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Programmier-Tutorials, mal anders. - Aufbauende Rahmen-Story, Machinima-Style.
Code4
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Programmier-Tutorials, mal anders. - Aufbauende Rahmen-Story, Machinima-Style.

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Hallo alle zusammen. Ich bin neu hier, hoffe aber es ist OK das ich direkt mal etwas im Projekte-Bereich poste. War ja schließlich auch der Grund für meine Anmeldung. ;)



Vorgeschichte / Motivation:
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hätte mir gewünscht, schon früher in Kontakt mit der Programmierung gekommen zu sein. Ich bin der Meinung, dass man die Grundlagen durch aus schon ab der Grundschule lehren könnte und daraus sogar ein besseres Verständnis für andere Bereiche wie Mathematik oder Physik entsteht. Selbst in der Mittelstufe verbarg sich hinter dem Fach Informatik dann nur die Handhabung vom Office-Paket oder gerade noch GIMP.

Auf der anderen Seite sollte man meinen, dass gerade jüngere Interessierte via Video-Plattformen heute alles umfassend in Bild und Ton via Tutorials selbst erlernen können ... dachte ich. Es mag zwar vereinzelt gut gemachte Tutorials geben, doch war die Großzahl meiner Recherche dahingehend mehr als ernüchternd. Dort trifft man zu meist auf eine Mischung von
    - schlechter Aufnahme-Qualität (Bild und/oder Ton)
    - gelangweilter, langweiliger oder nerviger (wofür ja niemand etwas kann) Stimmen
    - (gefährlichem) Halbwissen, oder nur halb behandelte Themen
    - ein heilloses Durcheinander beim abhandeln verschiedener Themen (in Bezug auf Chronologie)
    - einfach langweilig gestaltetem Inhalt, bzw. Präsentation dieses
    - Unfähigkeit Dinge einfach und verständlich erklären zu können
    - etc. pp.

Wenn mal wirklich gute Tutorials dabei waren, behandelten diese nur einen Bruchteil der kompletten Thematik, bzw. man hatte keine qualitativ gleichwertige Fortsetzung zum weiter machen.

Weil ich mir selbst viel (Schul-)Stress (insbesondere in wissenschaftlichen Fächern) hätte ersparen können, bzw. Zusammenhänge besser verstanden hätte, wenn ich schon viel früher anständig Programmieren gelernt hätte, bzw. die Chance dazu gegeben gewesen wäre, habe ich mir vorgenommen eine eigene, möglichst einfache (für Kids verständliche), möglichst aufeinander aufbauende und möglichst komplette Video-Tutorial-Reihe zu machen.
Kleiner Hinweis: Ich hacke hier ein wenig auf den Video-Tutorials herum, wobei ich mich hier auf keinerlei Text-Tutorials etc. beziehe. Wie gesagt, wenn man in jungen Jahren wirklich den Willen hat sich Programmieren selbst beizubringen, kommt die Geduld auf von ganz allein und derjenige schafft das auch sicherlich anhand von Text-Tutorials.



Mein Projekt:
Ich habe mich also in die Lage meines jüngeren Ichs versetzt und mir vorgestellt, wie ein Video-Tutorial damals hätte sein müssen, dass ich am Ball bleibe und tatsächlich Programmieren lerne. Ich war nie die große Leseratte, weshalb ich Text-Tutorials wie gesagt hier ausklammere. Dazu kommt, dass ich vermutlich nicht der einzige bin, der neuen Inhalt viel besser und komfortabler aufnehmen kann, wenn sie mir jemand in Echtzeit vormacht und dazu eben erklärt. Ergo sind meiner Meinung nach Video-Tutorials für die jüngere Zielgruppe (jedenfalls die Masse) heute ein Muss.

Ich habe mich wieder selbst eingeschätzt und festgestellt, dass mir vielleicht selbst bei gut gemachten Video-Tutorials irgendwann mal die Geduld gefehlt hätte oder gerade ein Thema dran kommt, mit dem ich nicht so froh bin und deshalb einfach mal 1 oder 2 Videos überspringe. Nach etwas grübeln bin ich auf die Idee gekommen, mir eine sowohl spannende wie auch lustige Rahmen-Story auszudenken, die dann bei Kids sowohl in Punkto Geduld, als auch in Sachen chronologischer Ablauf vom Vorteil sein müsste. Ebenso wäre es bei mir evtl. so gewesen, dass ich mal ein paar Monate Pause gemacht hätte und dann weiter an den Tutorials gelernt hätte, wobei natürlich vieles wieder verloren gegangen wäre. Wenn die Rahmen-Story jedoch spannend genug ist und nicht irgendwann langweilig wird, möchte man ja am Besten jetzt gleich wissen wie es weitergeht. ;)

Ich habe mir also ein grobes Inhaltsverzeichnis aufgestellt, mit verschiedenen Informatik-Büchern noch erweitert/konkretisiert und mir für die einzelnen Grundlagen ALLTAGsbeispiele überlegt, die den ein oder anderen "Warum nur?"-Gedanken besser verständlich machen. Bspw. warum Nullindizierung bei Arrays. ^^ Mit Alltagsbeispielen meine ich Dinge, die sich allesamt recht einfach in die Rahmen-Story integrieren lassen und vor allem im Machinima-Style umsetzen lassen.

Warum als Machinima?!? Für die die es evtl. nicht kennen, dass bezeichnet Filme die mithilfe von Spiele-Engines 'gedreht' wurden. Es gibt viele Gründe für diesen Schritt. Man kann als einzelne Person oder kleine Gruppe bereits erstaunliche Ergebnisse erzielen ohne auch nur einen Cent für die Produktion zahlen zu müssen. Desweiteren kann man mit Modifikationen quasi endlose Möglichkeiten erreichen, wobei einem bekannte, heutige Open-World-Titel eh schon viele Freiheiten gebietet. [NERD]Man kann an einer neuen Folge des Tutorials arbeiten ohne seine heimische Kommandobasis verlassen zu müssen. ^^[/NERD] Es passt einfach zur Thematik und zur naheliegenden Story ect. pp.

