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Seid ihr professionelle Entwickler?
Rainbird
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Themenstarter:

Seid ihr professionelle Entwickler?

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Mich würde mal interessieren, wie viele Leute hier im Forum ihre Brötchen mit Software Entwicklung verdienen und wie viele Freizeit-Programmier sind?
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(8(|)
myCSharp.de - Member



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ich bin freizeit-programmierer. könnte mir aber gut vorstellen, später damit geld zu verdienen.

mfg
(8(|)
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progger
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Hallo,
ich bin auch Freizeit-Programmierer, weil ich noch Schüler bin. Aber mein Berufswunsch ist natürlich Software-Entwickler.
Das ist toll am Programmieren, man kann schon als Schüler damit anfangen. Weil welcher Chirurg hat als Kind Menschen aufgeschnitten? So hat man, wenn man mit der Schule fertig ist, schon viele Erfahrungen und weiß auch, ob der Beruf einem passt.
progger
A wise man can learn more from a foolish question than a fool can learn from a wise answer!
Bruce Lee

Populanten von Domizilen mit fragiler, transparenter Außenstruktur sollten sich von der Translation von gegen Deformierung resistenter Materie distanzieren!
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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Dexter
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Beiträge: 482
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Hallo! Ich schließe mich progger und (8(|) an. Bin zZ FReizeitprogrammierer und würde es sehr begrüßen, wenn ich nach der Schule Software-Entwickler werden könnte, bzw hätte auch zZ nichts gegen nen kleinen Nebenjob als Programmierer.


Dexter
Programmierer sind Maschinen die Koffein in Quellcode umsetzen.
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S.H.-Teichhof
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bin auch Freizeit-Programmier
Wir Arbeiten eigendlich nicht wir nehmen nur das geld
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herbivore
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Hallo Rainbird,

ich komme von der Brötchen-Fraktion.

herbivore
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alexander
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Hallo,

da ich Schüler bin (und die Leute / Lehrer an meiner Schule nicht mal wissen, wie man mit einem Computer umgeht :D), bin ich 100%iger Freizeitentwickler ;-)
Viele Grüße
Alexander
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Golo Roden
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Hallo,

ich mache Softwareentwicklung beruflich und privat ;-). Workaholic sozusagen ^^.

Viele Grüße,


Golo
Wissensvermittler und Technologieberater
für .NET, Codequalität und agile Methoden

www.goloroden.de
www.des-eisbaeren-blog.de
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Dan
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Zitat
Original von Der Eisbär
ich mache Softwareentwicklung beruflich und privat ;-). Workaholic sozusagen ^^.
dito
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(8(|)
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@ alle, die beruflich programmieren : vielleicht könntet ihr ein bisschen von eurem beruf
erzählen. z.b. bei was für einer firma ihr arbeitet, welche programmiersprachen ihr benutzt, was ihr programmiert, was euer größtes projekt war, was euch an der arbeit spaß macht und was nicht, was ihr für eine ausbildung habt und und und....

das würde mir und ich denke den anderen, die sowas später auch evtl machen wollen ein paar einblicke ermöglichen.

ich bedanke mich für eure infos

mfg
(8(|)
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Golo Roden
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Beiträge: 4649
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Hallo,

ich habe vier Jahre Angewandte Informatik studiert, dann abgebrochen, weil's mir zu theoretisch und praxisfremd war. Seit März 2005 arbeite ich nun bei der Firma Kheops (http://www.kheops.de), wo wir im Wesentlichen datenbankgestützte Anwendungen entwickeln.

Als Programmiersprache setzen wir hauptsächlich Visual FoxPro ein, es gibt allerdings auch ein Projekt in C++ auf Windows CE.

Was ich an dem Job generell spannend finde, ist, dass man nie das gleiche macht, sondern immer wieder neue Herausforderungen hat, neue Aufgaben und neue Gebiete, in die man sich einarbeiten muss, und - last but not least - dass man am Zahn der Zeit bleibt, sprich, dass man sich immer mit neuen Technologien beschäftigt.

Über die Details der Projekte, wie Größe und Auftraggeber, werde ich hier öffentlich nichts sagen, was, denke ich, verständlich ist. Die Projekte sind teilweise aber sehr große Auftraggeber.

Als Datenbank setzen wir neben Visual FoxPro für große Projekte auch den SQL Server beziehungsweise Oracle ein.

