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Hat mein Arbeitgeber das Recht, Mitarbeiterfotos ins Netz zu stellen?
user8744
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Themenstarter:

Hat mein Arbeitgeber das Recht, Mitarbeiterfotos ins Netz zu stellen?

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Hallo,

Mein Arbeitgeber plant Fotos von allen Mitarbeitern auf seine Internetseite zu stellen.(Die übliche "Team" Seite) Ich bin nur bedingt begeistert mein Konterfei hier frei und unkontrollierbar mit meinem Namen veröffentlicht zu sehen. Google vergisst bekannterweise nicht. Ich habe bisher noch nichts dazu gesagt, frage mich aber wie die rechtliche Situation dazu aussieht. Wichtig: Einen rechtsverbindlichen Rat bietet mir nur ein Anwalt meiner Wahl.
Aber wie seht ihr das und welche Meinung habt ihr dazu? Sind meine Bedenken okay oder eher Querulantentum?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von user8744 am .
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Marsti
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Ich finde deine Bedenken gerechtfertigt, und meiner Einschätzung nach ist es durchaus nicht unüblich, dass nicht alle Mitarbeiter abgebildet sind, selbst wenn sie namentlich genannt werden.

Meine persönliche Meinung: Das (Persönlichkeits)Recht über (das Verbieten von) Fotos von einem selbst zu zu bestimmen, wiegt schwerer als das Interesse das Team abzubilden oder dass da Angestellter bist.

Inwiefern der Chef daraus Konsequenzen zieht bzw. ziehen kann ist natürlich eine andere Frage.
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Taipi88
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Hallo,

also mein Arbeitgeber wollte das auch tun...

Ich habe dann einfach ein TeamFoto vorgeschlagen, wobei man die Namen nicht fest zuordnen kann.

Ist zwar immer noch nicht perfekt - aber zumindest kann sowohl mein Arbeitgeber als auch ich damit leben.

Zudem kommt's auch nicht so unkooperativ rüber.

LG
Achim
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herbivore
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Hallo Sebastian.Lange,

der Artikel "Der Mensch geht - das Bild bleibt" - "Ärger um Personenabbildungen auf Websites" von Dr. Ingolf Prinz in c’t 2009, Heft 26, S. 170 sagt dazu:
Zitat
Beim nichtprominenten Bürger verhält sich die Sache noch einfacher: Fotos, die ihn als Motiv und nicht nur als zufällig Mitanwesenden an einem abgelichteten Ort zeigen, darf niemand ohne seine Einwilligung verbreiten oder öffentlich zur Schau stellen. Anderenfalls kann der Verantwortliche sich unterlassungs- und schadenersatzpflichtig machen. Außerdem kann ein unerlaubt Abgebildeter gegebenenfalls einen Anspruch auf Schmerzensgeld stellen. §§ 823 Abs. 1; 823 Abs. 2 in Verbindung mit § 22 KunstUrhG; § 1004 BGB in Verbindung mit Art. 1 und 2 GG sowie § 22 KunstUrhG.

Grundsätzlich gilt das auch, wenn ein Unternehmen im Web mit Fotos seiner Mitarbeiter werben will: Das Arbeitsverhältnis hebt den Schutz des Persönlichkeitsrechts nicht auf.

Hervorhebungen von mir.

Kurz gesagt, ohne deine Einwilligung darf der Arbeitgeber dein Bild nicht veröffentlichen, mit deiner Einwilligung hingegen schon. Egal ob dein Name darunter steht oder nicht. Wobei die Einwilligung nicht explizit erfolgen muss. Wenn er Arbeitgeber bereits bei der Erstellung des Fotos darauf hinweist, dass es auf der Website veröffentlicht werden soll und du dich fotografieren lässt, ohne zu widersprechen, kann er Arbeitgeber wohl mit Fug und Recht davon ausgehen, dass du einverstanden bist.

In dem o.g. Artikel werden anschließend noch weitere Situationen im Zusammenhang mit Bildnissen und Arbeitsverhältnissen besprochen, z.B. in welcher Form eine Einwilligung erteilt werden kann und ob diese über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinauswirkt.

