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Umschulung zum C# Developer - 2 Jahres Plan?
LaTino
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Zitat von UncleBens
Und - selbst ein gerade fertig gewordener - Informatikstudent, der sich mit 35k zufrieden gibt, dürfte wohl nicht so leicht zu finden zu sein...

Naja. Weder die derzeitige Beschäftigungslage noch das derzeitige Lohnniveau sind, was ich als "normal" bezeichnen würde. Als zuletzt Kurzarbeit auch in unserer Branche angesagt war, konnte man einen frischen Dipl-Inf. für 24k im Jahr bekommen. Ist dann das andere Extrem.

Zum Thema zurück: wer's wegen des Geldes macht, wird a) nicht glücklich und b) nicht reich. Der Verdienst ist eine Frage von Verhandlungsgeschick, Geschlecht, Region, Spezialisierung, Arbeitsmarkt. Pauschalaussagen bringen da nix :). Fakt ist: weder ein Fachinformatiker noch ein Dipl-Inf müssen von der Hand in den Mund leben. Und beide werden nicht von ihrem Gehalt zum Millionär.

LaTino
"Furlow, is it always about money?"
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Coder007
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Zitat von UncleBens
Nun könnte man die Frage stellen, ob wir überdurchschnittlich gut oder Ihr überdurchschnittlich schlecht bezahlt ;)

Bist du aus München, oder wie war das wir gemeint?
In München würden mich solche Gehälter nicht überraschen. Ich komm aus einer größeren Stadt in Bayern und ich weiß, dass man in München und vor allem in größeren Firmen deutlich mehr verdienen könnte. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten deutlich höher, von dem her schätze ich zumindest mein Gehalt im Vergleich dazu als sehr gut ein.
LaTino hat ja von einem Admin nach seiner Ausbildung geschrieben, also auch wieder FI.

p.s.
Zitat von LaTino
Zum Thema zurück: wer's wegen des Geldes macht, wird a) nicht glücklich und b) nicht reich.

Darum gings auch nicht. Was ich ursprünglich damit sagen wollte war, dass man damit evtl. unnötig Chancen vergibt. Vieler meiner jetzigen FI-Kollegen, die kaum was anderes machen wie ich, verdienen auch nach 10 Jahren deutlich weniger als das, was ich als Einstiegsgehalt hatte. Und wenn das einem von vornherein klar ist, dann würde man das denke ich eher nicht mitmachen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Coder007 am .
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Palin
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Ich hab da vor einigen Jahren, mal eine Gehaltsstudie gesehen, bei der im Mittel (auf Deutschland gesehen) sich das Gehalt (bei gleicher Tätigkeit und Berufserfahrung) bei einem Fachinformatiker zu einem Diplom Informatiker nur um 100€ geringer war.

Ich denke, wenn ich Schwerpunkt Mäßig Programmieren möchte, ist ein Studium nicht unbedingt nötig. Aber es vereinfacht sicher den einstig ins Management, was dann auch besser bezahlt ist.

Über mein Gehalt kann ich mich jetzt nicht beschweren, auch wenn ich das mit den Gehaltsverhandlungen überhaupt nicht kann. Bei meinen letzten beiden Einstellungsgesprächen (ist auch schon ein bisschen her), stand dann im Arbeitsvertrag ein höhere Betrag als ich eigentlich haben wollte oder ich habe kurz darauf eine Gehaltserhöhung bekommen. Ich hab mich da aber auch immer auf Stellen beworben, die mich vom Fachlichen interessiert haben.



Was die Polizei (Staat) angeht. Die Zahlen wirklich nicht gut (die zahl von UncleBens von 35k kommt da gut hin) im Verhältnis zu Freien Marktwirtschaft. (In Düsseldorf wurde vor ein paar Jahren, eine Spezial Einheit für Cyber Kriminalität gegründet, was ich ganz spannend fand und mich da mal Informiert habe).

Man sollte aber bedenken, das sie ein Studium möchten, damit man auch in die gehobene Beamtenlaufbahn kommen kann. Und das sie die Leute gerne Verbeamten würden. Was Sicherheit bedeutet. Höhere Renten oder besser gesagt Pensionen. Und Beamte haben mehr Netto vom Brutto. Und sonst auch noch ein paar Annehmlichkeiten.
Sollte man mal gelesen haben:

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Abt
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Zitat von LaTino
Das ist auch kein ungewöhnliches Gehalt für einen Windows-Admin direkt nach seiner Ausbildung. Du bist da offensichtlich etwas verwöhnt :o).

Als Referenz:

Ein IT Azubi im IG Metall Tarifverbund bekommt nach der Ausbildung i.d.R. ERA 7.
ERA 7 sind in BW 3046€ bei 35 Stunden - ohne Leistungszulage.

Der IG Metall Vertrag sieht hierbei 13,39 Gehälter und 30 Tage Urlaub vor.

Ergo: 40.700€ bei 35h bzw 46.600€ bei 40h

Ein Studium heisst prinzipiell mal nichts anderes, dass man durchaus Diszplin hat und was durchzuziehen und Methodiken zu erlernen.
Es heisst aber nicht, dass man fachlich perfekt ist. In einem Studium geht es um die wissenschaftliche Arbeitsweise.

