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Mathematik in der Informatik: Wie stark wird sie benötigt?

Letzter Beitrag vor 17 Jahren 24 Posts 9.654 Views
Mathematik in der Informatik: Wie stark wird sie benötigt?

so ich bins ma wieder der backdoor....ich hätte da eine frage, die meisten informatiker, bzw. computerexperten "behaupte", dass in der informatik die mathematik dazu gehört, doch ich frage mich welche mathematik muss mann könne und wieso?(logisches denken..etc..). warum diese provokante frage? nun, damit alle da etwas zu beitragen und weil mir die meisten informatiker gesagt haben(die ich kenne) sie hätte bisher noch keine richtige mathematik anwenden müssen in ihrem beruf.

Wenn du etwas Zeichnen willst, kannst du dies mit dem Graphics Object transformieren, bzw. um sich Endpunkte auszurechnen brauchst du mathematische Grundlagen.
Die ganze Computergrafik dreht sich nur um Mathematik, oder Signalverarbeitung oder Bildverarbeitung.
Aber natürlich wenn man nur grafische Oberflächen zusammen klickt, wird man wohl nicht so viel Mathematik brauchen.

jo schon, aber welche voraussetzungen braucht man? also welche mathematik muss man beherschen? ich bin erst 16 und habe wenn ich mal so sagen darf, ein recht grosses computerwissen, für diese 3 jahre die ich gebraucht habe um mir alles beizubringen inkl. programmieren und skripten. ich bin ja nicht gerade das mathegenie, und doch gefällt mir die mathematik sehr, da das logische denken gefördert und gebraucht wird, was mir sehr gut gefällt 😄. doch bei mir is irgednwie das problem, dass ich nicht alles gerade raffe(mathematik) und etwas länger brauche. und deshalb habe ich angst, dass ich es als software-entwickler nicht schaffen könnte....

Es ist ja zum Teil so, dass die ganze Mathematik bereits implementiert ist und du nur eine Methode aufrufen must. Z.B.: Graphics.RotateTransform(): damit kannst du deine Zeichenfläche rotieren, es steckt einiges an Mathematik dahinter, aber alles in einer einfach zu benutzenden Funktion versteckt.
Zum Thema welche Mathematik muss man beherrschen: Kommt darauf an, was du machen willst.

ja jetzt allgemein als software entwickler. als informatiker muss man doch auch z.b integralrechnung beherschen und sozusagen mathematik für informatiker, oder? kannst du mir vielleicht sagen, welche mathematische(ausser grundlagen) fähigkeiten man haben muss?

Hallo,

damals in der Ausbildung zum technischen Assistenten hat unser Mathedozent immer behauptet, wer schlecht in Mathe ist, braucht als Entwickler erst gar nicht anfangen.
Naja, diese Aussage halte ich persönlich für kompletten Mumpitz. Ich war in Mathe nie ein Genie und hatte meist nur 4 oder 5 auf dem Zeugnis. Und heute arbeite ich als Entwicklungsleiter in einem großen Softwareunternehmen. Mathe brauche ich da zwar auch, aber keine Integralrechnungen oder ähnliches Vergleichbares. Sicherlich sollte man über etwas mehr Mathekenntnisse verfügen, aber ich denke mal das das "etwas mehr" vollkommen ausreicht.
Und mal ganz ehrlich, wenn ich vor einem Matheproblem stehe, was für mich erstmal unlößbar erscheint, gibt es genug Newsgroups für Mathematik, wo man mal fix eine Frage stellen kann. Ist zugleich auch ein lerneffekt (finde ich).

Aber im Grundsatz: Mathe habe ich bis jetzt nie wirklich gebraucht. Sieht mein Mathedozent zwar nicht ein, aber naja 🙂

"Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische." (Karl Valentin)

hehe ok, vielen dank

Ich kann dir sagen, was wir an der Uni lernen. Vor allem Formale Grundlagen 😉, also allgemeine Mathematische Begriffe wie Mengen, Relationen, Funktionen, ...
sehr viel Statistik, Lineare Algebra, sowie Analysis.

Überwiedgend braucht man Mathe nicht. Gewisse Grundvoraussetzungen sind aber bei einen Software Entwickler wünschenswert.

