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Eure Meinung zu Google Streetview?

Moderationshinweis von herbivore (19.08.2010 - 15:03)

Glaubenskriegsmodus=OFF. Das ist ein kontroverses Thema. Bitte bleibt trotzdem ruhig und sachlich. Vielen Dank!

t2t
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Themenstarter:

Eure Meinung zu Google Streetview?

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Was haltet ihr von dem Thema Google Streetview? Welches im Rahmen der Einführung in Deutschland gerade große Wellen in den Medien schlägt.

Ich habe gerade hier http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/ einen Antrag auf Unkenntlichmachung für das Haus meiner Mutter beantragt.

Mein eigenes Haus werde ich nicht unkenntlich machen lassen. Denn zum einen ist mein Haus von der Straße aus nicht richtig sichtbar und zum anderen finde ich den Service absolut genial.

Wie steht ihr zu dem Thema? Werdet ihr eine Unkenntlichmachung beantragen? Wenn ja, warum?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von t2t am .
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Briefkasten
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Hallo,

ich werde die Unkenntlichmachung von Google nicht in Anspruch nehmen.

Häuser die unkenntlich gemacht werden, könne trotzdem von jedem, zumindest rein theoretisch, begutachtet werden, in dem sie einfach zur Wohnungsadresse fahren.

Außerdem gibt es inzwischen Projekte die es sich zur Aufgabe gemacht haben die unkenntlich gemachten Häuser auf zu spüren und zu fotografieren.

Siehe dazu
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolit...,712426,00.html
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Briefkasten am .
Schaut mal im IRC vorbei:
Server: https://libera.chat/ ##chsarp
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mo#
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Zitat von t2t
Wie steht ihr zu dem Thema? Werdet ihr eine Unkenntlichmachung beantragen? Wenn ja, warum?
Mein Haus bleibt im Netz. Auf den Google Street View Bilder erkennt man nichts was man nicht auch aus einem Auto/Reisebus erkennen könnte.
Ich versteh ehrlich gesagt die Aufregung nicht, da legt die Bevölkerung auf Facebook & Co. ihr gesamtes Privatleben der Öffentlichkeit vor und dann empört man sich wenn öffentlich einsehbare Bereiche im Internet abgebildet werden.

Über WebCams etc. beschwert sich doch auch niemand.

Interessante Links zum Thema:
- Bürger gegen StreetView (mit vollem Namen und Bild der Person/Hausfasade)
http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Buergerprotest-gegen-Google_aid_892897.html

-Udo Vetter erklärt der Polizeigewerkschaft warum man mit StreetView keine Streifen fahren kann
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/16/verbrecherjagd-mit-street-view/

- und last but not least: Die evangelische Kirche erklärt "Die Welt gehört Gott, nicht Google"
http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachrichten/nachricht.php?IDD=1281955643&IDDParent=1067270799
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Loomis
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Was mich im Moment an dem Thema ärgert ist, dass es in den Nachrichten wegen dem Sommerloch plattgetreten wird. Die unbekannten Politiker, die wegen dem Thema zum ersten mal Medienpräsenz zeigen, gehen mir so _richtig_ auf die Nerven.


Zitat von Briefkasten
Außerdem gibt es inzwischen Projekte die es sich zur Aufgabe gemacht haben die unkenntlich gemachte Häuser auf zu spüren und zu fotografieren.

Vielleicht sollte ich mein Elternhaus auch unkenntlich machen, ich mag es wenn solche Leute beschäftigt sind :D
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Maximilian
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Mahlzeit,
wenn das mit dem verpixeln nicht mal nach hinten losgeht, da dadurch ja suggeriert wird das es dort etwas gibt was nicht jeder sehen soll was dann wiederrum das Interesse weckt zu schauen was genau das ist.
Ich persönlich würde mein Haus (wenn ich denn eines hätte) nicht verpixeln lassen.

Cheerio
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Fabian
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Hallo zusammen,

auch "mein" Haus bleibt im Netz.
Zitat von mo#
- Bürger gegen StreetView (mit vollem Namen und Bild der Person/Hausfasade)
http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Buergerprotest-gegen-Google_aid_892897.html
das ist das Beste überhaupt! Die armen Rentner wussten es offenbar nicht besser. Durch den Artikel sind die auf der Webseite der RP gelandet. Da sie ihre gesamte Adresse im Telefonbuch veröffentlicht haben, konnte anschließend jeder ganz leicht rausfinden, wo sie tatsächlich wohnen.

