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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt -> Ausbildung zum Fachinformatiker -> Architektur von Anwendungen

Erstellt von boco25 vor 16 Jahren Letzter Beitrag vor 16 Jahren 13.125 Views
B
boco25 Themenstarter:in
483 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt -> Ausbildung zum Fachinformatiker -> Architektur von Anwendungen

Seit langem ist bei uns eine Stelle als c#, ASP.NET-Entwickler unbesetzt (geeignet sowohl für Freiberufler als auch für die Festeinstellung), so geht es nicht nur uns sondern auch vielen anderen Firmen, ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt wirklich so gut? Haben wir wirklich Fachkräftemangel?
Gruss,
Boris

2.223 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo boco25,

naja Fachkräftemangel ist zur zeit meines Erachtens etwas übertrieben, obwohl es zur zeit gerade im .Net Bereich etwas knapper wird, unsere Firma hat auch jetzt 2 1/2 Monate gesucht.

mfg

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Bei mir war es eher anders herum. Ich hab nen halbes Jahr nach Arbeit gesucht, nach der Ausbildung. Ist allerdings schon wieder nen 3/4 Jahr her.

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

0
767 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Wir haben definitiv Mangel. Dafür können wir uns des Andranges der vielen Projektmanager gar nicht erwehren.

loop:
btst #6,$bfe001
bne.s loop
rts

4.207 Beiträge seit 2003
vor 16 Jahren

Bei .NET herrscht ein Mangel.

Das Problem ist, dass .NET inzwischen viel mehr gesucht wird als noch vor zwei Jahren, es aber nicht sooooo viele qualifizierte Leute für .NET gibt.

Zwar gibt es viele, die irgendwie so mal was mit C# machen, aber Leute, die sich wirklich gut auskennen, sind zur Zeit nur schwierig zu bekommen, da diese meist bereits einen ganz guten Job haben.

Wissensvermittler und Technologieberater
für .NET, Codequalität und agile Methoden

www.goloroden.de
www.des-eisbaeren-blog.de

49.485 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo boco25,

habt ihr schon mal über unsere Jobbörse oder über http://www.dotnetjob.de/ gesucht?

herbivore

T
13 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Ich mache ja derzeit eine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung. Glaubt ihr dass das genug ist, was man in der Berufschule lernt (C#) um als qualifiziert zu gelten? Wir dümpeln jetzt nach einem Jahr nämlich immernoch bei den Grundlagen rum.

  • "Du hast ihn umgebracht!"

  • "Nein. Die Kugel und der Sturz aus dem Fenster haben ihn umgebracht."

49.485 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo T-Rip,

naja, als qualifizierter Fachinformatiker schon. 🙂 Aber ich denke, bei den Fachkräften in diesem Thread geht es mehr um Leute mit mehrjähriger Berufserfahrung im Bereich C#.

herbivore

H
212 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

also ich habe auch gerade eine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung begonnen und kann dir nur recht geben also die ganzen themen die in den 3 jahren schule beigebracht werden habe ich mir fast innerhalb von 2-3 monaten selber beigebracht. Ich denke das einem die schule nur die Grundkenntnisse beibringt und das man ohne eigenes Lernen keine chance hat danach einen guten job zu finden.

@ T-Rip in welcher stdt machst du denn deine ausbildung?

:rolleyes: 😁 😮

71 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

@T-Rip: Ich habe die Ausbildung als FIA auch gerade erst angefangen, und von dem was ich gehört hab (von jemandem der die Ausbildung hier bei uns gemacht hat), kannst du das, was du in der Berufsschule lernst getrost unter grundlagen ablegen, mehr wirst du dort wohl nicht lernen.
Allgemein bekommen wir Azubis immer gesagt, dass das, was wir an programmierung lernen, zu 90-95% aus dem Betrieb heraus kommt, weil in der Berufsschule (aufgrund der verschiedenen sprachen, die jeder einzelne in der Firma verwendet) nur gelehrt wird, wie du programmierst (bei uns z.B. anhand von Delphi), nicht, wie du z.B. c# im speziellen anwenden kannst.

Wie Herbivore schon gesagt hat, nach 3 jahren dürfen wir uns zwar Fachinformatiker schimpfen, aber an Berufserfahrung haben wir noch einiges zu sammeln, bevor wir uns als qualifiziert genug ansehen können.

"Have you seen the latest Ubuntu release??" - "Nah, I'm not really into Pokémon" (© XKCD)

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Ich finde allgemein, das Konzept der Berufsschulen ist für den Ar... Wir bei uns in der BS haben zu 75% nur Wirtschaft gehabt. Dazu kamen Deutsch und Englisch und der Rest war wirklich nur Fachbezogen.

