 20 Jahren hipp war und was heute keiner mehr kauft).
Zitat
Müssten dann noch Straßen ausgebaut werden damit der Verkehr "flüssiger" wird?
Mit autonomen Fahrzeugen besteht sicher die Chance, Straßen besser auszulasten (und gleichzeitig Staus zu verringern oder zu verhindern). Ob neue Straßen gebaut werden müssen, oder ob man gar auf einen Teil der bestehenden Straßen verzichten kann, hängt aber sicher auch davon ab, wie sich das Verkehrsaufkommen insgesamt entwickelt.

herbivore
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MarsStein
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Hallo zusammen,

so langsam kommt da scheinbar richtig was ins Rollen, gerade gefunden:
Google spricht mit Autoherstellern über selbstfahrende Fahrzeuge

Gruß, MarsStein
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vbprogger
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Für mich kommt das "Ding" nicht in Frage, denn ich fahre gern schnelle Autos, achte aber sehr strik auf StVO, d.h. nur schnell da wo es erlaubt ist und keine Drängelei auf der Autobahn oder sonst wo.

btw. ich bin in Deutschland nur wegen Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung geblieben, sollte es sich irgendwann ändern, werde ich höchst wahrscheinlich wegen des Sch**ßwetters in Deutschland wegziehen
Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was du verstehst.
---------
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herbivore
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Hallo vbprogger,

klar, es wird viele Menschen geben, die die neue Technik, aus welchen Gründen auch immer ablehnen werden. Das ist auch ok. Auf der anderen Seite wird Menschen geben, die sie aus verschiedenen Gründen einsetzen werden, z.B. alte Menschen, die selbst nicht mehr sicher fahren können, Avantgardisten, Spediteure und andere mehr. So wie ich es bereits im Startbeitrag beschrieben habe. Davon bin ich überzeugt.


Hallo MarsStein,

was die Termine für eine mögliche Serienreife angeht (in dem verlinkten Artikel ist von sechs Jahren die Rede), bin ich allerdings sehr skeptisch. Ich denke, die Hindernisse technischer und juristischer Art sind viel zu hoch für eine so schnelle Einführung. Davon abgesehen rechne ich fest damit, dass die Autonomie schrittweise eingeführt wird, z.B. zuerst in Form von immer leistungsfähigeren Assistenten für bestimmte Teilaufgaben. Es wird also noch dauern, aber es wird kommen.

herbivore
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Hallo zusammen,

von der IEEE gibt es zu diesem Thema einen "Cars That Think" Blog und Newsletter mit großteils interessanten Infos.

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Jörg
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Interessant dazu auch folgender Artikel:

Golem: Wenn Software über Leben und Tod entscheidet
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Hallo Jörg,

das Thema "Roboterethik" ist wirklich spannend und gleichzeitig skurril, wenn man verschiedene Einzelfall-Situationen und Varianten durchspielt und sich dabei auf moralische Zwiespälte konzentriert. Ich habe das in meinen Startbeitrag im Abschnitt "Wie können autonome Fahrzeuge mit ethischen Fragen umgehen?" nur angerissen und konstatiert, dass man mit dem Thema "einen eigenen Thread füllen könnte", vermutlich sogar mehrere, ich aber "kein prinzipielles Problem sehe".

Der verlinkte Artikel versucht, auf den Aspekt "Klein- oder Geländewagen" oder "Motorradfahrer mit oder ohne Helm" zu fokussieren. Das verstellt ein bisschen den Blick dafür, dass in eine solche Entscheidung wesentlich mehr Informationen einbezogen können und werden: Abstand nach vorne und zur Seite, Differenzgeschwindigkeit, Differenzbeschleunigung, eigener Winkel zu den anderen Fahrzeugen, berechneter Aufprallwinkel, eigener momentaner Lenkeinschlag, Fahrbahnbeschaffenheit auf beiden Kollisionsrouten, überhaupt der weitere Straßenverlauf z.B. in Kurven, Hindernisse auf dem Weg, den die Autos nach der Kollision nehmen werden usw. Kaum vorstellbar, dass die alle exakt gleich sind bzw. so sehr ausgleichen, dass am Ende nur bzw. ganz überwiegend ein moralisch heikles Gegensatzpaar den Ausschlag gibt.