Egal ob Studium oder Ausbildung: in der Wirtschaft zählt das Wissen.
Bei den großen Firmen leider weniger als bei den kleinen - aber ich kenne genug Azubis, die viel weiter sind als Studenten, was das Fachwissen angeht.

PS: ich hab mein Studium nicht durchgezogen und will mal behaupten, dass ich durchaus das ein oder andere Code/Architektur-Stück produziere, was man nutzen kann.
Ich kann niemanden ernst nehmen, der behauptet, dass Studium sei das Non-Plus-Ultra.

Kein Studium auf dieser Erde garantiert irgendetwas.

PPS: man kann einen Beamtenstatus nicht mit dem der freien Wirtschaft vergleichen.
Man hat beim Staat bei geringerem Einkommen eine viel höhere Rente - und das bei weniger Jahren.
Um in der freien Wirtschaft an die Rente eines verbeamteten Lehrers zu kommen, muss man ganz schön ackern.
Dieser Vergleich hinkt ohne eine gesamtheitliche Beachtung, dass sich die Balken biegen.
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UncleBens
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Zitat von Coder007
Zitat von UncleBens
Nun könnte man die Frage stellen, ob wir überdurchschnittlich gut oder Ihr überdurchschnittlich schlecht bezahlt ;)

Bist du aus München, oder wie war das wir gemeint?

War vielleicht missverständlich ausgedrückt... mit "Ihr" und "wir" meinte ich die Firmen, in denen Du und ich angestellt sind. Nein, ich bin nicht aus München, aber ebenfalls aus einer anderen bayrischen Großstadt ;)
Zitat von Coder007
Was ich ursprünglich damit sagen wollte war, dass man damit evtl. unnötig Chancen vergibt. Vieler meiner jetzigen FI-Kollegen, die kaum was anderes machen wie ich, verdienen auch nach 10 Jahren deutlich weniger als das, was ich als Einstiegsgehalt hatte. Und wenn das einem von vornherein klar ist, dann würde man das denke ich eher nicht mitmachen.

Habe ich verstanden, dass das in Eurer Firma so ist... meine Aussage war lediglich, dass das nicht pauschal so ist. Dein letzter Satz lässt sich genauso umdrehen: wenn einem das von vornherein klar ist, dann versteht man, dass das Studium nicht unbedingt sein muss und ärgert sich vielleicht im Nachgang über die "vergeudete" (gemeint im Sinne von: man investiert erstmal Zeit und Geld in ein Studium, während der Fachinformatiker schon sehr früh Geld verdient) Zeit.

Zitat von LaTino
Zum Thema zurück: wer's wegen des Geldes macht, wird a) nicht glücklich und b) nicht reich.

Vollste Zustimmung... so war meine Aussage nicht gemeint falls es so rüberkam.
Zitat von Palin
Ich denke, wenn ich Schwerpunkt Mäßig Programmieren möchte, ist ein Studium nicht unbedingt nötig. Aber es vereinfacht sicher den einstig ins Management, was dann auch besser bezahlt ist.

Da hast Du sicherlich nicht unrecht, wobei auch das nicht pauschal gilt: in meinem jetzigen Unternehmen hatte ich bisher drei unterschiedliche Teamleiter... alle drei haben in unserem Unternehmen eine Ausbildung gemacht, zwei davon als FISI. Von daher geht auch das ohne Studium. Aber keine Frage, wenn man vorhat ins "gehobene Management" zu gehen, machts das Studium sicher leichter.
Zitat von Abt
Ein Studium heisst prinzipiell mal nichts anderes, dass man durchaus Diszplin hat und was durchzuziehen und Methodiken zu erlernen.
Es heisst aber nicht, dass man fachlich perfekt ist.
[...]
Ich kann niemanden ernst nehmen, der behauptet, dass Studium sei das Non-Plus-Ultra.

Sehe ich genauso... und auch andersherum: ein alter Freund von mir hat "nur" einen Hauptschulabschluss - und ist heute einer der besten Coder, den ich kenne... mit einem super bezahlten Entwickler-Job. Demzufolge wage ich hier auch mal den Umkehrschluss: wem es in seiner Jugend an Disziplin mangelt, landet nicht zwangsläufig auf dem beruflichen Abstellgleis.
Letztlich kommts auf Motivation und Lern-/Leistungsbereitschaft an... ob da ein Studium oder ein Quali waren ist IMHO eher zweitrangig.
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LaTino
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Zitat von Abt
Zitat von LaTino
Das ist auch kein ungewöhnliches Gehalt für einen Windows-Admin direkt nach seiner Ausbildung. Du bist da offensichtlich etwas verwöhnt :o).

Als Referenz:

Ein IT Azubi im IG Metall Tarifverbund bekommt i.d.R. ERA 7.
ERA 7 sind in BW 3046€ bei 35 Stunden - ohne Leistungszulage.