Übrigens muss auch der Fotograf als Urheber sein Einverständnis geben. Auch dieses muss nicht explizit erfolgen. Wenn er vorher weiß wofür die Fotos verwendet werden sollen und den Auftrag trotzdem annimmt, kann der Arbeitgeber vom Einverständnis des Fotografen ausgehen.

herbivore
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chilic
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Frage wozu sowas gut sein soll. Überleg dir eine Argumentation, dass ein Außenstehender eigentlich nicht wissen muss wer genau in einer Firma an welchem Posten sitzt und wie derjenige auch noch zu erkennen ist.
Einen Nutzen kann man aus solchen Bildern kaum ziehen. Dafür aber vielleicht der Firma schaden, wenn man weiß wer dort alles arbeitet.
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ModelViewPresenter
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Sowas hat ja meistens reine Marketinggründe. Der Kunde soll sich ja letztlich ein Bild davon machen, wer sein Dienstleister ist. Solche Seiten sind ja meist noch um irgendwelche Daten wie Ausbildung, Kompetenzen usw. angereichert.
Öffentlich muss das aber aus meiner Sicht nicht sein. Ich war bei einer Firma, wo das eben intern geschieht, d.h., der Kunde bekommt von jedem Mitarbeiter des Projektes Profile mit Foto, Ausbildung, Projekten, Zertifikaten etc. und kann dann die Mitarbeiter auswählen, die er haben möchte.
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Matthias Lauth
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Du fragst ob Deine Bedenken gerechtfertigt sind. Was genau sind Deine Bedenken? Steht im Startpost nicht explizit.

Zu Google: Dein Name ist sehr gut dafür geeignet um in der Anonymität der Masse unterzutauchen über 6 Mio. Suchergebnisse. Beste Voraussetzung für die zwei bis dreistelligen SERPS.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Matthias Lauth am .
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chilic
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Zitat von Matthias Lauth
Zu Google: Dein Name ist sehr gut dafür geeignet um in der Anonymität der Masse unterzutauchen über 6 Mio. Suchergebnisse.
Dieser spezielle Name schon. Andere nicht. Im Kombination mit einem kleineren Ort ist vielleicht auch der Name des Fragestellers nicht mehr anonym.
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Matthias Lauth
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Zitat von chilic
Dieser spezielle Name schon.

Ich schrieb "Dein Name" spezieller geht es ja wohl nicht mehr.
Zitat von chilic
Andere nicht.

Oh ja das wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass es Namen gibt, welche weniger verbreitet sind. Danke! Diese Logik -- wow.
Zitat von chilic
Im Kombination mit einem kleineren Ort ist vielleicht auch der Name des Fragestellers nicht mehr anonym.

Stimmt Berlin ist extrem winzig eigentlich existiert es genauso wenig wie Bielefeld.

Moderationshinweis von herbivore (19.03.2012 - 16:28:20):

Genauso wie es dir zusteht, die Frage für den spezifischen Fall zu beantworten, steht es chilic frei, die Frage allgemeiner zu beantworten. Damit wurde deine Antwort in keiner Weise kritisiert, sie wurde nicht mal als falsch hingestellt, sondern sie wurde lediglich ergänzt. Kein Grund sich aufzuregen.

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chilic
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Mir gings ja um eine allgemeine Diskussion über das ganze.
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der-schlingel
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Das Recht steht auf deiner Seite. Rede einfach mit deinem Chef und erklär ihm, dass du nicht im Netz abgebildet werden möchtest weil dir deine Privatsphäre heilig ist und du das nicht möchtest.
Und laut Paragraph so und so auch das Recht hast, die Abbildung zu verweigern und im schlimmsten Fall einzuklagen. Allerdings würde ich das nur anmerken wenn dir dein Chef auf deine Bedenken komisch kommt.

@Matthias Lauth - Wow, Sarkasmus, was für ein konstruktiver Beitrag ...
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Matthias Lauth
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Moderationshinweis von herbivore (19.03.2012 - 16:31:19):

vorneweg: Durch die Antwort chilic wurde deiner Antwort nicht im Geringsten die Grundlage entzogen. Deine auf den konkreten Fall bezogene Antwort wurde wurde lediglich für andere Fälle ergänzt.

Und dein Zitatbeispiel ist gerade ein Beleg dafür, wie wichtig es ist, den Fokus zu erweitern. Genau das hat chilic getan. Insofern war weder Sarkasmus noch Ironie nötig.


