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Was haltet ihr vom neuen Papst
S.H.-Teichhof
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Themenstarter:

Was haltet ihr vom neuen Papst

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Mal was ganz Seiten fremdes aber was haltet ihr vom neuen Papst??
was erwartet ihr von ihm?
und was würdet ihr euch von ihm wüschen?

ps ich weis das das eigendlich nicht in ein Forum zum Thema C# past aber es ist doch auch mal schön in einer Gemeinschaft etwas zu Diskutieren das ein wenig out off Topic ist

Meine meinug ist das ich ein wenig stolz bin aus dem land zu kommen das Den Papst zum ersten mal seit 483 Jahren stelt. Ich gebe aber auch zu das ich ein wenig überascht bin.
Ich denke das er den Alten Kurs vortsetzten wird.

Ich wünsche mir aber auch das er die Kirche mehr an die anforderungen des 21 Jahrhunderts anpast
Wir Arbeiten eigendlich nicht wir nehmen nur das geld
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talla
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Hmm, ich erlaube mir kein Urteil über ihn, und wills auch gar nicht. Das liegt aber eher an meiner Einstellung zur Kirche im Allgemeinen... Aber es ist kein Wettbewerb, wer Papst sein soll oder net, und deshalb muss ich auch nicht stolz sein das es auch nen Deutscher ist.
Baka wa shinanakya naoranai.

Mein XING Profil.
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Programmierhans
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Papst ? In welchem Namespace liegt dieser Type ?
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher...
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cdr
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Ratzinger? Er wolle die röm-katholische Kirche "wieder auf die konservativen Werte zurückführen" - das, nach einem äusserst konservativen Papst. Imo ist Ratzinger ein Worst Case, und ich mache mir wenig Hoffnung auf eine positive Wende ... (Man erinnere sich, Ratzinger ist zB. eine der wesentlichen Kräfte die die Südamerikanischen Befreiungsbewegung mundtaub gemacht und unterdrück haben.) ... wenn da auch die Benennung als "Benedikt XVI" nicht ganz ins Bild passt, war Benedikt XV doch eher fortschrittlich damals ...

btw: den "alten Kurs halten" ist kein haltbares Konzept, ausser er zielt darauf ab die europäischen Ortskirchen abzubauen, sprich zu eliminieren.
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herbivore
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Hallo zusammen,

Papst? Ich kenn nur die Lüfter.

Aber im erst, mir ist es relativ egal. Grundsätzlich hätte ich mir einen progressiveren Papst gewünscht. Und meine Freundin hatte schon vorher gesagt, wenn der Pabst wird, trete ich aus der Kirche aus.

herbivore
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Snowwolf3000
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@Programmierhans


using System.Globalization.Christianity.pope;

using System.xml.god; //was hab ihr gedacht ist die einzig wahre Sprache um mit Gott zu reden???

Also eigentlich ist es doch egal wer gewählt wurde. Die Kandidaten sind alle in einen Alter wo sich die Normalsterblichen schon längst in Rente befinden. Das dann fast nur noch Personen mit einer relaitv konservativen Einstellung vorherrschen ist eigentlich logisch.

Ansonsten ... konservativ ist ja wieder In. Also passt er doch eigentlich ganz gut.
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bitstream
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Da ich nicht zu deren Verein gehöre ist mir das ziemlich wumpe wen die da wählen.
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Quallo
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...nichts!

Ich denke, dass die Kirche mit solchen Leuten an der Spitze zumindest im Norden Europas(alles über Italien) den Bach runtergehen wird.
In Afrika sieht das ganz anders aus. Die stehen auf so einen Hardcore Papst, der die zwar wegen Überbevölkerung verhungern und an Aids verrecken lässt(harte Worte, aber so ist es). Die haben Johannes Paul schon so verehrt.
In Südamerika ist das ganze wieder geteilter Meinung. Da gibt es die Pfingstkirche, die konservativ ist bis zum abwinken und dann gibt es da die Befreiungsbewegung, die nicht gerade erfreut ist(siehe Posting von cdr).