Da wäre wie du erwähnt hast, logisches denken aber auch die Mengenlehre, Algorithmen und deren Bewertung der Geschwindigkeit. Aber keine Angst die Mengenlehre und die Algorithmen bekommt man mit der Zeit selber raus bzw. es gibt Bücher dafür.

Lg
LastGentleman

"Das Problem kennen ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung." Albert Einstein

moin leuts, an dieser stelle vielen dank, werd heute no etwas mathe büffeln 😁 und sonstiges, da ich nach den sommerferien gut vorbereitet sein möchte, da die schule wieder beginnt. (Gym)

In der Uni ist Mathe nen Brocken. In der Praxis spielt es für die meisten Entwickler kaum eine Rolle. Man muss da halt durch...

hm.. kann ich mir vorstellen.

Mathematik in der Schule hat ja nicht nur die Aufgabe dir die eigentliche Mathematik beizubringen sondern auch Logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen usw. wird dadurch geschult.
Und solche Dinge sind unerlässlich für jeden Programmierer und genau auch deswegen ist Mathematik so sinnvoll.

Studiert hier eigentlich jemand Mathematik?

[last.fm](http://www.last.fm/user/hauptmanAlpha/)

Programmierer != Informatiker

Programmierer kümmern sich eben um triviale Codetipperei. Da muss man halt bissel Syntax kennen, die Bibliotheken und den einen oder anderen Trick. Nicht sonderlich anspruchsvoll eben. Ist wohl an der praktischen Informatik recht nahe dran.

Aber Informatik als ganzes ist doch ein ganzes Stück mehr.
Wie will man ohne gutes Mathewissen nen partielle Korrektheit beweisen?
Wie will man ordentliche Laufzeitanalysen machen?
Was wenn man wissen will, ob es überhaupt einen Algorithmus geben kann, der um Klassen schneller ist als der den man kennt?
Und dann stolpert man nicht selten über Probleme, die Mathematiker schon gelöst haben. Zum Beispiel in der Optimierung und Statistik/Stochastik: "Finde die beste Lösung unter diesen Bedingungen". Ist durchaus nicht realitätsfremd, z.B. einen optimalen Lagerbestand führen.

Also zum Programmieren braucht man bestimmt kaum Mathe, aber in der Informatik ist es unabdingbar.
Ohne Mathe kann man eben nur die trivialeren Probleme lösen, was ja auch nicht gerade wenige sind. Aber bei den schwereren muss man sich auf anderen berufen.
Man ist als Informatiker definitiv der Qualifiziertere, wenn man gute Mathekenntnisse hat.

e.f.q.

Aus Falschem folgt Beliebiges

Aber mal ehrlich, Mathe braucht man, wenn man mathematische Probleme zu bewältigen hat. Am ehesten hat man noch mit Optimierungsproblemen zu tun, da ist die Berührung mit Mathe noch recht groß (machen ja oft Mathematiker).

Theoretische Informatik mag ich gar nicht mal zu Mathe zählen. Aber auch hier ist die Beweiserei mit dem Diplom vermutlich für immer zuende.

Dass Mathe zum Informatik-Studium gehört ist schon ok. Ich persönlich halte den Anteil am Studium aber für zu groß. Allerdings variiert das je nach Bundesland. Als ich damals in Berlin studierte, lag der Mathe-Anteil in Bayern fast doppelt so hoch....

Aussagen wie Traumzaubermanns "Man ist als Informatiker definitiv der Qualifiziertere, wenn man gute Mathekenntnisse hat." mag stimmen, wenn auch sonst gleiche Qualifikationen vorhanden sind. Wenn man aber von gleicher Stundenzahl ausgeht, bedeutet ein intensivere Matheausbildung gleichzeitig eine weniger intensive in anderen Bereichen (SW-Architektur, Prozesse, etc.).

Dass eine Mathe-Ausbildung praktisch AUTOMATISCH zu besseren Leistungen in an anderen Informatik-Bereichen führt ("schult logisches Denken") halte ich für genauso falsch wie "Latein fördert den Spracherwerb romanischer Sprachen". Letzteres wurde eindeutig widerlegt.

Original von svenson
Aber mal ehrlich, Mathe braucht man, wenn man mathematische Probleme zu bewältigen hat. Am ehesten hat man noch mit Optimierungsproblemen zu tun, da ist die Berührung mit Mathe noch recht groß (machen ja oft Mathematiker).

