Willkommen auf myCSharp.de! Anmelden | kostenlos registrieren
 | Suche | FAQ

Hauptmenü
myCSharp.de
» Startseite
» Forum
» Suche
» Regeln
» Wie poste ich richtig?

Mitglieder
» Liste / Suche
» Wer ist online?

Ressourcen
» FAQ
» Artikel
» C#-Snippets
» Jobbörse
» Microsoft Docs

Team
» Kontakt
» Cookies
» Spenden
» Datenschutz
» Impressum

  • »
  • Community
  • |
  • Diskussionsforum
Cloud Diskussion
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Zitat von MrSparkle
Für meine bisherigen Kunden war es meistens das unterschiedliche Geschäftsmodell. Das Geschäftsmodell eines Webhosters ist es, einen Server zur Verfügung zu stellen. Das Geschäftsmodell von Amazon & Co. ist es, Daten zu sammeln, zu verarbeiten, und weiterzuverkaufen.

Ähm.. wie bitte?
Ihr erzählt den Kunden, dass das Geschäftsmodell der Cloud ist, die Daten der Kunden zu sammeln? Im ernst?

Wie kommt ihr denn auf diese Idee?!

Was ist, wenn ihr plötzlich erfahrt, dass das Geschäftsprinzip der Cloud ist, Rechenleistung und Ressourcen zur Verfügung zu stellen und mit Daten sammeln nichts auf sich hat?
Oder kannst Du das irgendwie belegen, dass Deine Aussage (Cloudplattform sammeln nur Daten) auch nur den Ansatz einer Wahrheit hat?

Kannst Du mir denn sagen, welche Kundendaten denn Amazon sammeln, oder Microsoft, und wo man diese beziehen kann?
Was glaubst Du wie diese Aussage Amazon zusenden und um Stellungnahme fragen würde?
Im Geschäftsbericht ist nicht eine einzige Passage diesbezüglich zu finden und auch via Google finde ich nicht auch nur den Ansatz auf einen Wahrheitsgehalt.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Papst
myCSharp.de - Experte



Dabei seit:
Beiträge: 394
Herkunft: Kassel

beantworten | zitieren | melden

Aus meiner Sicht ist ein Nachteil der Cloud (abgesehen von der "ich gebe meine Daten aus der Hand" Hürde) immer das Problem, dass eine ausreichende Internetanbindung notwendig ist. Das ist bei einigen Firmen die ich kenne einfach nicht gegeben.

Wo ich deutlich skeptischer gegenüber stehe, sind Anbieter die hier nicht Resourcen anbieten sondern komplette Dienste (z.B. HR in der Cloud), hier gilt es die vermutlich ellenlange Datenschutzvereinbarungen zu analysieren und falls die mal geändert werden hat man vielleicht aufs falsche Pferd gesetzt und es erscheint ein anonymisierter Gehaltsspiegel (um mal beim HR zu bleiben) über eine Region/Land/Sparte/...
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Stefan.Haegele
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3068.jpg


Dabei seit:
Beiträge: 462
Herkunft: Untermeitingen

beantworten | zitieren | melden

Puuh, wenn man so manche Argumente der Cloudgegner hier so liest, dann frage ich mich, wie diese ihre Kommunikation mit ihren Kunden/Partnern durchführen... EMail scheidet hier ja aus - oder verschlüsselt ihr alle EMails :-)

Oder warum Onlineshops generell funktionieren - denn selbst wenn diese im eigenen RZ gehostet werden - für den Kunden sind diese quasi in der Cloud...

Bei uns gibt es ein nettes Sprichwort: Was der Bauer ned kennt, das frisst er nicht... Genauso klingen für mich die meisten Argumente hier - da werden Datenlecks bei Clouds aufgelistet, aber leider vergessen zu sagen, dass die Daten im eigene RZ nicht viel sicherer sind...

Ich glaube ich hole mir heute nochmal Popcorn und Cola...

@Abt: Nicht böse gemeint, aber ich glaube du kannst noch 1.000 Argumente bringen, gewisse Leute hier (welche ich ansonsten übrigens fachlich sehr schätze) werden immer "aber..." dazu sagen.... ohne über die Chance/Möglichkeiten der Cloud nachzudenken... Denn gerade für kleinere Firmen bietet z.B. Office365 gewaltige Vorteile.


Meine kleine Meinung zu dem Thema
Stefan
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Stefan.Haegele am .
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Stefan.Haegele
da werden Datenlecks bei Clouds aufgelistet, aber leider vergessen zu sagen, dass die Daten im eigene RZ nicht viel sicherer sind...

Ist das so?
Zitat von LaTino
Und ja, das wäre alles auch ohne Cloud möglich gewesen

Was soll ich sagen. Wenn man nicht bereit ist zuzugestehen, dass die Risiken mit Cloud da sind und u.U. schwerer zu kontrollieren sind als ohne - dann braucht man hier nicht diskutieren. Erst recht nicht mit diesem unehrlichen Argumentationsstil.

LaTino
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Stefan.Haegele
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3068.jpg


Dabei seit:
Beiträge: 462
Herkunft: Untermeitingen

beantworten | zitieren | melden

Zitat von LaTino
Ist das so?

Wenn du dies abstreitest macht eine Diskussion wirklich keinen Sinn...
Zitat von LaTino
Was soll ich sagen. Wenn man nicht bereit ist zuzugestehen, dass die Risiken mit Cloud da sind und u.U. schwerer zu kontrollieren sind als ohne

Das streitet doch keiner ab, dass die Cloud nicht ohne Risiken ist.. Gegenfrage: Ist das eigene RZ sicher(er)? Ahhhh....
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

Ich habe mein eigenes Zitat extra druntergesetzt, um zu zeigen, dass deine Aussage absichtlich oder unabsichtlich unwahr war: ich hatte ausdrücklich geschrieben, dass das auch im eigenen RZ möglich gewesen wäre. Jetzt zitierst du mich erneut und lässt den Punkt _wieder_ weg, so dass es aussieht, als hätte ich das geschrieben, was du mir unterstellst.

Also, ehrlich, ich bin raus. Falsch zitieren kommt vor. Zweimal hintereinander? Kaum.

LaTino
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Zitat von LaTino
Zitat von Stefan.Haegele
da werden Datenlecks bei Clouds aufgelistet, aber leider vergessen zu sagen, dass die Daten im eigene RZ nicht viel sicherer sind...