Naja, ich bin nicht gläubig! Es gibt gute Menschen, es gibt schlechte Menschen, es gibt sehr viel dazwischen. Aber um ein guter freundlicher Mensch zu sein(frei nach der christlichen Nächstenliebe, und das ist eigentlich die Kernaussage des Christentums, sonst nichts), brauch man keine Kirche.
Also wenn ich gläubig wäre, dann wäre es wohl Kirche von unten oder sowas, dem ich angehören würde. Ich halte nämlich nichts davon soetwas wie den Glauben zu instrumentalisieren. Man schaue sich mal die Kirchengeschichte an(die ältere wie jüngere, nicht nur das Christentum), außer Tod und leid hat das nicht viel gebracht. Die Hoffnung und das Gute haben die Leute aus dem Glauben bezogen, nicht aus der Kirche.


Naja, ist meine Meinung, ich hoffe, dass sich keiner auf den Schlips getreten fühlt.

Grüße Christoph
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deathlock
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hab hier auch n bisschen source code:


using System.Globalization.Christianity.pope;
using System.Xml.God;		//die einzig richtige Sprache, um mit Gott zu reden!

namespace pope
{
	class leading_church
	{
		public int still_alive = 1;
	
		static void Main(string[] args)
		{
			pope BenediktXVI = new pope();
			while(BenediktXVI == still_alive)
			{
				ceremonial_function();	// pope's main task!
				if(time_left)
				{
					reforming_church();
				}
			}
		}
	}
}

i would like to change the world, but GOD doesn't want to give me the SOURCE CODE!
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Noodles
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Der alte wie der neue Papst interessieren mich so sehr, wie die Kirche allgemein, garnicht.
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Rotten
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...wobei nun noch zu erwähnen wäre, dass der Glaube an einen Gott
(oder an was auch immer) mit der Kirche in meinen Augen nun wirklich
rein gar nichts zu tun hat.

Über die 'Institution' Kirche lasse ich mich jetzt aber nicht aus,
dann würde ich das Forum sprengen. :-))

Entweder man glaubt oder man glaubt nicht.

Das Bodenpersonal kann man auf jeden Fall getrost in die Tonne kicken.

Rotten
--- Hilfe ich bin eine Signatur...holt mich hier raus ! ---
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Michael Schuler
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Bodenpersonal *lol*
Aber bin auch dieser Meinung... Für was braucht man einen Papst, wenn man den Heiligen Geist hat?
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cdr
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Das Bodenpersonal ist meist sehr gut: Ortskirche auf Gemeindeebene, häufig verknüpft mit diversen lokalen Vereinen, Quartieraktivitäten ... Ortskirche hat wenig mit Beten und 'Gott' zu tun, sondern fördert v.a. das friedliche und aktive Zusammenleben und Zusammensein (das ist es ja was das Christentum ausmacht - nicht etwa das 'Beten' zu einem gemeinsamen Gott (der Glaube an _einen_ Gott war früher offenbar wichtig, weil es den Gegenpol zur damals verbreitenen schwarzen Magie und anderen Kulten mit allen verknüpften Ängsten bot))

Im Gegenteil, das Problem ist das (selbsternannte) Management, sprich Rom ... (wobei, gibt da noch viel extremere Gruppierungen, gegen die ist sogar Rom richtig fortschrittlich)

Interessanterweise leben nicht wenige die sich massiv gegen jegliche Religionen sträuben das Christentum besonders stark aus (indem sie etwa mit Nachbarn am Wochenende zusammen "bbq"-en (grillieren) und es zusammen einfach "gut" haben ...
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Michael Schuler
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Zitat
fördert v.a. das friedliche und aktive Zusammenleben und Zusammensein (das ist es ja was das Christentum ausmacht - nicht etwa das 'Beten' zu einem gemeinsamen Gott

Für mich ist das Beten zu einem gemeinsamen Gott genauso wichtig, wie das Zusammenleben und Zusammensein. Zudem kommt es sehr oft vor, dass man, wenn man zusammen ist, auch zusammen betet. Es geht im Christentum NICHT primär um die Beziehung zwischen Christen, sondern um die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen.
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cdr
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Zitat
Original von michaelschuler
Es geht im Christentum NICHT primär um die Beziehung zwischen Christen, sondern um die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen.