Zusammenfassend möchte ich einen kleinen Pilot-Film als Machinima drehen, der lediglich die Handlung der Rahmen-Story einleitet und dann im Serien-Format in chronologischen Episoden die Story inhaltlich so vorantreiben, dass pro Episode ein Unterkapitel meines provisorischen Inhaltsverzeichnisses abgearbeitet wird. Es soll also nicht die Serie geschaut werden, um einen anreiz auf ein separates Video-Tutorial zu bieten, sondern die Parts wo die wirkliche IDE zu sehen ist und wo programmiert wird, soll in die Story eingepflegt sein!



Aktueller Stand / Inhalt:
Aktuell habe ich mir eine grobe Rahmen-Story ausgemalt auf die ich hier noch nicht eingehen will. Evtl. interessanter wird zunächst das Inhaltsverzeichnis der Thematik einzelner Episoden sein.
Ich habe mal eine grobe Übersicht als Text-Datei angehangen. Im Rahmen der Story sollte dort zumindest erstmal chronologisch [HIS], [BASE] und [OOP] abgehandelt werden, die Tags für die einzelnen Hauptkategorien. Es macht hier den Anschein als sollte erstmal 20 Episoden nur über die Gechichte der Programmierung gesprochen werden, was aber nicht so geplant ist. Das soll wirklich nur einleitend angeschnitten werden, damit man mal was von den einzelnen Sachen gehört hat. Ausführlicher soll anhand der Alltagsbeispiele dann [BASE] folgen. Evtl. in getrennten Staffeln würde dannach [OOP] Sinn machen. Inhaltlich habe ich bisher diese 3 Hauptkategorien ausgearbeitet, wodurch schonmal eine relativ lange Tutorial-Reihe abgedeckt sein müsste. Über die anderen aufgelisteten Kategorien müsste man noch schauen ob diese als Fortsetzung der Story chonologisch Sinn machen würden, wie etwa [GUI] als nächste Staffel, ODER ob man auch gewisse NEBEN-Episoden macht, welche ein kleines unabhängiges Thema behandeln. Dafür würde sich in etwa [NUM] anbieten, welches man relativ gelöst von der Chronik anschauen kann, ohne dadurch die Story durcheinander zu bringen. Eben dann wenn es einem gerade passt. Das könnte in der Hauptstory dann durch Querverweise geregelt werden. Immer wenn was in Bezug auf Zahlensysteme kommt, wo man sagt das man darauf hier nicht genauer eingeht, kann man auf das eigenständige Neben-Tutorial verweisen.



Warum ich das Projekt hier poste:
Im Grunde habe ich alles parat um hier und jetzt an die Umsetzung zu gehen, möchte aber gerne vorher mal Fragen ob es evtl. interessierte Mitstreiter, Tipps, Feedback, Kritik, etc. gibt. Generell könnte ich mir vorstellen, dass das Projekt davon profitieren könnte, wenn mehrere Leute ihre Gedanken dazu diskutieren. Evtl. hat jemand bei der Reihenfolge der einzelnen Unterthemen einen besseren Vorschlag oder kann interessante Aspekte in die Story einbringen. Wer weiß schon welche Hobby-Storyteller sich hier in der Community verbergen, oder vielleicht sogar heimliche Machinima-Götter. ^^
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Coder007
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Hmm... Ich halte ehrlich gesagt nichts von Video Tutorials. Ich hab schon ein als kleines Kind sehr gern und schnell gelesen. So kann ich Informationen viel schneller/besser verarbeiten.
Ich bin auch kein Fan davon, Kinder schon in der Grundschule mit sowas zu belästigen. Ich finde mittlerweile, dass ich zu früh angefangen habe zu programmieren. Damals hat mich das sehr interessiert und dadurch sind viele andere Sachen an mir vorbeigegangen. Mittlerweile ist Softwareentwicklung mein Beruf, interessiert mich aber nur noch am Rande. Zumindest nicht mal ansatzweise in dem Unfang, wie früher. Ich glaube auch nicht, dass mir das in anderen Fächern weitergeholfen hätte. Für Informatiker ist abstraktes Denken wichtig. Das ist auch für sehr viele andere Fächer wichtig. Aber ich glaube nicht, dass es sich durch die Grundlagen der Programmierung entwickelt. Es ist vielleicht eher hinderlich, weil bevor man anhängt abstrakt zu denken, denkt man bei der Programmierung sehr "konkret". War zumindest bei mir eine Weile so, bis ich gelernt habe, Sacheverhalte zu abstrahieren.
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Taipi88
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Hallo,

auch ich bin kein Fan von Video-Tutorials, wenngleich ich mit Blick auf jüngere Jahrgänge (und so alt bin ich garnicht) sagen muss, dass Video-Tutorials durchaus eine gute Wahl wären.

Es gibt zunehmend mehr Menschen, welche in Ihrem Leben noch kein einziges Buch ausserhalb der Schule gelesen haben... Solche schauen wirklich bevorzugt Videos oder hören "Kassetten".

Was das Alter angeht: Ich würde die Zielgruppe nicht so jung wählen. Grundschule ist meiner Meinung nach ein Alter, in welchem man sich mittlerweile durchaus ab und an mit einem Computer auseinander setzen muss - jedoch gibt es da weitaus wichtigere Themen wie das Programmieren. (Datenschutz, Allgemeiner Umgang, Hardware, Standard-Programme, etc.) Nicht nur nebenbei sollten jüngere Kinder such draußen spielen und die Jugend genießen.

