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Arbeitet ihr mit/in virtuellen Maschinen?
Fabian
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Arbeitet ihr mit/in virtuellen Maschinen?

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Hallo zusammen,

seit dem ich einen neuen Rechner habe, frage ich mich, ob ich vermehrt in VMs arbeiten sollte? Ich habe mir schon eine für das Studium angelegt und finde es sehr komfortabel und praktisch, alles, was für das Studium an Programmen relevant ist, da rein zu verbannen. Vieles braucht man eh nur ein Semester lang oder maximal bis zum Ende des Studiums.

Jetzt überlege ich mir das auch für allgemeinere Sachen, zum Beispiel die .NET Entwicklung. "Spielwiesen" in VMs anzulegen, ist natürlich eh geplant.

Wie handhabt ihr das? Probiert ihr in VMs nur Dinge aus oder entwickelt ihr komplett darin?


Grüße,
Fabian
"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." (Albert Einstein)

Gefangen im magischen Viereck zwischen studieren, schreiben, lehren und Ideen umsetzen…

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Coder007
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In der Arbeit ja, privat nein.

In der Arbeit haben wir einen Pool mit rund 1000 virtuellen Maschinen, wo wir dann Remote drauf zugreifen (und auch eigene einrichten können), damit wir verschiedene Sachen testen können, oder wo Umgebungen von Kunden nachgestellt werden etc. Auch lokal setz ich in der Arbeit ab und zu virtuelle Maschinen ein, um bestimmte Sachen zu testen, oder wenn ich VMs von Kunden oder von der QA bekomme. Soweit sind sie in der Arbeit unverzichtbar.

Private habe ich mich nie an virtuelle Maschinen gewöhnen können. Angefangen habe ich quasi schon vor einer Ewigkeit, wo mein Host nur 64 MB Ram hatte, kaum vorstellbar, dass man darauf noch eine VM betreiben konnte. Aber es ging, ich hatte einen Windows Host und hab darauf eine Linux VM laufen lassen. Aber anfreunden konnte ich mich mit dem Konzept bis heute nicht. Daheim finde ich das einfach viel zu umständlich, für irgendwas eine VM zu starten. Ich suche immer Möglichkeiten, dass wenn nur irgendwie möglich zu vermeiden, und wenn sich das nicht vermeiden lässt und ich unbedingt eine VM brauche, dann läuft es meist darauf hinaus, dass ich die Sachen dann irgendwie gar nicht mehr mache, für die ich die VM gebraucht hätte. Aber das ist meine rein subjektive Einstellung, in der Arbeit hab ich wie gesagt überhaupt kein Problem damit und finde sie unverzichtbar.
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Fabian
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Hallo zusammen,

meine Frage bezog sich auch hauptsächlich auf den privaten Einsatz. Beruflich kann man es oftmals gar nicht vermeiden.

Deswegen zielte die Frage eher auf den privaten Einsatz.


Grüße,
Fabian
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TheBrainiac
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Hi.

Ich habe mir ähnlich wie du für die Uni eine VM angelegt. Wir müssen im aktuellen Semester Assembler/C/C++ Programme schreiben, die unter Linux testiert werden. Also müssen wir sicherstellen, dass sie unter Linux laufen. Da ich aber nur Windows-Rechner habe, habe ich mich dazu entschlossen, eine Linux-VM zu erstellen (VirtualBox/Linux Mint 12). Das klappt auch einwandfrei.

Gruß, Christian.
There are 10 types of people in the world:
Those, who think they understand the binary system
Those who don't even have heard about it
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Troubadix
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Hallo,

ich habe mir damals für mein Studium auch mehrere VMs angelegt. Grund war der, dass ich teilweise recht alte oder sonderbare Software gebraucht habe oder etwas unter Linux machen musste. Sogar komplette Server-Client Netzwerke habe ich mir so aufbauen können. Für mich war es im Studium unverzichtbar. Einige der Programme brauchte ich, wie du auch schon schriebst, nur für einen kurzen Zeitraum. Da ist es mir lieber eine VM zu versaun als meinen Host Rechner.

Auch heute nutzt ich gelegentlich noch VMs. Zum Beispiel wenn ich eine neue Software testen will von der ich noch nicht weiß ob sie was taugt oder um Webseiten mit verschiedenen Browsern zu testen. Auch meine selbst geschriebenen Programme installiere ich mir zum testen noch mal in einer VM.

Zum täglichen Arbeiten würde ich aber keine VM nehmen wollen. Wenn ich ein Programm regelmäßig brauche installiere ich es direkt auf den Host Rechner.