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

H
212 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

wenn ich das hier so lese bin ich ja schon froh daas nicht nur ich die berufsschule unnötig finde 🙂

:rolleyes: 😁 😮

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Ich kann jetzt aber auch nach einem Jahr (richtiger) Arbeit den Leuten Recht geben, die wirklich nur Leute mit Berufserfahrung einstellen. Ich bin jetzt fasst ein Jahr in der jetzigen Firma dabei (nach meiner Ausbildung) und ich hab in einem halben Jahr mehr gelernt als in 3 Jahren Ausbildung. Egal wie gut oder schlecht die Ausbildung gewesen ist.

Durch den täglichen Einsatz, teilweise auch mit (viel) Druck wird man definitiv flexibler beim bewältigen der Aufgaben/Problemen. Aber dann das eigtliche Programmieren und umsetzen von Programmen lernt man halt eben nur durch tägliches Programmieren.

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

4.221 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Original von kleines_eichhoernchen
Aber dann das eigtliche Programmieren und umsetzen von Programmen lernt man halt eben nur durch tägliches Programmieren.

Kann ich nur bestätigen.... viele Studienabgänger haben gute theoretische Kenntnisse.... und wundern sich dann, dass sich die Theorie nicht 1:1 in die Praxis umsetzen lässt.

Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher...

409 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Das weicht jetzt zwar etwas vom eigentlichen Thema ab, aber:
An die Azubis hier: Hattet ihr schnell einen Betrieb gefunden, der FIAEs ausbildet und euren Wünschen entspricht? Also ich suche jetzt schon einige Zeit und finde einfach nichts gescheites. Hier direkt in der Gegend gibt's gerade mal ein Betreib der ausbildet. (Waren jedoch eher Webentwicklung, was mich nicht so interessiert).

Was die Sache .NET angeht: Ich denke es gibt halt im Moment auch so wenige, weil eben nocht nicht so viel damit arbeiten oder gearbeitet haben, da .NET in den letzten Jahren eigentlich noch nicht so ein Thema war, wie heute. Oder?

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Original von LukeGee
An die Azubis hier: Hattet ihr schnell einen Betrieb gefunden, der FIAEs ausbildet und euren Wünschen entspricht?

Also bis ich meinen beruf hier in NRW gefunden hab, war ich nen halbes Jahr arbeitslos. Übernahme nach der Ausbildung, keine Chance bei mir

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

H
212 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

also ich hab mehr oder weniger glück gehabt hab 150 bewerbungen geschrieben und nichts gefunden. hab dann eine andere ausbildung als immobilienkaufmann begonnen. Diese habe ich aber schon in der probezeit wieder abgebrochen, da ich gemerkt habe das es nichts für mich war. dann hat eine bekannte einen neuen freund gefunden und der hatte ne software firma. hab dann da erstmal ein jahr praktikum gemacht und nun mache ich bei ihm meine ausbildung.´😁 (Glücksfall)
aber du hast wirklich recht die meisten meiner Bewerbungen sind zurück gekommen mit der bergründung das nicht ausgebildet wird. Und die wo ich eingeladen worden bin entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Ich sehe das auch so das es noch zu wenige firmen gibt die mit.NET arbeiten da ich in meiner Berufsschulklasse einer der einzigen bin der dies tut.

P.S Rechtschreibfehler könnt Ihr behalten ( und ja es sind viele 😛)

:rolleyes: 😁 😮

409 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Original von haxXxy
ch sehe das auch so das es noch zu wenige firmen gibt die mit.NET arbeiten

Ja, ist wohl leider so. Einige Firmen, die ich gefunden habe(die aber nicht ausbilden) arbeiten sogar noch mit VB6 😁 Ok, wenn ein Programm bereits in VB6 vorliegt und man nicht umportieren will geht's ja, aber die entwickeln auch neue Software immer noch damit. Ich mein, hat das denn noch irgendwelche Vorteile???

H
212 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

ich denke mal das die firmen selber noch sehr wenig erfahrung mit .net haben und sich noch nicht wirklich daran trauen 😁

also ich denke mal vorteile hat VB 6 nicht wirklich 🙂

:rolleyes: 😁 😮

M
373 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Hallo.

Das ist eine "Es kommt drauf an...." Gelegenheit 😉
-spricht eine Stellenausschreibung einen geeigneten Kandidaten an ?
-wurde bereits das Kontaknetzwerk nach guten Kandidaten abgesucht ?
-ist die Ausschreibung gesetzeskonform (Stichwort: AGG) ?. Nicht jeder wird in einem Unternehmen arbeiten wollen, das sich nicht an Gesetze hält
-...

Auf Bewerberseite dasselbe in grün:
-ist die Bewerbung aussagekräftig ? (also nicht abgekupfert, übertrieben,...)
-ist die Stellenausschreibung noch aktuell (geschweige denn ernstgemeint) ?
-passt es von der Qualifikation (weitgehend) ?
-....

mfg M.L.