Natürlich ist es aus persönlicher Sicht tragischer, wenn statt Unbekannten man selbst oder Angehörige aufgrund der Entscheidung der Entwickler zu Schaden kommen. Die stecken allerdings sowieso im Dilemma, denn egal welchen Verlauf der Unfall aufgrund der Software nimmt: Die Geschädigten werden immer dazu neigen, die Entscheidung als falsch anzusehen. Daher wird es sicher zu Prozessen kommen. Und die Gerichte und vermutlich auch der Gesetzgeber wird Leitlinien entwickeln müssen und das auch tun. Am Ende wird reduziert sich die Frage, was das moralisch beste gewesen wäre, auf die Frage, ob die Software innerhalb der herausgebildeten Leitlinien gehandelt hat.

herbivore
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herbivore
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Hallo zusammen,

ich bin gerade auf den Artikel Selbstfahrende Autos: Google baut ein eigenes Auto. Der Unterschied zu früheren Artikeln über Google Driverless Car ist, dass nun nicht mehr Serienfahrzeuge umgerüstet werden, sondern von Grund auf ein eigenes Fahrzeug entworfen wurde, wenn zunächst auch nur als Prototyp.

Der Prototyp sieht kindlich verspielt aus. Und auch noch etwas plump. In dieser Form sicher nicht so ganz ernstzunehmen. Aber es passiert, was ich sagte: Die Autos passen sich in ihrer Form an die Besonderheiten des autonomen Fahrens an. Das Auto hat weder Lenkrad noch Bremse. Aber die wurden nicht einfach aus ihrer ursprünglichen Position entfernt, sondern der gesamte Innenraum hat ganz andere Proportionen als bei einem normalen Auto. Zum Beispiel sitzen die Personen viel weiter vom Armaturenbrett (das keine Armaturen hat) entfernt.

Das zugehörige Video A First Drive sich sicher Promotion, und es möglicherweise ist viel davon gestellt, ich weiß es nicht. Auf mich wirkt es doch eher echt und so, als hätten die Leute wirklich riesigen Spaß daran. So oder so machen die Leute einen sehr ausgelassen, freudig und vollkommen angstfreien Eindruck.

Nett fand ich die Stelle, an der das alte Ehepaar darüber spricht, dass das Auto so in die Kurven fährt, wie die Ehefrau es von ihrem Ehemann die ganzen Jahre (anscheinend erfolglos) gewollt hat.

herbivore
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Hallo zusammen,

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MarsStein
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Hallo zusammen,

um hier mal auf dem aktuellen Stand zu bleiben (und ggf. die Diskussion nochmal etwas voranzutreiben): nun sind schon die ersten Unfälle der Google-Autos bekannt geworden:

Unfall - auch ohne Fahrer möglich

Gruß, MarsStein
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von MarsStein am .
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Abt
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Dann kannst auch erwähnen, dass alle 11 Unfälle von Google Fahrzeugen nach 2,7 Millionen Kilometer durch menschliches Versagen anderer verursacht wurden.
Deswegen finde ich dein "schon" im Satz etwas falsch
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MarsStein
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Hallo Abt,

das war aber gar nicht wertend gemeint - ist dann wohl falsch rübergekommen
Dass die Fahrzeuge nicht Schuld waren, steht ja im verlinkten Artikel...

Gruß, MarsStein
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OlafSt
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Zitat
Unter den elf Kollisionen sind allein sieben Auffahrunfälle - und dagegen, schreibt Google-Manager Urmson, könne derjenige, auf den der Hintermann auffährt, nur wenig tun. Das Problem hat ein computergesteuertes Auto natürlich genauso wie jeder menschliche Fahrer.

Verzeihung, aber da liegt der Google-Manager falsch. Natürlich gibt es eine Gegenmaßnahme gegen Auffahrunfälle. Nennt sich Sicherheitsabstand.

Nichtsdestotrotz ist die Leistung dieser autonomen Fahrzeuge echt beeindruckend.
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Thoxx
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Und wie erhöhe ich den Sicherheitsabstand als derjenige, auf den der Hintermann auffährt? Schneller fahren?
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Zitat von OlafSt
Verzeihung, aber da liegt der Google-Manager falsch. Natürlich gibt es eine Gegenmaßnahme gegen Auffahrunfälle. Nennt sich Sicherheitsabstand.

Verzeihung, aber kannst du bzw. der Autopilot des vorderen Fahrzeug das Verhalten von dem Hintermann/frau überhaupt beeinflussen? Wenns von hinten drauf knallt, da kann man aber absolut nichts machen.
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Naja man kann kurz in die Bremse gehen und dann wieder Gas geben. Oder man fährt so langsam, das der Andere überholt. Das kann aber den anderen Verkehrsteilnehmer zu einen Unfall verleiten, ob das Ziel einer Software sein sollte halte ich für Fragwürdig.

Ich denke, das man die aktuelle Testphase als durchaus erfolgreich bezeichnen kann.
Sollte man mal gelesen haben:

Clean Code Developer
Entwurfsmuster
Anti-Pattern
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