Ist das so?

Ja ist es. Bei der Nachfrage muss ich doch fragen: hast Du die bisherigen Beiträge hier überhaupt gelesen und bei Zweifel ein wenig gegoogelt, zB. die Studien bzgl. Security in eigenen RZs?
Mag für einige, sehr wenige RZs mit sehr hohem Aufwand der administrativen Rechte vielleicht stimmen - aber sicherlich nicht für 99,9%.

Oder sind bei euch im IT-Adminbereich ständig zwei Admins an einer Tätigkeit beteiligt (4- Augen Prinzip) und der IT-Kunde muss jeden Zugriff auf die Daten freigeben, zB. bei einem Supportfall. Oder hat nicht eher euer IT _ständig_ Domänenrechte und könnte auf alles ohne zweiten Blick oder Protokollierung zugreifen.
Sei ehrlich.

Wie machst Du denn aus, dass das eigene RZ oder der eigene Server sicherer ist?
Paul, Handwerkermeister mit eigener Firma wird keinen eigenen Server haben. Der wird ein Aldi-PC haben, auf dem die Daten liegen.
Vielleicht kommt Harald, sein Kneipenkumpel ab und zu vorbei und macht ein Update auf eine externe Platte, die im Schrank liegt.

Selbst Firmen mit 500 Mann werden keine 24/7 IT haben.
Der Schutz vor physikalischem Zugriff wird vielleicht eine Tür sein; mehr nicht. Meist dann auch noch aus Glas.
Die haben aber keinen Wachschutz oder Schleusen, sodass ein potentieller Dieb gern alleine da rein stampfen kann.

IT Admin Peter wird von der Konkurrenzfirma angesprochen, bekommt 20.000e geboten, wenn er Daten rausgibt.
Er kann alleine via VPN auf den Server von Daheim zugreifen.

Genau dieses Sicherheitslevel ist Alltag in Firmen.
Und das soll Sicherheit sein?
Zitat von LaTino
Und ja, das wäre alles auch ohne Cloud möglich gewesen

a) ist nicht alles ohne die Cloud umsetzbar. Auch das habe ich oben erwähnt.
b) macht es die Cloud i.d.R. effizienter
Zitat von LaTino
Wenn man nicht bereit ist zuzugestehen, dass die Risiken mit Cloud da sind und u.U. schwerer zu kontrollieren sind als ohne - dann braucht man hier nicht diskutieren.

Auch das ist in dieser Pauschalform falsch.
a) gibt es nicht _die Cloud_ wie es auch nicht _das RZ_ gibt.
b) gibt es zB. in Azure Dinge wie Customer Lockbox und Co, die genau das verhindern und sogar mehr Sicherheit bietet als gewöhntliche Zugriffskonfigurationen, bei denen ein Admin alleine am Samstag Abend Daten ziehen könnte.
Auch oben im Text erwähnt / erklärt.

Also sorry, ich glaube nicht, dass Du Dich damit beschäftigt hast.
Es bringt nichts, dass ich Dir sage, dass ich das widerlegt habe, was Du vorwirfst; denn das ist ein Kampf gegen Windmühlen.

@Stefan.Haegele: ich habe nicht vor die Leute zu überzeugen, sondern Interessierte anzuregen sich mit der Cloud zu beschäftigen.
Das hab ich auch schon geschafft, denn ich habe via E-Mail Rückmeldung bekommen, dass sich einige für die Azure Trial angemeldet haben und etwas ausprobieren möchten.

Aussagen wie, dass die Betreiber nur die Daten der Kunden wollen: da kann ich nur resigniert mit dem Kopf schütteln. Mehr möchte ich dazu nicht sagen...
Da fällt mir ehrlich auch wenig zu ein.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Abt
Zitat von LaTino
Zitat von Stefan.Haegele
da werden Datenlecks bei Clouds aufgelistet, aber leider vergessen zu sagen, dass die Daten im eigene RZ nicht viel sicherer sind...

Ist das so?

Ja ist es.

Ich vermute ein Missverständnis. stefan.haegele behauptet, ich hätte vergessen zu sagen, dass die Daten im eigenen RZ nicht viel sicherer seien. Meine Frage "Ist das so?" war ein "Ach, habe ich das nicht erwähnt?" und dann der Beweis dafür, DASS ich es erwähnt habe. Es ging also um die Erwähnung, nicht um den Fakt, dass die Daten auch im eigenen RZ nicht per sé sicher sind.

Mit anderen Worten habe ich das schon längst gesagt, eben WEIL ich mich seit Jahren mit dem Thema beschäftige. Ich weiss, wie die Sicherheitssituation in Rechenzentren gerade mittelständischer Unternehmen oft aussieht.

Insofern gehe ich davon aus, dass du verstanden hast, ich bezweifelte die Aussage, Daten seien im RZ nicht sicherer. Das war aber gerade nicht die Aussage - sondern vielmehr das, was stefan.haegele mir unterschieben wollte.
Zitat
Zitat von LaTino
Und ja, das wäre alles auch ohne Cloud möglich gewesen

a) ist nicht alles ohne die Cloud umsetzbar. Auch das habe ich oben erwähnt.
b) macht es die Cloud i.d.R. effizienter

Dann sind wir uns ja einig, denn auch ich schrieb das in den Sätzen genau nach dem zitierten. (Ganz ehrlich, sich darüber uneins zu sein wäre echt Quatsch.)
Zitat von LaTino
Wenn man nicht bereit ist zuzugestehen, dass die Risiken mit Cloud da sind und u.U. schwerer zu kontrollieren sind als ohne - dann braucht man hier nicht diskutieren.
Zitat
a) gibt es nicht _die Cloud_ wie es auch nicht _das RZ_ gibt.
b) gibt es zB. in Azure Dinge wie Customer Lockbox und Co, die genau das verhindern und sogar mehr Sicherheit bietet als gewöhntliche Zugriffskonfigurationen, bei denen ein Admin alleine am Samstag Abend Daten ziehen könnte.
Auch oben im Text erwähnt / erklärt.