Goalkicker.com // DNC Magazine for .NET Developers // .NET Blogs zum Folgen
Software is like cathedrals: first we build them, then we pray 😉

T
13 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

@haxXxy: Berufschule ist irgendwie echt n bisschen Zeitverschwendung. Und was C# angeht bilde ich mich eh selbst weiter nachdem wir ungefähr 4 Doppelstunden mit dem StreamReader und -Writer zugebracht haben. Um anschließend das Thema Array in 3 Doppelstunden zu behandeln.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass man Fachinformatiker auch mit einem Hauptschulabschluss lernen könnte(stimmt doch oder?). Deshalb darf der Unterricht glaub ich gar nicht zu anspruchsvoll sein. Von daher nicht verwunderlich, dass man sich als Abiturient etwas langweilt. Der Vorteil ist dass man auch als stinkfauler Schüler ne Belobigung bekommt 8)

In der Berufschule, jedenfalls bei uns, wird finde ich kein bisschen Eigeninitiative was C# angeht gefordert, dementsprechend hat die halbe Klasse eine 4 oder schlechter. Und unser Schulbuch ist eins über C++, was man auch verwenden könnte, aber den meisten ist das zu hoch das auf C# zu übertragen.

Naja egal, man kann ja immerhin mit einer guten Abschlussnote glänzen...

  • "Du hast ihn umgebracht!"

  • "Nein. Die Kugel und der Sturz aus dem Fenster haben ihn umgebracht."

A
147 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Guten Tag,

Ja es stimmt es reicht ein Hauptschulabschluss um die Ausbildung als Fachinformatiker zu absolvieren. Aber die Firmen stellen sowieso nur welche ein mit mind. Fach-Abitur. Aber vom Gesetz her reicht halt Hauptschulabschluss.

Deswegen werden nur die Grundlagen vermitteln usw.. ist ja auch von Berufsschule zu Berufsschule verschieden.

Bei mir ist es so das ich in der Firma C# lerne und in der Berufschule Java behandle. Einen Vorteil hat es natürlich das man nach 3 Jahren Zwei Programmiersprachen kann aber der druck beide Programmiersprachen gleichzeit zu behandeln und nichts zu verstauschen ist schon ein etwas größerer.

Und zum Arbeitsmarkt ja es werden Entwickler fast überall gesucht solange man das kann was die Firma sucht und braucht, hat man sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Gruß Arthuro

T
13 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Bei mir ist das Problem, dass ich im Betrieb eine firmeneigene Sprache lerne und die mir danach nicht weiterhilft, außer vielleicht was im Bezug auf Programmierung allgeimein.

  • "Du hast ihn umgebracht!"

  • "Nein. Die Kugel und der Sturz aus dem Fenster haben ihn umgebracht."

1.985 Beiträge seit 2004
vor 16 Jahren

Hallo zusammen,

Original von T-Rip
Bei mir ist das Problem, dass ich im Betrieb eine firmeneigene Sprache lerne und die mir danach nicht weiterhilft, außer vielleicht was im Bezug auf Programmierung allgeimein.

so ähnlich war es bei mir auch. Ich habe eine recht alte Sprache gelernt. Das ist allerdings kein Problem, bzw. sollte zumindest keins sein.

Mir hat mal jemand gesagt: "Lerne zu programmieren. Alles andere ist Syntax". Wenn man genug in Bezug auf die Programmierung im Allgemeinen lernt, ist das genau so viel Wert.

Gruß,
Fabian

"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." (Albert Einstein)

Gefangen im magischen Viereck zwischen studieren, schreiben, lehren und Ideen umsetzen…

Blog: www.fabiandeitelhoff.de

3.728 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren
Spezialisierung

Original von Fabian
"Lerne zu programmieren. Alles andere ist Syntax".

Grundsätzlich stimmt das zwar, aber die Aussage bröckelt langsam. Die eingesetzten Tools, die mit eine Sprache/Technologie verbunden sind und die Libraries der Sprache/Technologie selbst, werden immer komplexer und leistungsfähiger. Der Aufwand sich in die Libraries und die IDEs, Test-Tools einer anderen Technologie einzuarbeiten wird häufig unterschätzt. Die meisten Projekte haben ein relativ knappen Zeitrahmen, der (so meine Erfahrungen) nicht eingehalten werden kann, wenn die Entwickler nicht richtig wissen, wie Ihre Werkzeuge funktionieren.
Man sucht dann automatisch nach vertrautem und versucht die bekannten Konzepte mit der neuen Sprache/Technologie umzusetzen. Das geht aber oft mächtig in die Hose. Viele Umsteiger der früheren dBase-Datenbanken auf SQL Server, haben z.B. alle Zugriffe mit Cursorn gemacht, weil sie das von dBase so gewohnt waren. SQL Server arbeitet aber mengenorientiert und die Leistung geht bei übermäßiger Verwendung von Cursorn in den Keller. Ratlos hat man sich dann gefragt, warum die erstellten/migrierten Anwendungen trotz des neuen angeblich ultraschnellen SQL Servers erschreckend lahm waren.
Es sind oft die vielen kleinen Details, die Aufhalten und Kopfschmerzen bereiten. Deshalb muss man sich auf bestimmte Technologieen, Sprachen und Tools spezialisieren. Leute, die sich zwei bei allem, aber immer nur ein bisschen auskennen, haben als Entwickler eher schlechtere Chancen.