Die Kommentare dazu in diversen Blogs waren köstlich :).


Gruß,
Fabian
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." (Albert Einstein)

Gefangen im magischen Viereck zwischen studieren, schreiben, lehren und Ideen umsetzen…

Blog: www.fabiandeitelhoff.de
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FZelle
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@mo#:
Dir ist schon bekannt, das mehr Leute Facebook und Co besch.. finden und nicht dran teilnehmen, als es welche gibt die da alles ausbreiten?

Ist genauso wie SecondLive.

Die Sensationsgierige Presse ist natürlich verteten, weil sie ja fast alle diese narzistische Veranlagung haben und glauben das alle so sind, und deshalb treten sie das dann alles breit.

Es ist auch immer witzig wie Technikhasser und Technikgläubige immer meinen den anderen ihren Willen und ihre "richtige" Meinung aufdrängen wollen.
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mo#
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Zitat von FZelle
@mo#:
Dir ist schon bekannt, das mehr Leute Facebook und Co besch.. finden und nicht dran teilnehmen, als es welche gibt die da alles ausbreiten?

Kann ich nicht bestätigen. In meinem Freundes / Bekanntenkreis kenne ich niemand der kein Social Networking betreibt. Sei es SchülerVz bei den Jüngeren, Studi(Mein)Vz/Facebook/Xing/LinkedIn bei den 20ern und "Wer kennt wen" bei den älteren Semestern.
Das ist weit weg von einem Hype á la Second Life.
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Xand0r
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Also ich sehe da die oft suggerierte Gefahr nicht. Ganz ehrlich, aber was soll ich für einen Nachteil haben, dass jemand im Internet die Fassade des Hauses sehen kann wo ich wohne?

Klar er weiß dann in welcher Strasse dieses Haus steht, aber es ist ja nicht so, dass er meinen Namen eingibt, dass Haus ploppt auf mit meiner Adresse darunter ^^

D.h. man müsste schon meine Adresse wissen, um zu schauen, wie denn mein Haus von außen(!) aussieht, aber wer meine Adresse hat, könnte auch einfach so vorbeifahren.

Letztlich geht es ja hier um nicht mit Personen verknüpfte öffentlich für jeden auch ohne StreetView zugängliche Daten.
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MarsStein
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Hallo,

ob jemand sein ganzes Privatleben in sozialen Netzwerken preisgibt, bleibt ihm immerhin selbst überlassen. Das ist bei SV erst mal nicht so, und das ist ein gewaltiger Unterschied.

Denn es gäbe sicherlich auch einen Aufschrei, wenn Facebook alle verfügbaren Daten über alle Personen zu denen welche ausfindig gemacht werde, online stellen würde, und man erst mal widersprechen müsste um das zu verhindern.

Ich halte die Richtung der Verfahrensweise daher schlicht für falsch. Das will aber nicht viel heissen, ich halte so einiges für falsch was andere für richtig oder toll halten - z.B. eben das Ausbreiten privater Informationen in sozialen Netzwerken.

Ich mag Google nicht - ausser vielleicht Google Earth - und ich werde auch StreetView nicht mögen. Warum ich das Haus in dem ich wohne dennoch nicht verpixeln lasse:

1. Es gibt nix zu verstecken
2. Ich werde Google nicht zu Ihren Aufnahmen noch meine Adressdaten/E-Mail frei Haus liefern.

Zu den Gefahren: Ich halte es zwar nicht für sehr wahrscheinlich, dass damit Einbrüche über sowas geplant werden. Ähnlich wie bei sozialen Netzwerken sehe ich vielmehr die Gefahr, daß sich hier Arbeitgeber, Banken, Versicherungen, Werbefritzen und viele andere mehr und wesentlich effizienter für sie interessante Informationen beschaffen können, man muss sich nämlich nicht mehr erst vor Ort bewegen.

Gruß, MarsStein
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Xand0r
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Zitat von MarsStein
ob jemand sein ganzes Privatleben in sozialen Netzwerken preisgibt, bleibt ihm immerhin selbst überlassen. Das ist bei SV erst mal nicht so, und das ist ein gewaltiger Unterschied.