Sehe ich genau umgekehrt. Im Zentrum steht die Beziehung zwischen Lebewesen (nicht nur zwischen Christen!) und zu sich selber (man ist selber auch ein Mitmensch von sich). Ökonomisch (und psychosoziologisch -> Spieltheorie) motiviert wird sie durch das Sinnbild einer Beziehung des Individuums zu einem Gott - isoliert betrachtet ist diese Beziehung meiner Meinung nach aber nutzlos, sie macht nur Sinn im Kontext der Zwischenmenschlichen Beziehung (auch zu sich selber).

Oder anders gesagt:

Nach dir ist die Ursache eine gute Beziehung zu Gott und die Folge eine gute Zwischenmenschliche Beziehung (in der Praxis nicht selten aber umkekehrt - die (aus meiner Sicht merkwürdige) Beziehung zu einem Gott kann auch zu Unterdrückung (z.b. von Homosexuellen), Religionskriegen etc. führen, wie die Geschichte belegt, schliesslich muss man seinen Gott zufrieden stellen ...)

Nach mir ist das Ziel eine gute Zwischenmenschliche Beziehung - ein starkes (aber optionales und ersetzbares) Hilfsmittel um dies zu erreichen ist eine gute Beziehung zu Gott ...
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Michael Schuler
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Ich bin dennoch der Meinung, dass eine Beziehung zwischen Christen nicht ohne Gott geht. Sonst macht es ja gar keinen Unterschied mehr. cdr, glaubst du an Jesus, glaubst du an die Bibel?
Zitat
Matthäus 18,20 "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Was hälst du denn davon? Die Gemeinschaft von Christen findet unter der der Beziehung eines jeden Christen und Gott statt. Du kannst dies als eine Client-Server anwendung verstehen. Wenn zwei Clients miteinander kommunizieren, tun sie dies über den Server, Gott.
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cdr
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Interessante Diskussion (wenn auch nicht Forumkonform ). Ich hoffe ich beschmutze dir nicht dein Weltbild ...
Zitat
Ich bin dennoch der Meinung, dass eine Beziehung zwischen Christen nicht ohne Gott geht. Sonst macht es ja gar keinen Unterschied mehr.

Zu was muss es denn einen Unterschied machen? Ob man gläubig ist oder nicht? Ob man nach der Bibel oder dem Koran lebt?

Ob man christlich vorgeht macht jedenfalls einen riesigen Unterschied ... (nicht jedoch ob man an einen Gott glaubt, imo ...).
Zitat
cdr, glaubst du an Jesus, glaubst du an die Bibel?

"Christlich orientiert sein" und "Gläubig sein" sind imo zwei völlig unabhängige Fragen. Die christliche Orientierung sagt etwas über ethische Grundsätze und dem Verhalten gegenüber Mittmenschen aus, während der Glaube v.a. etwas darüber aussagt ob man sich einer höheren Macht verpflichtet fühlt, die aber wiederum einem selber verpflichtet ist (gegenseitig) und man die entsprechende tiefe Beziehung z.b. des Betens pflegt.

Für mich ist es irrelevant ob es einen Jesus gab und ob dieser Matthäus wirklich diesen Bericht geschrieben hat (was ich aber durchaus für möglich halte, btw). Aber die Botschaft der Texte ist nicht selten äusserst Bemerkenswert. Aber ich lebe ganz sicher nicht wörtlich nach der Bibel...
Zitat
Matthäus 18,20 "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."

Das kannst du auch so interpretieren: Eine gute zwischenmenschliche Beziehung führt automatisch zu einem "Spirit" (den heiligen Geist wenn du so willst) - diese Wirkung zeigt sich experimentell übrigens massiv. Das hat aber imo wenig mit einem Gott zu tun sondern ist eben "christliches Verhalten" (dieses Verhalten zeigen auch viele andere Religionen, Religionen sind ja nicht orthogonal...). So ist ein Christ gegenüber anderen Menschen z.b. grundsätzlich freundlich eingestellt, man grüsst sich auf der Strasse etc. (ist v.a. in ultrakonserativen (stark gläubigen) Kreisen die sich über allen anderen erhaben fühlen aber z.b. gerade nicht der Fall).
Zitat
Was hälst du denn davon? Die Gemeinschaft von Christen findet unter der der Beziehung eines jeden Christen und Gott statt. Du kannst dies als eine Client-Server anwendung verstehen. Wenn zwei Clients miteinander kommunizieren, tun sie dies über den Server, Gott.