Prinzipiell würde ich niemandem, der in Richtung IT-Entwicklung gehen will, ein Unistudium empfehlen, da dies zu theoretisch und praxisfremd ist. FH ist hingegen zu wenig Theorie, ein gesundes Mittelmaß fehlt leider irgendwo ... von dem her, man nehme die Uni, gewürzt mit genug Pragmatismus, oder die FH mit genug Forscherdrang, nicht nur zu wissen, wie, sondern vor allem warum etwas so und so funktioniert, und dann hat man denke ich ganz gute Ausgangschancen.

Viele Grüße,


der Eisbär
Wissensvermittler und Technologieberater
für .NET, Codequalität und agile Methoden

www.goloroden.de
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hauptmann
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Ich bin selbst nur Hobbyprogrammierer (erst 16 -.-) habe aber mal vor später nach der Matura(Abitur) in Richtung IT zu studieren, jedoch eher was in Sachen Elektrotechnik.
Aber derzeit besuche ich bereits eine Schule (HTL) für EDV und Organisation/Software Engeneering sodass man im Besten Fall nach der Matura nicht studieren muss.
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Quallo
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Azubi Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Ich habe glaube ich die beste Lehrstelle der Welt(bei einigen in meiner Klasse ist es eher eine Leerstelle)!

Für Softwareentwicklung nicht gerade der kleinste Betrieb(65 Mitarbeiter, reines Softwarehaus), 95 % der Leute dutzen sich... macht echt Spaß dort zu arbeiten.

Habe vor der Ausbildung allerdings auch schon viel gemacht und programmiere auch jetzt noch nebenbei.

Grüße Christoph
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LastGentleman
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Hallo,

Ich habe weder ein UNI Studium, noch irgendwie eine Ausbildung im IT-Bereich.
Das ganze Wissen habe ich mir selbst beigebracht. Ursprünglich bin ich eigentlich Elektrotechniker, was aber ich nie geworden bin.

Vor einem Jahr, nach der Schule hab ich mich bei einem kleinen Software Haus beworben, das Access Lösungen schreibt und bin nach dem Aufnahmetest eingestellt worden. Ich bin erst 19 Jahre alt.

Es ist zwar nicht der schwierigste Bereich aber es zeigt doch das man auch ohne spezielle Ausbildung in die IT Branche kommt. Ich gehöre somit auch zu der Gruppe der professionellen Programmierern.

Da nun die Software-Entwicklung mein liebstes Hobby ist, habe ich mir zum Ziel gesetzt auch höre Programmiersprachen zu lernen. Anfänglich wars Java, das mir aber nicht so zugesagt und jetzt versuche ich mich in C# und mir macht es eine menge freude.
"Das Problem kennen ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung." Albert Einstein
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Bernhard
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Beiträge: 119

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Hallo,

da ich derzeit noch zur Schule gehe, bin ich auch nur Hobbyprogrammierer. Ich habe aber ebenfalls vor später Software-Entwickler zu
werden, vorzugsweise in Java oder C#. Allerdings halt ich mir auch andere Bereiche offen (hauptsächlich Netzwerktechnik und Linux).

grüße
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_tb_
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Hallo,
Zitat
Original von Der Eisbär
Prinzipiell würde ich niemandem, der in Richtung IT-Entwicklung gehen will, ein Unistudium empfehlen, da dies zu theoretisch und praxisfremd ist.


THX

Hab nun schon 2 Jahre Uni hinter mir und ja, es ist äußerst theoretisch. Das was wir bisher programmiert haben kann man echt zählen. Das meiste gabs immernoch im Software-Technik-Praktikum welches aber dadurch auch recht interressant war, da man dort einen Softwareentwicklungsprozess von Anfang bis Ende durchsimulieren konnte.

Aber meinen größten praktischen Teil erhalte ich in meinem Werksstudentenjob. D.h. ich verdiene auch mit Programmieren mein Geld. (Privat hab ich leider zu wenig Zeit dazu) Eingesetzt wird bei uns größtenteils C#, Delphi und teilweise VB6 (Zwecks Wartung älterer Applikationen) und natürlich SQL für Datenbankenangelegenheiten. Ich nutze aber zu 90% nur C#.

Somit kann man abschließend sagen. Uni ist schon zu empfehlen, solang man sich nich auf den faulen Hintern setzt und nur das macht was einem gesagt wird. Und der Lernaufwand ist ungleich geringer, da man vieles was man in der Uni lernt schon bei der Arbeit nutzt (Algorithmen, Datenbanken, Softwaretechnik usw.)

cu, tb
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Fabian
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Zitat
Original von Der Eisbär
Hallo,

ich mache Softwareentwicklung beruflich und privat ;-). Workaholic sozusagen ^^.

Viele Grüße,


Golo

Hallo und dito (obwohl es mittlerweile meine Freundin doch recht nervt ).