Anders als bei sozialen Netzwerken geht es aber nicht um personenbezogene Privatdaten, sondern personenunabhängige öffentliche Daten. Denn zu den Adressen und Hausbildern werden die Daten der Anwohner nicht mitgeliefert, etwaige Passanten und Autokennzeichen unkenntlich gemacht.

Und da die Bilder seit 2008 entstanden sind, sind sie teilweise furchtbar veraltet und auch für Werbeleute (was auch immer die mit Fassaden-Bildern anfangen wollen) uninteressant. Wenn ich nächstes Jahr umzieh sieht man vermutlich trotzdem noch meine Wackenflagge am Fenster, obwohl die da gar net mehr hängt :D
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MarsStein
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Hallo,
Zitat von Xand0r
Anders als bei sozialen Netzwerken geht es aber nicht um personenbezogene Privatdaten, sondern personenunabhängige öffentliche Daten. Denn zu den Adressen und Hausbildern werden die Daten der Anwohner nicht mitgeliefert, etwaige Passanten und Autokennzeichen unkenntlich gemacht.
Schon klar, deshalb ist es ja auch erlaubt und deshalb habe ich mich ja auch nicht beschwert - und das ist ja auch der Grund für
Zitat von MarsStein
2. Ich werde Google nicht zu Ihren Aufnahmen noch meine Adressdaten/E-Mail frei Haus liefern.

Ich wollte mit meiner Aussage lediglich klarstellen, daß der Social-Networking-Wahn und Streetview nicht so einfach zu vergleichen sind, schon gar nicht darf man IMHO davon ausgehen, daß die Befürworter des einen die Gegner des anderen wären.

Gruß, MarsStein
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FZelle
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@mo#:
Siehst Du, und in meinem Bekanntenkreis ( alles nicht Informatiker oder Schüler ) gibt es so gut wie gar keinen des das macht.
Und glaube mir, das ist in der Bevölkerung die grössere Gruppe.
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mo#
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Zitat von FZelle
@mo#:
Siehst Du, und in meinem Bekanntenkreis ( alles nicht Informatiker oder Schüler ) gibt es so gut wie gar keinen des das macht.
Und glaube mir, das ist in der Bevölkerung die grössere Gruppe. [/color]

Das ist deine subjektive Wahrnehmung, die Zahlen sprechen eine andere Sprache:
Zitat
In Deutschland hat Facebook per Juli 2010 9,948 Millionen Mitglieder. 59 Prozent der deutschen Nutzer sind zwischen 18 und 34 Jahren alt, die Männer sind mit 49 Prozent knapp schwächer vertreten als die Frauen mit 51 Prozent.
Quelle: Wikipedia

Das sind mehr als 10% der Bevölkerung. Und in den Zahlen sind die anderen sozialen Netzwerke nicht mit eingerechnet. Zusammen mit der Anzahl der Menschen die in D regelmäßig das Internet nutzen (~50 Mio laut Heise) ergibt das erschrekende Dimensionen
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MasterMax
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Ich freue mich auf street view... dass personen unkenntlich gemacht werden finde ich richtig, aber "mein" haus darf schon erscheinen
-=MasterMax=-
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der-schlingel
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Ich finde bei diesem Thema geht es um das Prinzip der Erhaltung der Privatssphäre. Natürlich ist klar, dass bei den meisten Leuten weder pikante noch sonst irgendwie schädlichen Fotos gemacht werden dennoch greift hier ein Unternehmen gezielt zur Fotokamera um systematisch das eigene Wohnhaus weit mehr in die Öffentlichkeit zu tragen als es ohne GSV möglich wäre.

Das oben schon angesprochene Prinzip des opt-out halte ich für sehr schädlich und der unbekümmerte Umgang damit der immer weiter in die Gesellschaft sickert für ein Zeichen, dass es am Bewusstsein für die Technologie und die Konsequenzen mangelt.

Es ist keine neue Erkenntnis, dass die kulturelle Entwicklung der technologischen hinterher hinkt doch so bereitwillig ein hart erkämpftes Recht auf Privatssphäre gegen die Möglichkeit eines opt-in Datenschutz zu tauschen halte ich für unverantwortlich.