Wenn zwei Clients miteinader kommunizieren tun sie das direkt (Peer-to-Peer)
Bei einer Client-Server-Kommunikation geht es übrigens selten um die Kommunikation zwischen zwei Clients, sondern direkt um die Kommunikation des Clients mit dem Server ansich (-> Webserver, gegenbeispiel: Mailserver)

Diesen "Spirit" des christlichen Verhaltens impliziert allerdings imo kaum so etwas wie einen allmächtigen "Gott" der im Himmel sitzt und über gut und böse entscheidet.
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Michael Schuler
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Nun, ich denke wir sind total verschiedener Ansicht. Was du als Christlich meinst, ist fast in allen Religionen so. Doch ist für mich mein Glaube nicht nur eine Religion...
Nächstenliebe ist etwas sehr zentrales im christlichen Glauben, doch es gibt noch was wichtigeres:
Zitat
Matthäus 22, 37
Jesus aber antwortete ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt". (38 ) Dies ist das höchste und grösste Gebot. (39) Das andere aber ist dem gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".

Die Hierarchie ist somit klar
Zitat
wenn auch nicht Forumkonform
Wir sind ja hier im Off-Topic
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cdr
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Ich denke unsere Ansicht ist gar nicht so unterschiedlich, wir gewichten einfach anders. Die zwischenmenschliche Kernbotschaft teilen wir jedenfalls offensichtlich..

Bei dir gibt es einfach noch ein anderes etwas wichtigeres Element (Beziehung zu Gott), während ich solche Elemente die für mich persönlich wenig ethisch/philsosphisch/wissenschaftlichen Beitrag liefern als unrelevante Rahmengeschichte betrachte ... (ja, Gott als alten weissbärtigen Mann im Himmel ist für mich genauso unrelevante Rahengeschichte wie irgendwelche alten Bauten (Stichwort Israel <-> Palästina))
Zitat
Was du als Christlich meinst, ist fast in allen Religionen so.

Wie gesagt, Religionen sind glücklicherweise nicht orthogonal. Es gibt aber wesentliche unterschiede, so wiedersprechen z.b. einige Elemente des konservativen Islam krass meinen Vorstellungen christlichen Verhaltens. Aber wie du sagst, gerade auch der moderne Islam hat meiner Meinung nach genügend "christliche" Elemente, so dass sich, durch beidseitiges Ausblenden der unterschiedlichen aber eigentlich* unrelevanten Rahmengeschichte viele Weltpolitische Probleme lösen könnten ...

*eigentlich unrelevant. leider sind sie wohl der kern vieler aktueller und vergangener unnötiger konflikte, nur weil alle sich an ihrer Rahmengeschichte festkrallen ...
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Michael Schuler
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Zitat
*eigentlich unrelevant. leider sind sie wohl der kern vieler aktueller und vergangener unnötiger konflikte, nur weil alle sich an ihrer Rahmengeschichte festkrallen ...

Nehmen wir mal an, es ist irrelevant für die Welt und die Menschen auf ihr. Doch was, wenn es nach dem Tod plötzlich nicht mehr irrelevant ist? Ich glaube an ein Leben nach dem Tod in der Ewigkeit und angesichts der Ewigkeit ist das Leben hier auf Erden extrem kurs, winzig klein. Ich denke, so kann man unsere unterschiedlichen Gewichtungen erklären...
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S.H.-Teichhof
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Was man glaubt oder eben nicht unterscheidet doch die Menschen voneinander und der Glauben heißt eben nicht wissen. Tatsache ist aber die das Nur die Religion so viele Menschen einen kann und damit ein wichtiges Politisches und zwischenmenschliches Phänomen ist. Ob nun jemand seine Beziehung zu Gott oder zu den Mitmenschen in den Vordergrund rückt ist doch egal den: Was du dem Geringsten meiner Brüder tust das tust du mir (oder so ähnlich heißt es in der Bibel)
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Michael Schuler
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@S.H. -Teichhof: Das stimmt, steht so in der Bibel
DOCH: Es steht auch: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich". (Johannes 14,6)