Und durchaus beachtet. Hm. Wie soll ich das erklären.
Also: deine Frage/Aussage war ja, dass du das Misstrauen, dass dieser Technik oft entgegengebracht wird, nicht nachvollziehen kannst (im Grunde - ich versuche dir hier nix zu unterstellen, sondern quasi den Punkt zu erfassen, auf den ich mit der Aufzählung der Vorfälle reagiert habe). Sehr oft ist dieses Misstrauen auch nicht rational, das will ich nicht abstreiten. Mir ist in Gesprächen zum Thema immer wieder aufgefallen, dass den Verantwortlichen die möglicherweise vorhandenen Sicherheitslücken in ihrer (lokalen) IT bekannt sind, aber kein Sicherheitsmanagement vorhanden ist, dass ihnen das Gefühl gäbe, die Lage im Griff zu haben. Verstehst du? Das Gefühl der Kontrolle über die eigene Sicherheit ist so schon oft nicht da. (Und oft genug auch berechtigt nicht da, anderes Thema.) Und jetzt kommt ein Consultant daher und schlägt vor, die Daten, die man irgendwie bei sich halbwegs sicher glaubt, bei einem Cloudanbieter unterzubringen. Die Jungs vertrauen schon ihrer eigenen IT kaum, glaubst du, das wird bei Fremdanbietern besser? Noch dazu - und deshalb meine Aufzählung von Zwischenfällen - wird man tatsächlich im Wochentakt in der Presse mit Horrorszenarien (und die meisten der aufgezählten Vorfälle sind das) konfrontiert. Wo soll das Vertrauen bitte herkommen?

Du schaffst kein Vertrauen bei den Leuten, die aus der oben erläuterten Motivation heraus kritisch sind, wenn du ihnen sagst, das seien Verschwörungstheorien und Bullshit-Bingo. Sondern indem du glasklar sagst, dass es ein Risiko gibt, und dass man es nur beherrschen kann, wenn man im Rahmen eines vernünftigen Sicherheitsmanagements die zur Verfügung stehenden Werkzeuge (LockBox zB) auch einsetzt, und zwar geplant und strukturiert.

Und das selbst dann ein Restrisiko bleibt - das aber auch im eigenen RZ bleibt (und hier kann man sie meistens gut aufgabeln, indem man ihnen den Umstieg in die Cloud mit einer gleichzeitigen Einführung eines Sicherheitsmanagements schmackhaft macht - denn dass sie das sowieso brauchen, auch im eigenen RZ, ist den allermeisten bewusst, und die Tatsache, dass sie oft genug eben keines haben, ist eine Schwäche, die viele gern ausräumen würden.)

Wer mich für einen Skeptiker beim Thema Cloud hält, hat das alles nicht verstanden. Wenn man Entscheider für das Konzept "Cloud" erwärmen möchte, muss man ihre Beweggründe und Ängste verstehen, ernst nehmen und mit guten Argumenten kontern. Und verstehen kann man das nur, wenn man sich mal mit ihnen unterhält und daraus mehr mitnimmt als "die haben zu 95% keine Ahnung".

LaTino
EDIT: grammatik ;)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von LaTino am .
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
MrSparkle
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-2159.gif


Dabei seit:
Beiträge: 5989
Herkunft: Leipzig

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Abt
Ihr erzählt den Kunden, dass das Geschäftsmodell der Cloud ist, die Daten der Kunden zu sammeln? Im ernst?

Es ist umgekehrt. Deine Frage war, warum sich Leute für oder gegen die Cloud entscheiden. Ich habe nur wiedergegeben, was mir meine Kunden berichtet haben, nachdem sie eine Entscheidung getroffen hatten.
Weeks of programming can save you hours of planning
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Zitat von LaTino
Und verstehen kann man das nur, wenn man sich mal mit ihnen unterhält und daraus mehr mitnimmt als "die haben zu 95% keine Ahnung".

Schade, dass Du mir die Worte im Mund rumdrehst.

Zwischen Ängste haben und 95% verstehen es nicht liegen ein paar Welten.
Ja, ich bin der Meinung und ja ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich ein riesen Teil nie wirklich mit der Cloud informiert hat, sich durch Polarisierung eine Angst gebildet hat, die unbegründet ist.
Sie verstehen nicht, dass Cloud auch nichts anderes ist als externes Hosting, bringen Argumente, bei denen einen die Haare zu Berge stehen.

Dein Vorwurf, dass ich nur mitnehme, dass 95% keine Ahnung haben.
Versuchst mir jetzt aus überspitzten Aussagen ein Bein zu stellen? Wirklich?

Zum Umgang mit neuen Technologien gehört immer Beratung.
Wenn der Kunde nun sagt, dass alle Plattformen nur Daten sammeln, dann gehört es zur Aufgabe den Kunden korrekt zu informieren und ihn nicht mit einer Falschannahme im Regen stehen zu lassen. Sowas ist unverantwortlich.

Sowas ist der Grund, wieso es Diskussionen wie diese hier gibt. Und es braucht sehr viel Zeit und manchmal auch Nerven, solche haarsträubenden Aussagen zu korrigieren.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Abt
Zitat von LaTino
Und verstehen kann man das nur, wenn man sich mal mit ihnen unterhält und daraus mehr mitnimmt als "die haben zu 95% keine Ahnung".

Schade, dass Du mir die Worte im Mund rumdrehst.

Schade, dass es so ankam. Deine Erfahrung ist, dass 95% der "Gegner" nicht informiert sind. Das ist eine sehr typische Reaktion eines Menschen mit technischem Hintergrund, auf anderen Gebieten auch ähnlich meiner eigenen (zum Beispiel beim Thema Stromausfall im Posting von tribs, bei dem ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll - aber ich schweife ab).

Man versagt sich dabei die Chance, den Gegenüber zu überzeugen. Das war aber jetzt auch nicht unbedingt der Kernpunkt meines letzten Postings, und ich hätte mir gewünscht, dass du die anderen 90% des Postings zur Kenntnis genommen hättest, statt direkt auf einen nicht vorhandenen persönlichen Angriff einzusteigen.
Zitat
Und es braucht sehr viel Zeit und manchmal auch Nerven, solche haarsträubenden Aussagen zu korrigieren.

