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Gott oder nicht Gott

Letzter Beitrag vor 19 Jahren 100 Posts 26.162 Views
Gott oder nicht Gott

Hallo Coding-Kollegen!

Ich möchte das Off-Topic Forum mal für eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage nutzen.

Glaubt ihr an Gott?

Ich persönlich glaube an einen Gott der seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt hat, und der am Kreuz für meine Sünden gestorben ist. Das spielt in meinem Leben eine große Rolle.

Ich möchte keinen bekehren, mich interessiert nur was andere C# Programmierer darüber denken.

Hallo,

ich glaube definitiv nicht an Gott oder ein anderes höheres Wesen, seien es nun Außerirdische, die dabei ja gerne ins Feld geführt werden, oder sonst was.

Vor 10.000 Jahren konnten sich die Menschen nicht erklären, wie Blitz und Donner zu Stande kommen und hielten es dafür für eine Strafe Gottes, weil sie sich "falsch" verhalten haben. Oder, wenn der Nil wie jedes Jahr das Ufer überflutet und fruchtbar macht, dann eben als Belohnung, da sich die Menschen gottgefällig verhalten haben.

Irgendwann kam man dann auf den wahren Grund, warum es Blitz und Donner gibt, und hatte eine naturwissenschaftliche Erklärung.

Warum sollte es für die Dinge, die wir uns heute nicht erklären können, nicht ebenso eine wissenschaftliche Erklärung geben? Die Geschichte spricht dafür, dass es so sein wird ...

Es mag Fragen geben (wie die nach dem Sinn des Lebens), die sich vielleicht nie beantworten lassen. Aus Mangel einer vernünftigen Erklärung allerdings an eine "geglaubte" Erklärung auszuweichen, ist meiner Meinung nach lediglich Bequemlichkeit oder Angst vor dem Nichtwissen.

In diesem Sinne,

Golo

Wissensvermittler und Technologieberater
für .NET, Codequalität und agile Methoden

www.goloroden.de
www.des-eisbaeren-blog.de

RE2: Gott oder nicht Gott

An irgendwelche außerirdischen Wesen glaube ich auch nicht. 🙂

Allerdings wäre ein Gott kein richtiger Gott, wenn er nicht auch Einfluss auf "natürliche Dinge" wie Blitz und Donner, und andere Ereignisse hätte. Sicher gibt es naturwissenschaftliche Erklärungen für viele Dinge. Aber Gott ist ein Gott der Ordnung und er hat auch die Naturgesetze aufgestellt.

Ich habe den Sinn des Lebens meinerseits gefunden: Er besteht darin meinem Gott zu dienen. Manchmal auch mit C#-Programmierung 😁

Original von golohaas.de

ich glaube definitiv nicht an Gott ....

100% ACK

Ich sehe das genauso wie golohaas! Früher suchten die Menschen nach Erklärungen und durch die Religion konnte sie sich das "erklären".

Nur ist das alles schon wissenschatflich widerlegt, dass "gott" die Erde in 7 Tagen erschaffen hat und bla hier und bla da.

Meiner Meinung nach ist das nur ein Hirngespinst einiger Leute(meine Meinung).

Ich halte generell nicht viel von Religion, da es meiner Meinung nach kein Sinn macht an Gott oder Allah oder wie die auch alle heißen zu glauben, es gibt sie ja eh nicht. Zudem ist die Religion Kriegstreiber Nr.1!!! Allein das ist der Grund warum dieser Quatsch verbannt gehört!

Auch die Wahrscheinlichkeit das es ein höheres Wesen gibt, also Außerirdische wie golohaas meint, ist ziemlich gering. Zwar könnte es theoretisch sein, jedoch ist der Erde was ziemlich einzigartiges, wenn man bedenkt wie viele Faktoren eine Rolle gespielt haben bis zu unserem jetztigen Leben. Da ich des öfteren AlphaCentaury mit Herrn Lesch gucke und auch auf diesem Gebiet nicht unbewandert bin würde ich dennoch nicht darauf bestehen, dass es keine intelligeneres Leben gibt als uns.

Just my 2 Cents
line5

Ich glaube nur, dass im .net-Framework nach jedem malloc ein free kommt aber dennoch ist die Kirche wichtig. (Zur allgemeinen Belustigung wenn an der Kirb wieder alle bombenvoll sind z.B. oder für die Amis, damit sie einen Vorwand haben die Islamisten auszubomben)

Ob es außerirdisches Leben gibt, ist mir relativ egal. Aber niemand wird irgentwann einmal behaupten können, dass es keine Außerirdischen gibt.

--
mfg
Franknstein

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Wenns einen lieben Gott gäbe, dann frage ich mich warum soviel Neid, Zwitracht, Unmut, Mistrauen, Furcht, Elend, Gewalt, Krieg (die Liste lässt sich endlos fortführen) auf der Welt herscht. Der Grund liegt auf der Hand: Es gibt kein übernatürliches Wessen das dieses zu unterbinden in der Lage wär. Wir Menschen sind uns selbst überlassen. Es gibt niemanden der auf uns aufpasst, der verhindern könnte das uns etwas schlimmes wiederfährt. Wenn das Schicksal (daran glaub ich allerdings auch net) es so möchte, dann wird die Welt eben durch den Einschlag eines Meteors zu Grunde gehen. Aber es braucht dafür kein Meteor, denn der Mensch scheint dieses Handwerk ja auch prima selbst zu verstehen. Im endeffekt wirtschaften wir unseren Planeten zu Grunde, egal ob nun durch Waffengewalt oder durch unsere kapitalistische Zielsetzungen. Und der Glaube an ein übernatürliches Wesen ändert daran auch rein garnichts...

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_Original von Franknstein_aber dennoch ist die Kirche wichtig

Auch wenn du es sarkastisch meinst - die Lokalkirchen haben tatsächlich eine nicht unwesentliche Bedeutung, speziell im Bereich Familien- und Quartierpflege sowie starkem Networking ...

Genau in diesem Networking und dem friedlichen Zusammenleben liegt wohl auch die Hauptbotschaft des modernen Christentums (Sowas wie "Gott" ist dann auch nicht mehr als die Konkretisierung der Dynamik dieses Networkings - nicht etwa irgend ein "Fluidum" das über die Welt richtet und prüft wie oft 'Mensch' es anbetet) ... Abgesehen von naiven wörtlichen Interpretationen ist Religion somit auch nicht mehr als eine idealistische Lebensphilosophie - im Falle des modernen Christentums eine durchaus konstruktive ((Blut)Rache und die mittelalterlichen Kreuzzüge sind z.b. definitiv unchristlich..)

Original von NoOneKnows
Wenns einen lieben Gott gäbe, dann frage ich mich warum soviel Neid, Zwitracht, Unmut, Mistrauen, Furcht, Elend, Gewalt, Krieg (die Liste lässt sich endlos fortführen) auf der Welt herscht.