Was den Lerneffekt im Allgemeinen angeht: Ich glaube nicht, dass Programmieren in diesem Alter allgemein bildet - eher wird ein ganzer Haufen Vorbildung benötigt um sich überhaupt an das Thema wagen zu können. (Logisches Denken, Englisch, etc.) Auf jeden Fall Sachen, welche auf der weiterbildenden Schule behandelt werden.

Ein Problem, dass ich sehe: Auch ich habe 1-2 Bücher gelesen und ein paar Tutorials gemacht, allerdings ging es danach um Learning-By-Doing, wobei man selbst gezielt nach Themengebieten gesucht hat und sich schnell informiert hat. Mein persönlicher Spaß am Programmieren hängt am "etwas zu Stande bringen" - ich glaube nicht, dass mich ein Story reizen könnte zu programmieren.

Nunja - das wäre jetzt mein Gedankengang zu deinem Projekt - ich finde es dennoch gut, dass du das Programmieren für Anfänger leichter machen möchtest.

LG
Achim
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chilic
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Hier mal meine Gedanken. Ich will dich nicht entmutigen, aber ich sag einfach mal was ich denke.

Ich weiß nicht ob durch Programmierung Mathe und Physik verständlicher werden. Warum sollte das der Fall sein?
In die Grundschule gehörts jedenfalls ganz sicher nicht. Da wird Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt und noch ein bisschen allgemeines zur Verständnis der Welt. Wie könnte da so etwas komplexes wir Programmierung dazu passen, wo man lesen und schreiben können muss und dazu gnadenlos logisch denken sollte und eigentlich erst mal wissen muss was im PC wirklich passiert?

Außerdem könnte man dann mit der selben Argumentation auch gleich Wirtschaftswissen und was auch immer sonst alles in der Grundschule unterbringen. Dazu fehlt einfach der Platz und sinnvoll ist es doch auch nicht wirklich. Die wenigsten interessiert das, die wenigsten Menschen können überhaupt etwas mit dem Programmieren anfangen und in der Grundschule doch noch erst recht nicht.


Und ich finde auch Videotutorials nicht geeignet, jedenfalls für mich nicht. Ich hab mir schon einige angesehen zu verschiedenen Themen. Da zieht man sich in vorgegebener Geschwindigkeit (=> ganz schlecht find ich) irgendwas langes rein, das als reiner Text mit vielleicht noch ein paar Bildern dazu im Handumdrehen gesagt bzw. gelesen wäre.
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herbivore
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Hallo Code4,

ich frage ich mich, warum deine Idee so schlecht angekommen ist. Gerade ein Tutorial, das in gleichbleibender guter Qualität eine umfassende Einführung in die Programmierung gibt, ist offenkundig eine "Markt"lücke. Du solltest dir allerdings klar sein, dass das ein sehr aufwändiges Projekt ist (was vermutlich auch der Grund ist, warum es sowas noch nicht gibt).

Gegen das Medium Video-Tutorial habe ich nichts. Zwar ist es richtig, dass bei einem Video-Tutorial die Geschwindigkeit vom Autor bzw. Vortragenden vorgegeben ist und so zwangsläufig fast immer von der Lerngeschwindigkeit des Lernenden abweicht, aber das sind die Schüler in der Schule (und noch extremer an der Uni, ich sage nur Vorlesung) gewohnt. Und auch ein paar 100 Jahre Tätigkeit von Schulen und Unis hat bei die Vermittlung von Faktenwissen noch nichts besseres hervorgebracht, als eben die Erklärung durch den Lehrer, in der von ihm bestimmten Geschwindigkeit (zumindest als Brot- und Butterdisziplin). So schlecht kann das also nicht sein. Und selbst wenn, wäre das nicht unser Thema.

Und da, wo man in der Schule vielleicht noch Zwischenfragen stellen kann, um eine zu hohe Geschwindigkeit zu bremsen, hat man beim Video immerhin den Pause- und den Rückspulknopf. Und die sind auch besser als der Vorspulknopf, denn da kann man leicht was wichtiges überspringen. Konsequenterweise ist es deshalb auch besser, das Grundtempo eher ein bisschen zu hoch als zu niedrig anzusetzen. Zügig natürlich in Bezug auf den als durchschnittlich angenommenen Schüler.

Manche Videos bzw. Video-Player haben sogar die Möglichkeit, das Video um einen gewissen Prozentsatz langsamer oder schneller abzuspielen, auch ohne dass der Vortragende eine Grabes- oder Micky-Mouse-Stimme bekommt.

Insgesamt habe ich nichts gegen das Medium einzuwenden. Zumal diejenigen, die lieber lesen, ohnehin auf ein großes Angebot stoßen. Auf die muss man also keine Rücksicht nehmen.

Wenn ich deinen Text im Startbeitrag so lese, schreibst du allerdings sehr - ich nenne es mal - geschwätzig (und ich ertappe mich gerade dabei, dass ich es dir schon fast gleich tue). Man kann in weniger Worten auf den Punkt kommen :-) und das würde deinen Videos durchaus gut tun. Also in der Kürze liegt die Würze. Das sollte natürlich nicht so weit gehen, dass man komplett auf Redunanzen (z.B. Wiederholungen am Kapitelende verzichten sollte), denn Redundanz und Wiederholungen sind fürs Lernen wichtig. Ich meine viel eher eine Konzentration auf das Wesentliche und das Weglassen irgendwelcher Informationen, die nur am Rande liegen.