Das ist eben die Einstellung, die dafür sorgt, dass man hin und wieder auf Granit beisst. Man nimmt niemandem seine Bedenken, wenn man ihm einfach sagt, dass sie - salopp gesagt - Quatsch sind. Sondern man nimmt die Bedenken auf, vergleicht sie mit seiner aktuellen Situation und zeigt, welche Chancen sich eröffnen, diese Situation zu verbessern, und welche Risiken dabei bestehen. Man versetzt den Bedenkenträger in die Lage, Risiken und Nutzen abzuschätzen, aber das wird er nur mitmachen, wenn er das Gefühl hat, dass seine Bedenken eben nicht einfach in den Wind geschlagen werden.
Zitat
Wenn der Kunde nun sagt, dass alle Plattformen nur Daten sammeln, dann gehört es zur Aufgabe den Kunden korrekt zu informieren und ihn nicht mit einer Falschannahme im Regen stehen zu lassen.
Richtig, aber die Herangehensweise "so ein Unsinn, das ergibt doch gar keinen Sinn, würden die niemals machen" ist nicht die richtige. Ich hätte da ein schönes Beispiel aus dem AWS-Lager, wo Amazon eben ihre Position als Cloudbetreiber gegen den Kunden eingesetzt hat[1], aber finde im Moment die Quelle nicht. Die Sache ist aber, dass man sich dagegen absichern kann, rechtlich und technisch. Und das muss man auch machen. Das heisst in diesem konkreten Fall ist die Antwort "das lässt sich verhindern" und nicht "das ist falsch".

Nochmal: im Prinzip kann man durchaus einer Meinung sein, dass die Gegenargumente aus der Luft gegriffen sind. Nur der Umgang damit ist eine Geschichte, bei der wir nicht einer Meinung sind.

LaTino


[1] wie gesagt ohne Quelle. Amazon hatte Traffic/Zugriffsdaten etc benutzt, um besonders erfolgreiche/erfolgreich gestartete Konzepte herauszufiltern, haben die dann selbst aufgesetzt und damit ihrem Kunden Konkurrenz gemacht. Ich such's noch raus. Wenn ich mich richtig erinnere, kann es auch der Marketplace gewesen sein, aber das Prinzip wäre mit Services dasselbe. Ignorier das bitte, bis ich die Quelle wiederfinde.
EDIT: ja, war Marketplace -> Quelle. Wenn die das mit der Marktmacht mit physikalischen Gütern durchziehen, wieso ist ihnen nicht zuzutrauen, das auch mit Services zu machen? Das ist eine berechtigte Frage, und die muss beantwortet werden, wenn der Kunde das wissen will.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von LaTino am .
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Wow, jetzt drehst Du mir nicht nur die Worte im Mund um; jetzt kategorisierst Du mich zwar als fachlich korrekt aber ansonsten Fehl am Platz.
Danke :-)

Du kommst bei dem Amazon-Beispiel nun mit einer üblichen Auswertung von Produkten wie jeder andere Onlineshop.
Und das heisst, dass sie das mit Kundendaten machen?
Wow.. das sind echt 9/11 Gedankengänge.

Ich werde bei Amazon mal eine Anfrage an die Pressestelle stellen.
Darin dann enthalten die Aussage von MrSparke bzgl. dem Geschäftsmodell sowie der Aussage bzgl. der Auswertung von Kundendaten zu Startup Ideen und dabei auf diesen Thread verweisen.
ich lass euch das Resultat wissen.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

?? Die haben einfach von Unternehmen, die über den Amazon.Marketplace verkauft haben, die Verkaufsdaten analysiert und, wenn es sich lohnte, copycat-Produkte des Labels "AmazonBasics", einer 100%-Tochter von Amazon, günstiger angeboten. Ob du das für eine Verschwörungstheorie hältst ist eigentlich irrelevant, denn das ist ein belegbarer Fakt.

Und wieder unterstellkst du mir, dass ich daraus Schlüsse ziehen würde. Meine Aussage war aber: wenn der Kunde fragt, was Amazon hindert, dasselbe bei seinen Services zu tun, dann sollte man eine gute Antwort haben, statt "so ein Unsinn!" zu sagen.

LaTino
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von LaTino am .
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Eins muss man Dir lassen LaTino. Die Polarisierung hast echt drauf ;-)

Ist es im Rahmen eines Shops nicht normale Marktforschung Produkte bzw. Produktkategorien zu finden, die besonders angesagt sind und darüber Umsätze zu generieren?
Gibt es nicht ganze Branchen wie die Pharmazie, die darüber überhaupt erst lebt? Gibt es nicht Patente für sowas?

Ich dachte zuerst Du meinst den App Marketplace der Cloud. Aber das hier ist ja ein völlig anderer Schauplatz.
Und das kombinierst Du nun mit der Cloud, dass Amazon die Nutzerdaten überwacht um so neue Märkte zu erschließen? Wow =)

Davon abgesehen, dass die Verträge sowas gar nicht zulassen, beim Marketplace des Shops jedoch schon.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
LaTino
myCSharp.de - Experte

Avatar #avatar-4122.png


Dabei seit:
Beiträge: 3062
Herkunft: Thüringen

beantworten | zitieren | melden

Tut mir leid, offenbar bin ich nicht in der Lage, mich so auszudrücken, dass du keine Möglichkeit findest, mich misszuverstehen. Ich schrieb ausdrücklich von "physikalischen Gütern", ich habe die Quelle rausgesucht und erklärt, welche Parallelen zur Cloud-Diskussion man ziehen könnte. Wenn du darauf bestehst, das immer noch anders zu interpretieren, kann ich dich nicht davon abhalten.

Aber einen Punkt finde ich interessant: an welcher Stelle untersagen die Verträge bei Cloudanbietern dem Anbieter, einen ähnlich gearteten Service wie sein Kunde selbst anzubieten?

Dann hat sich Netflix aber ganz schön über's Ohr hauen lassen.

LaTino
"Furlow, is it always about money?"
"Is there anything else? I mean, how much sex can you have?"
"Don't know. I haven't maxed out yet."
(Furlow & Crichton, Farscape)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Gar nicht. Aber sie untersagen die Daten der Kunden zu analyisieren oder darauf unbefugt zuzugreifen.

Deine Argumentation hinkt auch wieder gewaltig.
Wie genau schützt Dich jetzt der Betrieb im einen eigenen RZ davor, dass nicht jemand Deine Software-Idee kopiert?
Der Äpfel-Birnen-Vergleich kommt hier ständig. Bringt aber keinem was.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
trib
myCSharp.de - Member



Dabei seit:
Beiträge: 692

beantworten | zitieren | melden

Zitat von LaTino
(zum Beispiel beim Thema Stromausfall im Posting von tribs, bei dem ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll - aber ich schweife ab).
Nun muss ich lachen :D
Also kann ich getrost davon ausgehen, dass Du noch nie in einem Unternehmen mit >200 Mitarbeiter an einem Standort gesessen hast, wo der nette Baggerfahrer von Nebenan, etwas Unkraut und auch ein Stromkabel umgegraben hat.

