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Krankenversicherung für Selbständige mit minimalem Einkommen (Schüler/Student + Nebenverdienst)?
nicky
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Themenstarter:

Krankenversicherung für Selbständige mit minimalem Einkommen (Schüler/Student + Nebenverdienst)?

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Hallo,

ich bin Schüler, unter 25 und Einzelunternehmer. Die ursprüngliche Idee war es nebenbei ein bisschen Taschengeld zu verdienen... Naja, jetzt wunder ich mich über die krassen Beiträge für die Krankenkasse:

Der Mindestbeitrag für die "freiwillige" gesetzliche Krankenkasse beträgt für Selbstständige (ohne Kinder) 336,50€ !

Was machen die Einzelunternehmen die nur ein minimales Plus erwirtschaften? Die 336,50€ müssen ja gezahlt werden - So oder so - Oder versteh ich das falsch?
Entweder konnte meine Krankenkasse mir das nicht richtig verklickern oder es ist wirklich so wie beschrieben. Hoffentlich weiss es hier jemand genauer!

nicky
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Ayke
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Ich bezahle 150 als nicht Selbständiger. Das ist wohl so...
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moDiag
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Willkommen im Leben ;-)

Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen...
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chilic
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Wo wärst du sonst versichert wenn du kein Unternehmer wärst?
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nicky
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Zitat von chilic
Wo wärst du sonst versichert wenn du kein Unternehmer wärst?

Familienversicherung - bis 25 !

Aber auch dann beträgt der Versicherungsbeitrag für Schüler / Studenten so um die 70€...
Ich finde für einen Mindestbeitrag ist ~330€ das schon ziemlich heftig...
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der-schlingel
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Hab mich heute auch damit beschäftigt. Jepp, zumindest in Österreich zapft dir der Staat da einiges ab.

Dem Finanzamt ist es egal solange du unter dem Freibetrag bleibst die Versicherung bei der SVA bleibt dir sogar dann nicht erspart wenn du das minimal nebenberuflich machen möchtest. (Nebenberuflich = Neben unselbstständiger Arbeit)
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MrSparkle
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Hi nicky,
Zitat von nicky
ich bin Schüler

Solange du "hauptberuflich" Schüler bist, sollte dich deine Krankenversicherung auch dementsprechend versichern. Man darf dann halt nur eine bestimmte Anzahl von Stunden selbständig arbeiten, aber wer will das schon nachweisen...

Ansonsten gibt es noch die Alternative, Einstiegsgeld oder Gründungszuschuss zu beantragen, dann übernimmt das Arbeitsamt in den ersten Monaten die Sozialversicherung.

Auf Dauer hilft allerdings nur, deine Preise dementsprechend zu kalkulieren!

Christian
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nicky
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@MrSparkle

Danke für deine Antwort. Die Krankenkasse erkennt mich nur als Schüler an wenn a. (wie du schon sagtest) Ich nur x Stunden am Tag arbeite und b. wenn ich unter 375 Euro verdiene. So jedenfalls die Aussage der Beraterin.

Bezöglich Gründungszuschuss etc.:
Der nette Herr vom Arbeitsamt meinte das ich den Richtlinien nicht entspreche weil ich durchgehend gearbeitet habe oder halt Schüler war/bin. Nachdem ich ihn gefragt habe ob ich erstmal ein Jahr auf Staatskosten leben soll um mich zu qualifizieren meinte er nur "Ja, dann sieht es schon anders aus.." -> Dämlich!

Naja, so ist das dann wohl.. :)
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zommi
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Hi,

bei der studentischen Krankenkasse darfst du (genau wie bei der Kindergeldregelung mitlerweile) beliebig viel verdienen.
Es geht nur darum, dass du den Status 'Student' behälst. Und Student bist du, wenn du in der Vorlesungszeit immer noch mehr studierst als arbeitest.
Genau ausgedrückt: Wenn du während des Semesters unter 20h die Woche arbeitest. In den Semesterferien kannst du arbeiten so viel du willst.