49.485 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo Rainbird, hallo zusammen,

diese Aussage gilt schon lange nur noch mit Einschränkungen. Der Grundgedanke hinter der Aussage ist natürlich richtig: Man sollte sich auf die Konzepte der Programmiersprache oder sogar noch eher die Konzepte der Programmierung konzentrieren und nicht auf deren Syntax. Die Einschränkung, die man machen muss, ist, dass es mehr als ein grundlegendes Programmierkonzept gibt. In der Praxis dominieren zwei große Programmierkonzepte: prozedural/imperativ einerseits und objektorientiert andererseits. Und wie schwer der Umstieg von einem aufs andere fällt, wurde in OOT Desing gemäss Prozess diskutiert.

herbivore

T
63 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Das Problem ist auch, es gibt keine Berufsausbildung die einem zum "gelernten Programmierer" macht. Ich habe die Fachinformatiker Ausbildung abgeschlossen, bin danach über die Spezialistenausbildung zum Operativen Professional "geprüfter IT Berater IHK" ausgebildet worden.

Die Inhalte waren nur während der Berufsausbildung zum Thema Programmierung. In allen nachfolgenden Ausbildungen lag der Schwerpunkt auf Prozessanalyse, Projektmanagement, Phasenmodelle und so weiter.

Was jedeoch meiner Meinung nach absolut fehlt ist das wie.

  • wie werden Problemstellungen analysiert,
  • wie gehe ich an die Problemlösung heran,
  • wie wird ein Programm ordentlich geplant,
  • wie funktioniert das mit dem objektorientierten Programmieren wirklich ?
    (Damit meine ich nicht Vererbung usw.)
    usw.

Die meisten fangen mit Code fix an (mit dem Problem im Kopf, anfangen Code zu schreiben und so langen debuggen bis es scheinbar funktioniert) weil einem in der Ausbildung niemand beibringt wie UML funktioniert. Meiner Meinung nach sollte man mit UML anfangen und dann erst mit der Programmiersprache.

Wie sind eure Erfahrungen dahingehend?

3.728 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren
Ausbildung / Vorgehensmodelle

Ich denke dass auch qualifizierte Ausbilder und Lehrkräfte im Bereich Programmierung/Software Entwicklung knapp sind. Welcher hoch qualifizierte Software-Entwickler, verlässt denn schon die freie Wirtschaft und wird lieber Berufsschullehrer? Ich kenne keinen (was nicht heißen soll, dass es keine gibt).

Ein weiteres Problem ist, dass es nicht wirklich Standard-Vorgehensweisen, wie man an Problemlösungen herangeht und wie aus Wünschen des Auftraggebers ein Konzept wird, welches man einem Code zum ausprogrammieren geben kann. Natürlich gibt es viele Lehrbücher, Propheten und Internet-Seiten, die sich mit diesen Theman beschäftigen. Aber alle erzählen sie etwas anderes. Aber es gibt keine einheitliche Linie. Welchen der vielen Wege soll man den Fachinformatiker-Azubis denn vermitteln?

Deshalb werden eher sehr allgemeine Dinge vermittelt. Oder Dinge, die klar auf der Hand liegen (z.B. wie funktioniert Vererbung in C++).

Was UML angeht, bin ich da nicht Deiner Meinung. Mit UML lassen sich wunderbar Klassen beschreiben. Auch Programmabläufe. Aber eine komplexe Anwendung? Eher nicht. Alleine die Tatsache, dass jeder unter einem Package etwas anderes versteht, beweist, dass UML nicht geeignet ist, um die komplette Entwurfsphase abzudecken.

Eine Klasse ist etwas sehr konkretes. Bis man seine Lösung soweit verfeinert hat, dass man weiss, welche Klassen man benötigt, geht bei komplexen Anwendungen Zeit ins Land. Man muss zuerst wissen, aus welchen Prozessen (EXE-Dateien) besteht die Anwendung. Welche Aufgaben werden diese Prozesse erledigen und wie werden Sie miteinander kommunizieren. Wenn das geklärt ist, kommt die Frage nach den Komponenten, aus denen die Prozesse bestehen. Wie stehen die Komponenten zueinander in Beziehung? Woher beziehen sie ihre Konfigurationsdaten?
Erst dann, kommt man zu Schnittstellen und Klassen und damit zu UML (wenn man den was mit UML anfangen kann).

Hast Du schonmal eine komplexere Anwendung mit UML entworfen und dann auch genauso umgesetzt? Wenn ja, hat das gut funktioniert?

