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Ab wann lohnt sich Azure Hosting?
JimStark
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Ab wann lohnt sich Azure Hosting?

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Hi, ich brauch mal eure Erfahrung.

Ich habe eine kleine ASP.NET Core Anwendung. Diese liest aus einer Datenbank Einträge, zeigt Sie und filtert sie ggf.
Vielleicht kommt dann noch eine zweite ASP.NET Core App als Admin-Panel (Einträge erstellen, ändern, löschen) dazu.
Die erste Anwendung hat auf die DB nur einen Readonly Zugriff, die zweite dann Read+Write und soll nicht öffentlich erreichbar sein.
Die Kompexität hält sich also sehr in Grenzen.
Besucheranzahl wird ca. max. 100 Visits am Tag sein (also so gut wie keine Auslastung).

Macht es kosten-technisch da überhaupt Sinn dass auf Azure als Web App + MS Server DB aufzuziehen?

Alternative wäre einen vServer für paar Euro zu mieten und das auf Docker laufen zu lassen.
Wozu würdet ihr bei dem Projekt raten?

Würde es beim Deployen für Docker reichen wie Docker-Images für ASP.NET Core vorzugehen und den jeweiligen Port dann einfach weiterzureichen oder sollte davor noch nginx oder ähnliches geschalten werden?

Und spricht was dagegen die Anwendung als Release direkt im .NET-Container zu bauen?
Dass ich das z.B. mit Jenkins nur anstoße und vom Repo pulle?

Vielen Dank euch!
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Abt
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Zitat
Macht es kosten-technisch da überhaupt Sinn dass auf Azure als Web App + MS Server DB aufzuziehen?

Wenn das schon die Frage ist: nein.
Das liegt aber weniger an Azure, sondern an dem Thema Cloud.

Was Du gemacht hast ist eigentlich das, was man nicht tun soll und die meisten falsch machen: Du hast erst eine Applikation geschrieben und machst Dir dann über das kosteneffiziente Hosting gedanken. Besonders bei kleinen Anwendungen wird hier die Cloud - wenn man nur den reinen Euro vergleicht - verlieren.
Zitat
Wozu würdet ihr bei dem Projekt raten?

Früher planen. Sich informieren.

Die kleinste MSSQL Datenbank in Azure kostet 15€. Der App Service für Deine ASP-Anwendung bzw. den Docker Container kostet in der kleinsten Variante 11€.
D.h. Du hast Grundkosten von 26€ - einfach nur, weil Du eher nach Lift and Shift entwickelt hast statt für die Cloud.
Jeder vServer wird hier günstiger sein.

Nimmste aber native Cloud-Produkte, wirste mit wenigen Euros auskommen.
Speicherst Du Daten im Table Storage, die ein anderes Pricing-Modell hat, kostet dich das quasi nichts; vielleicht maximal 10 Cent.
Zitat
Und spricht was dagegen die Anwendung als Release direkt im .NET-Container zu bauen?
Dass ich das z.B. mit Jenkins nur anstoße und vom Repo pulle?

Hat mit der Cloud wenig am Hut. Das trifft ja für alle Fälle zu.

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JimStark
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Zitat von Abt
Was Du gemacht hast ist eigentlich das, was man nicht tun soll und die meisten falsch machen: Du hast erst eine Applikation geschrieben und machst Dir dann über das kosteneffiziente Hosting gedanken. Besonders bei kleinen Anwendungen wird hier die Cloud - wenn man nur den reinen Euro vergleicht - verlieren.


Da hast du recht, das habe ich gemacht. Auf 10€ mehr oder weniger pro Monat kommt es auch gar nicht so sehr an. Sondern mehr, ob sich der Aufwand für dieses ultra kleine Projekt lohnt.

Das mit dem Table Storage hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Prinzipell sollte es ja ohne große Umstellung funktionieren. EntityFramework mit Microsoft.EntityFrameworkCore.Cosmos als Provider und die Datenbank ist recht unkompliziert.

Danke schon mal. Das werde ich mal mit dem Azure Cosmos DB Emulator testen.

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Abt
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Ich würde behaupten der Aufwand mit einem vServer - vor allem CI/CD - ist viel höher als mit Azure.
Für DevOps nehme ich meist https://github.com/Azure/azure-libraries-for-net, womit sich das gesamte Deployment während dem Azure DevOps Release (oder was auch immer Du verwenden willst) und die Infrastruktur automatisieren lässt.
Kannst im Fall von Azure auch ARM Templates oder PowerShell verwenden; ich verwende das aber nur, wenn ichs muss (zB. weil den Azure .NET Libs etwas fehlt oder der Kunde auf irgendwas besteht).
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JimStark
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Nochmal eine Frage zu Cosmos DB:

Wenn ich mehrere Entwickler habe die von unterschiedlichen Orten entwickeln. Stelle ich dann z.B. eine "Debug"-ComosDB zur Verfügung in der ich die IPs von den Entwicklern auf die Whitelist setze? Also alle greifen per Internet auf die Online DB zu? (Gibt ja auch noch den Emulator).

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Abt
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Team-Organisation hat wenig mit Azure zutun.

Wenn der Entwickler lokal arbeiten kann, dann nimmt er den Emulator.
Wenn die Umgebung das nicht zulässt, dann eben eine Online-DB mit Whitelist; gern auch Dev Stage genannt.

Beide Dinge haben Vor- und Nachteile und kann man nicht pauschal entscheiden.
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