Logistik, Suchmaschinen, ... alles, was im weitesten Sinn mit nicht-trivialen Algorithmen zu tun hat, benötigt Mathe ... klar, Du brauchst den Beweis selten, dass eine Kongruenzgruppe eine gewisse Eigenschaft hat, aber prinzipiell schadet es nicht ...

Original von svenson
Theoretische Informatik mag ich gar nicht mal zu Mathe zählen. Aber auch hier ist die Beweiserei mit dem Diplom vermutlich für immer zuende.

Na ja ... es ist schon praktisch, Kenntnisse über Berechenbarkeit, Aufzählbarkeit und Entscheidbarkeit zu haben ... auch Zeitverhalten ist oft gut, wenn man es schätzen kann, ob ein Algorithmus in O(n2) oder in O(2n) läuft 😉.

Original von svenson
Aussagen wie Traumzaubermanns "Man ist als Informatiker definitiv der Qualifiziertere, wenn man gute Mathekenntnisse hat." mag stimmen, wenn auch sonst gleiche Qualifikationen vorhanden sind. Wenn man aber von gleicher Stundenzahl ausgeht, bedeutet ein intensivere Matheausbildung gleichzeitig eine weniger intensive in anderen Bereichen (SW-Architektur, Prozesse, etc.).

Ja. Wobei ich das mit dem "qualifizierter" so verallgemeinert nicht dastehen lassen würde - wir haben in der Firma einen, der für uns das komplette Screendesign und die GUI-Entwicklung macht, und er entwickelt wirklich GEILE Oberflächen, wo ich immer wieder staune ... dafür ist er super qualifiziert, aber von Mathe braucht er dazu wirklich nichts ... kommt immer auf die Anwendung an.

Wissensvermittler und Technologieberater
für .NET, Codequalität und agile Methoden

www.goloroden.de
www.des-eisbaeren-blog.de

Klar kommts auf Anwendung an. Aber allgemein finde ich die Aussage sehr korrekt. Wenn man das Mathezeugs kann, hat man mehr Möglichkeiten als ohne. Das trifft jetzt auch nicht auf so viele andere Berufszweige zu. Eigentlich fast nur auf Ingenieure. Die meisten werden auch ohne auskommen, aber irgendwer muss es dann doch noch können, damit was funktioniert.

Bei uns an der Uni gibts neben Informatik auch noch Angewandte Informatik. Da hat man weniger mit theoretischen Aspekten zu tun, also auch weniger Mathe.
Man hat da trotzdem noch 4 Semester Mathe, aber das ist eben genau das Selbe, was alle Ingenieure machen müssen.
Wer weniger Mathe will, ist imo an ner Uni einfach falsch (ohne jemanden beleidigen zu wollen). Programmieren ist eben nicht so schwer, dass man es an ner Uni lehren müsste. Und Technische Informatik, Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Datenverwaltung etc. hat man ja im Studium trotzdem noch. Das Studium erscheint mir ja schon im Vergleich zu anderen jetzt schon nicht allzu zeitfordernd.

PS Theoretische Informatik ist zu 100% bestehend aus Mathematik 😁
Ich hab Mathe als Nebenfach gemacht, und es kam in TI nicht wirklich viel, was ich da in diesen Nebenfächern nicht gelernt habe.

e.f.q.

Aus Falschem folgt Beliebiges

Original von Golo Haas
... dafür ist er super qualifiziert, aber von Mathe braucht er dazu wirklich nichts ... kommt immer auf die Anwendung an.

Das will ich meinen. Informatik ist ein sehr breites Feld. Die Frage ist, wohin man sich orientieren will. So kann es durchaus Sinn machen, statt Mathe lieber ein bißchen BWL zu pauken. Erleichert sicher den Einstieg als SAP-Consultant.

Mittlerweile gibts ja ohne Ende differenzierte Studiengänge wie Medizin/Bio/Wirtschaftsinformatik. Der Vorteil ist hier, dass die Mathe dort relativ genau auf die Probleme dort zugeschnitten ist.

Original von Traumzauberbaum
Wer weniger Mathe will, ist imo an ner Uni einfach falsch (ohne jemanden beleidigen zu wollen).