Exchange im Hause: Kein weiterarbeiten
O365: Mobil oder im HomeOffice weiterarbeiten

Da Argumente so schwer ankommen, dachte ich, ich probiere es mal mit Farbe :)
Es ist wahrhaftig so gewesen und die GF hat sich nach 2 Tagen mehr oder weniger Totalausfall entschieden auf O365 zu migrieren.


Die Diskussion scheint ein bisschen in die Richtung iPhone vs. Android abzudriften. Verhärtete Fronten und wenig Gehör für die Argumentation des anderen.

Bin auf keinen Fall uneingeschränkt für die Cloud und halte sie nicht für "die" Lösung für alles und jeden. Aber ich bin offen dafür. Einige Kunden sind schon komplett in die Cloud gewandert. Teils wegen der finanziellen Attraktivität, teils wegen der Hochverfügbarkeit aber auch um die eigene IT zu entlasten.
Es soll sich halt jeder das herausnehmen, was er gerade benötigt. Und wenn jemand bedenken hat sein ERP/CRM auszulagern, dann soll er das eben lassen. Seine privaten Fotos werden vermutlich dennoch automatisch zur Sicherung in eine DropBox geladen :)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
der-schlingel
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3239.jpg


Dabei seit:
Beiträge: 820
Herkunft: Österreich/Wien

beantworten | zitieren | melden

Zitat
Deine Argumentation hinkt auch wieder gewaltig.
Betreiber A bietet mehrere Dienstleistungen an. Dazu zählen:
- Cloud-Service-Hosting
- Service S1
- etc.

Nun kommt Kunde K und nimmt das Hosting in Anspruch und bietet Produkt P an. A sieht, P verkauft sich gut, kopiert es und bietet es nun über S1 an.

Wenn nun P kein physikalisches Gegenstand, sondern auch eine Dienstleistung ist die mittels Webservice angeboten wird, hat man tatsächlich ein potentielles Problem mit Cloud-Anbietern die nebenbei auch noch viele andere Services anbieten.

So wie es z.B. Microsoft, Google oder Amazon machen. Was ist da jetzt die Birne? Ich sehe nur Äpfel.
Zitat
Wie genau schützt Dich jetzt der Betrieb im einen eigenen RZ davor, dass nicht jemand Deine Software-Idee kopiert?
Gar nicht, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein RZ-Betreiber - ohne zusätzliche Webshop-Standbeine - Datenanalysten engagiert um den eigenen Traffic zu analysieren, um anschließend erfolgreiche Produkte zu kopieren und im eigenen Webshop feil zu bieten?
As a man thinketh in his heart, so he is.
- Jun Fan
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
- Erich Kästner
Krawutzi-Kaputzi
- Kasperl
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Palin
myCSharp.de - Member



Dabei seit:
Beiträge: 1115

beantworten | zitieren | melden

Also erst mal meine persönliche Meinung zu Dateisicherheit in der Cloud und allgemein.

Daten die keiner bekommen soll, sollte man nicht in die Cloud stellen. (z.B. als Prommie Nacktbilder in der ICloud zu speichern, ist keine gute Idee). Ich persönlich würde noch weiter gehen und sie auch nicht in ein Rechenzentrum oder gar einen Gerät mit Internetanschluss aufbewahren.

Gibt aber auch andere Einstellungen dazu.
Zitat von Linus Torvald
Nur Feiglinge benutzen Datensicherungen auf Band: richtige Männer laden ihren wichtigen Kram einfach auf einen FTP und lassen diesen vom Rest der Welt spiegeln.

Welche Daten wirklich wichtig sind und ob eine Cloud Lösung genau so sicher (oder Sicherer) ist wie eine „Ähnlich“, kann man einfach nicht im Detail beantworten. Und ich finde das Abt da im Eingangsbeitrag, auch auf den Richtigen Punkt hingewiesen hat. Frei Zitiert:„Hol dir im Zweifel einen Experten“.

Ich denken aber auch das hinter der Cloud eine Menge Potenzial steckt und man es an vielen Stellen auch einfach mit Vorurteilen zu tun hat. Als „guter“ Entwickler, sollte ich mich da einfach möglichst Vorurteil frei Informieren um nicht zu Aussagen zu kommen wie
Zitat von Thomas Watson
Ich habe die Länge und Breite dieses Landes bereist und mit den besten Leuten geredet, und ich kann Ihnen versichern, dass Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird.

Das ist grob meine persönliche Meinung zu dem Thema.

An dem Punkt möchte ich Abt auch noch mal danken, dass er sich für uns die mühe gemacht hat einen Beitrag zu dem Thema zu verfassen. Das ist nicht selbstverständlich.

Bei der Gelegenheit würde ich auch gerne noch eine paar Fragen loswerden (ja auch ein um die Diskussion noch andere Aspekte beleuchten zu lassen).

1. Was ändert sich für mich als Entwickler / worauf sollte ich achten? (Nicht bezogen auf das Thema Dateisicherheit)
Ums grobe Stichpunkte zu liefern. Wie mach ich das mit einem Testsystem für die QS, ich möchte ja möglichst nah ans produktive System.
Kann ich auch ohne Internetzugang Entwickeln oder brauch ich für gewisse Funktionen auf jeden Fall einen Internetzugang.

2. Wie sieht es mit hoch geladenen Dateien bezüglich Virenschutz und Copyright aus. Ich würde jetzt davon ausgehen, dass sich der Cloudanbieter um den Virenschutz kümmert und ich für das Copyright (z.B. Mustererkennung in MP3s) mich selber kümmern muss oder zusätzliche Dienste bezahlen muss (Wenn ja was gibt es da?) .