Dass man die Lernenden bei der Stange hält, ist natürlich sinnvoll. Dass du den Kurs so gestalten will, dass man nichts überspringen kann, ohne zumindest bei der Rahmengeschichte den Anschluss zu verlieren, sehe ich eher als Nachteil. Denn es interessiert nun mal nicht alle alles. Und daher ist es in meinen Augen besser, wenn man Teilbereiche, die man uninteressant findet, schmerzlos weglassen kann. Damit, dass Anfänger möglicherweise noch nicht so gut beurteilen können, was interessant und wichtig ist, muss mal leben, zumal sie später noch alles nachholen können, wenn sie merkten, dass ihnen was fehlt.

herbivore
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Code4
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Hey, erstmal danke für die ersten Rückmeldungen.

Erst mal zu den kritischeren Stimmen:

Contra Video-Tutorials
Interessant das sich erstmal die (provikant gesagt) Leseratten gemeldet haben, hehe. Wie bekannt gibt es die verschiedensten Lern-Methoden und gleiches gilt für die Aufmachung eines Tutorials. Nur gibt es ja unbestreitbar eine Unmenge mehr Text-Tutorials als entsprechendes in Video-Form, was auch am Erstellungs-Aufwand liegen mag. Da will ich einfach versuchen eine Art Ausgleich zu schaffen, dass zumindest diese Möglichkeit gegeben ist.

Contra Grundschulfach 'Programmieren'
Ich habe bei der Zielgruppe für mein Projekt jetzt nicht an Grundschüler gedacht. Sonst hätte ich mir evtl. eine viel ruhigere Rahmenstory ausgedacht. Spontan würde ich der groben Story ca. ein FSK 12 geben und auch dahingehend die Tutorial-Inhalte ausrichten. Ich wollte nur mal meine Meinung äußern, dass ich einen früheren Kontakt mit der Thematik besser gefunden hätte.
Dazu man muss erstmal Englisch lernen und sollte die Kids nicht mit zu abstrakten Dingen vom Kind sein abhalten, kann ich nur sagen, dass ich bei dem Alter auch keine Raketenwissenschaft lehren würde. Viel mehr kann man das Programmieren spielend beibringen zum Beispiel anhand von AntMe oder solchen Dingen. Mit ein wenig Fantasie könnte man meiner Meinung auch dem Alter entsprechende Möglichkeiten anbieten. Und mal ehrlich, die paar englischen Schlüsselwörter sehe ich eher als Ergänzung, bzw. sogar Motivation für den eigentlichen Englisch-Unterricht an.

Programmieren VS Mathe, Physik, etc.
Ich habe bei meinen Programmier-Anfängen viele Dinge aus diesen Bereichen wiedertreffen müssen, die ich zuvor vollkommen Bezuglos lernen musste ohne dass mir der Lehrer genaues sagen konnte wofür ich das später mal brauchen werde. Vielleicht ein blödes Beispiel (da eig. zu trivial) aber nimm mal Vektor-Rechnung, bzw. Matrizen. Die Meisten müssen sich damit rumärgern ohne es später noch 1 Mal zu brauchen. Würde das Verständnis da sein, wie essentiell es für die Spieleprogrammierung wäre, würde es direkt um Faktor 10 hipper sein.
Umgekehrt geht es genauso, beispielsweise mit der Physik. Angenommen ich raff die Sache mit dem Impulserhaltungssatz o.ä. nicht, mach ich halt mal nen Projekt, wo ich nen einfaches 2D-Billiard programmiere. Ich wette das Verständnis für physikalische Zusammenhänge wird nicht darunter leiden.
OK wie gesagt, evtl. schlecht gewählte Beispiele, aber im Nachhinein würde ich sagen, kann man die Programmierung mit jeglichem Schulfach verbinden und dadurch verbessern, eben weil einem auch nur die eigene Kreativität als Grenze gesetzt ist.
Hm, apropos Kreativität, die können auch Grundschüler damit schon viel unbegrenzter ausleben, oder?



Geschwätzig ^^
Joar, stimmt schon. Ist mir aber auch erst nach dem Absenden gestern so extrem aufgefallen, hehe. Ich bemüh' mich sonst es nicht ausarten zu lassen. ;) Oder Unterteile meine Antwort einfach mal übersichtlich, damit sich jeder das für ihn Interessante herauspicken kann. ^^
Das geschwätzige wird bei den Tutorials vermutlich nicht hinderlich sein, da ich das mit meinen Schul-Präsentationen vergleichen würde. Die hab ich ja immerhin auch in den zeitlichen Rahmen quetschen können. Und wenn ein fertiges Skript vorhanden ist, kann man das ja gezielt dahingehend optimieren/komprimieren, hehe.

Zum Projekt-Aufwand / -Umfang
Jop, bin mir im Klaren darüber was es für ein Aufwand ist und nicht innerhalb von Wochen zig Staffeln/Kapitel abgearbeitet werden können. Ich bin ja selber zur Zeit im Studium und noch anhaltenden Lern-Prozess. ;) In Sachen Video-Editing etc. hab ich aber zum Glück schon Erfahrung, weshalb ich das eben auch einschätzen kann. In Sachen Vollständigkeit der Tutorials würde ich also vermutlich nach und nach das provisorische Inhaltsverzeichnis noch erweitern, vermutlich analog zu den Kursen die es so gibt. Da ist ja eben das Kapitel Algorithmen und Datenstrukturen [ADS] schon mal ein Beispiel für ne adaptierte Vorlesung.