Der IG Metall Vertrag sieht hierbei 13,39 Gehälter und 30 Tage Urlaub vor.

Ergo: 40.700€ bei 35h bzw 46.600€ bei 40h

Woah. Interessant. Mir ist hier (Thüringen) keine IT-Bude bekannt, die nach Tarif zahlt. Nicht eine. Vor zwei Jahren bot mir ein Unternehmen aus Jena, bei dem ich mich nicht beworben habe, 42k (ich habe Diplom und >20 Jahre Berufserfahrung) und hielten das für normal und ausreichend für eine Abwerbung. So sieht die Realität hier aus (und ich zahl auch 1200 Euro Miete ;) ).

LaTino
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Zitat von LaTino
Woah. Interessant. Mir ist hier (Thüringen) keine IT-Bude bekannt, die nach Tarif zahlt. Nicht eine.

Bei einer reinen "IT-Bude" könnte das in der Tat anders aussehen... in unserem Unternehmen (FDL) wird grundsätzlich auch die IT nach Tarifvertrag bezahlt. Wobei die meisten langjährigen IT-Mitarbeiter (sowohl Entwicklung als auch Betrieb) außertariflich bezahlt werden, da der Tarif nach oben nicht genug hergab (für die meisten "normalen" IT-Mitarbeiter schon, aber bei den IT-Führungskräften würde es eng... warum man das für die gesamte IT so gemacht hat, weiß ich nicht).
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Kleiner Hinweis vorweg: die 46k bekommt nicht der IT Azubi, sondern der IT Azubi *nach der Ausbildung*.
Hab den Zusatz vergessen und rein-editiert.


In Städten mit einer hoher Tarifquote (der Stuttgarter Raum ist so eine, da hier viele Firmen den Hauptsitz haben (Porsche, Daimler, Bosch, Stihl, Festo, Kärcher, Stihl, Dürr, Mahle, Bauknecht....) so eine, orientieren sich die Unternehmen sehr stark an den IG Metall Verträgen.

Und Stuttgart ist einfach auch die zweitteuerste Stadt Deutschlands.
Das fängt beim Mieten-Schnitt an und geht bei Freizeitaktivitäten weiter - oder das öffentliche Netz.
Klar gibt es Wohnungen für 1200€ in Thüringen und mehr. Aber in Stuttgart ist das einfach mal kurz der Durchschnittpreis einer 30 Jahre alten Wohnung mit 80qm - ohne Parkplatz und nicht in Stuttgart-Mitte ;-)
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Zitat von Abt
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Kann ich zumindest in Bezug auf meine Firma nicht bestätigen (wobei die jetzt auch nicht so klein ist und auch mehrere Niederlassungen hat). Bei uns wird einfach versucht, die Gehälter möglichst zu drücken, und wenn jemand "nur" ein Fachinformatiker ist, dann ist das ein Super Argument, um sein Gehalt zu drücken. Und dabei wird seit Jahren auch völlig ignoriert, dass viele unserer Fachinformatiker ausgezeichnete Entwickler mit sehr viel Erfahrung und Fachkenntnissen sind, die viel wertvoller für die Firma sind, als irgendein Frischling von der Uni, der gleich mehr bekommt.
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Palin
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@Coder007
Na ja ausnahmen, das ist jetzt nicht um bedingt die Regel.

Man kann ja auch festhalten, das lange der reichste Mensch jemand ist, der sich selbst Programmieren bei gebracht hat und sein Studium abgebrochen hat. Kann aber jetzt nicht jeder Bill Gates sein. ;)

Ich persönlich denke aber, das grade die IT noch einer der Bereiche in der Arbeitswelt ist, wo es am wenigsten auf „Titel“ ankommt. Sondern es eher darum geht was jemand kann. (Ich persönlich hab da auch über die IT, die Erfahrung gemacht, das wenn Leute ihre Titel wichtig sind, sie meist Fachlich nicht so gut sind, wie Leute dehnen ihr Titel total egal ist).

Grundlegend denke ich, das man da auch in der IT keine Pauschale aussage tätigen kann.

Was für mich wichtig ist ich hab eine Arbeit, die mir (meistens) Spaß macht. Ich darf mich mein Leben lang weiterbilden und neue Sachen entdecken. Und werde dafür recht gut Bezahlt. Hätte schlimmer kommen können.
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Zitat von Palin
Man kann ja auch festhalten, das lange der reichste Mensch jemand ist, der sich selbst Programmieren bei gebracht hat und sein Studium abgebrochen hat. Kann aber jetzt nicht jeder Bill Gates sein. ;)
Es ist immer noch ein Unterschied, ob man ein Studium in Buxtehude (nix gegen Buxtehude) abbricht oder ein Studium in Harvard ;).

Zitat
Was für mich wichtig ist ich hab eine Arbeit, die mir (meistens) Spaß macht. Ich darf mich mein Leben lang weiterbilden und neue Sachen entdecken. Und werde dafür recht gut Bezahlt. Hätte schlimmer kommen können.

So sieht's mal aus, ich hoffe, für die meisten von uns.

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