Zurzeit mache ich eine Ausbildung als Fachinformatiker Richtung Anwendungsentwicklung.
Beschäftigt bin ich bei der Ferber-Software GmbH (www.ferber-software.de). Es ist eine reine Softwarefirma, die Inkassosoftware herstellt (Forderungsmanagement). Die Sprachen, die eingesetzt werden, sind CAVO (Visual Objects), VBS, Java und C#. Ganz vereinzelt auch noch Clipper (*grusel*), Zwecks Wartung.

Die Datenbanken laufen unter Sybase Central.

Die Stelle ist sehr interessant, da man eine Menge über die Inkassobranche mitbekommt.
Zitat
Original von Der Eisbär
Prinzipiell würde ich niemandem, der in Richtung IT-Entwicklung gehen will, ein Unistudium empfehlen, da dies zu theoretisch und praxisfremd ist.

Das stimmt schon, allerdings auch nur, wenn man blind studiert und sich praxisbezogen nicht weiter orientiert. Ich habe auch noch vor zu studieren. Praxis habe ich dann schon einiges gesammelt und neben dem Studium will ich dann natürlich auch noch arbeiten.


Gruß,
Fabian
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." (Albert Einstein)

Gefangen im magischen Viereck zwischen studieren, schreiben, lehren und Ideen umsetzen…

Blog: www.fabiandeitelhoff.de
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Rainbird
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Themenstarter:

Ich

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Ich programmiere seit Ende der 80er Jahre. Damals machte ich meine ersten Schritte in Basic auf dem Atari 600XL (16KB RAM). Ich hab in der 8ten Klasse Realschule ein Praktikum bei einer Handelsfirma gemacht, die ihre Software selbst entwickelt hat. Später hab ich nach der Schule dort als Ferienjobber programmiert (Access 2.0 auf Windows 3.11). Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) dort gemacht und mittlerweile bin ich Leiter der EDV-Abteilung. Von 1998 bis 2003 war ich nebenberuflich selbständig. Ich habe die Netzwerke von kleineren Firmen (2-10 PC-Arbeitsplätze) betreut und kleinere Software-Projekte mit Access umgesetzt). Ich hab die Selbständigkeit aufgegeben und mich auf meine Festanstellung konzentriert. Man kann nicht alles auf einmal machen. Es ist einfach zu stressig.

Mit .NET arbeite ich seit der ersten Beta Version.
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Michael Schuler
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Ich schliesse mich den Workaholics hier an
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norman_timo
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Hallo zusammen!

Na da bin ich ja der erste, der behaupten kann, dass ich genau zwischendrin bin :-)

Ich studiere zurzeit Technische Informatik (Informatik mit --Betriebswirtschaftslehre und ++Elektrotechnik) an der Berufsakademie Mannheim.

Das ist ein duales Studium, was genauer bedeutet, dass ich 3 Monate Vollstudium an der BA (Schnitt 40 Wochenstunden) absolviere, danach sofort Semesterprüfungen, die ich mit einmaliger Wiederholungschance sofort bestehen muss. Also Semester wiederholen gibts nicht. Nach erfolgreichen Prüfungen arbeite ich für 3 Monate im Betrieb. In meinem Ausbildungsbetrieb ist das nicht fix, sondern ich darf jede Abteilung mal mitmachen. Hauptsache Softwareerstellung. Das geht immer hin und her, insgesamt 3 Jahre.

Ich bin jetzt mitten in meiner Diplomarbeit, die hier in Baden-Württemberg gleichgestellt mit einem FH-Diplom, bzw. FH-Diplomarbeit ist. Ab Oktober bin ich dann Dipl.-Ing. Informationstechnik (BA).

Also kann ich zwar sagen, dass ich "professionelle" Software erstelle, aber noch kann ich keine Brötchen mit verdienen. Hoffe dass sich das ab Oktober ändert, Problem hierbei ist nur, dass mich mein Ausbildungsbetrieb nicht übernimmt (Betriebsbedingt), und ich bisher nur eine mündliche Zusage bei einer Softwarefirma bei mir in der Nähe habe.

Bisher hatte ich das Glück, dass ich C/C++ und seit Neuerem C# programmieren darf. An der Berufsakademie habe ich auch Java gelernt.

Für den Berufszweig Informatik kann ich jedem auch nur empfehlen, entweder Fachinformatiker zu machen, oder wer das Glück hat in Baden-Württemberg zu studieren, das an der Berufsakademie zu machen, da hier die Praxisorientierte Seite klar überwiegt.

So, das war das bischen meinerseits...