Projekt nimmt Formen an => Programmier-LMS/-Community
Ich habe mir aufgrund eurer tollen Rückmeldungen und eigener Überlegungen auch weitere Gedanken gemacht. Wie gesagt steht die Story und das Inhaltsverzeichnis ja bisher in groben Zügen.
In Sachen Tutorial-Plattform wäre es in der Video-Kategorie alleine schon eine enorme Verbesserung, diese einfach in einem YouTube-Channel in verschiedenen Playlists anzubieten. ABER falls ich es im Startbeitrag verschludert habe, möchte ich das Ganze möglichst Professionell aufbauen.
Ich denke am Besten wäre es ein eigenes Programmier-LMS aufzubauen, welches direkt als Community dienen könnte. Keine Angst, will ja keine Konkurrenz aufbauen. ;) Ich stelle mir eine eigene Seite vor, wo die Tutorials direkt Chronologisch angeordnet sind, oder besser noch, wo man einen Account anlegt und dann seinen Verlauf beim 'abarbeiten' der Tutorials gezielt nachvollziehen kann. Es wird also geschaut, welche Tutorials wie gut verstanden wurden und welches jetzt der nächste logische Schritt wäre. So also grob die Tutorial-Übersicht.

Jedes Tutorial würde dann auf einer separaten Unterseite folgendes anbieten:
Im oberen Bereich findet man das Eingebundene Video. Rechts daneben ist selbst das Video nochmal mit einem Inhaltsverzeichnis ausgestattet, damit man wahlweise die Parts überspringen kann, in denen es rein um die Story geht.
Unter dem Video-Bereich findet man ein oder mehrere Tests die man ausfüllen kann, anhand denen man merkt wie gut man den Inhalt verstanden hat. Mehrere Tests wären sinnvoll für verschiedene Altersklassen. Damit sich Jugendliche mit etwas spielerischem oder COOLEN^^ Inhalt beschäftigen können und ältere mit nem Beispiel-Code zur Steuererklärung, o.ä. ^^
Darunter wird ein abgegrenzter Foren-Bereich eingebunden, in denen die Community Hilfe-Stellung zu exakt diesem einen Tutorial geben können, falls jemand mal nicht alles verstanden hat.

Wie die Tests im mittleren Bereich gestaltet sein müssten könnte man dann schauen, es muss halt irgendwie auto-korrigierbar sein, wegen dem Aufwand. Evtl. müsste man hier auf einfach erstmal auf Multiple-Choice zurückgreifen. Mal sehen.

SOO, jetzt hab ich wieder nen Roman verfasst, aber wollte eben nochmal auf ein paar Dinge antworten um meinen unpräzisen Beitrag von Gestern zu konkretisieren & dann noch meine neuen Überlegungen vorstellen. Würde mich auf jeden Fall freuen wenn die Ressonanz weiterhin gegeben wäre.

UND wie gesagt, wenn jemand gerne beim Projekt, bei der Story oder bei dem Inhaltsverzeichnis nen Wort mitreden möchte dann immer schön bei mir melden. Kann nur förderlich für's Projekt sein, wenn es bei der Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird.

Sincerely,
Code4


EDIT: Kombination Video- / Text-Tutorials
Was spricht weiterhin dagegen, einfach das 'Drehbuch' eines Episode in optimierter Form als PDF-Datei auf der entsprechenden Tutorial-Unterseite zu verlinken. Dann könnte man sich das für evtl. schwierigere Themen zum Mitnehmen auf sein Tablet o.ä. ziehen. Wäre doch ne ideale Kombo beider Tutorial-Bereiche und der Großteil des Textes steht mit dem Drehbuch ja eh schon fest. Nur mal so als Spontan-Einfall (alias Geistesblitz).
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Matthias Lauth
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Videos finde ich top und denke das es eine zeitgemäße Form ist Inhalte zu präsentieren. Papier (Bücher) mag ich persönlich überhaupt nicht, weil man nicht darin suchen kann [Edit: In Videos natürlich auch noch nicht]. Ich kann aber verstehen, dass viele Bücher lieber mögen als Videos oder irgendwelche Tutorials im Internet. Dafür spricht zum einen die Struktur und bei einem Buch kann man zumindest hoffen, dass die Qualität einigermaßen stimmt. Die Qualität bei Video Tutorials ist teilweise echt mies, das stimmt. Aber viele von diesen miesen Videotut's kommen selbst von Kids die soeben ihr erstes Hallo-Welt geschrieben haben und dies sofort an die Welt mitteilen wollen. Ich persönlich finde das gut -- die machen halt was.

Eine eigene Community zu gründen finde ich schwierig. Zum einen deshalb weil Du viel Arbeit rein stecken musst um sie bekannt zu machen, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Zum anderen hast Du kosten, die nicht unerheblich sind (Unlimitiert Traffic gibt’s nicht! *g*) . Ich denke zum Beispiel nicht, dass ich mit meinen paar Videos die ich auf YouTube habe 200 Besucher pro Tag erreichen würde wenn ich sie in einer neuen Community präsentieren würde.
Was ist das Ziel von Machinima in deinem Projekt? Wenn es der Motivation deiner Zuschauer dienen soll würde ich es lassen. Denn das Schöne am Internet ist, dass sowieso nur Leute deine Videos gucken die sowieso schon motiviert sind etwas Neues zu lernen. Ansonsten wären sie nicht bei dir sondern würden sich irgendetwas anderes anschauen. Zum anderen lenkt das vom Thema ab. Wenn Du da echt einen tollen 3D Film zeigst wird der erste Kommentar zu deinem Pilot sein: „Wie hast Du das tolle Video gemacht könntest Du dazu auch ein Tutorial machen?“ (Edit: Allerdings würden richtig tolle Videos helfen den Bekanntheitsgrad zu steigern und virale Effekte auszunutzen).

Schön wäre noch wenn Du etwas über DEINE Ziele & Motivation schreiben würdest. (Edit: Die Ziele für das Projekt hast Du ja sehr ausführlich erläutert.) Dann kann man auf bestimmte Punkte besser eingehen. Zum Beispiel, hohe Besucherzahlen oder ob Dir egal ist ob Du deine Videos für 2 Leute machst oder für 2000. Oder vielleicht bist Du Lehrer und willst speziell eine Ressource für Deine und andere Schüler schaffen.
Schulstress ersparen, naja – da könntest Du eine Tutorial Reihe zu Wolframalpha machen. Zumindest alle Hausaufgaben könnten die Schüler dann in wenigen Sekunden erledigen. :-)

In Deinem Inhaltsverzeichnis fehlen mir noch:
Swapsort
Heapsort
Mergesort

Und ich glaube das Kapitel Graphen macht auch sinn. Also Tiefen- und Breitensuche etc.