Was du beschreibst ist richtig. Aber das kommt ja gerade daher, dass man diesen Gott aus seinem Leben verdrängt, und nicht das tut was er von den Menschen verlangt. Wenn die Menschen so leben würden, wie es die Bibel sagt, gäbe es diese Probleme nicht. Aber das ist Wunschdenken, das weiß ich! Jeder denkt nur an seinen Vorteil, das weiß ich ja von mir.

Original von NoOneKnows
Der Grund liegt auf der Hand: Es gibt kein übernatürliches Wessen das dieses zu unterbinden in der Lage wär. Wir Menschen sind uns selbst überlassen.

Mit dem letzten Satz hast du recht, denn Gott gab dem Menschen einen freien Willen. Aber er kann sehr wohl etwas unterbinden und lenken wenn man ihn darum bittet. Es tun nur sehr wenige Menschen.

Original von vi.p
Wenn die Menschen so leben würden, wie es die Bibel sagt, gäbe es diese Probleme nicht.

Wie sagt es die Bibel? Ich habe dieses Buch noch nie gelesen.

Original von vi.p
Wenn die Menschen so leben würden, wie es die Bibel sagt, gäbe es diese Probleme nicht.

Nach der Bibel ... wahrscheinlich sogar noch wörtlich nach der Bibel? Bist du vielleicht gleich noch Scholastiker?

Mit dem letzten Satz hast du recht, denn Gott gab dem Menschen einen freien Willen. Aber er kann sehr wohl etwas unterbinden und lenken wenn man ihn darum bittet. Es tun nur sehr wenige Menschen.

Typischer Fall einer "Vermenschlichung" Gottes ... Mit "du hast recht" implizierst du absolute Wahrheit, wieder ein typisches Indiz auf Scholastik ...

Würd mich mal interessieren was ein Scholastiker von der Quantenphysik hält 😉

Original von vi.p
Wenn die Menschen so leben würden, wie es die Bibel sagt, gäbe es diese Probleme nicht. Aber das ist Wunschdenken, das weiß ich! Jeder denkt nur an seinen Vorteil, das weiß ich ja von mir.

Wenn es keine Religion und keinen (fanatischen) Glaube gäbe, dann hätten wir auch viel weniger Probleme.

Original von Noodles
Wie sagt es die Bibel? Ich habe dieses Buch noch nie gelesen.

Das ist eine Bildungslücke 🙂

Matthäus 22,39: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst»

Das ist m. E. das wichtigste Gebot, das alle anderen mit einschließt.

Hier sind noch die Zehn Gebote (die wirst du wahrscheinlich kennen)
http://www.bibel-online.net/buch/02.2-mose/20.html

Klingt etwas hölzern, ist eben nicht normales deutsch sondern eher dichterisch angehaucht. Man kann die Gebote nicht einhalten, aber man kann es versuchen, und das ist das, was Gott von den Menschen verlangt.

@cdr: Was ist Scholastik?

Scholastiker bauen u.a. ihr Gedankengerüst auf einem deterministischen Weltbild auf und versuchen alles exakt herauszuarbeiten und zu unterscheiden ... die Römische Offizialkirche ist z.b. ein typischer Vertreter der Scholastik ...

Dann bin ich kein Scholastiker. Mich würde aber interessieren wieso die Scholastik nicht mit der Quantenphysik unter einen Hut zu bringen sein soll.

Gibt es einen Gott oder gibt es keinen?
Diese Frage hat wohl die Menschheit in ihrer Geschichte am meisten bewegt. Die Kreuzzüge waren grausam und absolut unmenschlich, aber ich denke eher dass das Ganze an der Führung lag. Damals, also im ganzen Mittelalter, sassen (meiner Meinung nach) die grössten Tyrannen in der Kirchenspitze und nutzten den Glauben der armen(niedrigeren) Menschen aus um sie für ihre Ziele einzusetzen. Ich denke darum ist es schwierig die Kriege, Folterungen, etc auf den Glauben zu schieben. Das alles passiert wenn die falschen Menschen an der Macht sitzen oder wenn der Glaube in Fanatismus ausartet.
Für viele Menschen ist der Glaube manchmal der letzte Halt. Nur schon dadurch finde ich, dass der Glaube seine Berechtigung hat.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich kein Christ bin 😉 Ich beschäftige mich nur damit und denke viel darüber nach. Ich persönlich probiere eigentlich nach diesem Grundsatz zu leben:
"Tue nichts was du nicht willst, dass es dir selbst widerfährt."

Original von vi.p
Dann bin ich kein Scholastiker. Mich würde aber interessieren wieso die Scholastik nicht mit der Quantenphysik unter einen Hut zu bringen sein soll.

Ganz einfach: die moderne Physik verträgt sich nicht mit deterministischen Weltbildern (und schon gar nicht mit sog. absoluten Wahrheiten)

Original von invisible
Gibt es einen Gott oder gibt es keinen?

Diese Frage macht imo nur sinn wenn man "Gott" vermenschlicht.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich kein Christ bin 😉 Ich beschäftige mich nur damit und denke viel darüber nach. Ich persönlich probiere eigentlich nach diesem Grundsatz zu leben:
"Tue nichts was du nicht willst, dass es dir selbst widerfährt."

Das ist aber ein sehr modern-christlicher Grundsatz ... (ah ja, die Schnittmenge zwischen {christlich} und {religion x | x != christlich} ist natürlich nicht leer - es ist also sicher auch ein Grundsatz anderer konstruktiver Religionen ...)

Original von cdr
Diese Frage macht imo nur sinn wenn man "Gott" vermenschlicht.

Hmm wie würdest du "Gott" den bezeichnen? Jetzt nur mal in einem Diskussionskontext. Man muss "ihn/sie/es" ja irgendwie personalisieren um darüber zu sprechen 😉 Ich sehe dies einfach nicht so eng. 🙂

Das ist aber ein sehr modern-christlicher Grundsatz ... (ah ja, die Schnittmenge zwischen {christlich} und {religion x | x != christlich} ist natürlich nicht leer - es ist also sicher auch ein Grundsatz anderer konstruktiver Religionen ...)

Nicht das du mich falsch verstehst: Ich gehöre auch sonst keiner religiösen Gruppierung an. Dieser Grundsatz/diese Aussage macht einfach meiner persönlichen Meinung nach Sinn. Man könnte es als Lebensmotto bezeichnen.

Hi!

Ich glaube nicht an Gott, wenn ich auch getauft bin (man kann sich leider nicht alles selbst aussuchen), dafür aber nicht konfirmiert oder sonst was. Ich habe auch nie die Bibel gelesen.
Das selbe ist es mit Gottes Gegenstück, dem Teufel, an den glaube ich genau so wenig, wenn das auch einige Leute aufgrund meiner Kleindung denken. Und die Kriche ist für mich nichts anderes als reine Geldabzocke (Kirchensteuern).