Was würdest Du tun, wenn jemand einen Beitrag der rein auf Fakten basiert und eine spezifische Gegebenheit beschreibt durch Globalisierung des Sachverhaltes absolut seiner Grundlage entreißt?

Warum mich das stört?
Man kann die Diskussion über das Thema der „Fotos von Mitarbeitern im Internet“ meiner Meinung nach nicht allgemein betreiben. Sondern nur für diesen speziellen Fall. Denn angenommen ich bin Mitarbeiter in Modelagentur sprich Model dann muss die Diskussion eine ganz andere sein. Ich habe gestern einen Film gesehen und dieses Zitat trifft ziemlich den Kern meiner Aussage:
Zitat
Abbot: A piece of gold or pile of mud, which is more useful?
Cook: The gold, of course.
Abbot: But to a seed? Never underestimate yourself. Everyone has a purpose.
Darauf vertrauen, dass der Leser eines Beitrages so etwas wahrnimmt kann ich nicht denn Dein Beitrag zeigt ja, dass es offenbar Leute gibt die Ironie von Sarkasmus nicht unterscheiden können – also ich hoffe, dass Du es nicht kannst ansonsten wäre es ja Absicht aus meiner harmlosen Ironie bösen Sarkasmus zu machen und oben drein disqualifizierst Du Deinen Beitrag dann auch noch in dem Du das rhetorische Hilfsmittel welches Du als nicht konstruktiv bezeichnest dann auch noch selbst benutzt.
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der-schlingel
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Deine harmlose Ironie war Medium für bösartigen Sarkasmus.
Zitat
Oh ja das wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass es Namen gibt, welche weniger verbreitet sind. Danke! Diese Logik -- wow.
Also wenn das kein höhnischer Spott ist, der mit Bedeutungsumkehr ausgedrückt wurde, dann erklär mir bitte was das ist.

Und wie du siehst, ist es unangenehm, wenn jemand (im letzten Fall ich) mittels Ironie Sarkasmus ausdrückt. Das hat dich offensichtlich ein wenig geärgert, genau das wollte ich zeigen. Man kann hier ja auch sachlich argumentieren und muss nicht zu solchen Kniffen greifen.


Und dein Argument ist unlogisch, da in diesem Fall die Gesetzesgrundlage für die Mehrheit der Bevölkerung den Sachverhalt so klärt, dass man nicht abgebildet werden darf ohne Erlaubnis. Dieses Gesetz ist nun einmal allgemein gültig, also kann man es ruhig bis zum Bürger "globalisieren".

Außerdem ist die Google Suche kein Argument für Anonymität. Niemand weiß, wie sie ihre Suche anpassen. Es ist nur jetzt schon so, dass die Google Suche auf jedem Rechner andere Resultate liefert.
Also kann niemand sagen, wie schwer oder leicht es ist eine Person zu finden. Für einen Personaler aus Sebastian.Lange's Gegend ist es wahrscheinlicher leichter als für einen US-Amerikaner oder jemanden in China. Gut oder schlecht?

Edit:/
TO Namen verwechselt
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Zitat
Sondern nur für diesen speziellen Fall. Denn angenommen ich bin Mitarbeiter in Modelagentur sprich Model dann muss die Diskussion eine ganz andere sein

In diesem Falle müssen auch die Models ihr Einverständniss für eine Veröffentlichung abgeben, das wird üblicherweise in einem Model-Vertrag gemacht.

Natürlich ist es bei einer Model-Agentur sinnvoller Fotos der Personen im Internet zu veröffentlichen ;-)

Grüße Bernd
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Matthias Lauth
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Zitat von der-schlingel
Also wenn das kein höhnischer Spott ist, der mit Bedeutungsumkehr ausgedrückt wurde, dann erklär mir bitte was das ist.

Es ist Hohn oder Spott suche dir etwas aus und nein mach dir keine Sorgen es war überhaupt nicht unangenehm für mich.


Zurück zum Thema: Schade das die Diskussion so auf Abwege geraten ist, eigentlich ist das Thema ja spannend. Die Rechtsgrundlage ist eindeutig, aber die Ängste und Befürchtungen die damit einhergehen sind sicher sehr verschieden. Aber wo liegen sie? Warum ein Arbeitgeber nun den Wunsch hat Fotos seiner Mitarbeiter zu veröffentlichen ob das Sinn macht oder nicht, spielt ja eher weniger eine Rolle.