Meiner Meinung nach sind diese Debatten, auch wenn sie nur ein Sommerloch füllen, gut um wieder etwas Leben in die Bewusstseinsbildung was Datenschutz allgemein angeht bringt.

Ich persönlich habe einen Facebook-Account bin aber kaum aktiv und nutze den Dienst nur um zu wissen welche Veranstaltungen in meiner Umgebung sind. Ansonsten werden nur sehr gezielt Informationen von mir dort veröffentlicht. Google Street View gibt es bei uns noch nicht, wenn es aber kommt werde ich mein Haus und das meiner Eltern mit Sicherheit verpixeln. (So wie die meisten Nachbarn auch. Der Ort aus dem ich stamme wird ca. alle 3 bis 4 Jahre von einer Einbruchswelle getroffen.)
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Xand0r
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Nur dass es bei StreetView keinerlei Eingriff in irgendeine Privatsphäre gibt. Alle Photos sind für jeden theoretisch selbst machbar. Jeder kann theoretisch die Städte abklappern und für sich Photos von den Häusern machen, da ist absolut kein Eingriff in die Privatsphäre der Leute zu erkennen.
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herbivore
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Hallo Xand0r,

du wirst zustimmen, dass es einen großen qualitativen Unterschied macht, ob jemand privat dein Haus fotografieren könnte, selbst wenn er das Foto dann auf irgendeine Website stellt (und es in den allermeisten Fällen weitgehend unbeachtet bleibt) oder ob es einen systematischen Zugriff auf alle Fotos aller Häusern an einer zentralen Stelle gibt.

Natürlich könnte ein Chef theoretisch zu allen Adressen seiner Bewerber fahren und sich angucken, wie die wohnen. Oder ein Händler theoretisch zu allen Kunden fahren, um zu gucken, ob ihm das Wohngebiet seiner Kunden solvent genug ausschaut. Das werden beide aber schon aus Aufwandsgründen nicht tun. Bei StreetView können sie innerhalb Minuten etliche Adressen checken, egal wie weit die Leute weg wohnen. Deshalb wird hier eine neue Qualität geschaffen.

Es muss geprüft werden, ob durch die Aggregation der Daten neue Risiken entstehen. Datenschutz und Persönlichkeitsrecht sind ja nicht gottgegeben, sondern müssen an die sich ändernden Umstände angepasst werden. Dass die Daten bisher frei verwendbar waren, heißt nicht, dass man nicht zu der Erkenntnis kommen kann, dass neue technische Möglichkeiten einen höheren Schutz erfordern.

Damit spreche ich nicht für oder gegen StreetView, ich wende mich nur gegen den unzulässigen Schluss, dass weil es jedem einzelnen erlaubt ist, beliebige Häuser zu fotografieren, auch unbedenklich ist, dass systematisch alle Häuser fotografiert werden.

herbivore
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Xand0r
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Es macht am Ende für mich nicht den großen Unterschied, wenn mein Chef oder ein Makler das machen will, wird er es machen (und kann es eigentlich auch näherungsweise schon über Google Earth). Gerade der Makler wird eher hinfahren, da die Daten nicht aktuell sind.

Die Frage ist, welchen Missbrauch kann man mit diesen Daten treiben? Und da fällt mir spontan keine Möglichkeit ein, wie ich in meinen Persönlichkeitsrechten irgendwie beschränkt werden könnte, wenn jemand mein Wohnhaus ansehen kann.
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der-schlingel
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Zitat
Es macht am Ende für mich nicht den großen Unterschied, wenn mein Chef oder ein Makler das machen will, wird er es machen (und kann es eigentlich auch näherungsweise schon über Google Earth). Gerade der Makler wird eher hinfahren, da die Daten nicht aktuell sind.

Gerade um die Zugänglichkeit der Daten geht es. (Das meinte ich auch mit weiter in die Öffentlichkeit tragen) Besonders wenn es um HR geht, eröffnet das Internet einen Fundus leicht erreichbaren Datenquellen. Wie herbivore schon beschrieben hat, fällt es dann leichter einzuschätzen wie liquide der mögliche Käufer oder wie dringend der Job für den Bewerber ist.