Ciao
Norman-Timo
A: “Wie ist denn das Wetter bei euch?”
B: “Caps Lock.”
A: “Hä?”
B: “Na ja, Shift ohne Ende!”
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Mr. Bart Simpson
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Zitat
Original von Der Eisbär
Prinzipiell würde ich niemandem, der in Richtung IT-Entwicklung gehen will, ein Unistudium empfehlen, da dies zu theoretisch und praxisfremd ist.

100% ACK

Ich hab 2 Jahre mit 'nem angefangenen Informatikstudium verbracht... Pure Theorie und IMHO völlig veraltet. Mittlerweile gehör ich aber trotzdem zur "Brötchenfraktion" - Der Ausbildung zum Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung sei dank.

Für alle die planen auch den Weg über die Ausbildung zu gehen (ja, es ist nicht einfach _überhaupt_ 'ne Stelle zu finden, aber) : Seht Euch die Firma vorher genau an! Ich persönlich hatte richtig Schwein (30 Mann Firma, alle per Du, super Arbeitsklima und v.a. wurde *echt* was für die Ausbildung getan) - aber einige meiner Berufsschulkollegen/-kolleginnen hatten da echt den Griff ins Klo.

Über Details aus meiner Firma darf ich nichts sagen, deshalb nur soviel:
95% C#, Anbindung an SQL Server, Webservices... Kurzum: .net pur ;-)

Bart Simpson
Praxis ist wenn alles funktioniert und keiner weiss warum.
Theorie ist wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.

Bei uns wird Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiss warum...
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svenson
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Ich hab ein klassisches Uni-Diplom in Informatik gemacht. Ich hab zunächst versucht an die FH zu kommen, aber da gabs damals nur 20 Plätze pro Jahr (1988!) und die wurden nur an Leute vergeben, die schon ein komplette Ausbildung in IT hinter sich hatten (und diese Ausbildung gabs ausschließlich bei Siemens und man musste sich zwei Jahre vorher bewerben.)

Also wurde es doch Uni und ich habs nie bereut. Das Angebot an der Uni war damals viel breiter (welche FH lehrt schon KI und Computerschach) und die Studien - und Prüfungsordnungen noch total frei, d.h. man konnte sich nach den eigenen Interessen austoben, nix mit Basis- und Aufbauveranstaltungen.

Die theoretische Informatik fang ich eigentlich recht spannend, nur der zum Glück damals noch recht geringe Mathe-Anteil war nervig.

Mittlerweile bewegt sich aber die Uni zunehmend auf die FH zu, das Studium wird immer mehr reglementiert und verschult. Ich wüßte heute nicht mehr, für was ich mich entscheiden sollte, schon gar nicht angesichts des Kuddelmudells mit den Abschlüssen.

Generell erfordert der Bereich IT lebenslanges und ständiges Lernen. Wer sich für die Uni entscheidet, bekommt tendenziell mehr langfristiges Wissen (Konzepte und Theorie), während die FH eher mittelfristig agiert (Technologien). Wer sich für die Uni entscheidet muss die Technologien lernen um die Konzepte umzusetzen, wer an der FH agiert wird die Theorie nachlegen müssen um die Technologien zu verstehen oder zu bewerten die er anwendet.

Letztlich hängt es stark vom Bereich ab, indem man später arbeiten will. Bei Systemadministration oder Web-Entwicklung braucht es sicher kein Uni-Studium, das ist eher verschenkte Zeit. Wer sich aber z.B. mit bestimmten Bereichen der Anwendungsentwicklung (Stichwort Optimierung), Chipdesign oder Forschungsthemen beschäftigen muss/will, der wird den ordentlichen Schuss Theorie gut gebrauchen können, der ihm in der Uni mitgegeben wird.
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herbivore
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Hallo zusammen,

ich finde die Situation von svenson sehr treffend beschrieben, und out mich als Fan des Uni-Studiums. Ich finde es erstaunlich wie beständig die dort vermittelte Theorie in einem so dynamischen Gebiet wie Informatik ist. Jedenfalls finde ich, dass die Halbwertszeit des Uni-Wissen insgesamt sehr viel länger ist, als die von anderen Informatik-Ausbildungen.

Aber ob jemand gut oder schlecht ist, hängt m.E. ohnehin nicht direkt von der Ausbildung ab. Ich kenne Uni-Absolventen, die nichts kapiert haben und Fachinformatiker oder gar Autodidakten, die es voll drauf haben.

herbivore
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Basster
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Zitat
Original von Quallo
Azubi Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Ich habe glaube ich die beste Lehrstelle der Welt(bei einigen in meiner Klasse ist es eher eine Leerstelle)!