So bei mir.
Ich weiß jedoch nicht, ob sich was an der Lage ändert, wenn man vorher bereits privat versichert war, oder sonst anders als familien- oder studentisch-.
Und auch nicht, ob das nur für nichtselbstständige Arbeit gilt.

beste Grüße
zommi
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nicky
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Wow, das stellt alles in ein neues Licht. Hast du dies bezügliches Quellen bei denen ich mich genauer informieren kann? Ich bin zur Zeit Schüler aber werde ab August/September studieren. Wobei, wenn das für Studenten gilt dann gilt es doch bestimmt auch für Schüler?
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zommi
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Ok, bei selbständiger Arbeit ist das wirklich etwas anders.

Wikipedia schreibt, dass es bestimmte Ausschlussgründe für die studentische KV gibt. Darunter, wenn du ein Gewerbe angemeldet hast, oder mehr als 18h die Woche selbständig arbeitest.

Ich hab auch gerade gesehen, dass die Barmer, einen 'Beitragsrechner ' hat. Dort sind wohl alle Fälle abgedeckt und am Ende siehst du, ob du studentisch versichert sein kannst oder nicht.

Und wie das ganze für Schüler ausschaut... kA.

beste Grüße
zommi

Moderationshinweis von herbivore (24.04.2012 - 09:00:40):

Das eigentliche Kriterium ist laut Wikipedia: "Nicht versicherungspflichtig werden Studenten und Praktikanten, wenn sie hauptberuflich selbständig erwerbstätig sind". Die Gewerbeanmeldung und die anderen Kriterien sind erstmal nur ein Indiz dafür, dass jemand hauptberuflich selbständig erwerbstätig ist. Wenn man das widerlegen kann, sollte eine studentische Versicherung möglich sein.

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nicky
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Hmm das kann doch alles nicht passen!

Der Beitrag wird am Bruttoeinkommen bemessen. Wenn ich nun 300€ Bruttoeinkommen (Gewinn - Betriebsausgaben wenn ich das richtig verstanden habe) habe, muss ich 293,34€ abgeben. Bleiben mir noch ~6€ Euro für meine erbrachte Leistung übrig. Die ganze Sache scheint sich nicht zu lohnen wenn man es so nebenbei macht!

PS: Eigentlich muss ich sogar 336 Euro bezahlen weil der Pflegeversicherungs Zuschuss noch dazu kommt... also mache ich bei diesem Beispiel minus ;(
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der-schlingel
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That's Life. Es gibt wahrscheinlich einen Minimalbeitrag der dein Erspartes auf die Dauer auffrisst.

Als Freelancer würd's dir da wohl besser gehen. Dann musst du nur Einkommensteuer abgeben.
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nicky
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Wie wird man denn Freelancer und welche Grenzen gibt es? Max. Einkommen?

Alternativ könnte ich noch zu einer PKV wechseln...
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user8744
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Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung ist eine, im Prinzip, tolle Idee der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie sollte genau Menschen wir dir eine Möglichkeit geben sich zu versichern. In Deutschland gibt es mehr als 1 Millionen Selbstständige ohne Krankenversicherung weil sie gerade so über die Runden kommen. Diesem Umstand will die Idee Rechung tragen. Die Krankenkassen hassen diesen ihnen aufgezwungenen Pflichtarif daher tun sie alles um diesen unattraktiv zu machen. Unter Ulla Schmidt war dieser Tarif auch noch sehr viel günstiger zu haben. Das hat sich allerdings unter CDU/FDP dramatisch geändert. Fun Fact: Reguläre private Tarife würdest du sehr viel günstiger bekommen weil du noch jung bist aber dafür muss man viel verdienen um das überhaupt zu dürfen, die derzeitige Regierung hat den Mindestverdienst dafür auf fast das doppelte angehoben. Der Ausweg ist oft irgendeine pauschale Minijob Regelung auf dem Papier mit dem sich eine bezahlbare gesetzliche Lösung umsetzen lässt. So ist es leider...

EDIT: Ob der notwendige Mindestverdienst für die Eintrittsbedingung in einen normalen PKV Tarif greift wenn du rein selbstständig agierst weiss ich aus dem Kopf gerade nicht. Auf jeden Fall lohnt sich eine Beratung. Gute Steuerberater wissen das und der DGB macht sowas auch(sogar online).
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herbivore
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Hallo nicky,

Freelancer - was ich mal als Freiberufler interpretiere - arbeiten dem Prinzip ihrer Sonderstellung nach wissenschaftlich, was üblicherweise ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Kenntnisse voraussetzt. Das kommt also für Studienanfänger noch nicht in Frage. Wenn du selbstständig arbeiten willst, dann müsstet du das wohl erstmal als Gewerbetreibender tun.