Ich glaube einfach nicht an etwas was es nicht gibt, dann doch lieber an mich selbst und daran das ich schaffen kann was ich will. Und wie golohaas.de denke ich ebenfalls das es für alles eine Erklärung gibt, wenn wir es uns heute auch noch nicht erklären können.

An intelligentes Leben außerhalb dieses Planeten glaube ich schon, wobei das für mich rein Wissenschaftlich erklärbar ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das wir in all den Galaxien die einzigen Lebenwesen sind die sich so weit entwickelt haben.

Es mag Fragen geben (wie die nach dem Sinn des Lebens), die sich vielleicht nie beantworten lassen.

Das Sinn des Lebens ließe sich z.B. Biologisch so erklären das wir u.a. leben um uns fortzupflanzen.

Code-Hacker

Ich glaube nicht an Gott, wenn ich auch getauft bin

Was glaubst du denn passiert mit deiner Seele (falls du an so was glaubst) nach dem Tod? Gibt es deiner Meinung nach überhaupt eine Seele ?

Original von Code-Hacker

Es mag Fragen geben (wie die nach dem Sinn des Lebens), die sich vielleicht nie beantworten lassen.
Das Sinn des Lebens ließe sich z.B. Biologisch so erklären das wir u.a. leben um uns fortzupflanzen.

Und um wieder zu sterben... Toller Sinn des Lebens 🙂 Aber ein Glück vergeht zwischen Geburt und Tod noch etwas Zeit. Zeit in der man auch noch andere Dinge tun kann außer sich fortzupflanzen. Was lernen wir daraus? Die Biologie bestimmt glücklicherweise nicht allein unser Leben 😉

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Hi!

Original von gandalf
Was glaubst du denn passiert mit deiner Seele (falls du an so was glaubst) nach dem Tod? Gibt es deiner Meinung nach überhaupt eine Seele ?

Naja, das mit der Seelenwanderung auf VOX ist ja ganz interessant, aber ich glaube trotzdem nicht daran. Aber wenn es so wäre wie die da glauben, was hat Gott mit der ganzen Sache zu tun? Imho nichts.

@NoOneKnows:
Dem Stimme ich zu. Aber das war auch nur ein Beispiel.

Code-Hacker

Original von invisible
Hmm wie würdest du "Gott" den bezeichnen? Jetzt nur mal in einem Diskussionskontext. Man muss "ihn/sie/es" ja irgendwie personalisieren um darüber zu sprechen 😉 Ich sehe dies einfach nicht so eng. 🙂

Nur als Gedankenspiel: Stell dir Gott mal als Energie vor (im physikalischen, nicht esoterischen sinn) ...

Die Personalisierungsversuche kommen vielleicht vom klassischen Gebet - genau dort ist aber imo der wichtige Punkt nicht das Sprechen mit irgend einem "Fluidum Gott" sondern viel mehr die (manchmal kritische) Selbstreflektion. Gott ist dort in erster Linie von (nahezu genialer) symbolischer Bedeutung.

(btw: der Grund für meine ganzes Hypothesengerüst hier ist ein kleiner Versuch, Religion doch noch mit der Philosophie zu verknüpfen, indem man die Religion auf ihren philosophischen Inhalt "reduziert" ... scheint bisher ganz gut aufzugehen)

Ich selbst bin auch kein Christ und stehe den meisten Religionen eher kritisch gegenüber. Das soll aber nicht heißen das ich grundsätzlich eine Existenz Gottes verneine.
Es ist doch so, dass es mindestens genau so gute/schlechte Argumente für eine Existens Gottes gibt wie dagegen. Und das Argument das es keinen Gott geben kann nur weil es viel Leid auf der Welt gibt lass ich auch nicht gelten. Da es letztlich was mit menschlicher Eigenverantwortung zu tun hat. So was sollte man nicht auf einen Gott abwälzen 😉 Schließlich sind wir selbst für unser menschliches Mitteinander verantwortlich.

Bis heute kann dir kein Physiker erklären warum das Universum so ist wie es ist und nicht anders.
Selbst ein genialer Wissenschaftler wie Albert Einstein der ein so umfangreiches physikalisches Verständnis hatte, wie nur wenige vor ihm, glaubte an einen Gott.

Ich glaube auch das es im Universum wesentlich mehr Leben gibt, als nur unser Irdisches. Bei der Größe unseres Weltalls wäre es doch vollige Verschwendung von Platz auf so einem unbedeutendem Planeten wie der Erde Leben entstehen zu lassen. Es gibt zig Milliarden Sonnen, ich sehe die Logik nicht warum ausgerechnet nur hier. Auch Christen sollten sich das eingestehen. Da sie ja immer daran glauben das der Mensch die Krone der göttlichen Schöpfung darstellt. Wenn ihr Gott ein so riesiges Universum schafft, warum schafft er Leben nur auf einem Staubkorn wie der Erde. Ist er nicht zu mehr Fähig? Würde mich nicht wundern wenn sich die Kirche, wie bisher fast immer in der Geschichte, irren würde.

Mich würde mal interesieren wie v.ip. und andere über weiter Religionen denken wie den Islam, Buddhismus, Hinduismus ...

I am Jack's smirking revenge.
I am Jack's raging bile duct.
I am Jack's cold sweat.
I am Jack's complete lack of surprise.
I am Jack's broken heart.
I am Jack's wasted life.

Original von gandalf
Was glaubst du denn passiert mit deiner Seele (falls du an so was glaubst) nach dem Tod? Gibt es deiner Meinung nach überhaupt eine Seele ?

... du 'pflegst' den Dualismus nach Descartes?

Imo gibt es überhaupt keinen Grund dazu ein Konstrukt wie die Seele einzuführen, denn sie bringt keine neue Erkenntnis, da die Lücke*, die sie zu decken versucht, schlicht gar nicht existiert.

*Verknüpfung zwischen der menschlichen Denkleistung und dem physischen Körper

Imo gehört also jede Seelen-These in die Esoterik Ecke ...

Original von maxE
Selbst ein genialer Wissenschaftler wie Albert Einstein der ein so umfangreiches physikalisches Verständnis hatte, wie nur wenige vor ihm, glaubte an einen Gott.

Mit dem Zitat "Gott würfelt nicht" sträubte sich Einstein damals gegen die Quantenphysik. Ist auch kein Wunder, schliesslich war meines Wissens damals auch der Wissenschaftsapparat noch scholastisch geprägt. Afaik hat er sich danach aber damit abgefunden, und ich glaube nicht dass all die folgenden grossen Namen noch gross Probleme damit hatten ...

Mit Einstein wollte ich vor allem Andeuten das es keinen Wiederspruch zwischen dem streben nach wissenschaftlichen Erkentnissen und Religion geben muss. Nur weil ich Dinge besser erklären kann bedeutet das nicht das ich die Nichtexistenz von Gott beweise.
Wissenschaft hat aber die Eigenschaft wesentlich Vorurteilsfreier an viel Dinge heranzugeht. Bei Religionen steht als erstes immer das Dogma.