Wer also weniger Mathe will als _du _es für richtig hälst, der ist falsch an der Uni, soso. Wie kann es dann sein, dass die Bundesländer/Unis einen sehr unterschiedlichen Matheanteil im Studium ausweisen. Machen es alle bis auf einen falsch? Hat der Recht, der am MEISTEN Mathe im Studium hat? Sind Mathematiker die wahren Informatiker?

Provokative Gegenthese: Wer mehr Mathe an der Uni gemacht hat, hat zu wenig von den wirklichen Problemen und Lösungsansätzen eines Informatikers in der Praxis gelernt.....

Ließ mal was davor steht.
Das Mathe was ich da meine ist ungefähr das, was man im Abi schon hatte. Etwas erweitert, etwas vertieft, aber eben nur das. Nichts wirklich Neues, nur das Bekannte etwas umfangreicher.

Eine Uni ist nunmal die Einrichtung der Wahl, wenn es um eine theoretische Ausbildung geht. Es gibt einige Möglichkeiten sich weiterzuqualifizieren, wenn man das nicht will.
Aber was wäre wenn das Informatikstudium kaum Mathe bietet?
Welche Alternative soll ich dann nehmen um das zu bekommen, wie es an der Uni jetzt ist?
Das meine ich damit.

e.f.q.

Aus Falschem folgt Beliebiges

also ich finde mathe braucht man im leben. stellt euch mal vor ohne mathe...gäbe es heute computer(rechner) die etwas rechnen(machen sie ständig), NEIN. alles ist mathe-basierend. das universum, die wirtschaft, einfach alles. ich hätte da unzählige beispiele die mit mathe verbunden sind, aber allein die alle aufzuzählen bräuchte ich stunden. ohne mathe hat man eigentlich nicht soon gutes logisches denkvermögen, auch räumlich. denn nur mit mathe kann man sich objekte mental vorstellen und verändern. wenn man das nie gelernt hat weiss man halt nicht dies anzuwenden und umzusetzen. ich bin zwar erst 16 (24.7), und bin auch nicht sooo sooo gut in mathe, aber ich kenne halt die theorie, nur das umsetzen bereitet mir teils schwierigkeiten und teils brauche ich n bissel länger. da ich informatik bzw. informatik&elektronik studieren möchte, muss ich oder besser gesagt will ich mathe miteinbeziehen. selbst die physik basiert auf mathe, die biologie alles. jeder hat bezogen auf mathe, informatik, elektronik eine andere meinungseinstellung, das darf und sollte auch so sein. doch meine meinung is halt einfach wer mathe und physik einigermassen gut beherrscht hat mit alltagsproblemen der informatik gute chancen sich durchzusetzen. wenn ein 3d-game programmierer kein mathe kann für die ganzen physik-engines und directx objekte schattenzeugs, gangbewegungen der einzelnen figuren, wie sollte er dann so was realisieren?

Reden wir einfach mal von konkreten Zahlen. Üblich sind wohl immer noch 4 Semester (TI mitgezählt) im Grundstudium und 2-4 im Hauptstudium. Meine persönliche Erfahrung war, dass alles bis auf TI mehr oder weniger Wiederholung auf hohem Niveau bzw. Beweisführung war. Letzteres war wichtig für die TI-Veranstaltungen, keine Frage.

Wirklich abschreckend waren die ersten beiden Semester "echter" Mathematik. Reines Selektionsfach. Kein Erkenntnisgewinn. Schein machen, vergessen, fertig. Mathe war immer mein Lieblingsfach an der Schule. Das haben sie mir an der Uni grundlich ausgetrieben. Interessanterweise wurde das auch so von den Lehrkräften so gesehen: "Hier müßt ihr einfach nur durch...." oder "wir werden schon dafür sorgen, dass nicht alle durchfallen....".

Ich denke, mit 3 Pflichtsemestern (1 Mathe, 2 TI), sollten alle erstmal bedient sein. Dafür sollte der nötige Stoff für die Bereiche (Optimierung, CG, etc.) auch dorthin verlagert werden, um zielgerichteter ausbilden zu können. Nicht mehr Giesskanne, sondern selektiv. Die postulierten Synergieeffakte einer mathematischen "Grundausbildung" treten nämlich für die meisten nicht ein.