In Bezug auf die Versicherung dürfte das aber keinen großen Unterschied machen. Der springende Punkt dürfte sein, was ich als Anmerkung zu dem Beitrag oben von zommi geschrieben habe. Eine Gewerbeanmeldung ist kein Ausschlussgrund, sondern ein widerlegbares(!) Indiz für eine hauptberufliche selbständige Erwerbstätigkeit. Nur wenn eine solche nach Art und Umfang tatsächlich gegeben wäre, würde dies eine studentische Versicherung verhindern.

herbivore
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der-schlingel
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In Österreich ist das anders geregelt, da ist ein Freelancer nichts anderes als ein freier Dienstnehmer.

Ich kann halt immer nur für Österreich sprechen und da Öst. und Deutsches Recht sich in vielen Dingen gleichen, sollen meine Meldungen hier als Tipp gelten sich das genauer anzuschauen.

In Ö. ist es so geregelt, dass der freie Dienstnehmer nur die Einkommenssteuer selbst abgeben muss, der Arbeitgeber aber die Versicherungen abliefert. Dementsprechend ist das natürlich deutlich günstiger für dich als per Gewerbe zu arbeiten.
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herbivore
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Hallo der-schlingel,

in Deutschland zahlt der Freiberufler die Versicherung selber. Der Auftraggeber bezahlt nur die Rechnung und damit ist alles abgegolten. Das Steuerprivileg eines Freiberuflers gegenüber einem Gewerbetreibenden ist, dass ersterer keine Gewerbesteuer zahlen muss. So ähnlich scheint deutsches und österreichisches Recht zumindest an diesem Punkt doch nicht zu sein. :-)

herbivore
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nicky
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Hmm nach den ganzen Informationen hier hab ich mich mal auf die Suche nach der Definition eines Freiberuflers gemacht. Im Grunde bin ich einer denn meine Tätigkeit besteht aus:

1. Beratung / Wartung und Optimierung von Websites
2. Erstellung individueller Software die nicht für den Massenbedarf sondern wie schon erwähnt individuell für jeden Kunden erstellt wird.

Ja, ich habe noch kein Hochschulabschluss aber dieser ist meines Erachtens nach auch nicht zwinged notwendig.

Als Freelancer hätte ich einige Vorteile. Was meint ihr?


Edit: Soweit ich weiss muss ich "nur" nachweisen das ich mein Gebiet beherrsche?!
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herbivore
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Hallo nicky,

die Anforderungen an die "Wissenschaftlichkeit" der Tätigkeit wurden im Laufe der Zeit in der Tat etwas gesenkt. Das entscheidende ist, dass das Finanzamt es akzeptiert. Daher frage am besten dort nach und spiele dabei mit offenen Karten, denn im schlimmsten Fall musst du die Gewerbesteuer für Jahre nachzahlen, wenn sich irgendwann herausstellt, dass du die Voraussetzungen für dieses Steuerprivileg gar nicht erfüllt hast. Du kannst natürlich auch vorher einen Steuerberater fragen, wie er das einschätzt.

Wie auch immer. Freiberufler oder nicht, ist nicht das Thema des Threads. Deshalb bitte back2topic.

herbivore
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nicky
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Hallo, ich muss kurz nochmal drauf eingehen. Mein Steuerberater hat mir gesagt das Freiberufler der IT Branche auch die Gewerbesteuer zahlen müssen und das die Krankenkasse keinen Unterschied zwischen Freiberufler und Einzelunternehmer macht.
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Das kommt auf das Finanzamt an.

Ich hab mich diesbezüglich auch neulich erst informiert, welche Vorteile ein Freiberufler gegenüber einem Gewerbetreibenden hat und was es für Vorraussetzungen gibt.
Ende vom Lied war, dass mein Finanzamt IT-ler und auch Software-Entwickler generell nur sehr sehr selten und langwierig als Freiberufler anerkennt; anders siehts aus bei zB Grafikern. Andere Finanzämter, vor allem wohl in Norddeutschland sind da etwas fortschrittlicher.