Leider gibt es ja in letzter Zeit, vor allem in Amerika, ziemlich unschöne kreationistische Strömugen, die deutlich in Richtung grober Vereinfachung und religiösem Funtamentalismus gehen. Es gibt da ja auch einen gewissen amerikanischen Präsidenten der sich dafür stark macht. 🙄

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Original von maxE
Es gibt da ja auch einen gewissen amerikanischen Präsidenten der sich dafür stark macht. 🙄

Dafür gibt's nen anderen amerikanischen Noch-Nicht-Präsidenten der gerade in diesem fall interessant kontert 😉 "God is on our side" vs. "I hope we are on God's side"

Zum Thema Krieg sage ich nur eins: Keine Kriege sind schlimmer als Kriege.

Thema Gott:

Ich persöhnlich glaube nicht an Gott, auch nicht an ausserirdische, wie man sie in Filmen sieht (mit blubernden Armen und schrägen Köpfen und was weiss ich).

"Selbst ein genialer Wissenschaftler wie Albert Einstein der ein so umfangreiches physikalisches Verständnis hatte, wie nur wenige vor ihm, glaubte an einen Gott."

Albert Einstein war im Gebiet der Gesellschaftswissenschaft alles andere als Genial.
Genau genommen: dumm.

www.mono-projekt.de - Die erste Deutschsprachige Mono-Community

Naja, das mit der Seelenwanderung auf VOX ist ja ganz interessant, aber ich glaube trotzdem nicht daran. Aber wenn es so wäre wie die da glauben, was hat Gott mit der ganzen Sache zu tun? Imho nichts

Du glaubst also nicht, dass es eine Seele gibt?
Wenn du etwas isst, dann ist das für den Magen,
wenn du dir jetzt aber einen guten Film anschaust, ist das auch für deinen Magen?
Wohl eher nicht, es ist für deine Seele.

Ich persönlich glaube, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat und ich glaube ebenso wie vi.p an Jesus Christus der für meine (und auch eure Sünden) gestorben ist.

Es hat mich doch ganz schön erstaunt, dass es hier so wenige gibt die an einen Gott glauben.

Original von maxE
Mich würde mal interesieren wie v.ip. und andere über weiter Religionen denken wie den Islam, Buddhismus, Hinduismus ...

Ich glaube, dass es nur einen wirklich realen Gott gibt. Ich habe mich bisher nicht weiter für andere Religionen interessiert. Bis auf den Islam, den wir in der Schule im Religionsunterricht durchgekaut haben, auch im Hinblick auf den 11. September. Die anderen Religionen bieten nicht das, was das Christentum bietet. Nämlich ein Evangelium und einen Gott, der mich liebt. Ich muss ihn nicht durch irgendwelche Pilgerfahrten beeindrucken, oder irgendwelche Kasteiungen um seine Gunst zu erringen. Ich weiß, das es in anderen Religionen oft so abläuft. Die Menschen werden dabei niemals glücklich.

Original von cdr

Original von invisible
Hmm wie würdest du "Gott" den bezeichnen? Jetzt nur mal in einem Diskussionskontext. Man muss "ihn/sie/es" ja irgendwie personalisieren um darüber zu sprechen 😉 Ich sehe dies einfach nicht so eng. 🙂

Nur als Gedankenspiel: Stell dir Gott mal als Energie vor (im physikalischen, nicht esoterischen sinn) ...

Ich denke schon das dies mehr Sinn macht. Da stimme ich dir zu, aber ich denke für viele Menschen wird Gott einfach vereinfacht dargestellt. Es ist verständlicher für die Leute sich Gott als einen alten, weisen Mann mit langem weissen Bart vorzustellen, welcher Gutes tut als ein Gott der pure Energie ist 😉
Trotzdem wird natürlich so das Bild irgendwie ein wenig verzerrt... Wenn Gott uns erschaffen hat, dann hat "er" 😉 sicher absolut nichts mit uns gemeinsam, weder Gestalt, Form, Geist, etc. Dann wäre "er" für unseren Intellekt sicher nicht wirklich zu erfassen oder zu verstehen.

Ich weis persöhnlich nicht ob ich an Ihn glaube oder nicht. Ich denke manchmal schon, manchmal nicht. Ich wurde bis vor einigen Monaten oft von meiner Familie in die Kirche geschickt, was ich aus meiner Perspektive "Gott sei dank" 😁 nicht mehr machen muss. Mein Opa hat mir schon öfters erzählt, dass er das Beten im Krieg gelernt hat. Ich glaube, dass das das Problem in unserer Gesellschaft ist, dass es den meisten Menschen viel zu gut geht. Niemand braucht mehr den Halt von einer höheren Gestallt. Wenn man weiter gen osten blickt, z.B. Polen, da gehört bei den meisten Menschen der Glaube zum Leben mit dazu. Auch kann mir garnicht vorstellen je Glaubenslos beehrdigt zu werden. Ohne einen Prister. Und wenn man zu Problemen kommt braucht man einen eine Zuflucht. An Gott zu glauben ist einfach nur an das Gute zu glauben. Und stellt euch doch mal die vielen Dörfer ohne einen Kirchturm vor.

90% aller Fehler sitzen vor der Tastatur.

ja, mit dem glauben ist das so eine sache...

entstanden ist er (oder die religionen) sicher dereinst aus bereits hier genannten gründen und dem grundsätzlichen menschlichen bedürfnis nach einem zustand der behütetheit und führung/anleitung.

dafür gibt mensch auch gerne grosse teil seines persönlichen individualismus auf (dieses tut er allerdings auch für viele andere dinge), denn glaube ist immer dogmatisch angelegt - freidenkern ist i.d.r. wenig platz gelassen.

aber gerade, weil der glaube ein offensichtliches bedürfnis des menschen ist, ist er so wichtig - er gibt vielen leuten halt und lässt sie auch sehr üble zeiten überstehen, er schafft möglichkeiten der identifikation und er übernimmt fast immer eine wesentliche rolle in punkto fürsorge und nächstenhilfe.

die 10 gebote des alten testaments (welches sich ja juden, christen und islam teilen) sind eine grundsätzliche beschreibung gelungenen menschlichen miteinanders - ähnlich findets man auch in auszügen in der präambel und den ersten punkten unseres grundgesetzes oder den kernaussagen vieler politischer-gesellschaftlicher ideologien.
wieso auch nicht - du hast jegliche freiheit zu tun, solange du nicht das gleiche recht deines nachbarn einschränkst.

man sollte sich viel mehr von diesen dogmatischen bildern lösen und seinen glauben individuell leben, wie auch immer er aussieht - denn glaube ist eine persönliche sache.