Das Argument "Das könnten sie auch so ..." ist sehr fadenscheinig und ohne dich persönlich angreifen zu wollen ist das genau das was ich als fehlendes Bewusstsein weiter oben bezeichnet habe.

Offensichtlich ist zum einen, dass die Hemmschwelle drastisch absinkt wenn der Arbeitsaufwand auf das Eintippen in einer Browser-Zeile zusammenschrumpft und dass niemand bezahlt werden muss der sich dein Haus anschaut ist wohl auch klar.
Viel dramatischer finde ich, dass diese Daten gespeichert bleiben und mit der fortschreitenden Technik auch der automatisierten Auswertung deiner Daten (und damit sind nicht nur die aus GSV gemeint) Tür und Tor geöffnet werden.

Man mag sich nun nicht dafür fürchten, bedacht sollte es aber werden und vor allem die Konsequenzen für den einzelnen, also auf eine Datensammlung und einen daraus resultierenden Kennwert reduziert zu werden, ohne darauf Einfluss nehmen zu können.

Genau darauf läuft es hinaus wenn auch in Zukunft so getan wird, als während solche professionell gesammelten Daten mit Photos in irgendwelchen verstaubenden Fotoalben zu vergleichen. (siehe "fehlendes Bewusstsein")
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von der-schlingel am .
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Xand0r
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Also wie liquid ein potentieller Käufer ist oder wie dringend ein Bewerber den Job braucht allein aus seiner Wohnumgebung abzuleiten find ich indes gewagt und teilweise unerheblich.

Wenn ich bei einem Makler ein Haus kaufen will und er meint, ich sei nicht vermögend genug, weil ich in einer günstigen Wohnlage wohne, werd ich mir wohl einen anderen Makler suchen müssen. Oder ihn aber von meiner Liquidität anders überzeugen müssen, letztlich werd ich das Geld ja haben müssen, um ein Haus zu kaufen, daran ändert meine momentane Wohnlage nichts ^^

Gut, dass der Chef sieht, dass ich nicht im Geld schwimme, wenn er mein Wohnhaus sieht, könnte eher passieren, wobei er ja nicht einschätzen kann, wie groß meine Wohnung im Wohnhaus dann ist. Daher fänd ich so einen Rückschluss sehr sehr fragwürdig.

Es stimmt zwar, und das geb ich gern zu, man wird sehr viel einfacher an diese Daten kommen (man braucht für eine Aggregation der Daten vorher aber auch die Adresse!) und die Hemmschwelle danach zu suchen wird sinken, keine Frage.

Aber, und das ist letztlich die wirklich einzig interessante Frage: Welcher wirkliche und realistische Nachteil kann mir dadurch entstehen? Vorausgesetzt, dass dieser Nachteil durch die Faulheit persönlich vorbeizufahren, nicht gegeben ist.

Vielleicht fehlt mir letztlich die kriminelle Energie, um mir vorzustellen, welchen Schindluder man damit treiben könnte, aber ein realistischer Fall, in dem jemand durch GSV wirklich benachteiligt wird, seh ich erstmal nicht. Daher ist es mir egal. Andere Datenschutzangelegenheiten übrigens sind das nicht.

Hätte bspw. Blizzard seinen Plan durchgeführt und statt eines Nicknames in seinen Foren den echten vollen Namen anzeigen lassen, hätte ich daraus auch meine Konsequenzen gezogen, da es dann um personenbezogene Daten ginge ^^

Übrigens fällt mir da grad ein, dass es bei WoW seit einiger Zeit ja auch so eine Diskussion gibt, da jeder offen einsehen kann, wann welcher Char was gemacht hat, und die Leute dort auch ihre Privatsphäre in Gefahr sehen. Zwar nicht 100%ig analog zu GSV, aber ähnlich gelagert, da es auch dort drum geht, dass theoretisch für jeden nachvollziehbare Daten, in einfach zugänglicher Form bereitgestellt werden, allerdings nur dann personenbezogen sind, wenn man schon weiß, wer hinter welchem Char steckt. Auch da könnte der Chef ja sehen, ob man im Urlaub oder gar wenn man krank ist zockt, aber dafür muss er mehr wissen, als man so offen erfahren kann.
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Trekki1990
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Irgendwann haben wir ein Leben wie in Minority Report! Die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Wir sind doch schon seit geraumer Zeit gläserne Menschen. Seitdem der Mensch angefangen hat Listen über sämtliche Dinge zu führen gibt es diese Entwicklung. Damals gab es die klassischen Spione die Daten ausspähten, deren Arbeit gefährlich und schwierig war (und immer noch ist ^^), heute gibt es Google Streetview die seelenruhig durch die Straßen tuckern.