3. Kann ich Skalierbarkeit nach oben auch bekommen, wenn ich die Kosten nach oben Deckeln möchte. Als Beispiel ich rechne grob mit 100€ für das Projekt bei „normalen“ , Zugriffszahlen. Sollten sich aber höher Zugriffszahlen ergeben, kann ich aber erst mal nur bis 1000€ gehen, weil mir sonst das Finanzielle Risiko zu groß wird.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Palin am .
Sollte man mal gelesen haben:

Clean Code Developer
Entwurfsmuster
Anti-Pattern
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Palin
Ich persönlich würde noch weiter gehen und sie auch nicht in ein Rechenzentrum oder gar einen Gerät mit Internetanschluss aufbewahren.
Aber unverschlüsselt auf eine externe Platte ;-) (Ironie)

Ich nutze Azure zB. als zweites Backup für meine LAN-NAS.
Da sind auch Bilder drauf, bei denen ich sensibel reagieren würde, wenn diese im Internet landen (zB. Malle :D). Aber ich hab da null bedenken, denn sie sind für keinen anderen zugänglich.

Wie gesagt: die Betreiber der Plattformen unterscheiden bei der Datensicherheit nicht.
Kundendaten sind sensibel, dürfen niemals rausgegeben werden, egal ob der Kunde jetzt intime Fotos hoch lädt, ob es Kochrezepte sind oder was auch immer.

Es ist also nur Dein (evtl. getrübtes) Gefühl.

Die Sache mit den Prommis und den Nackfotos is ja schon längst geklärt.
Die Cloud hatte kein Leck, sondern die Prommis sind unachtsam mit Passwort und Passwortwiederherstellungsfrage umgegangen (wie heisst meine Mutter mit Mädchennamen?).

Eine Nicht-Cloud mit ähnlicher Funktion / Umgang hätte nichts verhindert.
Aber weils iCloud Leuten passiert ist, da der Name Cloud drin steckt; natürlich ist dann auch die Cloud schuld daran :-)
Zitat von Palin
1. Was ändert sich für mich als Entwickler / worauf sollte ich achten?
Ums grobe Stichpunkte zu liefern. Wie mach ich das mit einem Testsystem für die QS, ich möchte ja möglichst nah ans produktive System.
Kann ich auch ohne Internetzugang Entwickeln oder brauch ich für gewisse Funktionen auf jeden Fall einen Internetzugang.
Technisch: nicht viel.
Organisatorisch: Du bist unabhängiger und kannst von überall aus arbeiten (in eigenen RZ oft nicht möglich)
Software Architektur: kommt drauf an.

Die Cloud bietet Dir als Entwickler Features aus Deinem Alltag, eben aber auch neues Zeugs.
Du wirst in meinen Augen als Entwickler aber effizienter, weil Du Dich um den Overhead wie Sizing, Managing und Co nicht mehr kümmern muss.

Das Releasemanagement kannst Du in der Cloud genauso handhaben, wie bisher.
Oder Du greifst eben auf Cloud-Elemente wie VSTS zurück. Azure bietet Dir hier ja den Azure Ressource Manager.
Und zB. jedes ASP.NET Template mit der aktiven Option "Azure Hosted" beim Erstellen des Projekts erzeugt Dir auch PowerShell Azure Ressource Manager Scripts.

Das Deployment wird einfacher, dass Du nur Dienstleistungen nutzt und zB. kein eigenes Queue System installieren / aktualisieren musst.

Staging richtest Du einfach mit einem Knopfdruck ein, kannst dann die Instanzen der verschiedenen Stages auch unterschiedlich konfigurieren und unterschiedliche Skalierszenarien einstellen.
zB. brauchst Du für ein Test i.d.R. nie die Power eines Produktivsystems.

Willst Du dann Deployen dann kann das ebenfalls auf Knopfdruck passieren (es findet kein Copy statt, sondern die Stages werden getauscht "swapping" via Auto-Swap-Slot.).
Dabei kannst Du dann auch verschiedene Berechtigungen definieren und zum Beispiel auch mit TFS kombinieren.
Da kannst Du im Release Management definieren, dass gewisse Personen eine Freigabe erteilen müssen, bevor zB. ein Release produktiv wird.

Mike Kaufmann (ALM MVP) sowie Karsten Kempe (ALM MVP bzw. seit diesem Monat ALM Architekt bei Microsoft) haben mit Daniel Meixner (Microsoft) dazu eine TechTalk Serie mit mehreren Videos auf Channel9 veröffentlicht.
Episode 66 - ALM Series: Releasemanagement mit Visual Studio Team Services

Je nachdem wie Du es lebst, kann sich also schon was ändern - muss aber nicht.
Zitat von Palin
2. Wie sieht es mit hoch geladenen Dateien bezüglich Virenschutz und Copyright aus. Ich würde jetzt davon ausgehen, dass sich der Cloudanbieter um den Virenschutz kümmert und ich für das Copyright (z.B. Mustererkennung in MP3s) mich selber kümmern muss oder zusätzliche Dienste bezahlen muss (Wenn ja was gibt es da?) .

Kein Unterschied.
Nur weil Du Daten zB. in einen Blob lädst können trotzdem nicht alle darauf zugreifen. Das musst Du erst explizit freigeben, wie bei Deinem bisherigen Dateimanagement auch.
Ganze Unternehmen lagern ihre kompletten Daten, die sie bisher auf Fileservern hatten, in die Cloud aus.
Das ist oft auch das erste, das Unternehmen machen, denn Plattenplatz in eigenen RZs ist oft prozentual der höchste Kostenfaktor.
Zitat von Palin
3. Kann ich Skalierbarkeit nach oben auch bekommen, wenn ich die Kosten nach oben Deckeln möchte. Als Beispiel ich rechne grob mit 100€ für das Projekt bei „normalen“ , Zugriffszahlen. Sollten sich aber höher Zugriffszahlen ergeben, kann ich aber erst mal nur bis 1000€ gehen, weil mir sonst das Finanzielle Risiko zu groß wird.

Du kannst vertikal (scale up, mehr Power) und horizontal (scale out, mehr Instanzen) skalieren - dynamisch oder statisch.
zB kannst Du fixe Ressource zuweisen, die sich nicht verändern oder Du richtest es zb so ein, dass ab einer gewissen CPU Last entweder die CPU mehr Power bekommt oder eine zusätzliche Instanz. Sinkt die Last wird die Instanz wieder abgeschalten.
Dabei kannst Du zB konfigurieren, dass es nie mehr als 37 Instanzen gibt, doer 12, oder 962334 und ebenso kannst Du definieren, dass es zB nie weniger als 2 Instanzen gibt.
Alles innerhalb Sekunden.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
gfoidl
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-2894.jpg


Dabei seit:
Beiträge: 7563
Herkunft: Waidring

beantworten | zitieren | melden

Hallo Abt,

ist es beim Skalieren auch möglich die (erwarteten) Kosten als Kriterium anzugeben?
So wie Palin erwähnte bis z.B. max. €1000 im Monat.