das glaube und naturwissenschaft auch heute noch sehr gut zusammengehen, zeigen etliche staaten der westlichen und auch der östlichen welt.
der kirchenverdruss heutiger zeit resultiert vielmehr aus der nachlassenden notwendigkeit, der bedingungslosen technologie-gläubigkeit und einfach dem zeitgeist - im protestantischen nord-mittel-europa z.b. werden gläubige christen in ein bis zwei generationen mit sicherheit eine randgruppe sein.

ich selber habe keinen eigendlichen glauben - abgesehen von einem ganzheitlichen, naturbezogenen denken (vielleicht ähnlich dem der nordamerikanischen ureinwohner)...
...ich glaube, dass es bei lebenden wesenheiten ein beseelendes element gibt - gewissermassen der lebensfunke, der tote materie in lebendige verwandelt.

biochemiker u. genetiker sind heute in der lage, mehr oder weniger komplizierte proteine nachzubauen - aber dieses gewisse quentchen, das tote eiweissklumpen beginnen lässt, sich selber zu organisieren, das bleibt verschlossen.

ich glaube, es ist wichtig vor dem leben allgemein achtung zu haben - in bezug auf unsere umwelt und die wesen, die darin leben, als auch in bezug auf unsere mitmenschen - da sollte sich dies in respekt, toleranz und miteinander zeigen.

das leben ist schon eine abgefahrene sache - bis jetzt hat es unserem wissen nach nur die erde erfunden...
von den 4,6 mrd jahren ihres bestehens hat es nicht einmal ein mrd jahre gedauert, bis das leben sich seinen weg gebahnt hatte - und zwar sobald es halbwegs gemütlich geworden war.
allerdings hat die erde auch die idealsten bedingungen gehabt - eine methan-athmosphäre und ein nährstoffreicher leicht basischer ozean...
...angenehme temperaturen und reichhaltiges vorhandensein von kohlenstoff und anderen organischen vertretern.
das element- , temperatur- und athosphären-fenster ist recht klein, um leben, so wie wir es uns vorstellen, entstehen zu lassen.
auf der heutigen erde würde definitiv kein leben entstehen - der aggressive, allgegenwärtige sauerstoff würde alle versuche umgehend vernichten.
denn erst seit der erfindung der photosynthese ist der hier so reichhaltig anwesend - zuvor war er in form von co2 gebunden, und sein auftauchen hat eine umweltkatastrophe ausgelöst, die rund 98% des damaligen lebens ausgelöscht, da er ja z.b. ein enormes zellgift ist.

da das leben sich aber fast immer seinen weg sucht, und evtl. auch ganz andere strategien möglich sind, als wir uns vorstellen können, denke ich, dass es im bereich des denkbaren liegt, dass es leben auf anderen planeten gibt.

in diesem sinne

grtz
chief

@Flameswort:

"Selbst ein genialer Wissenschaftler wie Albert Einstein der ein so umfangreiches physikalisches Verständnis hatte, wie nur wenige vor ihm, glaubte an einen Gott."

Albert Einstein war im Gebiet der Gesellschaftswissenschaft alles andere als Genial.
Genau genommen: dumm.

Woher willst du bitteschön wissen wie gut Einstein auf dem Gebiet der Gesellschaftswissenschaften war.

Er hat zu Gesellschaftlichen Dingen oft recht passende und intelligente Kommentare gegeben:

http://www.oliver-faulhaber.de/einstein/zitate.htm
http://www.unmoralische.de/zitate2/Einstein.htm (Bereich Religion)

Und nur weil ER und nicht DU an einen Gott glauben heißt das nicht das deine gesellschaftlichen/religiösen Ansichten besser sind.

I am Jack's smirking revenge.
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I am Jack's wasted life.

Ich muss ihn nicht durch irgendwelche Pilgerfahrten beeindrucken, oder irgendwelche Kasteiungen um seine Gunst zu erringen. Ich weiß, das es in anderen Religionen oft so abläuft. Die Menschen werden dabei niemals glücklich.

Übrigens gehen auch sehr viele Christen zur Pilgerfahrt. Ich würde sogar mal behaupten das in gewisserweise jeder Kirchgang so etwas wie eine kleine Pilgerfahrt ist. Und du gehst doch zu Kirche, oder ? 😉

Ich glaube, dass es nur einen wirklich realen Gott gibt. Ich habe mich bisher nicht weiter für andere Religionen interessiert. Bis auf den Islam, den wir in der Schule im Religionsunterricht durchgekaut haben, auch im Hinblick auf den 11. September. Die anderen Religionen bieten nicht das, was das Christentum bietet. Nämlich ein Evangelium und einen Gott, der mich liebt.

Das hat vorallem was mit den Erwartungen zu tun, die man an eine Religion stellt. Du erwartest das Gott dich liebt und für dich scheint damit das Evangelium deinen Wunsch nach gottlicher Liebe am nächsten zu kommen.
In anderen Kulturkreisen wird von Gott nicht erwartet das er uns unbedingt liebt. Das soll nicht heißen das Allah (übrigens kein Eigenname wie viele immer Denken. Allah ist nur das arabische Wort für Gott) bei den Muslimen als nicht Barmherzig angesehen wird, denn am Anfang jeder koranischen Sure steht genau das.
Manche Dinge sind Muslimen eher befremdlich im Hinblick auf das Christentum: Die Dreifaltigkeit zum Beispiel. Also das sich Gott im Vater, dem Sohn und im heiligem Geist manifestiert. Für einen Muslimen ist so was schlicht Ketzerei😉 Gott kann nicht, zumindestens in ihrer Vorstellung, in verschiedenen Zuständen, und schon gar nicht als Mensch (Jesus), die Erde besucht haben. Weil Gott für einen Muslimen eine unteilbare Konstante ist (etwas seltsam ausgedrückt)

Mal eine kleine Sure aus dem Koran dazu:

  1. Reinheit des Vertraüns (Al-Ichlás)
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
  2. Sprich: «Er ist Allah, der Einzige;
  3. Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte.
  4. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt;
  5. Und keiner ist Ihm gleich.»

Auch bildnerische Darstellungen im diesen Zusammenhang wie die Kreuzigung Jesu, oder Engel und Heilige sind für Muslime etwas völlig inakzeptables. Da man sich von Gott und unmittelbar dazu gehörenden Dingen kein Bild machen darf. Diese Regel existiert auch im Christentum, wird aber da eher weniger ernst genommen. Man braucht ja nur mal in eine Kirche gehen, dann sieht man sofort was ich meine.