Verhindern kann man die Datensammelei nicht. Etwas bremsen vielleicht, aber keinesfalls total zum erliegen bringen (Naturkatastrophen mal ausgenommen...). Ich würde mein Haus, wenn ich denn eines hätte, auch nicht verpixeln lassen, denn wie schon oben öfters erwähnt, könnte man denken da ist was zu holen. Wenn man Daten über mich finden möchte glaube ich nicht, dass man da gleich schnurstraks zu meinem Haus fährt und sich in der Hecke versteckt. Der erste Schritt ist doch meistens Google -> Name der Person und schon hat man hunderte bis tausende Ergebnisse, je nach dem wie aktiv man im Netz ist. Es gibt tausende Möglichkeiten an Daten eines Bürgers heranzukommen. Da juckt mich Streetview einen Dreck.

Viele Grüße Trekki
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FZelle
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@mo#:
Schöne Zahlen, und sicherlich richtig, wobei davon auszugehen ist, das bei den anderen Sozialen Netzen wahrscheinlich die selben Leute sind.

Aber jetzt erzähl mir mal, wie Du der Meinung sein kannst das 10% die Mehrheit der Bevölkerung darstellen können.
Meine Schulzeit ist zwar schon etwas her, aber irgendwie will mir das nicht einleuchten.

Selbst wenn bei den anderen SN nochmal 10% dazu kämen, wären immer noch 80% der Bevölkerung nicht involviert.
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mo#
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Du kannst ja bei der Nutzung der sozialen Netzwerke nicht die absoluten Bevölkerungszahlen hernehmen. Du sagst ja auch nicht das "niemand das Internet nutzt" weil es nur 50. Mio nutzen. Oder "niemand ist Arbeitslos weil wir nur ~3 Milionen haben".
Nehmen wir mal realitischer Weise an es gibt 20 Millionen SN Nutzer in D, dann sind das 25% der Bevölkerung und mehr als 50% der Internetnutzer, da die Hauptzielgruppe 14-49 Jahre alt ist, haben wir auch die Werberelevante Zielgruppe.
In dieser Zielgruppe düfte die Durchdringung beachtlich sein...zumal stetig wachsend.

Zum Vergleich, im TV hat eine Sendung absolute Top-Quoten mit ~2 Mio. Zuschauern und einen Marktanteil von ca. 25 %.

So schwer man sich mit SN auch tut und so viel einem die Entwicklung missfällt, so muss man doch die Dimensionen ansehen mit denen dieses Phenomen skaliert.
Sowas mit Second Life zu vergleichen passt einfach nicht, SL hatte trotz Mega-Medien-Hype nur um die 1 Mio. Spieler in D.
Facebook nimmt gerade erst Fahrt auf und in ein paar Jahren wird Internet ohne FB so wenig denkbar sien wie ohne Google....

Nochmal ein Edit: Wenn ich mir die Posts so durchlese reden wir aneinander (und am Thema) vorbei ;-)
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herbivore
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Hallo mo#,

FZelle nie gesagt, dass keiner soziale Netzwerke benutzt. Er hat nur gesagt, dass es mehr Leute gibt, die soziale Netzwerke nicht nutzen, als welche, die es nutzen. Das kann man wohl als Fakt ansehen und braucht es nicht weiter zu diskutieren.

Denn es geht hier um StreetView und nicht um soziale Netzwerke. Also bitte stopp damit!

herbivore
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Lennart
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Diese ganze Aufregung ist doch totale Heuchelei ... Da machen die Medien ein bisschen Panik und schon springt Hans und Kunz auf den Zug auf. Besonders Politiker die vor einiger Zeit für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben und jetzt groß rumtönen ...

Deutschland ist im internationalen Vergleich das Land wo sich am meißten über SV aufgeregt wird. Wird es deswegen nicht kommen? Würde mich schwer wundern.

