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Middleware und andere Business-Software
BAUHAUS
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Middleware und andere Business-Software

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Hi,

Ich hab mir mal so die Software von Oracle angeschaut und in den Datenblättern gibts immer son paar Screenshots.

Jetzt wollt ich fragen: Warum sind das eigentlich immer so Intranet Anwendungen für den Browser? Sind "altmodische" GUI's aus der Mode?

Und meine zweite Frage dazu wäre: Wie funktioniert so etwas. Läuft im Hintergrund eine .exe die immer alle paar Minuten einen neue HTML-Datei schreibt und auf die der Browser immer zu greift?

Ich weiß net alle Sachen werden so gemacht. Ist mir halt aufgefallen.
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MarsStein
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Hallo,
ein GUI-Programm müsste halt auf jedem Rechner installiert werden, der das Programm nutzen will. Die Browseranwendung läuft zentral auf dem Datenbankserver, und da ein Browser i.d.R. auf jedem Rechner vorhanden ist, ist das so niel einfacher, das Programm von mehreren Intranet- oder sogar Internetrechnern zu benutzen.
Damit zu der nächsten Frage: Auf dem Server läuft ein Programm, das bei einer Anfrage die entsprechende Seite aus den aktuellen Daten zusammenbaut und dann an den Client zurückschickt. Das Server-Side Programm kann dabei alles mögliche sein, z.B. ASP, ASPX, PHP (die laufen alle jeweils in einem Webeserver), es könnte aber auch ein Service sein, der die Anfragen direkt entgegennimmt und verarbeitet, so daß kein Webserver dafür benötigt wird (z.B. swat unter Linux)
Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt! - Seneca
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Rainbird
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Click-Once-Deployment

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Das Argument mit dem verteilen der Client-Anwendung stimmt eigentlich nicht. Das .NET Framework ermöglicht das laden bzw. nachladen von Assemblies übers Netzwerk (http). Man kann also auch eine normale Fensteranwendung betreiben, ohne sie auf irgendeinem Client installieren zu müssen.

Web-Anwendungen bieten bei höherem Programmieraufwand wesentlich geringere benutzerfreundlichkeit und Komfort. Außerdem bleibt die Power der Client-PCs weitgehend ungenutzt. Das ist schade, da fast jeder Client heute bereits ein Pentium 4+ ist. Dinge wie Office-Integration und Drag & Drop sind bei Web-Anwendungen ebenfalls schwierig.
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MarsStein
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@Rainbird
da hast du wiederum recht.
Das ist aber eben erst seit .NET so, und die von mir angeführte Argumentation dürfte daher dennoch der Grund sein, warum so viele Konfigurationsprogramme für DB- und andere Server Webanwendungen sind. Ich wüßte jedenfalls im Moment keinen anderen Grund.
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Yellow
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Zitat
Original von Rainbird
Das Argument mit dem verteilen der Client-Anwendung stimmt eigentlich nicht. Das .NET Framework ermöglicht das laden bzw. nachladen von Assemblies übers Netzwerk (http). Man kann also auch eine normale Fensteranwendung betreiben, ohne sie auf irgendeinem Client installieren zu müssen.

Und doch benötigst du hier irgend eine in .NET geschriebene Anwendung, die dir die Assemblies nachlädt...

-yellow
Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt (chinesisches Sprichwort).

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BAUHAUS
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Was ich halt auf der einen Seite als Grund für Browser-Anwendungen nicht versteh, ist das man an einfach sagt, dass man nun von jedem beliebigen Rechner auf die Anwendung zu greifen kann, ohne Sie extra installieren zu müssen

Das macht doch nur theoretisch Sinn, hat doch jeder Mitarbeiter i.d.R. seinen eignen Arbeitsplatz, an dem er immer sitzt.

Für mich klingt das so wie mit den SUV's. Nur weil Sie über Stock und Stein fahren können, heißt das nicht, dass das jeder tatsächlich braucht.

Und wegen dem Assemblies nachladen:

Mag jetzt kein Bespiel aus dem betrieblichen Alltag sein, aber man kann auch zu zwanzigst auf eine Unreal Tournament Installation übers Netzwerk zu greifen (kein "Rüberziehen" oder so, sondern einfach nur die .exe anklicken) und es ging ohne Ruckler.

Geht bestimmt auch mit andere Software. (Zumal Office und ähnliches auch nicht so viel Mhz brauchen.)

Ich persönlich finds halt Schade, weil ... okay manche Anwendungen sehen schon net schlecht aus, aber die "richtigen" Programme haben einfach eine besseres Look&Feel.
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MarsStein
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Hallo,
Zitat
Original von BAUHAUS
Das macht doch nur theoretisch Sinn, hat doch jeder Mitarbeiter i.d.R. seinen eignen Arbeitsplatz, an dem er immer sitzt.
Das ist bei weitem nicht immer so, vor allem bei administrativen Aufgaben macht das ein Admin von dem Rechner aus, vor dem er gerade sitzt. Und das istz nicht immer derselbe.
Zitat
Mag jetzt kein Bespiel aus dem betrieblichen Alltag sein, aber man kann auch zu zwanzigst auf eine Unreal Tournament Installation übers Netzwerk zu greifen (kein "Rüberziehen" oder so, sondern einfach nur die .exe anklicken) und es ging ohne Ruckler.
Dann stößt Du aber auf Probleme, sobald es um persistente Benutzereinstellungen geht. Wenn Sie lokal auf dem ausführenden Rechner liegen, ändert sich das Profil jedes Mal wenn man sich von einem anderen Recghner aus anmeldetz. Wenn Sie zentral auf dem Server abgespeichert werden sollen, brauchst Du dazu entweder eine Anwendung auf dem Server, die das regelt, oder irgendwo Schreibrecht auf dem Server für alle Benutzer. Das könnte man zwar über Gruppen regeln, was aber wiederum Konfigurationsaufwand ist.
Zitat
Ich persönlich finds halt Schade, weil ... okay manche Anwendungen sehen schon net schlecht aus, aber die "richtigen" Programme haben einfach eine besseres Look&Feel.
Dabei ist dann auch nicht zu vergessen, daß gerade Datebanksysteme wie Oracle ja nicht unbedingt auf Windows laufen müssen. Und die Macher wollen wahrscheinlich auch nicht für jedes OS eine eigene Clientsoftware schreiben, was ich durchaus verständlich finde.
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Rainbird
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Zitat
Original von Yellow
Und doch benötigst du hier irgend eine in .NET geschriebene Anwendung, die dir die Assemblies nachlädt...

-yellow
Nö. Stimmt nicht. Ich kann die ganze Anwendung über einen http-Link starten.

Was allerdings praktisch ist (aber nicht zwingend sein muss), ist eine unternehmensweite CAS-Policy, die dieser Anwendung entsprechende Rechte einräumt (Wenn man Intranet-Anwendung nicht gerade auf Fullthrust einstellt).
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