Man könnte sich ja sogar darüber freuen oder geschmeichelt fühlen wenn der Arbeitgeber mit einem werben möchte.

Ich habe auch schon Fälle erlebt in dem Mitarbeiter gebeten wurden sich bei Facebook anzumelden um Fans der Firma zu werden, dagegen erscheinen Foto auf der Firmenpräsenz schon fast harmlos.

Edit:
Zitat von BerndFfm
Natürlich ist es bei einer Model-Agentur sinnvoller Fotos der Personen im Internet zu veröffentlichen ;-)

Sicher ich wollte damit nur aufzeigen, welche Sachverhalte alle bedacht werden müssen wenn man dieses Thema generalisiert, da können sehr lächerliche Konstrukte entstehen. Beispiel: Der Hund auf deinem Profilbild ist doch sicher ein Mitarbeiter aber für ihn greift die Rechtsgrundlage nicht. Was jetzt?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Matthias Lauth am .
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der-schlingel
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Zitat
Ich habe auch schon Fälle erlebt in dem Mitarbeiter gebeten wurden sich bei Facebook anzumelden um Fans der Firma zu werden, dagegen erscheinen Foto auf der Firmenpräsenz schon fast harmlos.
Diebstahl ist im Vergleich mit Raubmord auch fast schon harmlos. Aber das macht Diebstahl nicht besser. Und wenn jemand nicht im Internet unter seinem eigenen Namen auftauchen kann, weil er so nie weiß wer wann und was mit seinem Bild macht, ist das sein gutes Recht.

Die Gefahr mit Daten im Netz ist ja nicht die Verwendung des einzelnen Datums sondern in der Menge. In einem c't von 2009 oder 2010 wird in einem Artikel auf die immer besseren Verarbeitungsalgorithmen eingegangen, die Daten in Relation setzen auch wenn sie aus verschiedenen Datenquellen stammen.

Data Extraction und dann auch wieder Integration ist ein spannendes Thema und es gibt bereits sehr intelligente Möglichkeiten selbst solche Aggregationen anzustellen. So könntest du bereits nach 2 Tagen und einem Tool wie Mozenda oder Lixto Visual Developer eine Datenbasis aufstellen, die es dir ermöglicht nicht nur herauszufinden wer wo arbeitet, sondern auch noch zusätzliche Informationen => mögliche Adresse u. Telefonnummer, Branchen üblicher Gehalt, Bild der Wohnung oder des Hauses per Google Street View etc.
Die einzelnen Daten machen noch keine Bedrohung, vielleicht nur ein unangenehmes Gefühl, aber in Relation und in der Summe macht es eine gute Einbrecherdatenbank.
Vor allem wenn der jemand auch noch öffentlich einsehbar auf FB posted, dass er in Urlaub fährt. Aber das ist dann eine weitere Ebene.

[offtopic]In Österreich ist es noch üblich bei den Begriffen Spott und Hohn zu differenzieren. Spott ist dabei sich über jemanden lustig zu machen und Hohn ist sich verächtlich über jemanden zu äußern.

Möglicherweise wird das wo du herkommst anders geregelt. Ist mir schon öfters passiert, dass das Deutsche Deutsch und das Österreichische Deutsch Unterschiede aufweisen.

Ich hoffe du weißt jetzt, was ich mit höhnischem Spott meine.[/offtopic]
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Moderationshinweis von herbivore (19.03.2012 - 16:38:00):

Ab hier nun wirklich Schluss mit der Meta-Diskussion um Sarkasmus & Co!

Matthias Lauth
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Das macht Sinn. Wenn ich in zwei unterschiedlichen Quellen zwei gleiche Namen finde kann ich noch nicht sicher sagen, dass es sich um die gleiche Person handelt. Mit passenden Fotos dazu die ich miteinander abgleichen kann wird die Zuordnung deutlicher. Da bietet selbst das Team Foto keinen praktischen Schutz. Das sehe ich ein. Ich nehme an, dass es auch kein Problem ist die Erkennung in Videos zumachen. Für Audiodaten habe ich selbst schon Algorithmen geschrieben die Sprecher ganz brauchbar zuordnen können. Captcha Solver existieren reichlich.

Demnach denke ich, dass ein interner Kundenbereich auf der Firmenpräsenz eine gute Möglichkeit wäre solche Informationen an entsprechende Stellen weiter zuleiten.
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