Gruß Matthias
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bredator
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An und für sich sind Video-Tutorials nichts schlechtes. Die Video2Brain-Reihe hat teilweise sehr gute Angebote (allerdings auch teilweise fatal schlechte). Bei Youtube habe ich auch schon ein paar gesehen, die von verheerend schlecht bis ziemlich gut gereicht hatten. Allerdings hatte ich auch schon mit einem "Entwickler" zu tun, der sich sein Wissen aus solchen Plattformen zusammengesucht hat. Leider ist dieser in ein Schienendenken verfallen, so dass er nur noch Probleme lösen kann, die explizit schon in einem Tutorial behandelt wurden. Eigenes Denken hat er nicht gelernt. Hier ist es ganz wichtig, die Zuschauer dazu zu kriegen, dass sie neugierig werden und ausprobieren wollen. Durch Ausprobieren lernt man das Verhalten von Komponenten kennen und lernt dadurch erst wirklich. Das ist der Punkt, bei dem ich den größten Nachholbedarf für fast alle Video-Tutorials sehe.

Ähnlich wie hier im Forum: Es ist blöd, fertige Lösungen für Probleme zu bringen. Klar, lässt sich das manchmal nicht vermeiden, aber ein Schubs in die richtige Denkrichtung ist meist sehr viel fördernder und nachhaltiger als das Vorbeten von Lösungen. Wie du dieses Problem in den Griff bekommen willst, würde mich sehr interessieren. Aber ansonsten sehe ich die Idee als nicht per se schlecht an, auch wenn ich mit Büchern meist mehr anfangen kann.

Insofern werde ich das Projekt interessiert weiterverfolgen und mich evtl. auch daran beteiligen.
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el_panter
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hey,

ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen aber das meiste so grob ueberflogen.

Die idee ist wirklich gut, auch ich hab einiges aus Video Tutorials gelernt. Die meisten davon waren zumindest vom Themengebiet interessant (sonst haette ichs mir auch net angetan weil das was ich da gelernet habe war alles im privaten bereich angesiedelt).
Die aufmachung jedoch lies zu wuenschen uebrig.

Wenn du ein solches Projekt durchzihst ist menier meinung nach auch ein wichtiger punkt den direkten Kontackt zum User zu halten. Ich mache das dan gerne ueber Skype, gebe Unterstuezung, leifer auch mal ne idee die der USer umsetzen koennte (welche gerne aufgegriffen und erweitert werden), schaue auch ueber den quellcode rueber. Klar ist das gerade dieser Punkt viel zeit kostet.
aber gerade ohne so einen rueckkanal ist jedes noch so gut gemacht video,text oder sonst wie geartetes Tutorial nur die haelfte wert.
[offtopic]Alles meine eingene meinung! und schau bitte nicht auf die groß und klein schreibung[/offtopic]
MfG Paul
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Alf Ator
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Hallo Code4

Hört sich alles ganz gut an. Die Idee Grundlagen mit einer fortlaufenden Story zu verbinden, finde ich sehr gut. Sowas würde bei mir auch das Intresse erhalten. Mit 12 habe ich auch angefangen, mir programmieren selber bei zu bringen. Das Interesse in dem Alter ist also (zumindest bei einigen) vorhanden. Vielleicht kannst du die einzelnen Episoden kurz halten, so dass das Trial-and-Error-Feeling nicht verloren geht, andererseits aber Wissen nachschlagbar machen, wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt. Da wäre unter Anderem auch ein Hilfe-Forum nicht schlecht.

Ansonsten denke ich, dass das Projekt ein Riesenbatzen an Arbeit ist, die alleine kaum zu bewältigen ist.

Viele Grüße, Alf
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FZelle
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@chilic:
Kleine Anekdote dazu.
Vor 15 jahren bat ein befreundetes Paar mich ihren Sohn zu überzeugen sein Abi nicht zu schmeissen und seine ( von allen Lehrern bestätigten ) mathematischen und logischen Fähigkeiten nicht zu vergeuden um Musiker zu werden ( nichts gegen Musiker ).

Da ich da schon 10 Jahre SW entwickelte (das war damals noch was besonderes ) habe ich ihm dann den Praktischen Sinn von Mathematik an MP3 und Raycasting gezeigt.
Mit einem Mal war Mathe nicht etwas "das man später nie wieder braucht"!
Jetzt entwickelt er bei einem europäischen Luftfahrtunternehmen gerade einen xxxxx.

Und genau aus dem genannten Grund haben sich auch ein paar englische Profs den Raspberry PI ausgedacht, um die Leute kostengünstig an sowas heranzuführen.
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Code4
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Sodele, SORRY für die verspätete Antwort und wieder ein RIESEN DANKESCHÖN an die weiteren Einfälle zu dem Projekt. Ich denke langsam aber sicher formt sich in meinem Kopf ein Bild wie das Ganze AM BESTEN aufgebaut sein müsste um alle zufrieden zu stellen und den größten (Lern-)Effekt zu erzielen.