In der Praxis funktioniert es in den meisten Fällen eh ganz anders, da diese ganzen Modelle von einem leeren Blatt ausgehen. Aber die meisten Projekte fangen nicht bei 0 an, sondern befassen sich mit Anwendungen, die es bereits gibt. Wenn diese nicht mit den gewünschten Modellen entwickelt wurden, werden sie auch nicht dazu passen. Außerdem fehlt vielleicht gänzlich die Doku oder sind zugekaufte Komponenten verwoben, die sich nicht so einfügen wollen, wie man das gerne hätte. Also wird gemacht, was schon immer gemacht wurde: Basteln!

Irgendwann läuft das Projekt irgendwie, der Kollege peppt die GUI noch ein bischen mit schönen Bildchen und halbtransparenten Menüs in Glasoptik auf und die Endanwender staunen, was für ein schönes modernes Programm sie bekommen haben.

Wenn jemand eine standardisierbare Vorgehensweise kennt, die das auch berücksichtigt und abdeckt, sollte er sich einen sehr glücklichen Entwickler nennen.

T
63 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

@ Rainbird.
Ich geb dir da schon recht! UML ist nur bedingt geeignet um ein komplettes Projekt abzubilden. Jedoch ist es sehr gut geeignet um die wichtigsten Grundsätze der Programmierung anschaulich und vor allem einfach beizubringen.

Aber ich finde den Ansatz falsch. Was hilft einem angehenden Programmierer das Wissen wie er ne Klasse vererbt oder wie das mit dem Polymorphismus funktioniert wenn ihm keiner zeigt wie man an die Problemdefinition, Problemanalyse bzw. Prozessmodelierung und Use Cases herangeht.

Was mir momentan immer noch wahnsinnig Probleme bereitet (ich lerne jetzt seit 2,5 Jahren C#) ist nicht dass, wie ich auf die richtige Zeile Code komme, sondern wie ich an ein Problem herangehe.

Nur als Beispiel: Wie speichert man erstellte Instanzen von Autos ab. Implementiert man ne statische Methode in der Klasse Auto oder erstellt man sich ne "Helperklasse" die dann alles was mit Speichern zu tun hat übernimmt? Das sind die Probleme die während der Ausbildung noch nicht mal im Ansatz angesprochen werden. Da hilft mir dann das Wissen über abstracte Klassen und Mandelbrotbäume überhaupt nicht weiter. (Naja nen bischen Sarkassmuss muss auch sein 😁 )

3.728 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren
Es kommt darauf an ...

Das ist es ja. Es gibt keinen idealen Weg, wie man Autos persistiert, den man in ein Lehrbuch schreiben und allen beibringen kann. Es kommt auf die Anwendung an. Außerdem auf die Anforderungen.

Wie viele Benutzer speichern wie viele Autos? (sind es 5 oder 10.000 Benutzer)
Müssen die Autos transaktional gespeichert werden?
Müssen die Autos überhaupt in einer Datenbank gespeichert werden, oder genügt eine XML-Datei?
Wird die Schnittstelle zum laden und speichern der Autos entfernet aufgerufen, oder nur lokal?
Müssen außer Autos auch noch andere Dinge auf die selbe Art gespeichert werden?

Das hat alles Einfluss auf die Architektur und die eingesetzten Technologieen. Wenn Du hier im Forum ein paar leute fragst zu diesem Thema, wirst Du sehr verschiede Antworten bekommen. Der eine wird Dir vielleicht ein OR-Mapping-Werkzeug vorschlagen, mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat. Ein anderer wird auf ADO.NET verweisen und Dir empfehlen, es mit DataTables und DataAdaptern zu machen. Der nächste wird vielleicht behaupten, dass ein DataReader schneller und besser ist. Einige werden vielleicht sagen: "Pack alles in die Klasse, das ist schön objektorientiert.", andere aber vielleichta uch: "Objektorientierung ist für Datenbankapplikationen nicht sinnvoll.".

Es bleibt also doch wieder an Dir, dem Entwickler selber hängen. Du musst abwägen und entscheiden, welche der möglichen Lösungen für Dein konkretes Projekt am besten geeignet sind. Der beste Weg ist aus meiner Sich deshalb, möglichst viele Technologieen, Entwurfsmuster, Vorgehensweisen und vor allem die Klassen des .NET Framworks (wenn man mit .NET entwickelt) zu kennen. Alles mal gesehen haben, und immer aus dem Pool an Möglichkeiten die Konzepte raugreifen und kombinieren, die am besten passen.

Manche Firmen haben auch Software-Architekten, die dem Entwickler solche quälenden Entscheidungen abnehmen sollen. Statt sich über weniger Last und Sorgen zu freuen, sind aber einige Entwickler um so frustrierter, was die Entscheidungen und Vorgaben des, aus ihrer Sicht, "praxisfernen" Architekten angeht. Selbst dieser Ansatz ist also kein Erfolgsgarantie.