Gruß
Troubadix
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herbivore
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Hallo Fabian,

die Idee, (auch privat) virtuelle Maschinen einzusetzen, beschäftigt mich schon lange. Allerdings bisher noch nicht in der Praxis. Ich habe hier einen recht alten Rechner mit für heutige Verhältnisse wenig Speicher, der natürlich auch nicht mehr ganz der schnellste, ist und dem ich den Overhead nicht zumuten mag. Allerdings hat mich bisher nicht nur der (speicher- und performace-)technische Overhead abgehalten, sondern auch der Aufwand für mich, zumal ich auch nicht einen so konkreten Anlass habe, wie du. In der Summe habe ich noch keine VMs eingesetzt.

Dennoch halte ich das Konzept für sehr interessant und denke, dass da in Zukunft noch einiges kommen wird. Dass Programme statt mit einem Installer einfach in einer VM ausgeliefert werden könnten und dadurch ihre Umgebung automatisch korrekt eingerichtet wäre, ist nur eine der vielen Möglichkeiten. Andere Einsatzszenarien wurden ja schon genannt. Ich sehe also durchaus einiges an Potenzial.

Nach meiner Ansicht gehört die Unterstützung für VMs nicht nur noch weiter vereinfacht sondern direkt ins Betriebssystem und darf - vor allem für Privatanwender - auch nicht an Lizenzproblemen scheitern (z.B. dass man für jede VM in der ein Windows läuft, eine eigene Lizenz kaufen muss und so 30 Lizenzen braucht, wenn man 30 als VM ausgelieferte Programme auf der Platte liegen hat).

Insofern: Interessante Technik mit großen Potenzial. Nur eingesetzt habe ich sie aus den genannten Gründen noch nicht.

herbivore
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xxMUROxx
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Hallo Leute,

ich verwende VMs auch wie ihr nur zum Testen und Uni bedingt. Jedoch habe ich dann doch den einfacheren und performanteren Weg eingeschlagen und mir ein Dual-Boot eingerichtet.
Andernfalls teste ich in den VM, auf denen XP mit minimalen Updateinstallationen läuft, meine Programme.

Hebivores Idee mit der auslieferung zukünftiger Programme sehe ich nicht von so weit hergeholt, denn M$ macht in letzter Zeit sehr vieles mit den sogenannten VHDs.
Jedoch wenn Programme mit VHD ausgeliefert werden, können diese als Platte eingebunden werden und es wird keine Lizenz benötigt.

Der Sinn jedes Programm in einer VM laufen zu lassen lasse ich so außen stehen.

Gruß
Michael
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winSharp93
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Hallo zusammen,

theoretisch halte ich die Idee, privat verschiedene virtuelle Maschine für verschiedene Aufgaben (Entwicklung, Office-Tätigkeiten, Spiele, ...) zu nutzen, ganz gut.
Vorteil wäre, dass man dann unterschiedliche Bereiche getrennt plattmachen und zum "Umzug" die virtuellen Maschinen einfach kopieren könnte.
Attraktiv scheint mir auch die Möglichkeit, die Maschinen dann auf einem Server laufen zu lassen und von überall darauf zugreifen zu können.

Allerdings scheint mir die jetzige Entwicklung in diesem Sektor noch nicht weit genug:
Wenn ich meine Programme für jede VM (und den Host) separat updaten muss, werde ich schon gleich wahnsinnig - alleine die Updaterei auf dem Host vernichtet IMHO schon genügend Produktivität.
Das ganze dann mal drei (oder mal vier)? - Nein danke!

Zudem müsste man - wenn man das ganze konsequent durchzieht - einen Server mit ordentlich Power zu Hause aufzustellen, auf dem die VMs dann 24/7 laufen und zu denen man dann connecten kann.
Das scheitert dann bei mir allerdings an den Hardware- bzw. Stromkosten (und 3D-Spiele auf einer VM sind sowieso nichts).

Insofern nutze ich VMs bei mir derzeit hauptsächlich, um Windows auf meinem MacBook Air nutzen zu können bzw. um Programme ohne Risiko testen zu können (kommt relativ selten vor).
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xxMUROxx
myCSharp.de - Member

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@winSharp93,

man kann auch direkt von VHDs booten, damit kann man diese dann als ganzes auch hin und her kopieren.
Unter anderem ist ein Systemabbild, welches durch das Windows-Backup erstellt werden kann, unter Umständen auch bootbar.

Gruß
Michael
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Coder007
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Zitat von xxMUROxx
Hebivores Idee mit der auslieferung zukünftiger Programme sehe ich nicht von so weit hergeholt, denn M$ macht in letzter Zeit sehr vieles mit den sogenannten VHDs.