Dabei gäbs doch viel dringendere Probleme (Seehofer: AKWs dauerhaft laufen lassen - "so lange sie sicher sind") ...

Naja mir gehts wie Xandor, ich kann mir grad nicht richtig vorstellen wie die Bilder mißbraucht werden sollen. Und das Beispiel "Chef oder Verkäufer sieht sich die Wohnlage an" zieht bei mir nicht. Über Scoring Agenturen die auch die Wohnlage mit berücksichtigen regt sich auch keiner auf.
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malignate
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Ich sehe keine direkte Gefahr in Street View selbst, aber die Möglichkeit der extremen Verlinkung von Daten sehe ich schon als recht kritisch an.

- Amazon kennt deine Vorlieben und Hobbys über deine Einkäufe.

- Google kennte deine Bewegungen im Internet über Suchanfragen.
- Google hat E-Mails, Dokumente und Karten-Informationen.

- Facebook speichert die Bewegung im Internet über Like Buttons.
- Facebook speichert auch Daten von Kontakten die nicht bei Facebook angemeldet sind.

usw.

Das ist nicht unbedingt was neues, wenn man überlegt, wo man überall auch ohne Internet Daten angeben muss (Bank, Vermieter, etc.), aber neu ist die Möglichkeit Beziehungen zu setzen und aus diesen Beziehungen und Klassifikationen neue Informationen zu bilden, z.B. Kunden die X gekauft haben, kauften auch Y.

Das finde ich noch beängstigend. Noch arbeiten Google, Facebook und Co nicht miteinander, aber das ist vll. nur eine Frage der Zeit.
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der-schlingel
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Zitat
Da machen die Medien ein bisschen Panik und schon springt Hans und Kunz auf den Zug auf. Besonders Politiker die vor einiger Zeit für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben und jetzt groß rumtönen ...
Das ist doch kein Argument Konsequenzen nicht ernst zu nehmen. Es stimmt natürlich, dass die VS nirgends beliebt ist aber deswegen die Datensammlung eines Unternehmens zu akzeptieren - die ja jederzeit weiter ausgebaut werden kann - ist fragwürdig begründet.
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Zitat von der-schlingel
Das ist doch kein Argument Konsequenzen nicht ernst zu nehmen. Es stimmt natürlich, dass die VS nirgends beliebt ist aber deswegen die Datensammlung eines Unternehmens zu akzeptieren - die ja jederzeit weiter ausgebaut werden kann - ist fragwürdig begründet.

Welche Konsequenzen denn?
Ich habe nicht gesagt das ich mit dem allgemeinen Handeln von Google einverstanden bin. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber ich sehe Dinge wie das Erstellen eines Benutzerprofils anhand von Suchanfragen verknüpft mit einem Google Email Konto, unter Umständen mit Verbindung zu einem Youtube Account, verlinkt zu ... etc. sehr viel bedenklicher an als jetzt das Ablichten von Häuserfassaden.

Mit dem was du von mir zitiert hast wollte ich lediglich ausdrücken das (in meinen Augen) zwecks Sommerloch ein Thema zu Unrecht von den Medien gehyped wird. Und wie die Politik mal wieder versagt hat. Seid 2008 fahren die Autos von Google in Deutschland rum und in der Zeit wurde gerade mal erreicht das man bei Google sein Haus verpixeln lassen kann. Das passt irgendwie nicht zu den Aussagen das Ganze sei sooo bedenklich.
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Eine grundlegende Frage stellt sich mir bei dieser Diskussion übrigens auch noch. Was unterscheidet Streetview jetzt eigentlich Google Earth? Den bei letzterem hab ich bisher eigentlich nie gehört, dass jetzt der Persönlichkeitsrechte-SuperGAU gekommen ist, ich arbeitslos bliebe wenn mein Chef mein Wohnlage sieht (ob er mein Haus von oben oder von vorn sieht, ist dafür recht egal ^^), etc.
Diskordianer schwimmen nicht gegen den Strom - sie klettern aus dem Fluss!
Ein Mathematiker ist ein Mensch, der einen ihm vorgetragenen Gedanken nicht nur sofort versteht, sondern auch weiß auf welchem Denkfehler er beruht
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