Auch ist der Islam keine solche homogene Religion wie das Christentum. Alle Muslime als Terroristen zu bezeichnen ist sicherlich unzulässig. Es gibt viele Strömungen und Koranauslegungen sind oft auch unterschiedlich und meist nicht immer einfach. Ich habe den Koran selbst in Ausschnitten gelesen und weiß das dieses Buch eine Menge vom Leser abverlangt und das Verständnisschwierigkeiten nicht immer ausgeschlossen sind. Auch viele Islamwissenschaftler liefern sich auch heute noch hitzige Debatten über dieses Buch. Das ist wohl auch einer der Hauptgründe warum es im Islam so viel unterschiedliche Gruppierungen gibt, von recht harmlos bis radikal fundamentalistisch.
Aber wie auch immer: Ich glaube das jede Religion fundamentalistisches Potenzial hat. Sei es der Islam, das Christentum, Hinduismus oder sonst irgendwas. In der Geschichte findet man immer wieder viele extreme Entgleisungen der Religionen. Die Schwelle dazu ist oft recht schmal. Es liegt wohl letztlich in menschlicher Verantwortung das beste aus einer Religion herauszuholen. Die einzigst wahre Religion gibt es wohl garantiert nicht. Wer so Argumentiert beleidigt ungerechtfertigter Weise viele Menschen, die an eine Religion ihre ganzen Hoffnungen und Vorstellungen binden bzw. auch eine Orientierung in ihrem Leben suchen. Egal ob Christ, Muslim, Jude, ...

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I am Jack's broken heart.
I am Jack's wasted life.

hI!
Ich glaube auch definitiv nicht an Gott. Die ganze Gottgeschichte haben sich doch nur ein paar kluge Köpfe ausgedacht, die wussten wie an die Menschen unterdrücken kann und womit man sie einschüchtern kann. MEnschen die an Gott glauben haben doch nur angst für ihre taten alleine dazustehen.

"...Oh ich hab jemanden umgebracht , da lauf ich gleich mal in die Kirche geh beichten und bete dann jeden abend zehn mal und dann ist das wieder in ordnung...."

Der glaube ist schwachsinn. Wir wissen heute, dass die Welt eben nicht in sieben oder was weiß ich wieviele Tagen entstanden ist, sondern dass das viel länger gedauert hat und garantiert nicht durch einen übermächtigen gott passiert ist. Warum soll ich dann an ein Buch glauben in dem son scheiß steht? Dann kann der rest ja nur genauso beschissen sein. Es gibt keinen Gott! Früher glaubten die Menschen auch an Drachen. Und gab es die jemals???? NEIN! Wir glaubten auch mal , dass die erde eine scheibe ist. Ups sie ist ja doch eine Kugel. Es hat zwar lange gedauert, bis die Leute das eingesehen hatten, aber es wird der Tag kommen an dem die Menschen auch endlich einsehen werden, dass es keinen Gott gibt!

Wir Menschen sind auf uns alleine gestellt und treffen unsere Entscheidungen zu 10000000000% selbst.

Ich kann nichts dafür, dass ich diese Fragen stelle 👶

I am a noBody,
Nobody is perfect,
Therefore I am perfect! 😁

Jups, wir sind unser eigener Schicksals Schmied...

Hier mal ein nettes Flash. Hat indirekt was mit dem Thema zu tun 🙂http://www.bozzetto.com/Flash/Life.htm

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Original von Any1120
hI!
Ich glaube auch definitiv nicht an Gott. Die ganze Gottgeschichte haben sich doch nur ein paar kluge Köpfe ausgedacht, die wussten wie an die Menschen unterdrücken kann und womit man sie einschüchtern kann. MEnschen die an Gott glauben haben doch nur angst für ihre taten alleine dazustehen.

Das ist wohl etwas zu vereinfacht. Religion entsteht im Zuge einer recht komplexen gesellschaftlichen Eigendynamik. Und wenn Personen Religionen zur Einschüchterung von anderen benutzen dann kannst du damit die Entstehung von Religionen nur eingeschränkt erklären. Geh mal zu einem Religionswissenschaftler der wird dich aufklären 😉

... garantiert nicht durch einen übermächtigen gott passiert ist.

Das kannst du aber überhaupten nicht logisch begründen. Dein Wissensstand reicht gar nicht aus, um solch eine Behauptung aufzustellen.

Warum soll ich dann an ein Buch glauben in dem son scheiß steht? Dann kann der rest ja nur genauso beschissen sein. Es gibt keinen Gott! Früher glaubten die Menschen auch an Drachen. Und gab es die jemals???? NEIN! Wir glaubten auch mal , dass die erde eine scheibe ist. Ups sie ist ja doch eine Kugel. Es hat zwar lange gedauert, bis die Leute das eingesehen hatten, aber es wird der Tag kommen an dem die Menschen auch endlich einsehen werden, dass es keinen Gott gibt!

Du kannst gar nicht wissen ob Gott existiert oder nicht. Ich kann das auch nicht. Niemand kann das.
Das die Erde eine Scheibe ist, ist eher ein von Menschen erschaffenes Dogma. Damit kann man alo gar nicht die Existenz von Gott beweisen oder wiederlegen.(Logik)
Deine Aussage das es keinen Gott gibt, ist auch nicht mehr als ein Glaube. So wie ein religiöser Mensch seinen Glauben hat. Einen formalen Beweis kann niemand dafür oder dagegen aufstellen.

Wir Menschen sind auf uns alleine gestellt und treffen unsere Entscheidungen zu 10000000000% selbst.

Du triffst auch deine Entscheidungen selbst. Aber nur weil du das kannst, lässt sich nicht auf eine Existenz oder Nichtexistenz von Gott schließen. (wieder Logik)

Du siehst denn Gottbegriff aus einen typisch christlichem Perspekive. Sozusagen als ein einseities Abhängigkeitsverhältnis. Das verwundert auch nicht, da du selbst von vielen christlichen Werten geprägt bist, ohne es bewusst zu merken. Ein Großteil unseres Werteverständnisses stützt sich auf christliche Vorstellungen. Die Gründe dafür sind in unsere Geschichte zu suchen.

Das Christentum setzt vorraus das Gott "gut" ist und die Menschen "liebt". Wenn man sich die realen Verhältnisse unserer Welt anschaut kommen da schnell Zweifel. Ein Gott der uns liebt würde wohl bestimmte Dinge nicht zulassen. Und da setzen auch die typischen Gegenargumente an. Ein typischer Durchschnittseuropäer wie du verbindet mit Religion erst einmal das Christentum. Damit impliziert sich automatisch eine gewisse Grunderwartung die du an Gott hast. Wir diese nicht erfüllt (siehe: "Gott liebt den Menschen") ergibt sich für dich automatisch der Schluss das Gott unmöglich existieren kann. Die "Kausalitätskette" hat bloß einen kleinen Schönheitsfehler. Sie setzt ein typisch christliches Gottesbild vorraus.
Ich würd mal so sagen: Das Christentum setzt zwar einen Gott vorraus aber Gott setzt nicht unbedingt das Christentum vorraus.

I am Jack's smirking revenge.
I am Jack's raging bile duct.
I am Jack's cold sweat.
I am Jack's complete lack of surprise.
I am Jack's broken heart.
I am Jack's wasted life.