Schlussendlich gehts nur darum. Ja oder Nein, Glauben oder Unglauben...
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S.H.-Teichhof
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Ja aber wann ist glaube den glaube? Reicht es wenn ich an Gott glaube oder müssen wir noch dazu an Jesus glauben. Und kann sich dieser glaube nicht in nächstenliebe zeigen?
Zitat
Das Doppelgebot der Liebe
(Matthäus 22, 37-40)

Jesus spricht:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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Zitat
Original von michaelschuler
Nehmen wir mal an, es ist irrelevant für die Welt und die Menschen auf ihr. Doch was, wenn es nach dem Tod plötzlich nicht mehr irrelevant ist? Ich glaube an ein Leben nach dem Tod in der Ewigkeit und angesichts der Ewigkeit ist das Leben hier auf Erden extrem kurs, winzig klein. Ich denke, so kann man unsere unterschiedlichen Gewichtungen erklären...

Nun, das "Nach dem Tod" fällt bei mir sowohl wissenschaftlich als auch philsophisch durch, ist für mich also irrelevant (es gibt keinen Grund anzunehmen dass danach noch etwas ist...)
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Das kommt darauf an wie du Tod Definierst wenn du ihn im sinne der Kirche siehst ist es nur der Tod deines Körpers nicht aber deines Geistes, wissenschaftlich wird mit dem Tod auch das ende des Geistes verbunden was bis jetzt allerdings keiner beweisen hat können
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Zitat
Original von S.H.-Teichhof
Was man glaubt oder eben nicht unterscheidet doch die Menschen voneinander und der Glauben heißt eben nicht wissen.

Ich unterscheide Menschen nicht nach ihrem Glauben, sondern nach ihrem Verhalten. Was mein Gegenüber für einem Glauben folgt ist mir egal, solange er sich konstruktiv verhält ... (-> z.b. christliche orientierung)
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Zitat
Original von S.H.-Teichhof
Ja aber wann ist glaube den glaube? Reicht es wenn ich an Gott glaube oder müssen wir noch dazu an Jesus glauben.
Nun, müssen tust du nicht. Doch ist es einfach die Bedingung für das Paradies, oder was auch kommen mag.
Zitat
Und kann sich dieser glaube nicht in nächstenliebe zeigen?
Der Glaube SOLL sich in der nächstenliebe zeigen, das ist ein Gebot und Jesus Wunsch...

Das mit dem Tod ist so eine Sache. Ich las mal über Versuche, die mit Nahtod-erfahrungen gemacht wurden. Es wurde eine Nummer irgendwo im OP hingeschrieben. Diese Nummer konnte man nur von der Decke aus sehen. Ein grossteil der Personen, die man "zurückholte", wusste die Nummer...

Solche Sachen finde ich schon ziemlich komisch...
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Zitat
Original von S.H.-Teichhof
Das kommt darauf an wie du Tod Definierst wenn du ihn im sinne der Kirche siehst ist es nur der Tod deines Körpers nicht aber deines Geistes, wissenschaftlich wird mit dem Tod auch das ende des Geistes verbunden was bis jetzt allerdings keiner beweisen hat können

Nun, es macht wissenschaftlich imo keinen Sinn überhaupt eine Trennung zwischen "Körper" und "Geist" anzunehmen...
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Das stimmt nicht ganz ich habe vor kurzem ein buch gelesen in dem davon ausgegangen worden ist das das Gehirn Informationen nicht in sich sondern in einer art 10D Raum Speichert mit Hilfe dieses Ansatzes (beruhend auf den Pankschen Konstanten) konnte unter anderem auch noch die Hömiopaty erklärt werden
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Original von S.H.-Teichhof
Tatsache ist aber die das Nur die Religion so viele Menschen einen kann [...]

Und wieviele sind schon wegen Religion gestorben, besser: getötet wurden.
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