Od. gibt es sonst eine Möglichkeit eine Kostenobergrenze einzuziehen?

mfG Gü
Stellt fachliche Fragen bitte im Forum, damit von den Antworten alle profitieren. Daher beantworte ich solche Fragen nicht per PM.

"Alle sagten, das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht - und hat's gemacht!"
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Nicht direkt.

Es kann nur Subscriptions ein Kostenlimit zugeordnet werden.
Da aber jede Ressource einer Subscription zugeordnet ist, kannst Du es darüber indirekt beeinflussen.

zB. kann man Mitarbeitern eine Subscription zuweisen, um so als Führungskraft die Kontrolle zu haben.
https://azure.microsoft.com/de-de/pricing/spending-limits/

Die Kosten sind aber sehr transparent.
Du kannst Dir beim Einstellen der Skalierungen ja schon ausrechnen, was Dich das maximal kostet.
Die Kostenobergrenze definierst Du durch Dein Skalierungslimit (maximale Anzahl Instanzen, maximale Leistung).
Es ist nicht so, dass es unendlich skaliert, wenn Du es nicht willst.

Dazu vielleicht auch der Hinweis auf Gain insights into your Microsoft Azure resource consumption
(Gilt für Azure)
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Ahrimaan
myCSharp.de - Member



Dabei seit:
Beiträge: 363
Herkunft: Thorn

beantworten | zitieren | melden

Ich würde gerne auf Azure all meine betreuten Projekt ziehen aber :

Du sagst 95% der Leute wollen es nicht weil sie sich nicht damit auseinadersetzen etc.
Bei uns ist es anders. Wir DÜRFEN nicht in die Cloud, weil wir Finanzdienstleister sind und an die BaFin gebunden sind.
Diese VERLANGEN einen Zutritt ins Rechenzentrum für die Prüfung, den zB Microsoft oder Amazon nicht gewähren.
Demnach ist das Thema Rechtlich bei uns vom Tisch.

Grüße
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ahrimaan am .
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

So habe ich das nicht gesagt.

Ich habe gesagt
Zitat
Ich bin der Meinung und hab die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die gegen die Cloud sind, zu 95% nicht informiert sind.
was eben auf meiner Erfahrung bei Gesprächen basiert.
Die "Cloud-Gegner" in den meisten Fällen haben selbst nie mit der Cloud gearbeitet sondern eben ihre Informationen aus dem Internet im Sinne des Stammtisches.

Aber ja, ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass Leute gerne in die Cloud gehen wollen, aber zB. aufgrund von Verträgen nicht dürfen.
Bei euch ist das eine rechtliche Sache, was schade ist, ich aber nachvollziehen kann.

Ihr seid ja auch nicht gegen die Cloud; seid also in meiner Kernaussage hier gar nicht enthalten.
Nur die rechtlichen Rahmenbedingungen sind halt nicht gegeben.

Vermutlich könntet ihr aber auch kein Housing nutzen, denn diese gewähren i.d.R. auch keinen Zutritt.
Also wieder die Sache internes Hosting vs. externes Hosting und kein spezifisches Cloudthema.

Bleibt euch eigentlich nur ein eigenes RZ, wobei ihr hier ja bislang das Azure Action Pack nutzen konntet bzw. nun Inhouse Cloud-Technologien von Azure Stack ohne die Public Cloud nutzen könntet.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Ahrimaan
myCSharp.de - Member



Dabei seit:
Beiträge: 363
Herkunft: Thorn

beantworten | zitieren | melden

Zitat von Abt
Vermutlich könntet ihr aber auch kein Housing nutzen, denn diese gewähren i.d.R. auch keinen Zutritt.
Bleibt euch eigentlich nur ein eigenes RZ, wobei ihr hier ja bislang das Azure Action Pack nutzen konntet bzw. nun Inhouse Cloud-Technologien von Azure Stack ohne die Public Cloud nutzen könntet.

Da hast du recht, auch Housing geht gerade nicht.
Ich bin aber in engem Kontakt mit der Behöre, da wir mit unseren Applikationen etc. ind ie Cloud gehen MÜSSEN. Unsere RZ können nunmal nicht beliebig erweitert werden und auch Bauplatz etc. ich echt knapp.

Azure Stack bietet leider (noch) nicht alles was wir benötigen, evtl. ändert sich das noch.

Ich kenne auch viele Leute die skeptisch sind wegen Datenschutz etc.
Mit den passenden Argumenten und auch Microsoft selbst (Quasselt die mal an, die Leute kommen zu euch in die Firmen und liefern euch gute Argumente) konnten wir unsere Führung überzeugen, mal die Behöre mit Anfragen zu malträtieren, wann wir Cloud machen dürfen ;)
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
malignate
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3206.png


Dabei seit:
Beiträge: 751

beantworten | zitieren | melden

Hallo,

ich würde gerne nochmal auf die Kosten eingehen, vll. ist das interessant. Ich habe nämlich selber vor 3 Jahren ein Startup (www.busliniensuche.de) gestartet und wir haben ein hin und her mit Azure erlebt. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir diverse Unterstützung von Microsoft bekommen haben, wie zum Beispiel Bizspark+ und immer wieder mit Azure experimentiert haben.

Leider kann ich für unser kleines Startup nicht direkt bestätigen, dass die Kosten geringer sind. Das hängt aber bestimmt auch mit den Anforderungen zusammen und im Laufe der Zeit hat sich auch in Azure viel getan. Redis, DocumentDB und MongoDB waren zu der Zeit einfach nicht vorhanden.

Um beispielsweise MongoDB ausfallsicher einzurichten, brauche ich 3-4 Server. Das ist leider die Minimalvorraussetzung und ich wollte da auch nicht unbedingt das Risiko eingehen, nachts auf einem Server zu laufen nur um morgens Sync-Probleme zu bekommen. Für 450 € bekomme ich bei einem Hoster 3 Server mit 32GB RAM und SDD Raid. Der gleiche Preis bei Azure: ca. 1000 €. Administrationsaufwand: Ungefähr gleich.