Antwort kommt leider erst jetzt, da ich diese Woche noch 2 Klausuren zu schreiben hatte, aber jetzt ist die Klausurphase auch erstmal wieder vorbei ... bis nächstes Semester. ^^


@Matthias Lauth
Also eine Community aufzubauen ist meiner Meinung nach mehr Aufwand, als die Plattform dafür zu programmieren. Bekanntmachen dürfte bei Tutorials einen kleinen Vorteil haben, da das ja eben auch ein sehr gefragter Bereich ist, wie man auf YouTube etc. sieht. Dort bekommt man ja mit, dass How to's etc. die am best-laufenden Genre sind.
Schön das du das durchsuchen digitaler Medien erwähnst. Noch ein Vorteil, an den ich Anfangs gar nicht dachte. Klar kann man Videos in dem Sinne noch nicht durchsuchen, ABER hier bietet sich ja meine aktuelle Richtung an in die sich das Projekt entwickelt. Das man oben den Video-Bereich hat, mit Verzeichnis, um auch innerhalb des Videos zielgenau skippen kann UND darunter eben das (ich nenne es wieder) "Drehbuch" dieser Episode als PDF zum Download anzubieten. So haben beide Seiten was davon, die "Leseratten" wie auch die "Videogammler" (um nicht immer nur die lesenden zu 'provozieren'^^). VORTEIL, die PDF's lassen sich durch aus durchsuchen und wenn ein Treffer gefunden wurde, weiß man ja auch das Video darüber behandelt diesen Suchbegriff. Ergo, die Videos werden Pseudo-Druchsuchbar, yeah!

Erweiterung des Inhaltsverzeichnisses
Wie gesagt, wirklich ausgefeilt sind erstmal nur die ersten 3 Kapitel, der Rest ist nur grob schon mal dahin geschrieben und würde erst Sinn machen weiter konkretisiert zu werden, wenn die Tutorials davor 'abgedreht' wurden.
Dennoch schonmal danke für die weiteren Sortier-Algorithmen, ich werde die passend mit einbauen. Speziell beim Sortieren könnte man ja aber hunderte vorstellen, die im Prinzip nur Nuancen unterscheiden, von daher muss man zu gegebener Zeit den Mittelweg zwischen Vollständigkeit und "zu viel" versuchen zu finden.

Graphen-Theorie, sehr gut. Wie gesagt bin ich ja selbst noch mitten im Studium und werde mir bei den Vorlesungen noch überlegen, welche ich auch noch Tutorial-Kapitel übernehme und welche eher nicht. Bin auch schon zur Überlegung gekommen, dass eher Mathe-lastige Vorlesungen zum Teil auch als Tutorial übernommen werden sollten, wie es Diskrete Strukturen bei mir dieses Semester war. Das würde die Graphen-Theorie abdecken und schon einen Ausblick auf die Kryptographie wie RSA vermitteln. Aber wie gesagt: Erstmal müssen die Grundlagen geschaffen werden. ;)

Warum Machinima? ... und meine Ziele
Das kann ich nicht auf einen Grund herunterhandeln. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen um etwas Neues zu machen ... und mal ehrlich, ne Tutorial-Reihe die eine Rahmen-Story im Machinima-Style umfasst hab ich bis dato noch nicht gesehen. Zum anderen wollte ich mich schon länger an einem Machinima versuchen, Video-Editing-Erfahrung habe ich unter anderem auch mit After Effects etc. Aber Machinima wäre auch für mich mal was Neues UND so könnte ich beide Ideen verbinden. Machinima + Coding-Tutorials.
Mein Ziel ist es mehr Leute zum Programmieren zu bringen, die vielleicht gar nicht mit dem Gedanken gespielt hätten das zu lernen. Evtl. auf die weise, dass sich die Machinima-Serie herumspricht, jemand eig. nur die Story verfolgen will, und trotzdem mal in die Tutorial-Parts reinschaut und 'angefixt' wird. Die meisten haben Matrix gesehen, denken Programmieren geht wirklich nur mit 2 Tasten (10001110) und haben ein vollkommen falsches Bild davon. Ich will das Bild gerade rücken und die Chance bieten, dass versteckte Code-Genies auf die Coding-Schiene geraten.
Zumindest die Möglichkeit bieten es via Video-Tutorials zu lernen ist auch ein Grund. Wie gesagt, wer GUTE Text-Tutorials sucht, findet in der Masse auch welche. Bei Videos sieht es NOCH anders aus. Und man merkt hoffentlich das ich das Ganze möglichst Professionell (siehe Kombination Video- & Text-Tutorial, inkl. Community) und möglichst Vollständig (siehe noch im Aufbau befindliche Inhaltsverzeichnis) gestalten möchte.

Schienendenken vermeiden & Tests schalten nächste Tutorials frei
Guter Kritikpunkt, danke. Da muss man wirklich aufpassen. Mal schauen, IN den Videos soll kein konkretes Problem gelöst werden, sondern (zumindest am Anfang) die Grundlagen verständlich erklärt werden. Damit es nicht nur beim Anschauen der Videos bleibt, soll darunter dann selbst Hand angelegt werden und etwas programmiert werden, bevor quasi das nächste Tutorial freigeschaltet wird. Ich habe hier an ein ähnliches Prinzip wie beim Projekt Euler gedacht, wo man auch etwas herumbasteln und probieren muss, eher man weitermachen kann.
Dann könnte man noch eine Aufgabe stellen, wo vorgeschriebene Tests erfolgreich durchlaufen müssen, womit dann die nächsten SINNVOLLEN Tutorials freigeschaltet werden, damit man nicht zu hastig wird und/oder durcheinander lernt. Tests deshalb, um das nicht per Hand überprüfen zu müssen und somit einen Automatismus reinzubekommen.
Sollte man wirklich nicht weiterkommen, gibt es dann ja die Community, wo man eben einen Schubs in die richtige Richtung bekommen kann.

Sincerely,
Code4
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herbivore
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Hallo Code4,

vielleicht wäre eine Zusammenarbeit mit Let's Develope - C# Video Tutorials denkbar.

herbivore
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s8jascho
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Hi Code4.