Das Forum hier ist aber ein guter Ort, um sich mit anderen über Architurfragen und Konzepte auszutauschen. Davon könnte mehr Gebrauch gemacht werden. Offenbar haben die Leute ganz andere Sorgen "Ich bekomme imme diese blöse Ausnahme...", "Mein AddIn lädt nicht ...", "Wie kann ich die Daten verschlüsseln ...", ...
Architektur und Vorgehensweisen kommen mir manchmal wie Stiefkinder vor.

T
63 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Aber genau das ist meiner Meinung nach der Kanckpunkt. Wenn mann gewisse Architekturen kennt und für sich die Favoriten heraussucht. Erleichtert das die Entwicklung ungemein. Denn wenn man sich ersteinmal klar wird was man wie genau umsetzen will. So hat man, meiner Meinung nach, den wichtigsten Schritt geschafft. Denn woher kommen denn die meisten Fehler wie z.B. " mein AddIn lädt nicht... usw". Meistens kommen sie daher, dass man was ausprobiert hat dann merkt man huch anders wärs vielleicht doch sinnvoller ach nee vorher wars besser und überall bleibt nen bischen Code übrig den mann vergessen hat zu löschen usw.

Ich möchte hiermit auch mal dazu anregen, einen Topic zu schaffen, der sich um bekannte Modell bzw. Architekturen dreht. Als einer der bekanntesten Vertreter z.B. MVC (Model View Control).

Ich meine nicht als Howto eher als Grundsatzartikel bzw. Denkanstoß. Sowas würde mir z.B. auch sehr weiterhelfen, da ich so am besten lerne.

3.728 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren
Mvc

Für MVC im speziellen ist mir da sogar ein Thread in Erinnerung. Ich habe vor einiger Zeit mal eine kleine Beispielapplikation zu dem Thema gemacht: Tree(Node) Collection als Zwischenschicht bauen

D
368 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo zusammen,

ich hab da zu dem Thema mal ein Frage:

Ich bin Fachinformatiker-Anwednungsentwicklung und seit nunmehr 2 Jahren im reinen .Net Bereich tätig. Gelte ich jetzt schon als Fachkraft im .Net Bereich?

Weiterhin stelle ich immer wieder fest, auch bei mir, das man zwar ein gutes Grundlagenwissen über alle .Net Bereiche entwickelt, aber kaum einen Bereich als Spazialist beherscht. Macht es Sinn sich einen bereich rauszusuchen und gezielt in diesem Expertenwissen anzuhäufen? Welche Bereiche sind denn am meisten gefragt in .Net?

Gruß

dragi

49.485 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo dragi,

Ich bin Fachinformatiker-Anwednungsentwicklung und seit nunmehr 2 Jahren im reinen .Net Bereich tätig.

zwei Jahre nach Abschluss der Ausbildung?

Gelte ich jetzt schon als Fachkraft im .Net Bereich?

Das kommt auch auf dich an. 🙂 Rein von der Zeit her wären zwei Jahre Berufserfahrung schon mal eine gesunde Basis. Allerdings hängt dein Marktwert natürlich mehr von den erworbenen Fähigkeiten als von der reinen Zeit ab.

Macht es Sinn sich einen bereich rauszusuchen und gezielt in diesem Expertenwissen anzuhäufen?

Ja und nein. Eine gewisse Spezialisierung setzt ja fast automatisch ein. Der eine macht mehr Datenbanken, der andere mehr Oberflächen. Der eine mach Windows Forms oder andere ASP.NET.

Du solltest dich auch nach deinen Interessen richtige. Was nützt es, wenn als hypothetisches Beispiel massig ASP.NET-Entwickler gesucht würden, du aber gar keinen Draht zu ASP.NET hast.

Gezielt spezialisieren könntest du dich ja nur, wenn du wüsstest, was auf deiner neuen Stelle von dir erwartet wird. Sich zu spezialisieren in der Hoffnung dann auch eine passende Stelle zu finden, wo genau das gebraucht wird, halte ich nicht für so sinnvoll.

herbivore

D
368 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Bin seit 3 Jahren FI-AE und seit 2 Jahren wirklich im .Net Bereich tätig. Wir machen eine integrierte Softwareumgebung für Unternehmen (Finanzbuchhaltung, Auftragsverwaltung, und noch viel viel mehr) und haben sogar ein eigenes riesiges selbstentwickeltes Framework an dem ich aber nciht beteiligt bin. Ich darf bzw. muss dieses nutzen 😉 Dies führt aber dazu das ich z.B. viel mit Daten zu tun habe, der zugriff auf die DB aber soweit abstrahiert ist, das ich mit den .Net mitteln für den DB-Zugriff nichts zu tun habe.Dafür haben wir hier ein unheimlich breites wissen über Softwarearchitekturen und man macht von jedem ein bisschen. GUI, Businesslogik, PDA-Entwicklung, etc. Aber wofür mein Herz am meisten schlägt kann ich nicht sagen. Das Problem ist, alles interessiert mich und wenn ich zeit habe weiss ich nicht womit ich anfangen soll und dann bleibt doch wieder alles liegen...hab da wohl nen grosses Selbstorganisationsproblem 🙂