Original von Any1120
Warum soll ich dann an ein Buch glauben in dem son scheiß steht? Dann kann der rest ja nur genauso beschissen sein. Es gibt keinen Gott! Früher glaubten die Menschen auch an Drachen. Und gab es die jemals???? NEIN! Wir glaubten auch mal , dass die erde eine scheibe ist. Ups sie ist ja doch eine Kugel. Es hat zwar lange gedauert, bis die Leute das eingesehen hatten, aber es wird der Tag kommen an dem die Menschen auch endlich einsehen werden, dass es keinen Gott gibt!

Mädel, du hast da was falsch verstanden. Dir wird kein Pfarrer sagen, dass alles wahr sein kann was in der Bibel steht. Das sagt uns doch schon der gesunde Menschenverstand. Vieles ist nur sybolisch gemeint.

Menschen die die Bibel lesen haben wenigstens einen gesunden Menschenverstand. Das kannst du nicht abstreiten. Und was die Kirche für uns und unsere Gesellschaft tut oder schon getan hat ist auch nicht ohne acht zu lassen, auch wenn vieles nicht bemerkt wird.

@ maxE: Deine Logik gefällt mir

90% aller Fehler sitzen vor der Tastatur.

Immerhin die Nicht-Allmächtigkeit Gottes kann man mit einem netten kleinen Paradoxon leicht beweisen: "Wäre Gott allmächtig, so könnte 'er' einen Stein so schwer machen, dass 'er' ihn nicht mehr heben könnte." 😉

Original von cdr
Immerhin die Nicht-Allmächtigkeit Gottes kann man mit einem netten kleinen Paradoxon leicht beweisen: "Wäre Gott allmächtig, so könnte 'er' einen Stein so schwer machen, dass 'er' ihn nicht mehr heben könnte." 😉

Ja, ganz nett 😉

Das ist ja auch noch auf viele andere Dinge ausbreitbar. Man könnte ja auch die Frage stellen, warum erschafft Gott überhaupt Menschen? Nur um sie nach "gut" und "böse" zu sortieren. (Scheinbar richtet sich bei vielen Religionen der gesammte Sinn des Lebens genau auf dieses Thema aus). Gute haben Anspruch auf den Himmel und die anderen müssen sehen wo sie bleiben. Genauer betrachtet ist das eigentlich auch ein Paradoxon. Wenn Gott über alles Wissen verfügt so wüsste "er" schon vorher welche Menschen für den Himmel "würdig" sind und welche nicht. Warum dann überhaupt diese Selektion nach "gut" und "böse" hier auf der Erde. Ein allmächtiger Gott könnte es eigentlich so einfach haben 😉 Seltsam, oder?

Religionen haben uns aber ein grundlegendes Wertesystem vermittelt, dass bis heute in unsere Gesetzgebung/Moral hineinreicht. Praktisch alle Philosophen, auch die die eher weniger religiös waren wurden von christlichen Werten/Vorstellungen inspiriert. Humanismus, Aufklärung bauen, auch wenn man versucht die Religion möglichst Außen vor zu lassen, im wesentlichen auf christlichen Grundidealen auf.

Die Fehltritte vieler Religionen können aber nicht wirklich als Begründung genutzt werden, warum ein Gott nicht existieren soll. Religion wird ja vorallem von Menschen gemacht. Und menschliches Unwissen kann man schlecht als Beweis für oder gegen die Existenz eines Gottes einsetzen.
Auch finde ich die Vorstellungen von Kant zum Thema Gott recht interessant: Kant versuchte ja die Existens von Gott zu beweisen, da er selbst zum Beispiel durchaus daran glaubte. Er schließt aber aufgrund der mangelhaften Fähigkeit zur Erkenntnis des Menschen das direkte Erkennen von Gott aus.

Niemand weiß warum dieses Universum so ist wie es ist, bzw. warum dieses Universum überhaupt existiert. Und ob es auf einen schöpferischen Ursprung zurückgeht. ( Ist wie gesagt auch ne Frage der Grenze von menschlicher Erkenntnissfähigkeit ). Wir können viel Erforschen, ob es allerdings zur ultimativen Erkenntnis reicht, ist allerdings wieder ne andere Frage 😉

Ein paar hübsche Aphorismen die ich zum Thema gefunden habe (Teilweise kommt das Christentum etwas schlecht weg - take it easy 😉 ):

Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.
(Karl Kraus)

Unsere Theologen wollen mit Gewalt aus der Bibel ein Buch machen, worin kein Menschenverstand ist.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
(Nietzsche (1844-1900), Menschliches, Allzumenschliches)

Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)

Es ist müssig davon zu reden, dass wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, dass er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.
( Mahatma Gandhi, ind. Politiker u. Reformator, 1869-1948 )

Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, daß wir es verstehen können.
(Einstein)

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Original von cdr
Immerhin die Nicht-Allmächtigkeit Gottes kann man mit einem netten kleinen Paradoxon leicht beweisen: "Wäre Gott allmächtig, so könnte 'er' einen Stein so schwer machen, dass 'er' ihn nicht mehr heben könnte." 😉

Der gefällt mir 🙂

Zum Thema warum verhindert Gott dies und das nicht:
Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben (den kann er auch beim besten Willen nicht beeinflussen --> nicht allmächtig 😉). Wir leben mit dem freien Willen in einer freien Welt, ansonsten müsste man es ja als Polizeistaat(-welt) ansehen wenn Gott überall einschreiten würde und uns bevormundet. Ich denke, dass wäre dem freien Willen gegenüber ein wenig paradox...
Meines Wissens läuft es immernoch so, dass der Mensch zu Gott gehen soll und nicht umgekehrt.

Wir entscheiden was richtig und was falsch ist? Wer sagt uns, dass das Gott genauso sieht?! Gott ist mit Sicherheit kein Mensch. Wieso sollte er sich an unsere richtig-falsch Verständnis halten, dass sowieso absolut subjektiv ist?! Wie cdr bereits mal gesagt hat: Gott wird einfach von viel zu vielen vermenschlichtund dass dies absolut falsch ist, ist wohl klar....

Ich möchte an dieser Stelle nur mal an den Film Dogma erinnern : Wer sagt denn, dass Gott ein Mann ist? Und der 13. Apostel ist schwarz!

Das sind immer die typischen Bilder die Gläubige im Kopf haben. Auch Jesusdarstellungen in der Kirche sind wahrscheinlich völlig falsch.
Dort wir Jesus als ein langhaariger typisch europäisch aussehender Mann beschrieben. Nach neusten Erkenntnissen über die Menschen zu dieser Zeit ist es wohl eher wahrscheinlich das Jesus ziemlich kurze Haare hatte. (Lange Haare waren dort zu dieser Zeit eher verpönt). Auch wird er sicherlich nicht typisch europäisch aussgesehen haben. Die Leute dort hatten früher eine deutlich dunkler Hautfarbe als die Menschen die heute dort leben.