Mittlerweile ist ja schon wieder einiges an Zeit vergangen, seit du das letzte Mal von dir hören lassen hast.

Wie sieht es denn mit der Entwicklung deines Projektes aus? Hat sich da noch etwas getan, oder hast du eventuell den Überblick aufgrund der extrem umfangreichen Aufgabenstellung verloren?

Als ich mir dies hier durchgelesen habe sind mir ein paar Ideen gekommen. Ich finde Videotutorials eigentlich ganz praktisch. herbivore hat da einige Punkte angesprochen warum diese so praktisch sind. Ich finde es zum Beispiel immer sehr ermüdend mich durch Seitenweise Erklärungen in einem Buch durchzuarbeiten, bevor es zur praktischen Anwendung kommt. Ich finde Lernen interessanter, wenn man das was man gesagt bekommt immer direkt umsetzen kann. Natürlich darf dabei die Macht eines Buches nicht unterschätzt werden, aber oft denke ich, dass den meisten Büchern ein guter roter Faden fehlt. Ich habe nämlich ungerne lust immer wieder einen Primzahlenalgorithmus zu schreiben. ;)

Allerdings bezweifel ich, dass es sinnvoll ist Kindern im Alter von 12 Jahren bereits Vektorrechnung oder die Manipulation von Matrizen beizubringen. Eher sollte man schauen inwiefern man den tatsächlichen Stoff der Schule unterbringen kann. Man schaue sich nämlich einmal die Studenten an. Bis auf jene die zum Beispiel in der Mathematik oder der Physik als Asse gegolten haben, tun sich sehr viele sehr schwer mit Vektorrechnung und auch den Matrizen. Wenn man dann noch darüber nachdenkt irgendwelche Schnittpunkte von Ebenen anhand einer grafischen Darstellung zu erklären und versucht eine solche Darstellung einem Kind beizubringen, welches von Geometrie oder Trigonometrie, Funktionen oder sonstigen Sachen noch gar nichts gehört hat, sehe ich schwarz für dein Projekt. Es ist nicht grundlos entschieden worden den Schulstoff so zu gestalten wie er ist. Auch wenn es von außen so aussieht, als ob die Leute nichts lernen, so hat es doch einen Sinn, warum man sich monatelang mit Prozent/Zinsrechnungen/Bruchrechnungen oder sonst etwas beschäftigt.

Allerdings finde ich es ungemein spannend und interessant Video-Tutorials mit einer wirklichen Story zu versehen. Die Frage ist nur: wie kann man es schaffen den Stoff sauber und gut aneinander gereiht mit einer Geschichte zu verbinden und dann noch zu garantieren dass jeder etwas lernt der sich die jeweilige Episode anschaut. Denn umso fesselnder eine Story, umso garantierter ist es, dass deine Zuschauer erhalten bleiben und auch die nächste Folge anzsuchauen. Aber umso interessanter die Story an sich ist, umso unwahrscheinlicher wird auch, dass ein Zuschauer sehr effektiv Wissen aufnimmt.

Was ich interessant fände, aber ich glaube da fehlt der Bezug zur Realität: Ein Computerspiel mit fesselnder Story, welches vielleicht in der Art eines Rollenspieles oder so durchgeführt wird. Die jeweilige Literatur und Videos zum Lernen sind im Spiel integriert und der Spielfortschritt hängt von den angewendeten Kenntnissen ab. Ich glaube aber diese Realisierung ist noch viel aufwändiger als die von qualitativ hochwertigen Videos, die nach und nach einzeln umgesetzt werden können.

Grüße
Jan
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thetruedon
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Ich denke mal die Idee an sich ist Klasse.
In der Grundschule jedoch sollte man Programmierung anders aufziehen. Nämlich weniger mit PC und Theorie von 0 und 1.
Vielmehr sollte man schon früher anfangen (nicht unbedingt 1. 2. Klasse versteht sich weil es keine Grundlagen gibt) das Entwickeln eigener Lösungsalgorithmen für Mathematische Aufgaben zu fördern anstatt nur bis zur Regelschule und bis zur 10. Klasse nur diese her zu beten und anwenden zu lassen.

Das Schulsystem sieht so was ja in der Form vor:
Grundschule Grundtechniken erlernen
Regelschule Anwendung der Grundtechniken auch in anderen Gebieten (z.B. Mathe in Physik und Chemie)
und
Gymnasium entwickeln eigener Lösungswege

Hier sollte ein solches Tutorial vielleicht ansetzen. Also Übungen die schlicht erst mal das Entwickeln von Lösungsalgorithmen (also wie würde ich vorgehen um zur Lösung eines Problems zu kommen) fördern. Die Aufgabe selbst muss gar nicht schwer sein.
Dadurch entwickelt sich nach und nach ein gewisses "Analytisches Sehen Lernen" also dass man sich eine Aufgabe ansieht und direkt erkennt wie gehe ich vor, wie kann ich das effizienter lösen oder sogar direkt das Ergebnis.

Wenn so was sitzt geht man über zu Zahlensystemen PC und Programmierung.
Wobei ich mit Prozeduraler Programmierung anfangen würde und dann zur Objektorientierung wechseln aber das ist Ansichtssache.

Videos finde ich persönlich auch ganz gut da lesen sicher trotzdem von Vorteil ist aber audiovisueller Unterricht jedoch besser zu merken ist das ist nicht von der Hand zu weisen.
Außerdem ist das Problem ja zu motivieren und ein stummes Buch motiviert einen nicht das kann man nur selbst (wie bei besagten "Leseratten") oder ein Mensch der mit einem redet.
Kommt ein Mann in die Wirtschaft und sagt zum Wirt: 16 Bit!
Sagt der Wirt: Das ist ein Wort!
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