geht es eigentlich manchen auch so(grade im Bereich Unternehmenssoftware) das ihr das Thema total langweilig findet? Ich wünschte mir manchmal irgendwo programmieren zu können wo das Thema interessanter ist. z.B. macht es doch sicher sehr viel Spass für Wissenschaftliche Projekte zu coden, vielelicht in der Astrophysik, Archäologie oder Biologie. Die haben doch meist soviel zu tun das die kaum zum coden kommen, oder? Hat jemand ein Idee wie man in solche Bereich kommen kann?

beste grüße

Dragi

49.485 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hallo dragi,

geht es eigentlich manchen auch so(grade im Bereich Unternehmenssoftware) das ihr das Thema total langweilig findet?

die reine Anwendungs(logik)entwicklung finde ich auch nicht besonders spannend. Ich habe mich immer mehr auf die Architektur und die Infrastruktur (also Frameworkerstellung) oder auf unterstützende Tools konzentriert, soweit das möglich war.

Aber Alternativen hast du ja benannt. Dann bewirb dich da doch mal. Gerade am Anfang des Berufsleben ist es sinnvoll, verschiedene Sachen auszuprobieren.

herbivore

D
368 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Hehe, ich finde die eigentlich Architektur auch viel Interessanter. Aufgrund unseres Frmaeworks können wir keinen OR MApper einsetzen und jetzt überlegen wir uns grad mal was eigenes...sowas macht einfach einen riesen Spass. Vor allem wenn man nen ganzen tag dikutiert, eine Lösung findet und einem am nächsten Tag einfällt das es doch nciht so klappen kann 🙂

Gruß

Dragi

A
266 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

SenfDazugebMode.Activate();

Ja schon sehr interessant das ganze...
Ich hab jetz vor 2 Monaten angefangen und weiss jetz schon dass die nächsten 3 Jahre Schule nur auf Flash-Games und Klassenarbeiten bestehen werden...
Ich arbeite im Unternehmen mit C# und in der Schule mach ich HTML / Excel (Was ich schon vor 4 Jahren ungefähr durch hatte)... Daraus folgt: Es ist ziemlich langweilig... 😭


SenfDazugebMode.Deactivate();
Senf.Dispose();

Von all den Sachen, die mir verloren gegangen, hab ich am meisten an meinem Verstand gehangen... MfG...

195 Beiträge seit 2004
vor 16 Jahren

Original von boco25
Seit langem ist bei uns eine Stelle als c#, ASP.NET-Entwickler unbesetzt..... ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt wirklich so gut? Haben wir wirklich Fachkräftemangel?

Bei mir sind seit einem Jahr 15 Schreibtische für C++-Entwickler frei...

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Original von Bini
Bei mir sind seit einem Jahr 15 Schreibtische für C++-Entwickler frei...

Ja dann könnte man doch glatt wieder zurück in den Osten kommen😉

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

195 Beiträge seit 2004
vor 16 Jahren

Tu Dir keinen Zwang an 😉
Guckst du hier: www.hima.de

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

409 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren
Zu wählerisch bei Ausbildungsplatzsuche?

Da ich keinen neuen Thread aufmachen möchte:

Ich bin seit einiger zeit auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz als FIAE, habe bis jetzt jedoch nichts gefunden. Langsam frage ich mich: Bin ich zu wählerisch? Hier in der Gegend gibt's sowieso wenig Softwareunternehmen und von denen, die ausbilden kommen mir die meisten irgendwie "eingestaubt" vor. Ich meine, würdet ihr gerne Ausbildung bei einer Firma machen, die keinen Wert auf einen guten Internetauftrit legt (Homepage seit Jahren nicht mehr aktualisiert) und zig Jahre alte Technologien verwendet (z.B. VB6)?
Ok, ich schildere das jetzt absichtlich ein wenig übertrieben. Sicher werden natürlich z.B. bestehende Programme, die in einer alten Sprache geschrieben sind, in dieser weiterentwickelt, aber wenn gar kein Wert auf neues gelegt wird? Am liebsten würde ich natürlich bei einer Firma machen, die mit .NET entwickelt, aber die wenigen, die das hier tun bilden nicht aus.

Hm!?

1.985 Beiträge seit 2004
vor 16 Jahren

Hallo LukeGee,

zu wählerisch würde ich nicht sagen. Allerdings solltest Du Dich daran gewöhnen, dass in den meisten Unternehmen eine menge alter Technologien im Einsatz ist. Wie Du schon richtig geschrieben hast, werden bereits vorhandene und vor allem von Kunden eingesetzte Programme nicht mal eben von heute auf morgen umgestellt, sondern noch (sehr) lange in der alten Sprache weiterentwickelt.