Das gibts schon lang und das geht auch etwas leichtgewichtiger, als das ganze mit einem kompletten Betriebssystem auszuliefern. Hier z.B. paar Links:

Portable application creators

Das gibts in allen möglichen Geschmacksrichtungen, z.B. Application Streaming usw. Nur hat sich das bisher leider nicht so ganz durchgesetzt. Es wäre natürlich praktisch, von einem Hersteller die Software einfach als so ein Paket zu bekommen, das man direkt starten kann (transparent und ohne dass im Hintergrund ein zweites Betriebssystem hochfährt) und dann einfach wegschmeißen, wenn es einem nicht zusagt, ohne das eigene System dabei zerschossen zu haben.

Zitat von xxMUROxx
Jedoch habe ich dann doch den einfacheren und performanteren Weg eingeschlagen und mir ein Dual-Boot eingerichtet.

Das ist auch ein Weg, mit dem ich nichts anfangen kann :) Sogar noch weniger, als mit VMs. Ich starte meinen Rechner nie neu, wenn ich arbeite. Es würde mich extrem stören. Und die andere Umgebung wäre sicher nicht so eingerichtet, dass ich damit sinnvoll arbeiten könnte. Ich könnte nebenbei nichts anderes machen und insgesamt wär das sehr unproduktiv für mich. Natürlich habe ich auch zig Systeme auf demselben Rechner, aber gestartet wird immer nur eins und es wird auch nicht neugestartet ;) Für mich war die Lösung dann irgendwann, komplett auf Linux umzusteigen, aber das ist sicher nicht jedermanns Sache.
Zitat von herbivore
Nach meiner Ansicht gehört die Unterstützung für VMs nicht nur noch weiter vereinfacht sondern direkt ins Betriebssystem

Was genau meinst du damit? Und ich nehme an, dass du mit Betriebssystem leider Windows meinst... Virtualisierung wird ja in Betriebssystemen in gewisser Weise unterstützt und hat auch in die Hardware Einzug gehalten. Und in Betriebssystemen gibt es alle möglichen Ansätze, Software zu virtualisieren. Die Frage ist nur, was man damit erreichen will. Im Unix/Server-bereich gibt es sehr viel, von chroot Umgebungen bis zu BSD Jails oder logischen Partitionen unter AIX. Es muss auch nicht unbedingt einfach zu bedienen sein, weil es müssen Leute bedienen, die sich damit auskennen und wissen was sie tun, und wenn das jeder bedienen kann, der nicht weiß, was er tut, führt das nur zu Problemen.
Wenn du hingegen erwartest, dass du unter Windows schnell die neue Office oder VS Version "virtuell" installieren kannst, und dann wieder wegschmeißen, wenn es dir nicht gefällt, dann geht das leider nicht so einfach, die Möglichkeit hätt ich natürlich auch gern... Vielleicht macht da Microsoft aber wirklich mal was, sonst wird sich die von mir schon angesprochene Application Virtualisation nie durchsetzen.
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herbivore
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Hallo Coder007,

um deine Frage zu beantworten:

Mit "Betriebssystem" meinte ich nicht zwangsläufig Windows, sondern das jeweilige Hostsystem. Wenn jemand als Hostsystem Windows verwendet, dann natürlich Windows.

Mit "direkt im Betriebssystem" meinte ich, dass man keine weitere Virtualisierungssoftware installieren muss.

Und mit "einfach" meinte ich es schon so, dass nicht nur das Ausführen, sondern auch das Erstellen einer VM eine Sache von ein paar Klicks ist. Ob das nun realistisch ist, sei dahingestellt.

Wir sollten insgesamt beim Thema bleiben und das ist nicht, wie Virtualisierung in Detail verbessert werden kann :-) sondern ob Virtualisierung schon privat eingesetzt wird.

herbivore
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michlG
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Hallo,

ich verwende auch VMs.
Auf meinem Rechner zum Testen von meinen Programmen (z.B. auf XP)
Um irgendwelche Programme (denen ich nicht wirklich vertraue) vorher zu testen. Wenn dann zerschieße ich mir nur die VM, oder einfach um ein lauffähiges Linux für die Uni zu haben.

Zudem habe ich auch noch auf meinem Home-Server 2 VMs laufen. Unter anderem ein Linux. Damit kann ich dann die Aufgabe von 3 (unabhängigen) Systemen auf einen Rechner laufen lassen.

Gruß
Michael
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Khalid
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Hallo,

also ich arbeite zu Hause auch mit VMs. Diese liegen ebenfalls auf dem HomeServer. Zum Entwickeln habe ich auf meiner Desktop Kiste ebenfalls VMs drauf. Zum Debuggen von WCF ist das eigentlich ganz nett.
"Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische." (Karl Valentin)
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Alf Ator
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Privat brauche ich eigendlich keine VMs. Hab halt eine für Testzwecke, aber die wird nur selten gebraucht.
Beruflich arbeite ich Grundsätzlich nur unter VMs.
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