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Warum wird hier drüber geredet, das Gott hier vermenschlicht wird. Es gibt keinen Gott von daher spielt diese Frage doch überhaupt keine Rolle. Gott ist eine Fiktion die von der Kirche oder wem auch immer geschaffen wurde. Nichts weiter als ein Hirngespinst. Wer das Gegenteil behauptet soll bitte einen Beweis für die Existenz eines solchen übernatürlichen Wesen bringen. Es nützt auch nix 50 mal am Tag zu Gott zu beten. Fakt ist das alles auf Kausalität beruht, alles hat also eine Ursache und eine Wirkung. Es gibt also keine Wunder, das nennt man allenfalls Zufall, Glück oder Pech, wie mans grad auslegen mag.

Und grad unter Programmierern wunderts mich wenn Leute an ein göttliches Wesen glauben, wo wir doch eigentlich alle von Verstand und Vernunft geprägt sein sollten. Und der Verstand sagt, solange die Existenz nicht belegbar ist, existiert auch kein solches Wesen. Man kann lediglich an die Existenz dieses fiktiven Wesens glauben. Aber wenn man im abstürzenden Flugzeug sitzt dann zeigt sich wieder das der Glaube an Gott nichts nützt, denn alles was zählt ist Ursache und Wirkung... 🙂

([bb]|[^b]{2})

ich denke, man sollte die frage nach einer möglichen existenz gottes auch auf folgende fragen ausweiten:

  • warum sollte es überhaupt einen gott geben?
  • welcher (evolutionäre) mechnanismus hat zu seiner entstehung geführt?
  • wer hat ihn (es) denn geschaffen - er selber?
  • war er schon immer da - wenn ja, wie kann das sein?

das sind genauso berechtigte fragen, wie der anspruch einiger thread-teilnehmer, man müsse die nicht-existenz gottes beweisen!
das ist nämlich gelinde gesagt "unsinn"!

es verstösst gegen jegliche logik, die nichtexistenz eines dinges zu beweisen, das von menschen erdacht ist.
wenn jede religion, die es gibt und je gab, den berechtigten anspruch erheben würde, ihre götter und geister wären real existierende wesenheiten, dann hätten wir ein echtes überbevölkerungsproblem in der astralen sphäre.
😉

...oder sollen das alles inkarnationen ein und der selben göttlichkeit sein?
was ist allein mit dem hinduistischen phanteon - jedes dorf hat da seine eigenen götter.

woher die arroganz, ein gott stellt uns über den rest der schöpfung - wieso sollte er sich nur uns menschen offenbaren, wenn wir am wenigsten nach seinem gedanken handeln.

nein, wir haben lediglich den evolutionären sprung zur vernunftbegabung gemacht (mit all ihren vor- und nachteilen).
das führt dazu, dass wir unglaubliches bewegen können und uns allerhand gedanken machen...
...z.b. über götter.
wir haben gar nicht genug weitsicht, um unsere geringe rolle im wandel der zeit zu erfassen - es gab sicher noch keine mächtigeren wesen im laufe unserer evolution - aber wir dürfen nie vergessen, dass wir mit all unseren fähig- und möglichkeiten immer teil dieses grossangelegten, für uns unüberschaubaren prozesses bleiben.

ich denke, dass göttliche müssen wir in uns selber suchen, in jedem lebewesen - das leben an sich ist eine unglaublichkeit göttlichen ausmasses - ein echtes wunder, das wir sehen, anfassen, atmen und erleben können.
der mensch ist einfach zu sehr dazu geneigt, alles in bildern und kategorien zu erfassen und abzulegen - deswegen gibts götter - die einen spirituellerer natur, die anderen halt personifizierter.

das leben (und seine evolution) existiert aus sich heraus, im ständigen versuch, noch grossartiger zu werden.
was ist der sinn des lebens?
ganz einfach - teil dieses wunders zu sein - sich evtl. fortzupflanzen, um ihm eine weitere facette zu verleihen...
...denn jede geburt ist ein weiterer evolutionärer schritt.

wir sind unsere eigenen götter!

grtz
chief

kommen wir zu noch einer frage, die extrem stark mit der menschlichen "sucht nach göttlicher existenz" zusammenhängt....

gibt es ein leben nach dem tod?
nein - wie denn?!
...die begriffe schliessen einander aus.

die unromantische wahrheit ist, dass in dem moment, in dem die lebenserhaltenden organe ihren dienst quittieren, unser ich-bewusstsein einfach aufhört.

so schlau wir auch sind, unser verstand reicht einfach nicht dazu aus, uns vorzustellen, dass wir mal nicht mehr sind.
daraus resultiert auch diese sehnsucht nach einer existenz post mortem - ob nun ewiges saufen in walhalla, seliges sein zu gottes füssen oder wiedergeburt.

allein durch den enormen bevölkerungszuwachs setzen sich solche hypothesen bei halbwegs logischer betrachtungsweise ausser kraft.

wer göttliches sucht, der sollte nach dem kommenden winter (vor allem wenn er lang und schwer sein sollte) an den ersten warmen frühlingstagen mit vollem bewusstsein des wiedererwachenden lebens einen waldspaziergang machen und ein paar mal ganz tief einatmen.
...ich habe dann zumindest immer einen regelrechten endorphin-rush!
😉

grtz
chief

einer noch...
*g*

was eventuellen lenken unseres handelns oder gar schicksal (das ist nun echt was für schafe) betrifft - so kann ich mich auch nur anschliessen und behaupten, wir sind uns komplett selbstüberlassen.

und inwieweit wir für unser handeln selbstverantwortlich sind, zeigt sich am besten im ausmass der ausbeutung unserer erde und ihrer ökosysteme sowie deren verschmutzung...
...unseres eigenen lebensraumes.

dieses handeln ist ausgesprochen widersprüchlich und wider allen denkens im sinne eines vernünftigen umgangs mit einer schöpfung.
zu deutsch - kein tier scheisst da hin wo es frisst!

für unser handeln erhalten wir in der regel früher oder später eine konsequenz - das es einigen sehr gut und vielen anderen bedeutend schlechter geht, ist sicher nicht so gewollt sondern einfach folge unserer komplizierten gesellschafts- und kultur-strukturen.

"aber wer nicht einkauft, der hat eben nen leeren kühlschrank"...
...das ist mitnichten göttliche fügung sondern viel mehr eigenständiges handeln.

grtz
chief

Gott ist eine Fiktion die von der Kirche oder wem auch immer geschaffen wurde. Nichts weiter als ein Hirngespinst. Wer das Gegenteil behauptet soll bitte einen Beweis für die Existenz eines solchen übernatürlichen Wesen bringen

Vieleicht solltest du erstmal einen Beweis dafür erbringen, dass es keinen Gott gibt?
Ich denke dieser wird dir wesentlich schwerer fallen als der Beweis für die Existenz Gottes. (Wer hat den Urknall ausgelöst? Was war vor dem Urknall? 🤔)