Numerik nimmt vielleicht noch eine Sonderstellung ein, ist aber heute auch nicht überall Pflicht. Sollte 1 Semester a 2 Stunden reichen.

Der traditionell hohe Matheanteil in der Informatik ist sicher auch historisch. Das Fach hat sich aus der Mathematik entwickelt. Selbst heute noch sind viele der Informatikprofs eigentlich gelernte Mathematiker. Noch bis in die 80er war Informatik vor allem eine wissenschaftliche Disziplin. Erst dann begann der Siegeszug der Rechner im Alltagsleben und die Informatik wurde zunehmend angewandt.

Mal ein Beispiel: Jeder darf wohl mal in seiner Uni-Zeit eine verteilte Anwendung basteln. Zu 90% ist dies heute ein Chat, Messanger, also etwas was Menschen mit zu tun hat. 1990 dürfte ist auch eine verteilte Anwendung basteln. Was war es: Verteiltes Apfelmännchen rechnen. Ein kleines Beispiel, welches aber ganz gut den Paradigmenwechsel veranschaulicht.

So veränderten sich die Anforderungen an die Ausbildung. Wer heute Oberflächen bauen will, der hat besser Psychologie oder Design als Mathe im Nebenfach.

Das Fach ist vielfältiger geworden, die Studienordnungen spiegeln aber häufig noch ein wenig die 80er-Jahre wieder. Und für die Gralshüter der "alten" Informatik ist Mathe nach wie vor das Wichtigste überhaupt. Und da liegen sie m.E. falsch. Aber auch diese Dinosaurier werden aussterben. Mit den ausdifferenzierten Informatikstudiengängen hat das bereits begonnen (die ja nichts weiter als eine Antwort der Länder auf die Blockade-Politik der deutschen Professorenschaft war). Der Konformismus, der heute noch das deutsche Ausbildungswesen im Allgemeinen im Griff hat, wird zunehmend demontiert. Der Trend ist wohl seit den Bachelor-Studiengängen kaum aufzuhalten. Die "Ausbildungspyramde" wird zu einem Modulbaukasten und nähert sich witzigerweise damit wieder dem alten Modell der Universität der 70er Jahre an (ich hatte noch komplett freie Fächerwahl im Hauptstudium, heute fast unvorstellbar).

Hallo,

will mich jetzt auchmal melden 😭

Also in Mathe bin ich nicht wirklich so fit. Beherrsche die Algebra und kann ein bisschen mit Matrizen, Wahrscheinlichkeitsberechnungen und paar kleinigkeiten noch umgehen aber mehr isses nicht.

Kommt halt wirklich darauf an, was man jetzt machen will. Aber sicher ist doch, dass Grundlagen einfach erforderlich sind, denn wer schon bei einfachsten Dingen wie z. B. Dreisatz Probleme bekommt, für den sehe ich schwarz.

Das sind eben solche sachen, die man überall braucht.

Ganz einfaches Beispiel:

Eine Tabelle hat 5 Spalten, die Zeilen Variieren. Jede Zeile hat ein bis drei ReadOnly-Felder. Errechne den Prozentanteil aller ReadOnly-Felder.

Nicht sehr Praxisnah aber etwas 😁

Es ist toll jemand zu sein, der nichts von der persönlichen Meinung Anderer hält. - frisch-live.de

ALso jetzt gebe ich auch mal meinen senf dazu.
Meineransicht nach braucht man eigendlich kein Mathe um Räumliche vorstellungskraft bzw. Logisches denken zu entwickeln. Das beste Beispiel sind doch alte Kirchen, Burgen, Häuser usw. denkt ihr den die Haben damals Staticken erechnet und Lastsimulationen gemacht? und Trotzdem Stehen die Gebäude noch immer.

Aber um das Gedachte dann in ein Programm zu Bringen Bleibt einem doch fast nur Mathe. zwar braucht man für "Normale" Probleme nicht Gleich Mathe Studiert zu haben aber wenn man noch nicht mal versteht wie ein einfacher Algo Funktioniert bzw. Wo man was Zeichnen muss um ein ordentliches Ergebniss zu bekommen der kann auf dauer keine Freude am Programieren Finden das ist zumindest meine Meinug

Wir Arbeiten eigendlich nicht wir nehmen nur das geld