Hast Du aber mal die Anerkennung als Freiberufler musst Du weder Gewerbesteuer zahlen und auch kein IHK-Beitrag. Da hat Dir Dein Steuerberater nicht ganz das richtige gesagt; aber auch er darf sich mal täuschen.

Das sicherste ist - wie herbivore schon gesagt hat - Deine Vorstellungen, Ziele und Wege dem Finanzamt in einem Gespräch mit zu teilen.
Aber das hat ja nichts mit dem Topic zutun. Hier gehts ja um die Krankenkasse ;)
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nicky
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Mitlerweile bin ich echt am überlegen ob ich zu einer PKV wechseln soll. Kann vielleicht jemand mit einer PKV ein kurzes Statement zu dem Thema abgeben? Erfahrungen / Beitragshöhe etc.?

nicky
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nicky
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Ich hab mich jetzt heute über die PKV informiert. Die Beitragskosten würden in meinem Fall, je nach Selbstbeteiligung, zwischen 150 und 250 Euro liegen.

Folgende Punkte waren mir neu:

1. Der Beitrag wird nur auf Grund des Eintrittsalters des Versicherten festgelegt. Beim "Volk" wird häufig die Meinung vertreten das der Beitrag, auf Grund steigendem Alters, steigt. Das ist nicht korrekt!
Der Beitrag steigt wenn dann allgemein, für die gesamte Versichertengemeinde. Ein Grund für den Anstieg kann unter anderem der Ansteig der Kosten für die ärztlichen Versorgung sein.

2. Anders als bei der GKV ist das Einkommen bei der PKV kein Bemessungsgrund. Folglich steigt der Beitrag nicht wenn man mehr verdient.

Die ganze Sache ist schon sehr spannend und definitiv einer Überlegung würdig. Was hält mich bei der GKV? Die Tatsache das man, solange man als Unternehmer ist, von einer PKV nicht in eine GKV wechseln kann? Nicht wirklich...

Was sind eure Gedanken die Für oder Gegen das ein oder andere Sprechen? Ich bin mit Sicherheit nicht der Erste der sich die Gedanken macht. :)


Edit: Ok, ein für mich gravierender Nachteil: Bei der PKV wird die Familie nicht mitversichert. Es gibt keine klassische "Familienversicherung". Jeder muss sich selbst versichern. Aber auf Grund meiner Situation kann diesem Punkt weniger Gewicht geben.
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Hi nicky,

das ist doch kein Krankenversicherungs-Beratungs-Forum hier! Aber deiner Aussage entnehme ich, daß du dich bei einem PKV-Vertreter über die PKV informiert hast. Frag besser nochmal einen von der Gesetzlichen und einen unabhängigen.

Christian
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Natürlich ist es kein Krankenversicherungs-Beratungs-Forum. Ich teile nur meine Erfahrung und disktutiere über Alternativen. Ich denke das Thema ist schon sehr nützlich weil sich immer mehr Leute aus der IT Branche selbstständig machen. Außerdem ist es hilfreich mit Selbstständigen aus der selben Branche zu diskutieren, da es immer Branchenabhänigige Unterschiede gibt. (z.B.: Freelancing)

In einem Krankenversicherungs Forum wäre ich meiner Meinung nach nicht so gut aufgehoben.
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Moderationshinweis von herbivore (25.04.2012 - 08:01:09):

Die Forenbeschreibung von Smalltalk lautet: "Diskussionen zu allen sonstigen Themen, die Software-Entwickler bewegen, z.B. Aus- und Weiterbildung, Berufsleben, Gesellschaft, ...". Dabei ist "Berufsleben" ist nicht rein fachlich/inhaltlich zu verstehen, sondern umfasst alle Aspekte, auch die Sozialabgaben. Daher ist die Frage nach der PKV bzw. nach GKV vs. PKV vollkommen legitim. Dem Fragesteller ist wohl auch klar, dass er hier keine Antworten von KV-Experten bekommt, sondern von Berufskollegen, die möglicherweise schon vor der gleichen Wahl standen und nur ihre persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben können. Da die PKV-Diskussion auch noch direkt zum Thema passt, kann die Diskussion ungehindert weitergehen.