Für Softwareentwicklung nicht gerade der kleinste Betrieb(65 Mitarbeiter, reines Softwarehaus), 95 % der Leute dutzen sich... macht echt Spaß dort zu arbeiten.

Habe vor der Ausbildung allerdings auch schon viel gemacht und programmiere auch jetzt noch nebenbei.

Grüße Christoph

Bin Berufsschulklassenkamerad von Christoph, dementsprechend auch Azubi zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung, jedoch bei der Firma Consultix GmbH in Bremen. Und nein, bei mir ist es keine Leerstelle!!! Ich vergesse manchmal, dass ich noch Azubi bin... zumindest wenn es um Verantwortung und Arbeitsaufwand geht... bei der Bezahlung merke ich es dann wieder *g*
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Quallo
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Zitat
Original von Basster
Ich vergesse manchmal, dass ich noch Azubi bin... zumindest wenn es um Verantwortung und Arbeitsaufwand geht... bei der Bezahlung merke ich es dann wieder *g*

Da kann ich nur voll zustimmen!
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roland
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Auch ich gehöre zur professionellen Fraktion. Habe mit 10 Jahren (1980) angefangen auf einem Color Genie zu programmieren. Bin dann erstmal in ein Handwerk gerutscht um anschliessend nach 4 Jahre Bundeswehr endlich meinen Traum erfüllen zu können. Habe zuerst ein Fernstudium zum Programmierer gemacht und anschliessend eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Ich arbeite seit 1995 in der Branche und muss sagen das es mir einen heiden Spass macht, auch wenn die Berufswelt in der IT ganz schön chaotisch und turbulent ist.

Leider sind die Arbeitsplätze meist sehr unsicher, zumindest durfte ich die Erfahrung durch einige Insolvenzen mehrmals machen. Zur Zeit ist es sehr schwierig einen Job als Softwwareentwickler zu finden, und noch schwieriger dabei auch ein angemessenes Gehalt zu bekommen. Alles in allem habe ich mir das etwas besser vorgestellt. Leider ist die Wirtschaft nicht mehr so wie noch vor zehn Jahren.
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Basster
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Zitat
Original von Quallo
Zitat
Original von Basster
Ich vergesse manchmal, dass ich noch Azubi bin... zumindest wenn es um Verantwortung und Arbeitsaufwand geht... bei der Bezahlung merke ich es dann wieder *g*

Da kann ich nur voll zustimmen!

Jedoch muss ich sagen, dass ich schon einige Sch**ßfirmen hinter mir habe und mir z.Z. keine andere Firma wünsche als meine!

Außerdem muss man heutzutage echt glücklich sein, wenn man einen Ausbildungsplatz hat, und wenn man dann noch so einen erwischt wie ich, in dem echt fast alles harmoniert und gut läuft, ist das wie ein sechser im Lotto!

P.S.: Ich hab mein erstes Hobby schon zum Beruf gemacht... mal sehen, vielleicht klappts nach der Ausbildung ja auch noch mit dem zweiten... Quallo weiß, was ich meine.
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Quallo
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Zitat
Original von Basster
P.S.: Ich hab mein erstes Hobby schon zum Beruf gemacht... mal sehen, vielleicht klappts nach der Ausbildung ja auch noch mit dem zweiten... Quallo weiß, was ich meine.

Na klar, ein Kasino aufmachen, mit Blackjack und Nutten!
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roland
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@Basster: Warte mal ab wenn die Ausbildung vorbei ist und du ins richtige Berufsleben eintrittst. Dann weht noch ein ganz ganz anderer Wind, versprochen.
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hurricane
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Ich habe Wirtschaftsinformatik an einer technischen Fachhochschule studiert und muss sagen das ich sehr zufrieden damit bin.

Ich habe im Praktikum und die Zeit danach und während des Diploms in einer großen Firma Intranetanwendungen mit ASP.NET (C#) entwickelt. Nach der Diplomarbeit habe ich dann nebenbei an einem Projekt eine WIndowsapplikation erstellt (meine 1. überhaupt). Es folgten nebenbei ein paar kleine Tools, wie z.B. ein Tool zur Arbeit mit dem Active Directory unter Win 2003 Server.

Seit März arbeite ich jetzt in einer kleinen Softwarebude (2 Mann-Betrieb). Es macht auch richtig dollen Spaß. Wir entwickeln eine Software über die ich natürlich nichts weiter sagen darf

Dabei programmiere ich hauptsächlich mit C# und im moment auch teilweise mit VB.NET, was ja teilweise ganz schön anders ist.

Ich habe mein Hobby wie viele andere hier zum Beruf gemacht 8)
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