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Azure CosmosDB - Anwendungsbereiche | Kosten
emuuu
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Dabei seit:
Beiträge: 286

Themenstarter:

Azure CosmosDB - Anwendungsbereiche | Kosten

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Guten Tag zusammen,

wollte man nach euren Erfahrungen mit CosmosDB fragen, vor allem in Bezug auf Kosteneffizienz.
Habe jetzt mal eine DB als Test im Free-Tier erstellt und bin etwas irritiert über die Kosten:
Eine Collection mit einem Document, dass eine Größe von 65 kB hat -> 1,36$ pro Tag.

Ich hab mich jetzt noch nicht mit dem weiteren pricing beschäftigt, aber wenn eine Test DB in der ich wirklich nicht viel gemacht hat mir direkt ~40 $ / Monat um die Ohren haut, bin ich direkt nicht sehr motiviert für mehr. Oder verstehe ich die Verwendung oder die Vorteile von CosmosDB falsch? (Azure sagt sie haben keine Optimierungsvorschläge).

Ich meine wenn ich das mit MongoDB Atlas vergleiche zahle ich für nen Cluster mit sharedCPU/RAM und 2GB storage 9$ /month.

Finde den Unterschied schon sehr gravierend. Oder hat CosmosDB einfach irgendwelche überragenden perks die ich nicht hoch genug wertschätze?

Beste Grüße
emuuu
2+2=5 (für extrem große Werte von 2)
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Papst
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Hi,

das ist leider echt schlecht vergleichbar. Bei der Cosmos DB bezahlst du ja nicht für expliziten RAM oder eine CPU, sondern für Request Units.
Auch ist ein Vergleich mit nur einem enthaltenen Dokument denkbar schlecht, du bezahlst die Cosmos DB glaube ich in vollen GB.

Ob es im Produktiven Anwendungsfall lohnt muss glaube ich dabei sehr genau angeschaut werden können. Ich muss dann ehrlich gestehen, dass ich nicht weiß inwie weit MongoDB Atlas Feature-gleich mit der Managed Cosmos DB ist.

Im Endeffekt sitzen ja dort bei MS Produktmanager, die sehr genau im Markt vergleichen werden, was für solche Datenbanken für Preise ausgerufen werden können.
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Abt
myCSharp.de - Team

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Dabei seit:
Beiträge: 15618
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Es ist kein vergleichbares Angebot.

- Bei CosmosDB erhälst Du eine Garantie auf eine Leistung (die genannten Request Units).
- Bei MongoDB Atlas erhälst Du die freie Verfügung über Ressourcen.

Der Sinn von (der relativ intransparenten Einheit) Requests Unit ist, dass 400 Units auf alle Fälle die doppelte Leistung wie 200 Units sind.
Das ist ein völlig anderes Rechenkonstrukt als wenn Du nur Ressourcen zur Verfügung hast; denn eine Verdopplung der Ressourcen ist nicht zwangsläufig die Verdopplung der Leistung.
Besonders bei der Planung von frei-skalierenden Lösungen sind daher RUs viel einfacher für Verantwortliche zu handlen als Ressourcen.

Ja, CosmosDB hat viel Kritik einstecken müssen, dass es für Low-Load-Anwendungen viel zu teuer war (damals einziges Pricing RU per Collection); aber man muss auch ehrlich sagen, dass Low-Load nicht unbedingt die Zielgruppe von CosmosDB war - CosmosDB ist extrem stark und schnell gewachsen und man hat sich vor allem auf High / Global Load fokussiert.

Mittlerweile, insbesondere CosmosDB Serverless, kannste es auch für die kleinsten Dinge wirtschaftlich nutzen.
Zitat
Ich hab mich jetzt noch nicht mit dem weiteren pricing beschäftigt
Dann macht das erstmal. Du kannst kein Pricing vergleichen, wenn Du Dich mit den Optionen nicht beschäftigst.

CosmosDB hat ein extrem flexibles Pricing von serverless bis provisioned throughput.
=> Beschäftigen. Verstehen. Ausprobieren.
Zitat
Oder hat CosmosDB einfach irgendwelche überragenden perks die ich nicht hoch genug wertschätze?
Letzten Endes kommt es auf den Anwendungsfall an.

Ich persönlich würde nur auf Atlas gehen, wenn ich ohnehin schon existierenden MongoDB Load habe und entsprechend die Features nutze.
Ansonsten spricht in meinen Augen recht wenig für MongoDB (aus technischer Sicht).

Wenn Du Online Vergleiche suchst, dann such Dir unabhängige Quellen.
Gibt viel Bashing-Folien MongoDB vs. CosmosDB; gerade von den angestellten Evangelisten ;-)
Damit meine ich Folien, die nicht hervorheben warum das eigene Produkt gut ist, sondern sich eigentlich nur darauf beziehen, wieso die Konkurrenz "scheisse" ist - bin kein Freund von so einem Inhalt.
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emuuu
myCSharp.de - Member

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Dabei seit:
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Zitat von Abt
- Bei CosmosDB erhälst Du eine Garantie auf eine Leistung (die genannten Request Units).
- Bei MongoDB Atlas erhälst Du die freie Verfügung über Ressourcen.

Der Teil ist mir bewusst und wenn ich sage ich hab mich noch nicht so sehr beschäftigt, dann meine ich vor allem dass die RUs für mich noch etwas mystisch sind.

Ich habe aktuell einen einzigen MSSQL der insgesamt knapp 5gb hat und ca 30k requests pro Tag frisst, lokal gehostet in einem Swarm. Also nix Großes.

Und die möchte ich eben der Reihe nach auskoppeln und suche gerade nach einer noSQL-Lösung.
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