herbivore
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Hallo nicky,
Zitat
Der Beitrag steigt wenn dann allgemein, für die gesamte Versichertengemeinde.
nein, er steigt innerhalb des Tarifs, in dem man versichert ist. Wenn eine Krankenversicherung irgendwann einen neuen Tarif anbietet und den alten Tarif schließt, also keine neuen Versicherten mehr in diesen Tarif aufnimmt, dann steigt das Durchschnittsalter der in diesen Tarif versicherten unweigerlich. Da sich aber ein Tarif in sich selbst finanzieren muss, steigen dann mit dem steigenden (Durchschnitts-)Alter erfahrungsgemäß auch die Beiträge. Das haben zumindest früher die Versicherungen auch regelmäßig gemacht, um die Beiträge für die jungen niedrig zu halten. Insofern hat die Meinung des Volkes durchaus ihre Grundlage und Berechtigung.

Mittlerweile gibt es wohl ein paar gesetzliche Regelungen, die den Beitragsanstieg im Alter verringern und begrenzen sollen. So müssen wohl mehr Rücklagen fürs Alter in die Tarife von jungen Versicherten einberechnet werden und ich meine auch, dass PKVs ihren Versicherten mindestens einen Tarif anbieten müssen, dessen Beiträge nicht über denen eines vergleichbaren Tarifs in der GKV liegen dürfen. Aber das ist nur gesundes Halbwissen. Ich weiß nicht, ob diese Maßnahmen ausreichen, um einen Beitragsanstieg im Alter wirklich zu verhindern. Dazu solltest du jemanden befragen, der sich damit auskennt.

Ansonsten hast du einige Vor- und Nachteile der PKV genannt. Man sollte vielleicht noch ergänzen, dass ein Wechsel von der PKV zurück zur GKV nur noch unter bestimmten, engen Voraussetzungen möglich ist. Der Schritt, zur PKV zu gehen, ist also je nach persönlicher Situation möglicherweise irreversibel.

herbivore
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nicky
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Hey,

eigentlich bin ich mit meiner Recherche durch, denn ich hab mich jetzt für eine PKV entschieden.

Fazit: Die Krankenkassen sind sehr verlogen und versuchen wirklich alles um den "Kunden" zu halten. Unglaublich was der heutige Tag gebracht hat aber das soll nicht Inhalt des Themas sein.

Vielen Dank für eure Unterstützung.
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FZelle
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Viel spass, du weist aber auch, das einmal PKV immer PKV bedeutet und das du auch dann voll selber zahlen musst wenn du nichts mehr verdienst?
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nicky
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Zitat von FZelle
Viel spass, du weist aber auch, das einmal PKV immer PKV bedeutet und das du auch dann voll selber zahlen musst wenn du nichts mehr verdienst?

Naja so pauschal kann man das nicht sagen. "Einmal selbstständig, immer selbstständig" gilt nur für die Selbstständigkeit. Sollte ich, aus irgendeinem Grund, nach meinem Studium in ein Angestellenverhältnis wechseln, dann werde ich, sofern ich das wünsche, in der gesetzlichen Krankenkassen wieder aufgenommen. Das ist Gesetz und kann nur in Extremfällen verweigert werden. Das klappt jedoch nur solange man jünger als 55 Jahre ist. Ich hoffe bis dahin hab ich mein Studium absolviert.

Ja, in der PKV musst du immer den Beitrag bezahlen, denn dieser richtet sich nicht nach dem Einkommen, anders als bei der gesetzlichen Krankekasse. Das kann man als Vorteil aber auch als Nachteil sehen. Für mich jedenfalls ist der PKV Beitrag geringer als der GKV mindetens Beitrag, somit spielt es keine Rolle. Was in 20, 30 Jahren ist kann man heute sowieso nicht sagen und darauf möchte ich auch nicht spekulieren. Wer weiss wie unser Gesundheitssystem dann aussieht.

Das ist natürlich nur meine Sichtweise auf die Thematik. Sowas sollte immer individuell auf den einzelnen abgewogen werden. Ich sehe momentan keinen Grund gegen eine PKV aber zahlreiche Gründe gegen keine GKV.

nicky
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