Auf die .NET Richtung wert zu legen finde ich auch nicht verkehrt. Du musst nur aufpassen, Dich nicht zu sehr darauf zu versteifen.

Ich hätte Dir fast meinen Arbeitgeber empfohlen, aber die Entfernung ist wohl doch etwas zu weit 🙂.

Gruß und viel Erfolg bei der Suche,
Fabian

"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." (Albert Einstein)

Gefangen im magischen Viereck zwischen studieren, schreiben, lehren und Ideen umsetzen…

Blog: www.fabiandeitelhoff.de

H
212 Beiträge seit 2007
vor 16 Jahren

Also ich muss dir sagen in meinen Augen bist du zu wählerisch. In meinen Augen kann man heut zu tage froh sein wenn man überhaupt eine ausbildung bekommt .

Ich habe das ganze spiel vor 2 Jahren mitgemacht und habe bestimmt 200 bewerbungen
geschrieben. Mein Wunsch war auch der Fachinformatiker (AE) leider hat das damals dann nicht geklappt und ich habe eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann begonnen. Mein Glück war das ich mit dem Chef nicht klar kam und danach doch noch eine Ausbildung als FIAE gefunden habe. Aber ich muss sagen das Ich aus köln komme und es hier garantiert einige Softwareunternehmen mehr gibt als bei dir.

Ich kann dir nur ans herz legen dich auch bei den Firmen zu bewerben die mit älteren Sprachen arbeiten da der umstieg auf .NET wie ich finde sowieso fast ein muss ist und du dann früher oder später in den genuss kommen wirst damit zu arbeiten .

Ein weiterer Tipp meinerseits ist das du dich noch auf einen anderen Bereich konzentrieren solltest falls das mt dem FIAE nich klappen sollte was ich dir natürlich gönne 🙂

MfG haxXxy

:rolleyes: 😁 😮

S
8.746 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Ich finde, man darf ruhig wählerisch sein. Aber das bedeutet i.d.R. auch flexibel sein zu müssen, also den Wohnort wechseln. Eine Ausbildung auf VB6 würde _ich _nicht machen. Anders sieht das aus, wenn man z.B. C/C++ oder eine andere unmanaged Sprache lernt. Dieses Wissen hilft einem auch im .NET-Sektor weiter, da die Welt eben nicht .NET pur ist.

3.971 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

VB6 ist doch Klasse... Besonders


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aber dort 3 Jahre drin arbeiten bzw. Ausbildung, wäre auch nix für mich.
Erfahrunen in C/C++ zu haben, kann ich aber auch nur empfehlen, denn es gibt heute noch viele Gebiete, wo kein .NET/Mono/Java eingesetzt wird

Es gibt 3 Arten von Menschen, die die bis 3 zählen können und die, die es nicht können...

S
8.746 Beiträge seit 2005
vor 16 Jahren

Selbst wenns eine .NET-Umgebung ist. Wenn mal PInvoke ins Spiel kommt (und das ist öfter der Fall als man denkt), dann ist das Wissen um Pointer, Speicherallokation/freigabe und Co. Gold wert.

915 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Hrm, ich kann nur die Situation in Baden-Württemberg wiedergeben. Bzw. Raum: Stuttgart-Karlsruhe-Pforzheim-Heidelberg-Konstanz-Singen-Tuttlingen.

Hier gibt es massig viele Ausbildungsplätze, Fachinformatiker und vor allem BA-Studenten sind sehr beliebt.

Wie vernichtet stand Andreas unter den flammenden Augen seiner Kunden.
Ihm war's, als stünde des Schicksals dunkle Wetterwolke über seinem Haupte X(

409 Beiträge seit 2006
vor 16 Jahren

Hi,

jup ich hab mich auch mal in der von dir genannten Umgebung umgeschaut und es gibt wirklich viele Ausbildungsplätze. Nur leider ist das so zu weit weg für mich, ohne umziehen zu müssen. Ich wohne am südlichsten Ecken in BW in einer Kleinstadt und hier gibt's wirklih so gut, wie nichts. So ab 100km weiter nördlich werden's immer mehr... Nur müsste ich dann eben mit 16 bzw. 17 schon umziehen.

Gelöschter Account
vor 16 Jahren

wenn dir die umgebung nichts bietet dann verlasse sie.
du hockst quasi in der sahara mit riesen durst, bist aber nicht bereit ein stückchen zur nächsten oase zu gehen.

ich bin jetzt in raum erlangen beschäftigt und auch meine firma sucht nachwievor c#-ler, da momentan die nachfrage nicht gedeckt werden kann.

persönlich musste ich auch ca. 100 km umziehen, da in meiner näheren umgebung fast kein bedarf für entwicker existiert.