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Fachakademie für angewandte Informatik, Schwerpunkt Softwareentwicklung: Wie praxisnah und sinnvoll?
Wirago
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Fachakademie für angewandte Informatik, Schwerpunkt Softwareentwicklung: Wie praxisnah und sinnvoll?

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hallo und guten abend,

ich steck hier in einer leichten zwickmühle und hoffe ihr könnt mir ein wenig mit eurer meinung und erfahrung helfen. ich würd gern eine fortbildung machen die die tolle bezeichnung "Fachakademie für angewandte Informatik - Schwerpunkt Softwareentwicklung" hat (4 semester berufsbegleitend, inhalt hier -> LINK)

jetzt stellt sich mir die frage inwiefern der gelehrte inhalt praxisnahe ist. kann man mit den dort vermittelten kenntnissen ins berufleben in dieser sparte einsteigen oder steh ich dann nach 2jahren und 8k euro weniger in der tasche da und kann nix anfangen damit?

so als hintergrundinfo:
hab vor 5 jahren meine matura (abitur in D) an einer privatschule für chemie/biochemie gemacht und bin seit dem in dem bereich tätig (zzt in der sparte development medical devices)
aber eig interessiert mich die IT und programmierung schon lang mehr als dashier und möcht iwie möglichst erfolgreich umsteigen.

danke vorab für eure antworten
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der-schlingel
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Hallo,

generell bin ich erst mal skeptisch wenn es um so einen Wifi-Kurs geht. Aber verlässliche Informationen habe ich zu dem Thema natürlich nicht. Doch du darfst nicht vergessen dass das ganze 2 Jahre lang dauert (nur eines kürzer als der Bak. auf einer FH) und noch dazu stehst du dann ohne echtem Abschluss da.

"Diplom" hört sich ja gut an aber du fängst nix damit an. Zudem finde ich es witzig das sie Werbung damit machen dass du dich .Net u. Java zertifizieren lassen kannst - auf deine Kosten

Du könntest genauso gut auf einer FH berufsbegleitend zum Studieren beginnen. Ein Bekannter von mir hat auf dem Technikum in Wien begonnen und ist dann problemlos in eine Traumposition bei HP gekommen da die FHs auch gute Connections in die Wirtschaft haben. Außerdem könntest du den Master noch anhängen wenn du dich weiter spezialisieren möchtest.

Generell ist es aber zur Zeit noch so, dass nach dem Gehaltsschema ein FHler etwas weniger als ein Universitätsabsolvent verdient. (Jedenfalls in Österreich.)
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Wirago
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jo, das wär die 2te option. auf der TU den BSc berufsbegleitend machen. auf der BeSt³ (bildungsmesse) hab ich an deren stand gefragt wie das is, so berufsbegleitend, und da hat einer gmeint, dass er sich das nur schwer vorstellen kann nen vollzeitjob zu haben und das studium zu machen, wegen anwesenheiten und so :-/

aber ok, war n student von dort, vllt hatte der auch keinen plan
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herbivore
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Hallo Wirago,

ein Vollzeitjob und ein Studium zusammen sind sicher eine sehr große Herausforderung. Und wenn nicht der unbedingte Wille vorhanden ist oder die sonstigen Rahmenbedingungen (Freunde, Freundin/Frau, Familie, Arbeitgeber) nicht optimal stimmen, ist die Wahrscheinlichkeit zu scheitern hoch. Aber möglicherweise unterstützt dein Arbeitgeber das Vorhaben und lässt dich Stunden reduzieren oder stellt dich sogar in einem Teil der Arbeitszeit für das Studium frei. Da solltest du mal nachfragen. Wenn dein jetziger Arbeitgeber dazu nicht bereit ist, findest du vielleicht einen anderen.

Grundsätzlich denke ich auch, dass du eine richtige Ausbildung machen solltest, also eine wo du einen allgemein anerkannten Abschluss erlangst. Wenn du als Quereinsteiger schon in der Job arbeitest, hast du ja jetzt schon die Befähigung dafür. Und trotzdem werden dir ohne einen passenden Abschluss bestimmte Türen verschlossen sein. Oder zumindest ist das Fortkommen erschwert. So ist das leider. Sicher wird im Studium das Wissen nochmal systematischer vermittelt und da kannst du bestimmt auch noch viel rausziehen, aber das scheint mir in deiner Situation nicht der springende Punkt zu sein. Wichtiger ist doch, dass du anschließend was zum Vorzeigen hast.

herbivore

PS: Ich persönlich bin ja ein Fan des Universitätsstudium, weil da mehr Wert auf Fundierung und Systematik des Wissens wert gelegt wird. Und gerade wenn du schon Berufserfahrung hast, kommt einzige große Nachteil des Universitätsstudiums, dass man weniger gezielt auf den Berufsalltag hin ausgebildet wird, nicht zum Tragen.
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der-schlingel
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TU Wien ist so eine Sache. So wie es aussieht werden sich die Studienbedingungen weiter verschlechtern da die TU wegen Unterfinanzierung Defizit aufgebaut hat und dies nun wieder abbauen muss. Da die Forschung die Cash Cow ist werden das natürlich vor allem die Leute im Bak. Studium zu spüren bekommen. (Heute einen Rektorenbrief bekommen der das ankündigt.)

Zudem halte ich das für zermürbend in einem vernünftigen Ausmaß forwärts zu kommen und gleichzeitig einen Vollzeitjob auszufüllen. Ich arbeite in einem Teilzeitprogrammiererjob seit ich studiere und kann dir sagen dass es in den ersten zwei Semestern noch leicht von der Hand geht aber mit jedem Semester werden die Fächer anspruchsvoller und zeitintensiver und das wird dann echt hart.

An deiner Stelle würde ich lieber auf einer FH anfangen da die auch mehr auf Wirtschaft relevante Lehre setzt und vor allem berufsbegleitende Studien anbieten.

Aber wenn du noch weitere Fragen zur TU Wien hast können wir das gern pre PM klären.

Edit:/ Rechtschreibfehler, da sieht man mal wie schlechts um die TU steht :D
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von der-schlingel am .
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Wirago
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danke mal für euren denkanstoß, werd mir das alles mal durch den kopf gehen lassen
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