Es gibt natürlich auch Konfigurationen, bei denen ich mit Azure günstiger bin und ich bin sehr davon überzeugt, dass es spätestens ab dem zweiten Administrator, den ich in Szenarien mit vielen Servern anstellen muss, deutlich günstiger wird. Wenn man aber nicht gerade ein extrem skalierendes Startup ist, gehe ich nicht davon aus, dass man mit Azure einen großen Preisvorteil hat. Nicht jeder ist Pinterest ;)

Außerdem muss man natürlich berückstigen, dass Azure gerade wenn man nicht direkt in die breite skalieren will, sehr teuer ist. Stackexchange hat ja bspw. eine Architektur, die sehr viel RAM benötigt.

Nichtsdestotrotz: Ich bin ein großer Fan der Cloud und wir haben dank Dependency Injection auch immer noch eine lauffähige Cloud Konfiguration für unsere Services, aber die Bilder, die teilweise vermittelt werden, werden noch nicht realisiert, wie ich finde.
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Sebi
myCSharp.de - Member



Dabei seit:
Beiträge: 169

beantworten | zitieren | melden

Nicht wirklich überraschend, dass stumpf 4 Server in der Cloud zu starten teurer ist als 4 Server beim Hoster um die Ecke zu mieten
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
malignate
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3206.png


Dabei seit:
Beiträge: 751

beantworten | zitieren | melden

Was heißt "stumpf". Der Punkt ist, dass man bei so kleinen Deployments einfach kein Einsparpotential hat in Azure. Ich kann nix groß runterfahren und habe eh kaum Administrationsaufwand, den ich einsparen kann (man kämpft in der Cloud wieder mit ganz anderen Dingen, die Zeit erfordern). Mittlerweile gibts ja auch Mongo DB als Service bei Azure. Auch wieder extrem teuer, wenn man eine taugliche Konfiguration möchte.

Weiteres Beispiel: Wir machen Batch Verarbeitung von ein paar Daten (aus Azure Tables) und brauchen dabei leider ca. 50 GB RAM. Das ist leider nicht streambar, weil wir die Daten in ein neues Format überführen. Der Prozess dauert ca. 12h. Wieder extrem teuer in Azure. Auch weil ich ohne Mehraufwand die Deployments nicht über das Azure Portal auf 0 runterfahren kann (geht mit Powershell, ich weiß).

Weiteres Beispiel: Als wir angefangen haben gabs nur SQL Server in furchtbaren Konfigurationen und Azure Tables. Azure Tables sind einfach super langsam und man braucht wahrscheinlich extremst viele Daten, bis es sich lohnt Azure Tables einzusetzen, weil die afaik gut skalieren.

Wenn ich als Startup extrem schnell wachse und ein paar Mio. von Investoren gesammelt habe, ist die Cloud natürlich wieder super, weil ich nicht 1-4 Wochen auf neue Server warten muss. Das sind aber nur wenige Startups (auch wenns über Portale wie techcrunch vll. anderst wirkt). Ich finde die Startup-Story ist aber nicht die Beste, wenn man die Cloud verkaufen möchte.

Ich möchte aber nicht die Cloud allgemein schlecht reden. Ich finde das Konzept sehr gut und vielversprechend.
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
Abt
myCSharp.de - Team

Avatar #avatar-4119.png


Dabei seit:
Beiträge: 16152

Themenstarter:

beantworten | zitieren | melden

Du hast viel mehr Infrastrukturthemen als jetzt andere Portale.
Bei vielen Portalen, gerade jungen, geht es um viel Flexibilität und Skalierbarkeit. Eigentlich alles, was Messaging betrifft.
Die Flexibilität nimmst Du Dir; brauchst Du in dem Stadium vielleicht auch nicht mehr.

Du hast nun eine Idee gehabt, die vor allem den deutschen Markt betraf und hast nun auf Europa ausgebaut.
Deine Struktur würde sicherlich anders aussehen, wenn Du ein Startup hast, das Global einen Markt ausbauen soll.
Da bist Du mit einem lokalen RZ sehr schnell im Nachteil bzw. bist dann Kunde mehrerer Dienstleister.

In Deinem Fall fährst Du mit Sicherheit mit einem lokalen RZ bei nackten Zahlen günstiger, sonst würdest Du es ja auch nicht tun.

Bzgl. der Batchverarbeitung.. da bist Du Dir sicher, dass Azure Batch hier nicht leistungsfähiger und dabei immer noch kosteneffizient wäre? Hast Du es mal ausprobiert und evaluiert?
Ich bekomme wegen Azure Batch mit die meisten Anfragen; hab damit selbst aber nur überschaubare, eine Hand voll Erfahrung.
Dass horizontale Skalierung günstiger als vertikale Skalierung ist; das ist nichts neues.

PS: im Eingangspost habe ich in "Negativ" malignate mit Busliniensuche gemeint. Wollte ihn aber selbst zu Wort kommen lassen, bevor ich ihn namentlich erwähne.
- performance is a feature -

Microsoft MVP - @Website - @blog - @AzureStuttgart - github.com/BenjaminAbt
private Nachricht | Beiträge des Benutzers
malignate
myCSharp.de - Member

Avatar #avatar-3206.png


Dabei seit:
Beiträge: 751

beantworten | zitieren | melden

Batch habe ich leider noch nicht anschauen können. Bei Azure ändert sich so schnell so viel, dass man leider kaum hinterherkommt als kleinere Firma.

Was man bei Azure und der Kalkulation natürlich auch nicht vergessen darf sind so Themen wie Loadbalancing, DDOS Protection, Replication usw. für die man teilweise nochmal einiges zusätzlich zahlen muss bei einem Hoster.

Ich kann bisher nur aus unserem Use Case berichten, dass Azure trotz gutem Willen leider nicht funktioniert hat (bisher!?). Microsoft hat uns auch m Rahmen des Bizspark Plus Programms nach München eingeladen und wir haben selbst mit 2 Azure Experten von MS keine Konfiguration gefunden, die Sinn gemacht hätte ;)

Vielleicht hat jemand (außer Abt) auch gegenteilige Erfahrung gemacht, es wäre nett an einem konkreten Fall das zu diskutieren.
private Nachricht | Beiträge des Benutzers